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Berner alt Nationalrätin Geneviève Aubry gestorben

Genevieve Aubry, Berner FDP-Nationalraetin, praesidiert am 20. Juni 1985 die Wasserwirtschaftskommission des Nationalrates in Bern. (KEYSTONE/Str)
Genevieve Aubry, Berner FDP-Nationalraetin, praesidiert am 20. Juni 1985 die Wasserwirtschaftskommission des Nationalrates in Bern.Bild: KEYSTONE

Berner alt Nationalrätin Geneviève Aubry gestorben

21.06.2026, 15:2521.06.2026, 15:25

Alt Nationalrätin Geneviève Aubry ist am Samstagmorgen in einem Altersheim in Neuenstadt BE im Alter von 98 Jahren verstorben. Die Freisinnige und erste Bernerin im Nationalrat war eine der führenden Persönlichkeiten der Anti-Separatismus-Bewegung.

Das «Journal de Bienne et du Grand Chasseral» bestätigte der Nachrichtenagentur Keystone-SDA am Sonntag den Todesfall. Aubry wurde am 4. März 1928 in La Chaux-de-Fonds NE geboren. Sie stammte aus Pruntrut JU und war die Tochter des National- und Staatsrats Virgile Moine. Ihren Lebensabend verbrachte sie in Neuenstadt.

Die Freisinnige war von 1977 bis 1980 Mitglied des Berner Grossen Rates, von 1979 bis 1995 Nationalrätin und Gründerin der Frauengruppe der «Force démocratique». Diese Bewegung vereinte bis zu 6500 Frauen und spielte bei den jurassischen Volksabstimmungen der 1970er Jahre eine wichtige Rolle. Damit war Aubry eine Symbolfigur des antiseparatistischen Kampfes.

Die Bernerin, die politisch rechts stand, war von 1988 bis 1990 Vorsitzende der Weltliga gegen den Kommunismus. Aubry war zudem als Journalistin tätig und arbeitete für verschiedene Zeitungen. (sda)

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