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Genfer Babys, die nach dem 1. August 2019 auf die Welt gekommen sind, kriegen erst im Herbst 2020 einen Kita-Platz. bild: shutterstock

Genferinnen leiten Geburt ein – wegen Kita-Stress

Damit ihr Kind einen Kita-Platz bekommt, beschleunigen im Sommer gewisse Genferinnen die Geburt auch mal künstlich. Grund dafür ist eine ganz bestimmte Vorschrift.



Manchmal geht es nur um ein paar wenige Stunden: Baby Alain*, das am Abend des 31. Juli 2019 in einem Genfer Spital auf die Welt kommt, kann nach dem Mutterschaftsurlaub von seinem Mami sofort in eine städtische Kita. Sein Zimmernachbar Xavier*, der am frühen Morgen des 1. August geboren wird, darf hingegen erst ab Herbst 2020 in die Krippe.

Der Grund für dieses etwas absurd anmutende Szenario: In Genf gilt für den Eintritt in die städtischen Kitas der Stichtag 31. Juli. Wie für den Schulanfang.

Für die Zeit nach dem Mutterschaftsurlaub muss für manche Familie deshalb eine andere Betreuungslösung her. In der Genfer Tageszeitung «Tribune de Genève» erklärte kürzlich Adrienne*, die ihr Kind am 11. August geboren hat, dass ihre Kleinfamilie im kommenden Januar vor einem Problem stehen wird: «Meine Mutter kann unseren Sohn einmal pro Woche hüten. Aber mein Partner arbeitet auch 100 Prozent. Für sechs bis acht Monate werden wir nun eine Tagesmutter suchen müssen.»

Ein organisatorisches Problem für die Eltern. Aber nicht nur: Die Betreuung bei einer Tagesmutter kostet oft mehr als ein Platz in der Kita.

Von Sport bis zur künstlichen Einleitung

Um sich diese Mühen zu ersparen, helfen gewisse werdende Papis und Mamis nach. Adrienne hat vieles versucht: Sport, scharfes Essen, energisches Putzen.

Bei einem Gynäkologie-Termin im achten Monat wollte sie einen Schritt weiter gehen: Als der Arzt wegen der Grösse des Babys die Möglichkeit erwog, die Geburt frühzeitig einzuleiten, fragte sie ihn, ob dies vor dem 1. August möglich wäre. Der Arzt lehnte ab.

Anders in einer Genfer Privatklinik Ende Juli. Laut der «Tribune de Genève» ist dort auf diese Weise ein Kind – gerade noch rechtzeitig – am 30. Juli zur Welt gekommen. Der Arzt sei der Bitte der Eltern nach einer früheren Einleitung der Geburt nachgekommen. Geplanter Geburtstermin wäre der 4. August gewesen.

Andere Mütter setzten laut der Zeitung auf eine spezielle Massage, die sogenannte Eipollösung. Dabei massiert die Hebamme oder der Arzt den inneren Muttermund und löst dadurch die Eihäute vom Rand der Gebärmutter. Das kann schmerzhaft sein, zeigt aber oft die gewünschte Wirkung – die Geburtswehen folgen oft innerhalb der nächsten 48 Stunden.

Bemühen um Kohärenz mit Schule

Doch warum überhaupt das starre Stichdatum für den Kita-Eintritt? Die Erklärung ist mutet etwas seltsam an.

Die Stadt Genf habe ihre Kita-Regeln in einem «Bemühen um Kohärenz» an das Stichdatum für den Eintritt in die Schule angepasst, sagt Patrice Chauveau, Chef des Jugendamtes der Stadt Genf.

Mit der Einführung von HarmoS (der interkantonalen Vereinbarung über die Harmonisierung der obligatorischen Schule) treten die Kinder mit vollendetem viertem Altersjahr am Stichtag 31. Juli in den Kindergarten bzw. in die Eingangsstufe ein.

Auf der hiesigen Seite des Röstigrabens scheint sich das Problem nicht zu stellen, wie ein Blick auf die Bestimmungen der Kitas mehrerer grossen Städte zeigt. Ein Stichdatum als solches gibt es nicht. Sie schreiben lediglich ein Mindestalter (oft drei Monate) für den Eintritt vor.

