Schweiz
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18-Jährige kandidieren in 17 Kantonen für den Nationalrat. bild: chmedia

Generation Z drängt ins Parlament: So wollen diese 18-jährigen Teenager Bundesbern erobern

Sie gehören der Generation Z an. Und sie kritisieren Ihre Vorgängergeneration dafür, politisch keine Verantwortung übernommen zu haben. Sie wollen es besser machen: 61 Jugendliche mit Jahrgang 2001 kandidieren für den Nationalrat. Mittendrin: Sebastian Huber (Junge GLP), jüngster Kandidat der Schweiz.

Othmar von Matt / ch media



Er ist auf Snapchat und Instagram zu finden. Aber auch auf der Newsplattform Twitter. Und sogar auf Facebook, das in seiner Generation als altbacken gilt. Nico Zobrist, 18, aus Unterentfelden (AG) hat auch eine eigene Website. Auf ihr preist er sich an als «Sozialdemokratisch. Jung. Überlegt». Mit einer langen Testimonial-Liste, angeführt von Regierungsrat Urs Hofmann. Und er legt ein Zehn-Punkte-Programm vor.

Zobrist, SP- und Juso-Mitglied, ist damit ein typischer Vertreter der Generation Z. Er ist nicht einfach ein Digital Native, sondern ein Digital Native 2.0 oder ein «moderner Digital Native». So umschreibt die britische Autorin Chloe Combi die junge Generation in ihrem Buch «Generation Z: Their Voices, Their Lives».

Die Generation Z beginnt, je nach Definition, ab 1997 oder 1999. Ihre Vertreter seien zu einer Zeit des «enormen Wandels» geboren worden, mit dem «kometenhaften Aufstieg des Internets» und seiner Integration in alle Aspekte des Lebens, sagt Combi.

Die Generation Z drängt nun ins Parlament. Besonders eindrücklich zeigt sich das bei den 18-Jährigen, die erstmals wählen und kandidieren können. In 17 Kantonen tritt mindestens ein 18-Jähriger oder eine 18-Jährige an zu den Nationalratswahlen. Das zeigt eine Auswertung der Listen aller Kantone, welche die «Schweiz am Wochenende» mit ihren Regional-Vertretungen vornahm.

Die typische 18-Jährige ist links und weiblich

Total kandidieren gemäss Smartvote 61 Jugendliche mit Jahrgang 2001 für den Nationalrat. 2015 waren es erst 42 gewesen. Die typische 18-jährige Kandidierende von heute ist links und weiblich. Besonders stark vertreten sind die linken Jungparteien Juso (18 Vertreter) und Junge Grüne (16). Mit 34 von 61 Vertretern halten sie die Mehrheit.

Die Frauendominanz ist eine zweite Besonderheit: 32 von 61 Kandidierenden sind weiblich. «Für uns ist sehr positiv», sagt Ronja Jansen, neue Juso-Präsidentin, «dass der Frauenstreik bei vielen jungen Frauen zu einer Politisierung geführt hat.»

Schon 2015 hatte für Deutschland eine Studie gezeigt, dass Politik für immer mehr Jugendliche zum Thema wird. Bezeichneten sich 2002 nur 30 Prozent als «politisch interessiert», waren es 2015 bereits 41 Prozent.

Mindestens aus subjektiver Sicht lasse sich dieser Trend auch in der Schweiz feststellen, sagt Tobias Vögeli, Co-Präsident der Jungen GLP. Seit ihrer Gründung vor drei Jahren sind elf Kantonalsektionen aus dem Boden gestampft worden. «Viele Sektionen entstanden nicht Top-down, sondern Bottom-up», sagt Vögeli. «So fragten uns Leute aus Ob- und Nidwalden, ob sie eine Sektion gründen könnten. Das ist sehr bemerkenswert.»

1500 neue Mitglieder: «Ein Mega-Boom»

Gar von einem «Mega-Boom» spricht Andri Silberschmidt, Präsident des Jungfreisinns. «Wir erhielten in den letzten dreieinhalb Jahren 1500 neue Mitglieder.» Der Jungfreisinn ist bei den Wahlen 2019 in 17 Kantonen mit 217 Kandidierenden präsent, darunter mit fünf 18-Jährigen.

