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Forschung will weiter Tierversuche machen können – und lehnt Initiative ab

Forschung will weiterhin Tierversuche machen können – und lehnt Initiative ab

14.10.2021, 16:0329.12.2021, 14:59

Am 13. Februar 2022 wird in der Schweiz abgestimmt. Und zwar über die Volksinitiative «Ja zum Tier- und Menschenversuchsverbot – Ja zu Forschungswegen mit Impulsen für Sicherheit und Fortschritt».

Am Donnerstag gab der Dachverband der Schweizer Hochschulen und der Schweizerische Nationalfonds (SNF) bekannt, dass sie ein Nein zur Initiative empfehlen.

SCHWEIZ KREBSVORSCHUNG TIERVERSUCH
Une souris de laboratoire anesthesiee est preparee pour passer dans une IRM (Imagerie par résonance magnétique) dans une animalerie d'un centre de recherche sur ...
Krebsforschung.Bild: keystone

Eine Annahme der Volksinitiative würde zu einem faktischen Medizin- und Forschungsverbot führen, warnten der Verband Swissuniversities und der SNF am Donnerstag in Medienmitteilungen. Dadurch würden Fortschritte in der Human- und Veterinärmedizin verhindert. Zudem drohe die Schweiz den Anschluss an die internationale Forschung zu verlieren.

Die Volksinitiative fordert ein bedingungsloses Verbot von Tierversuchen und Forschung am Menschen in der Schweiz. Bestehende oder neue Produkte, für die Tierversuche durchgeführt werden müssten, dürften weder gehandelt noch ein- oder ausgeführt werden.

Hinter dem Begehren stehen Personen aus dem Kanton St.Gallen. Unterstützt wird es von rund achtzig Organisationen und Unternehmen. Bundesrat und Parlament empfehlen die Initiative zur Ablehnung. (yam/sda)

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