*Namen geändert.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Toni.Stark 23.08.2019 18:49
    Highlight Highlight Das haben wir von der Emanzipation. Es war schön geregelt. Mama zu Haus, Papa arbeitet. Nun haben wir den Schlamassel.
    • Things will be different when I take over the worl 23.08.2019 23:00
      Highlight Highlight Ziehen Sie doch in den Irak oder nach Afghanistan, dort ist es immer noch so. Der Lebensstil dort entspricht doch euch Rechten voll und ganz. Es ist doch nur eine Frage der Zeit, bis Ihr euch bei diesen exotischen Ideologen anbiedert.
  • Hier Name einfügen 23.08.2019 17:57
    Highlight Highlight Jetzt wird es Blitze hageln...
    Aber für was hat man dann überhaupt Kinder, nur um sie bereits nach weniger als einem Jahr in eine Kita zu stecken?
    • Charlie Brown 23.08.2019 19:10
      Highlight Highlight Zum Glück fragst du das. Diesen total neuen Aspekt hat in den untenstehenden 200 Kommentar noch niemand beleuchtet.
  • Amisabi 23.08.2019 17:57
    Highlight Highlight Eltern die ihre eigenen Bedürfnisse dermassen über die Bedürfnisse ihrer (ungeboren) Kinder stellen, sollten meiner Meinung nach keine Kinder haben.
    Aber muss jeder selber wissen. Schliesslich muss/sollte ja jeder selbst für sein Handeln Verantwortung übernehmen.
  • Omega 23.08.2019 17:37
    Highlight Highlight Wie wäre es mit neuen Ansätzen?

    In der USA zb haben grössere büroflechen angefangen interneä Betreuungssytheme azf zu bauen, man kan die eigenen Kinder mit nehmen betreuen lassen und sie sillen falls es noch nötig ist.. U d an sonsten arbeitet man ganz normal weiter im büro.

    Wie wärs wenn man Eltern hilft statt sie zu "bestrafen"?

    Nicht mit geld aber mit möglichkeiten und leistungen.