«Wir erhielten in den letzten dreieinhalb Jahren 1500 neue Mitglieder.»

Andri Silberschmidt, Jungfreisinn

Das Interesse der Jugendlichen an der Politik stieg sprunghaft an, als ab Ende 2018 die Bewegung Klimastreik aktiv wurde. Mit Folgen auch für die Jungparteien. «Seit der Klimajugend haben die Medien die Jungparteien vermehrt im Blickfeld», sagt Sarah Bünter die Präsidentin der Jungen CVP. Das sei spürbar. 265 Jugendliche kandidieren 2019 für die Jugendpartei, darunter auch zwei 18-Jährige.

Von den Klimastreiks profitieren aber vor allem die Grünen und die GLP. Gemäss neustem SRG-Wahlbarometer von Sotomo sprechen sie «ein besonders junges Publikum» an. Aber auch die FDP scheine gegenwärtig «auf ganz junge Personen eine gewisse Anziehungskraft auszuüben».

500 neue Mitglieder haben die Jungen Grünen seit Jahresbeginn dazugewonnen. «Das hängt auch mit dem Klimastreik zusammen», sagt Co-Präsident Luzian Franzini. «Eine solche Bewegung hat die Schweiz seit 20 Jahren nicht mehr gesehen. Das ist sehr erfreulich.» Der Klima- und der Frauenstreik habe die jungen Menschen mobilisiert.

Die Klima-Liste «Ziel 2030» in Fribourg

Der Klimastreik ist aber nicht nur bei den Jungparteien spürbar. Mit der Liste «Ziel 2030» stellen sich im Kanton Freiburg erstmals Klimastreikende selbst zur Wahl. Dazu gehört Cléa Voisard, Studentin der Umweltwissenschaft.

Sie ist eben von Attalens (FR) nach Fey (VD) gezügelt, weil sie in Lausanne studiert. Die sieben Mitglieder der Liste hätten zwar dieselben Ziele wie der Klimastreik, sagt Voisard. «Doch die Liste steht ausserhalb der Bewegung.» Sie hätten aber auch unabhängig von Parteiideologien auftreten wollen.

Die 18-Jährigen, die für die Jungparteien kandidieren, sind stark vom Klimastreik geprägt. Der junge Teil der Bevölkerung interessiere sich «verstärkt für die Umwelt», sagt FDP-Kandidatin Linda Stoessel (VS). Sie stammt aus einer politischen Familie. Ihre Mutter Iris kandidiert auch für den Nationalrat, für die FDP. Und Juso-Vertreter Zobrist betont, die Generation Z müsse jetzt aktiv sein, um sich ihre Zukunft zu sichern: «Wir müssen die Klimakrise aufhalten.»

Der jüngste Kandidat der Schweiz

Sebastian Huber (LU) von der Jungen GLP ist der jüngste Nationalratskandidat der Schweiz. Genau einen Tag vor den Nationalratswahlen, am 19. Oktober, wird er volljährig. Das ist sein Glück. Artikel 136 der Bundesverfassung verlangt nämlich, dass ein Kandidat spätestens am Wahltag (20. Oktober) volljährig sein muss. Huber fordert, die Generation Z müsse politische Verantwortung übernehmen.

Und er verbindet sie mit einer Kritik an den Millennials. Das ist die Vorgänger-Generation aus den 1980er und 1990er Jahre. «Sie haben ihre Pflicht in einigen Bereichen versäumt», sagt er. «Eine Modernisierung ist dringend notwendig. Nicht nur in der Klimapolitik, sondern auch in der Altersvorsorge oder der Drogenpolitik.»

«Ich glaube, meine Generation hat sich ein wenig von den strahlenden neuen Möglichkeiten der Smartphones und Facebook ablenken und abstumpfen lassen»

Chloe Combi, Buchautorin

Auch Buchautorin Chloe Combi, selbst Millennial, stützt diese Aussage Hubers. «Ich glaube, meine Generation hat sich ein wenig von den strahlenden neuen Möglichkeiten der Smartphones und Facebook ablenken und abstumpfen lassen», sagte sie in einem Interview mit Deloitte.