  • Barracuda 23.08.2019 17:21
    Highlight Highlight Ich weiss jetzt nicht, ob tatsächlich nur "das System" Auslöser ist für solche Auswüchse. Der Tag dauert bei jedem nur 24 Stunden. Das heisst gezwungenermassen, dass man irgendwo Abstriche machen muss, alles andere sind nur Kompromisslösungen. Heisst, man kann nicht Kinder auf die Welt stellen und dann das Gefühl haben man könne doppelgleisig fahren, ohne dass das eine auf das andere eine negative Auswirkung hätte. Kita mag eine gute ERGÄNZUNG sein, aber Säuglinge grad nach dem Mutterschaftsurlaub in die KITA abschieben der Karriere wegen?!
    • Shura 23.08.2019 18:45
      Highlight Highlight Das problem ist, dass dann einfach die Mutter auf die Arbeit verzichtet und zurücksteckt. Der Vater arbeitet in der Regel weiter, macht Karriere. Falls es zu einer Scheidung kommt, muss dann der Mann extrem hohe Alimente für die Frau bezahlen, weil sie eben nicht im Job geblieben ist und nicht selbständig ist. Darüber wettern dann die Ex-Männer und fühlen sich von der EX ausgenutzt. Deswegen wäre eine Vereinbarkeit von Arbeit und Familie äusserst sinnvoll. Oder aber der Mann reduziert das Pensum damit die Frau aucharbeiten kann.
  • la tresse 23.08.2019 13:08
    Highlight Highlight 2/2 betreut und hat das Glück, dass Papi auch noch einen Tag da ist. Zudem wird unser Kind in der KiTa von mir gestillt - zum Glück haben wir so einen tollen Arbeitgeber, der unser Potential kennt und uns daher diese Möglichkeiten gibt. Ja, ich habe mir mein Kind von Herzen gewünscht - ich wusste aber immer, dass ich für mich persönlich nicht zu Hause bleiben will. Und die Betreuung auf beide Eltern aufteilen funktioniert bei unregelmässigen Arbeitszeiten nicht so einfach.
    Am Beispiel in Genf sieht man, dass wir hier in der Schweiz weit entfernt sind von einer optimalen Betreuungsmöglichkeit.
  • la tresse 23.08.2019 13:04
    Highlight Highlight 1/2 Die "wieso Kinder haben und diese dann direkt fremd betreuen lassen"-Kommentare treffen mich direkt ins Herz. Befinde ich mich doch aktuell in der KiTa-Eingewöhnungszeit mit meinem 14 Wochen alten Wunschkind.
    Wieso soll ich als Frau nicht das Recht haben meinen Kinderwunsch zu erfüllen und gleichzeitig meinen absoluten Traumjob, für welchen ich hart gekämpft und mich entsprechend weitergebildet habe, auszuüben?
    Ich bin überzeugt, dass mein Kind glücklicher ist, wenn es merkt, dass Mama ebenfalls glücklich ist.
    Mein Kind wird nun an zwei Tagen von ausgebildetem Fachpersonal optimal
    • Things will be different when I take over the worl 23.08.2019 17:00
      Highlight Highlight Das muss kein Stich ins Herz sein.
      In vielen Länder auf der Welt ist es die Norm, dass Kinder von Hausfrauen grossgezogen werden. In diesen Ländern ist es auch normal, dass Frauen mehr als 2 Kinder haben. Diese Länder leben also so, wie es sich die SVP und ihre Anhängerschaft wünscht. In Ostsyrien, Honduras, Irak, Beliz, Afghanistan, Pakistan haben wir vor allem Hausfrauen Kinder. Sind diese Kinder nun gesünder, intelligenter und besser? Sind diese Länder Vorbilder? Nope. Sie können das Geplänkel des rechten Gemüses ignorieren.
  • DLOU 23.08.2019 12:54
    Highlight Highlight Ich kann nicht gut mit Menschen umgehen, die den Fokus auf Verurteilung anderer Lösungen legen. Deshalb jetzt in den nettest möglichen Worten: Bitte, bitte hört auf euch gegenseitig zu verurteilen. Jeder entscheidet selbst ob, wann, in welcher Form und mit wieviel Eigen- und Fremdbetreuung man Kinder möchte. Ich persönlich bin eine Frau, die möchte, das ihre Kinder zum Papi genau so eine Bindung aufbauen. Ich möchte nicht Finanziell abhängig sein. Ich möchte auch so viel wie möglich zur Entwicklung meines Kindes beitragen und eine Misch- Teilzeit Lösung finden. Ist nicht einfach,aber ein Ziel.
    • Barracuda 23.08.2019 17:24
      Highlight Highlight Du klagst ja auch nicht und du bist dir sicher auch bewusst, dass du damit gezwungenermassen Kompromisse eingehst.
  • CalibriLight 23.08.2019 12:51
    Highlight Highlight Für alle Väter oder Mütter, die 100% arbeiten, sind die Kinder also nur ein Freizeitspielzeug (das lese ich hier aus vielen Kommentaren).
    Folgerichtig sollten also alle Menschen, die 100% arbeiten, keine Kinder bekommen.
    Denn wer ja nur am Abend zu Hause ist, kann sich ja nicht ums Kind kümmern, auch wenn der andere Elternteil zu Hause ist.
    Ich finde das ein bisschen sehr bigott.
    Kitas sind absolut ok.

  • estrella5 23.08.2019 12:50
    Highlight Highlight Der Punkt ist: egal wie "Frau" es macht, es ist nie in Ordnung. Ist sie Hausfrau, ist zu traditionell, arbeitet sie, ist sie zu egoistisch. Hat sie in vor 30 Kinder ist sie zu jung, nach 30ig zu alt and so on....
    Es soll sich doch jeder für das Leben entscheiden, was sie für richtig hält...
  • Lost_dreams 23.08.2019 12:32
    Highlight Highlight Ich lebe nun seit knapp einem Jahr in Irland und das System finde ich viel besser. Hier hat jede Frau 12 Monate "maternity leave". Während dieser Zeit wird die Stelle für jemand anderes ausgeschrieben. Quasi einen befristeten Arbeitsvertrag für 12 Monate. Dies schafft viele Arbeitsplätze und die Mutter kann mit dem Kind eine gesunde Beziehung pflegen und danach kann die Mutter wieder mit der Arbeit fortfahren. Kann mir so ein System auch für die Schweiz gut vorstellen.
    • EvilBetty 23.08.2019 16:43
      Highlight Highlight Iwooo... die Wirtschaft würde innerhalb von zwei Monaten GARANTIERT KOLLABIEREN!!!!