Inzwischen habe es sich gezeigt, «dass Hashtags, das Unterzeichnen von Petitionen und leidenschaftliches Bloggen» nicht für einen echten Wandel ausreichten. Dafür bedürfe es Organisation, Engagement und physischer Anwesenheit. Fähigkeiten, welche die Generation Z mitbringt. Sie gilt zwar als ichbezogen, aber auch als weltoffen, technisch versiert, optimistisch, selbstständig und teamfähig.

«Man sieht an den Parkland Kids in den USA und den Schulstreiks in ganz Europa nach dem Vorbild von Greta Thunberg, dass in der Generation Z etwas ganz anderes passiert», sagte Combi. «Die Vertreter haben die Plattformen, das Publikum und die Stimmen und sie fangen an, diese einzusetzen – und zwar jenseits von Make-up- und Gaming-Influencern.»

Überraschung bei der inhaltlichen Positionierung

Und wie positionieren sich die 61 Nationalratskandidaten inhaltlich, die 18 Jahre alt sind? Die «Schweiz am Wochenende» liess sie von Smartvote anhand von fünf Fragen mit der Positionierung von über 30-Jährigen vergleichen. Dabei zeigte sich: Die jüngsten Kandidierenden beurteilen zwar Fragen wie Erhöhung des Rentenalters, Mindestlohn, Stimm- und Wahlrecht für Ausländer, Gletscher-Initiative und CO2-Abgabe linker und umweltbewusster als die über 30-Jährigen. Das erklärt sich aber vor allem mit der linken Dominanz im Segment der 18-Jährigen.

Vergleicht man die Positionierung nach Parteien, zeigt sich überraschendes: Die Positionen der 18-jährigen Vertreter von Juso und Jungen Grünen decken sich fast zu 100 Prozent mit jenen der Ü30-Vertreter von SP und Grünen.

Unterschiede zeigen sich hingegen bei FDP und SVP. So lehnen die 18-jährigen Jungfreisinnigen einen Mindestlohn zu 100 Prozent ab. Die über 30-jährigen FDP-Vertreter sagen aber nur zu 77 Prozent Nein. Und die 18-jährigen Vertreter der Jungen SVP lehnen die Erhöhung des Rentenalters zu 60 Prozent ab, die Ü30-Vertreter hingegen nur zu 35 Prozent.

Eines haben die 18-jährigen Nationalratskandidaten gemeinsam. Sie wollen ihre Generation für die Politik mobilisieren. Für Nico Zobrist ist dies sogar der wichtigste Punkt in seinem 10-Punkte-Programm auf der Homepage. «Wir, die Jugend werden die Zukunft sein!», schreibt er unter Punkt 1 «Politische Partizipation von Jugendlichen fördern». Das Durchschnittsalter im Nationalrat betrage zurzeit 52 Jahre. Zobrist setzt sich deshalb für Stimmrechtsalter 16 ein.

Nico Zobrist, Juso/SP, AG

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BILD: CHRIST ISELI/CHMEDIA

Weshalb kandidieren Sie?

Weil ich mich aktiv einbringen will. Ich möchte Lösungen erarbeiten und mitgestalten für eine nachhaltige, solidarische Schweiz für uns alle. Für eine Schweiz der Zukunft, der Chancengleichheit, eine Schweiz, die die Klimakrise als zu bewältigendes Problem anerkennt.

Wie machen Sie Wahlkampf?

Ich mache einen engagierten Wahlkampf mit den Menschen, nebst der Bewirtschaftung meiner Homepage bin ich sehr aktiv in den sozialen Medien und in jeder freien Minute in den Strassen von Aarau im Gespräch.

Was verstehen Sie unter Generation Z?

Ich verstehe darunter eine Generation, die jetzt weiterhin aktiv sein muss, um ihre Zukunft zu sichern. Wir müssen die Klimakrise aufhalten und eine menschlichere Politik fördern.

Linda Stoessel, FDP, VS

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BILD: CHMEDIA/PASCAL GERTSCHEN

Weshalb kandidieren Sie?

Ich kandidiere, weil ich andere junge Menschen dazu motivieren will, ihre Meinung kundzutun. So haben wir die Möglichkeit, bei der Gestaltung unserer Zukunft mitzureden. Es ist wichtig die Jugend in die Politik miteinzubeziehen. Für sie sind oft andere Themen wichtig als für die älteren Generationen. Politik gilt für viele Junge Leute als langweilig und kompliziert. Diese Vorurteile möchte ich ihnen nehmen.

Was machen Sie im Wahlkampf?

Ich versuche, mit meinen Freunden über politische Themen zu sprechen. So erhalten sie einen Einblick in die Politik, den sie vorher vielleicht nicht hatten. Sonst läuft mein Wahlkampf über Social-Media-Plattformen wie Facebook oder Instagram.

Was verstehen Sie unter Generation Z?

Das sind jene Menschen, die so alt sind wie ich oder ein wenig älter. Der junge Teil der Bevölkerung interessiert sich verstärkt für die Umwelt. Ihm wird vermehrt bewusst, wie wir Menschen unserer Umwelt schaden. Dass unsere Zukunft auf dem Spiel steht, wenn wir nichts dagegen unternehmen.

Sebastian Huber, Junge GLP, LU

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bild: chmedia/pius amrein

Weshalb kandidieren Sie?

Mit meiner Kandidatur als Neuling ebne ich den Weg für weitere Jugendliche, die sich zwar interessieren, aber zu viel Respekt vor der Politik haben. Der Wahlkampf macht mir allerdings auch Spass und ich kann Erfahrungen für eine hoffentlich aussichtsreichere Kandidatur in einigen Jahren sammeln.

Was machen Sie im Wahlkampf?

Ich beteilige mich an Standaktionen der JGLP sowie der GLP im Kanton Luzern, mache in meinem Umfeld Werbung für unsere Anliegen und nehme auch an diversen Podien teil.

Was verstehen Sie unter Generation Z?

Schon immer war es die Aufgabe der Jugend sich gegen Konventionen aufzulehnen und die Liberalisierung der Gesellschaft voranzutreiben. Doch die Millennials haben ihre Pflicht in einigen Bereichen versäumt. Nicht nur in der Klimapolitik, sondern auch in der Altersvorsorge oder der Drogenpolitik ist eine Modernisierung dringend notwendig. Nun liegt es an der Generation Z, politische Verantwortung zu übernehmen und dies nachzuholen.

Naomi Brot, Junge Grüne, TG

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BILD: ALEX SPICHALE/CHMEDIA

Weshalb kandidieren Sie?

Ich bin enttäuscht über unser Parlament. Es hat versagt, wirksame Massnahmen gegen den Klimawandel zu ergreifen. Ich kandidiere, um zu zeigen, dass Politik für junge Menschen besonders wichtig ist. Wir müssen die Folgen der Entscheide tragen. Wir müssen uns an den Bedürfnissen von Menschen orientieren, statt am Profit. Dafür setze ich mich ein.

Was machen Sie im Wahlkampf?

Wichtige Themen behandle ich in Texten auf Social Media und im direkten Gespräch mit Personen. Ich will meinen Wahlkampf aber auch mit etwas Humor führen und damit vermitteln, dass Politik auch Spass machen kann.

Was verstehen Sie unter Generation Z?

Wir sind eine Generation, für die es schwierig ist, fern in die Zukunft zu blicken. Mit der fortschreitenden Klimakrise ist es ungewiss, wie die Welt aussieht, wenn wir alt sind. Darum ist diese Generation verstärkt politisch engagiert. Der Klimastreik bringt das sehr gut zum Ausdruck.

Fabian Klein, Junge SVP, LU

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bild: chmedia/pius amrein

Weshalb kandidieren Sie?