      /s
    • Kruk 23.08.2019 17:07
      Highlight Highlight Könnte man dies eventuell auch als Lösung für das Praktika Problem anbieten?
      Statt unterbezahlte Praktika zu leisten geht man ein Jahr eine sich im Mutterschaftsurlaub befindende Mutter ablösen.
    • zuckerfloeckli 23.08.2019 19:55
      Highlight Highlight So funktioniert es meines Wissens auch in Schwrden. Die Stelle muss für einen bestimmten Zeitraum für die Mutter freigehalten werden. In dieser Zeit haben Schul-/Uniabgänger die Möglichkeit, erste Berufserfahrungen zu sammeln. Verzichtet die Mutter darauf, die Arbeit wieder aufzunehmen, so hat die Vertretung eine gute Chance auf Festanstellung.
  • Natürlich 23.08.2019 12:25
    Highlight Highlight Es gibt abgesehen von Kitas noch viele andere Optionen.

    Es gibt meist Grosseltern die gerne einen Tag zu den Kindern schauen.

    Dann muss man sich halt mit Teilzeitjobs arrangieren.

    Ich arbeite ca 100% meine Frau 20-40%

    Und nein wir haben nicht „förig“ Geld und wohnen auch nicht auf dem Land.

    Wir haben 2 kleine Kinder und verdienen zusammen zw 4‘500 und 5‘500 je nach Monat.

    Wir sind beide Tieflöhner.

    Wir haben noch keinen einzigen Tag Kita gebraucht.

    Bei Alleinerziehenden ist es klar, dass es Kitas braucht.

    Aber Paare die behaupten ohne Kita funktioniert es nicht, das stimmt so nicht.
    • Rissle 23.08.2019 15:14
      Highlight Highlight Es gibt Leute, die haben nunmal keine Grosseltern, welche zum Kind schauen (wollen). Vielleicht sind sie im Ausland, selber noch am arbeiten, krank, whatever. Sie betrachten das Thema für meinen Geschmack etwas zu sehr aus Ihrer Perspektive. Bei mir hat z.B. meine Mutter gehütet, aber als sie dann insgesamt 4 Enkel hatte, es ihr zuviel! Zudem ist mein Vater herzkrank geworden und sie wollte das hohe Ansteckungsrisiko nicht mehr auf sich nehmen.
    • Sonnenbankflavor 23.08.2019 16:27
      Highlight Highlight Wieso lässt ihr eure Eltern nicht ihre wohlverdiente Rente geniessen? Sorry aber ich finde das sowas von daneben. Natürlich sagen die Grosseltern immer ja, dass sie gerne auf die Kinder schauen. Die haben sich jahrelang für euch geopfert und nun gebt ihr ihnen eure Kinder ab? Unverständlich sowas
    • Natürlich 23.08.2019 16:52
      Highlight Highlight Das mit den Grosseltern war ja bloss ein Bsp.
      Kolleginnen, befreundete Mütter die zb einen Tag schauen, dafür schaut man dann 1 tag auch auf die Kinder der Kollegin.
      Es gibt so viele Lösungen.
      Kinder haben Gotti und Götti.

      Aber klar, wenn man nicht will findet man immer Ausreden.

      Die Blitze bei meinem Kommentar beelenden mich.
      Sie sind wie ein Schlag ins Gesicht von Leuten wie mir und meiner Partnerin, die sich tagtäglich den Arsch für Ihre Kinder aufreissen.

      Während andere Ihre Sprösslinge so oft/früh wie möglich in die Kita geben und ohne schlechtes Gewissen die Kindererziehung abgeben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • tito 23.08.2019 12:06
    Highlight Highlight So weit sind wir schon.
  • Arts 23.08.2019 11:27
    Highlight Highlight In der heutigen zeit haben die meisten Frauen ihr erstes Kind ab 30 oder später. Also fallen die intensivsten Jahre der Erziehung exakt mit den Jahren der ersten Karrieresprünge zusammen. Früher waren diese beiden Phasen stärker verschoben, die Zeit der Doppelbelastung kürzer.