Die Zukunft der Schweiz liegt in den Händen der Jugend. Daher braucht es junge Politiker, welche für eine sichere und wirtschaftsstarke Schweiz in der Zukunft stehen. Ich kandidiere für den Nationalrat, weil ich dieses Ziel erreichen möchte.

Was machen Sie im Wahlkampf?

Als junger Erwachsener ist es schwierig, als zukünftiger Politiker ernstgenommen zu werden. Deshalb setze ich mehr auf persönliche Gespräche und greife weniger auf klassische Wahlkampftechniken zurück wie zum Beispiel Plakate und Flyer.

Was verstehen Sie unter Generation Z?

Die Generation, die auf die Millennials folgt, ist fast komplett anders geprägt, als es die Generationen vor uns waren. Diese Generation ist extrem schnelllebig. Das macht es schwierig, langfristige Lösungen für unsere Probleme von heute und morgen zu finden. (bzbasel.ch)

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Camille Fédérale - Der Röstigraben bei Abstimmungen

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59Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • malu 64 08.09.2019 21:20
    Highlight Highlight Gut so, wird endlich Zeit!
  • Lucas29 08.09.2019 19:21
    Highlight Highlight Diese Leuten sollen zuerst ein paar Jahre arbeiten gehen, um Erfahrungen zu sammeln, damit sie diese in ihre Politik einbinden können. Meiner Meinung nach die beste und langfristig bessere Lösung...
    • Dominik Treier 08.09.2019 21:33
      Highlight Highlight Erfahrung worin? Ist Ihr einziger Lebensinhalt denn Arbeit? Wir haben schon viel zu viele solche Politiker in Bern, die zwar wissen wie man arbeitet und alles für ihre ach so geliebte Wirtschaft tun, aber den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Menschen hinter allem sträflich vernachlässigen. Wir sind nicht auf dieser Welt um der Wirtschaft zu dienen, die Wirtschaft wäre da um dem Menschen zu dienen und Politiker, die das begriffen haben gibt es bei uns kaum. Unserer Politik fehlen keine Menschen die wissen wie man arbeitet, sondern solche die wissen wie man lebt!
    • Lami23 09.09.2019 08:16
      Highlight Highlight Naja wenn ich höre, was 50plus politisiert, weiss ich nicht, ob arbeiten weiser macht.
  • Blaugrana 08.09.2019 18:40
    Highlight Highlight Frauendominanz: 32 von 61. 🙈🙈🙈
  • Stoufel 08.09.2019 17:31
    Highlight Highlight Welche Generation sind denn meine Kinder Jg. 09 & 11 ???
    • dokkaebi 09.09.2019 01:18
      Highlight Highlight Z (97 - 12). Aber warum diese Frage?
    • Abu Nid As Saasi 09.09.2019 11:50
      Highlight Highlight XX oder XY
  • Max Cherry 08.09.2019 14:40
    Highlight Highlight Jung ist ja schon gut, aber mit 18 Jahren sollte man besser rebellieren und auf die Strasse gehen, statt ins Parlament zu wollen. Erst recht nicht für Parteien wie SVP oder FDP.
  • Thurgauo 08.09.2019 14:34
    Highlight Highlight Ich drücke euch allen als (97er) natürlich die Daumen, hoffentlich schafft es der eine oder andere von euch, ein bisschen frischer Wind kann nicht schaden.
  • joevanbeeck 08.09.2019 14:28
    Highlight Highlight Das ist etwa so wie wenn ein Sofa Fussballsportler sich um einen Stammplatz in einem Champions League Team bewirbt. Ein guter Tip, beginnt eure Politkarriere doch in eurer Gemeinde, aber das bringt wahrscheinlich für die Jungpolitiker zu viel Arbeit und zu wenig für's Ego. Es sitzen schon genug Blender/innen ihre Zeit im Nationalrat ab.
    • weachauimmo 08.09.2019 15:12
      Highlight Highlight Danke, joevanbeeck. Genau so ist es.
    • Dominik Treier 08.09.2019 16:11
      Highlight Highlight Ja! Lernt zuerst mal richtig Vetterliwirtschaft zu betreiben ohne 15 Verwaltungsraatsmandate und viel Vitamin B ist man doch kein Politiker...
  • Son Doku 08.09.2019 14:15
    Highlight Highlight Generation Z danach kommt
    Generation Ä? 🤔
    • Tek A. 08.09.2019 20:11
      Highlight Highlight Nope, danach kommt Generation Alpha. I know, etwas einfallslos.
    • AfterEightUmViertelVorAchtEsser___________________ 09.09.2019 08:37
      Highlight Highlight Laut ASCII Tabelle kommt aber danach Generation "[" 😜
    • PlayaGua 09.09.2019 10:43
      Highlight Highlight @Tek A. Wusste nicht, dass Kollegah eine ganze Generation prägt.
  • Coffeetime 08.09.2019 14:04
    Highlight Highlight Ich drücke die Daumen, dass der/die eine oder andere gewählt wird. Die Jungen bringen neue Ideen und neue Sichtweisen. Gremien mit einer guten Durchmischung sind immer erfolgreicher. Und schliesslich wird ja im Parlament an der Zukunft der Jungen gebastelt, also sollten sie auch mitreden dürfen.
  • Olmabrotwurst vs. Schüblig 08.09.2019 14:04
    Highlight Highlight Twitter ist garantiert kein News Portal.
    • Abu Nid As Saasi 09.09.2019 11:52
      Highlight Highlight Oh doch, Orange News
  • Ridcully 08.09.2019 14:02
    Highlight Highlight Na ja, die Meisten reden genau so ein inhaltsloses Geschwurbel, wie ihre älteren Pendants.
    • Älplermagrönli mit Öpfelmues 09.09.2019 11:00
      Highlight Highlight Also da musste ich blitzen. Wieso warden jugendliche, die sich engagieren wollen eigentlich so gebasht? Ist doch gut wenn die Politik nicht immer von den alten Säcken gemacht wird oder?
  • [Nickname] 08.09.2019 13:53
    Highlight Highlight Einmal mehr hauptsächlich Gymler, erstaunt nicht, dazu noch sehr links und ideologisch.
    • Dominik Treier 08.09.2019 16:09
      Highlight Highlight Nun falsch scheint zumindest Links nicht zu sein, denn die Probleme die wir heute haben, haben ubs seit 150 Jahren die Bürgerlichen eingebrockt...
    • Fairness 08.09.2019 18:14
      Highlight Highlight Falsch. Die Probleme begannen Gegen Ende der Jahrhundertwende als der soziale Kapitalsmus verloren ging.
    • Dominik Treier 08.09.2019 18:49
      Highlight Highlight Es gab nie einen sozialen Kapitalismus Fairness! Der Kapitalismus ist per se Asozial und nur auf das Recht des Stärkeren Macht und deren Ausnutzung aus, vor einem aandre zuvor kommen. Was du meinst ist die Soziale Marktwirtschaft nach dem 2. Weltrkrieg, bei der konsequent Kartelle zerschlagen und Soziale Sicherung geschaffen wurde, alles im Zuge des Wiederaufbaus und wegen des damit grossen Wachstums funktionierte das auch lange. Heute zeigt sich aber das grundlegende Problem dieses Systems, es ist auf Wachstum angewiesenen, weil sonst die Reichen alles zusammenraffen und die Politik kaufen.
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  • sunshineZH 08.09.2019 13:38
    Highlight Highlight Bitte nicht...
    • Baba 08.09.2019 16:04
      Highlight Highlight ...wieso eigentlich?
    • Dominik Treier 08.09.2019 16:08
      Highlight Highlight Ja die alten verkrusteten Säcke die Politik fürs Mittelalter machen, im Wissen die Folgen ihrer erzkonservativen Vetternwirtschaft ohnehin nicht mehr zu erleben, sind natürlich alternativlos das Beste...
    • sunshineZH 08.09.2019 21:16
      Highlight Highlight Keine Lebenserfahrung aber an grossen Entscheidungen fürs Volk mitreden wollen? Wie soll das gehen?
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  • stanislav.petrov 08.09.2019 13:35
    Highlight Highlight was kommt eigentlich nach generation z? 🤔
    • MetalUpYour 08.09.2019 15:02
      Highlight Highlight Die Sintflut 😆
  • Ironiker 08.09.2019 13:33
    Highlight Highlight Nun ja, wenn das Parlament die Bevölkerung abbilden soll, müssten da auch Personen in diesem Alter vorhanden sein. Leider ist die Realität eine ganz andere.