    Wer heute versucht Kinder, Ehe und Beruf zu vereinbaren, lässt sich auf ein Abenteuer ein.
    • iisprinzässin 23.08.2019 12:13
      Highlight Highlight Hab meins mit 24 bekommen und dadurch die "Karierre" komplett verpasst. Ob das besser ist?
    • Todesstern 23.08.2019 12:23
      Highlight Highlight iisprinzessin das entscheidest du allein, den es ist dein Leben.
    • häxxebäse 23.08.2019 13:25
      Highlight Highlight Dito, hole diese jetzt nach... ziemlich schwierig, da junge bevorzugt werden, weil sie noch formbar sind. Ich gebe nicht auf, step by step
  • WID 23.08.2019 11:24
    Highlight Highlight Unsere Kinder waren ebenfalls früh in der Krippe, aber es beelendet mich wenn ich sehe, dass einige Eltern ihre Kinder möglichst bald in einer Kinderkrippe und später möglichst bald im Kindergarten loswerden wollen. Traurig.
    • Shura 23.08.2019 18:52
      Highlight Highlight Was genau willst du sagen? Du hast es doch genau gleich gemacht? Bitte urteile nicht vorschnell über das Leben von anderen, welches du gar nicht kennst.
    • Natürlich 23.08.2019 20:20
      Highlight Highlight @WID

      dito.
      Unseren älteren Sohn (3.5) haben wir dieses Jahr noch nicht zur Spielgruppe geschickt, weil er halt einfach noch nicht ganz soweit ist in der Entwicklung.
    • WID 23.08.2019 20:47
      Highlight Highlight @Shura: unsere gingen nicht möglichst früh sondern ab dann wo wir denken dass es für das Kind gut ist. Die Frage ist: kommt zuerst das Bedürfnis des Kindes oder das der Eltern. Im Bericht scheint mir dass zuerst die Elternbedürfnisse kommen. Das ist traurig und schade.
  • fidget 23.08.2019 11:17
    Highlight Highlight Ich verstehe zwar, weshalb man nach der Geburt weiterarbeitet, halte persönlich das Abschieben in Kitas aber für die falsche Lösung. Ein Elternurlaub wäre vielleicht eine Lösung. Beide arbeiten Teilzeit weiter und wechseln sich so in der Betreuung ab. Noch zum eigentlichen Thema, der frühen Geburteinleitung. Wegen der Kita nehmen Eltern in Kauf, dass ihr Kind zu früh auf die Welt kommt. Wie dämlich ist das denn? Gut, dass die Ärzte da ihre Verantwortung wahr nehmen. Vielleicht sollte man versuchen bis spätestens Ende Oktober schwanger zu werden. Nur so als Input.
    • EvilBetty 23.08.2019 14:46
      Highlight Highlight Abschieben?! tolles Vokabular wird hier gepflegt.
    • Shura 23.08.2019 18:53
      Highlight Highlight So als Input: Vielen Kleinkindern geht es in den kitas massiv besser als in ihrem Elternhaus, da die Eltern z. B überfordert sind, nicht wissen, wie sie ihr Kinderziehen sollen und was entwicklungsgerechte Aktivitäten sind.
    • Natürlich 23.08.2019 20:23
      Highlight Highlight @Shura
      Ja klar, so ein Quatsch.
      Meine Freundin hat in einer Kita gearbeitet (Praktika und Lehre)
      Was haben sie das Gefühl warum sie selbst unsere Kinder nie in eine Kita schicken würde?
      Was da hinter Türen so alles abgeht will man garnicht wissen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sonnenbankflavor 23.08.2019 10:51
    Highlight Highlight Ich als Mutter eines Sohnes im Teenie-Alter bin schockiert über die Arroganz gewisser Eltern. AHV streichen für Kinderlose? Sorry aber geht's noch, wer glaubt ihr eigentlich zu sein? Die Kinderlosen bezahlen auch die Ausbildung von meinem Sohn und ich bin ihnen sehr dankbar dafür. Ich würde nicht mal im Traum an solche beknackten Argumente denken, von wegen: wer bezahlt eure AHV. Seid ihr deenn auch so sicher, dass eure Kinder später einen Job haben, bei immer mehr Arbeitslosen die es gibt?!
  • Sagittarius 23.08.2019 10:48
    Highlight Highlight Camille, gibt es in Genf nur städtische Kita‘s? Hat es keine privaten Kita‘s (bei diesen gibt es oft ja auch Subventionen)?