    Auch wenn es eine Konzertpianistin zur Bundesrätin geschafft hat, besteht der Nationalrat hauptsächlich aus Akademiker, Unternehmer oder Landwirten.

    Ich lasse mich gerne korrigieren, aber gibt es eine Coiffeuse, eine Kassiererin aus der Migros oder einen Strassenbauer der im Nationalrat sitzt?

    Schade, denn vielleicht wären dann die Entscheide etwas näher beim "normalen" Volk!
    • Philipp L 08.09.2019 17:00
      Highlight Highlight Die haben die Möglichkeiten, aber viele wollen das warscheinlich gar nicht. Parlamentsarbeit ist schon eher vergleichbar mit der Führung eines Unternehmen als die Arbeit in einem Coiffeurgeschäft.
    • lilie 08.09.2019 17:01
      Highlight Highlight @Ironiker: Wer für den Nationalrat kandidiert, muss vor allem in der Lage und bereit sein, riesige Mengen an Texten durchzuarbeiten und zu verstehen. Und wenn nun die Migroskassiererin oder der Strassenbauer abends lieber was anderes tun, als Gesetzesentwürfe zu lesen und Sitzungen vorzubereiten, kandidieren halt mehr Akademiker für diese Sitze, die das gewohnt sind.

      Wer konkret etwas bewirken will, ist in der Gemeindepolitik oder auch in einem Verein etc. sowieso besser aufgehoben.
    • Roman h 08.09.2019 18:37
      Highlight Highlight @lilie
      Ist aber sehr nett ausgedrückt, man könnte auch sagen.
      Die normalen Leute müssen halt arbeiten und haben darum keine Zeit, darum kandidieren ja immer mehr Leute die noch nie in ihrem leben gearbeitet haben oder noch nie was von 7-17 Uhr gehört haben.
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  • kEINKOmmEnTAR 08.09.2019 13:26
    Highlight Highlight Junge Leute haben in der Legislative nichts verloren, es gehört eine gewissen Lebenserfahrung dazu bevor man gute, umsichtige Politik machen kann. Zum Glück haben diese Jungschnösel kaum reellen Chancen auf einen Sitz.
    • ingmarbergman 08.09.2019 13:34
      Highlight Highlight wow, krasses Demokratieverständnis, das du da offenbarst.
      Also eine Gerontokratie, welche du dir wünscht. Am besten nur alte weisse Männer, gell.
      Oder solls gleich eine Diktatur sein?

      Wie wärs damit: alle Bevölkerungsgruppen sollten im Parlament prozentual zu ihrem Anteil in der Bevölkerung vertreten sein, damit ihre Interessen wahrgenommen werden kann.
    • Dominik Treier 08.09.2019 13:37
      Highlight Highlight Lebenserfahrung? Oder doch bei vielen nur eine Ansammlung von Vorurteilen, die sie in ihrer kleinen bequemen Blase mühsam aufgebaut haben... Ich würde sagen ab dem Alter in dem man sich eine eigene Meinung bilden kann und nicht nur gefälliges Zeug nachplappert, bei eingen ist das schon mit 15 bei anderen mit 25, darf man gerne am Diskurs teilhaben und das Sie einer ganzen Bevölkerungsgruppe die Reife zur Teilhabe pauschal absprechen, sagt für mich doch sehr viel über den pauschalen Wert dieser angesammelten Vorurteile, genannt Lebenserfahrung aus. Manche haben auch mit 80 noch nichts gelernt..
    • Platon 08.09.2019 13:39
      Highlight Highlight @kein
      Wow! Ein Kommentar, der an Arroganz kaum noch zu überbieten ist.
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