    Irgendwie stehen mir die Haare zu Berge.
  • Evan 23.08.2019 10:19
    Highlight Highlight Ich werde erst Kinder haben, wenn ich auch als Mann mein Arbeitspensum reduzieren kann.
    • ingmarbergman 23.08.2019 10:45
      Highlight Highlight Schön dass du so reich bist.
      Einfach bitte bedenken, dass es der Mehrheit in unserem Land nicht so geht und die sich diesen Luxus nicht leisten können.
    • Evan 23.08.2019 11:00
      Highlight Highlight @ingmarbergmann, dazu muss man nicht reich sein.
    • Baba 23.08.2019 12:12
      Highlight Highlight @ingmarbergmann: Kinder auf die Welt zu stellen und andere für sie sorgen zu lassen finde ich jetzt aber auch nicht die optimale Lösung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • tantemagda 23.08.2019 10:15
    Highlight Highlight Meine Mutter war alleinerziehend (mit mir als Einzelkind) und hat - Schande über ihr Haupt - von Anfang an etwa 120% gearbeitet. Ich war in der Zeit in einer Kita, die mir viel Spass bereitet hat. Und seht an: ich habe weder irgendwelche Bindungsstörungen noch Komplexe deswegen.

    Unabhängig davon sollte es gar keine Rolle spielen, ob eine Frau alleinerziehend oder in einer Beziehung lebt.

    Was mich erschreckt ist, dass auch viele Frauen heutzutage wieder der Meinung sind, Frau müsse zu Hause bleiben.
    Meine Frage ist eher: wieso soll ich 6 Jahre studieren, um dann nur Zuhause zu bleiben?
    • Things will be different when I take over the worl 23.08.2019 10:44
      Highlight Highlight Ich kenne viele solche Hausfrauen. Zuerst denken diese, sie bleiben artig und fromm zu Hause.. Bis sie merken, dass der Mann nicht genug verdient und man von der Mittelschicht in die Unterschicht abrutscht. Wenn man plötzlich die KK nicht mehr bezahlen kann und jedes Zugbillett und damit auch jeder Familienausflug unbezahlbar wird, gehen die dann doch wieder arbeiten. Ist auf jeden Fall im meinem Bekanntenkreis so.
    • Natürlich 23.08.2019 11:38
      Highlight Highlight @tantemagda

      Geht auch nicht um Bindungsstörungen oder Komplexe.

      Meine Frage ist eher.

      Warum studierst du 6 Jahre um dann Kinder zu haben?
      Ist doch egoistisch.
    • Natürlich 23.08.2019 11:41
      Highlight Highlight @Things will be different

      Eine Frau soll auch nicht ihr ganzes Leben zuhause bleiben und nichts arbeiten.

      Es geht darum Sich so zu arrangieren, dass man eben möglichst ohne Kita auskommt.

      Sprich am Anfang arbeitet die Frau wenig u d dann langsam wieder mehr wenn die Kinder grösser werden.

      Bis 6 sind Zug und Eintritte an den meisten Orten gratis.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Things will be different when I take over the worl 23.08.2019 09:23
    Highlight Highlight Ich lache darüber, wie die Rechten den Schweizer Frauen vorschlagen, sie sollen keine Kinder haben, wenn sie arbeiten wollen. Ich finde es ja richtig witzig, wenn nur noch Eritreerinnen und Syrerinnen Kinder bekommen. Die sind noch richtige Hausfrauen und können die Kinder eben wie richtige Hausfrauen erziehen. Die bösen arbeitenden Schweizer Mütter sind hingegen egoistisch. Ich finde es ein witziges Schauspiel, wie im Prinzip die Rechten auch in Ungarn, Ostdeutschland und Polen am meisten dafür sorgen, dass einheimische Frauen keine Kinder mehr machen! Echt lustig.
    • estrella5 23.08.2019 11:11
      Highlight Highlight Vielen Dank für deinen Kommentar. Als Mutter einer kleiner Tochter, welche das Kind 3 Tage in die Kita bringt (ich Rabenmutter) ist das Palsam für meine Seele. Ich werde andauernd verurteilt. Das ich eine eigene Firma mit Jobs für 14 Angestellte und 2 Lehrlinge interessiert dabei niemand....
    • Natürlich 23.08.2019 20:25
      Highlight Highlight Palsam😂😂
  • Mutbürgerin 23.08.2019 09:22
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
  • MacB 23.08.2019 09:22
    Highlight Highlight An die Kita-Kritiker: Ein Beispiel aus meinem Umfeld!
    Paar bekommt Kind, keine Verwandten in der Nähe, Frau muss aus Budgetgründen im Teilpensum weiterarbeiten, die Hypothek läuft. So landet das Kind 2 Tag in der Kita.

    Das hat nichts mit Rabenmutter oder Karriere zu tun. Das ist die Realität und ich find's absolut ok. Btw: in anderen Ländern sind Kitas normal und Kinder werden - oh Gott - auch ganz normal, wobwohl sie tagsüber in der Kita sind.
    • Sonnenbankflavor 23.08.2019 10:18
      Highlight Highlight Und wieso um Himmels Willen noch mehr Menschen auf die Welt stellen wenn das Geld nicht reicht?!
    • DemonCore 23.08.2019 10:34
      Highlight Highlight Äh doch, das ist genau Rabenmutter bzw. Vater. Verstehe nicht wofür man Kinder zeugt, wenn man sich nachher nicht um sie kümmern will.
    • sikki_nix 23.08.2019 11:09
      Highlight Highlight Vielleicht sollte man ein Gesetz erlassen, das die Geburt von Kindern unterhalb eines Jahreseinkommens von 80k unter Strafe stellt und die Kitas schliessen. dann wären demoncore und sonnenbankflavor happy und müssten nicht andere familien kritisieren, welche ihr kind für 2 tage in eine kita geben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Charlie Brown 23.08.2019 09:13
    Highlight Highlight Ich lese hier die Kommentare und frage mich grad, ob 20min und Blick gleichzeitig down sind.
    • Hierundjetzt 23.08.2019 09:26
      Highlight Highlight Warum? Wurdest Du mit anderen Meinungen konfrontiert? 😪
    • Charlie Brown 23.08.2019 10:09
      Highlight Highlight Genau. Und die passen nicht in mein linksversifftes Weltbild.
    • Hierundjetzt 23.08.2019 11:17
      Highlight Highlight mmmh Meinungen ablehnen, die nicht dem eigenen Weltbild entsprechen ist jetzt nicht grad so erwachsen. Das ist mir jetzt zuviel SVP Denken
  • weissauchnicht 23.08.2019 09:09
    Highlight Highlight Ich finde immer noch das System in Holland am fairsten und cleversten. Wenn nicht gerade Schulferien, dann ist der vierte Geburtstag - egal wann im Jahr - auch immer gleich der erste Kindergartentag, wo der Neuankömmling von den neuen Gspänlis gefeiert wird. Der 4. Geburi ist das individuelle Stichdatum für alle.
    Die Klasse wird im Verlauf des Schuljahres so zwar immer grösser. Am Ende wechseln jeweils diejenigen in die Schule, welche mindestens ein Jahr dabei waren. Der Wechsel von der Zeitrechnung „Kindesalter“ zu „Schuljahr“ passiert somit im Kindergarten und nicht schon beim Kita-Eintritt.
    • Kruk 23.08.2019 13:12
      Highlight Highlight Wirklich gute Idee, allerdings kommt man eventuell ganz alleine in schon bestehende Gruppen.
      Aber die werden sich dabei schon etwas gedacht haben und Kinder gewöhnen sich ja schnell daran.
  • Brett-vorm-Kopf 23.08.2019 08:47
    Highlight Highlight Unglaublich die vielen unqualifizierten Kommentare hier. An alle die hier kommentiert haben ohne selber Kinder zu haben, einfach mal Schnauze tief.
    1. Liegt's oft nicht finanziell drin, dass Mama oder Papa 100% Betreuung machen könnten (auch dank der "grosszügigen" 14 Wochen Mutterschaftsurlaub... nicht).
    2. Ist für die Entwicklung und Sozialisierung des Kindes ein bisschen Kita nicht schlecht.
    3. An alle die hier rummotzen. Wenn's euch nicht passt dann helft mit für Verbesserung. Ansonsten bin ich für Abschaffung der AHV... ich habe Plan K(inder). Wie sieht's dann bei euch aus?
    • Hierundjetzt 23.08.2019 09:15
      Highlight Highlight Aber für die Tagesmutter hat man dann Geld? 🤪

      Logik?

      Probiers nochmal...

      So wegen Schnauze und so...
    • Nüübächler 23.08.2019 09:16
      Highlight Highlight Auch wir sind Eltern, aber meine Frau und ich hatten keine Kinder um dieses " Glücksgefühl" auch mal erlebt zu haben.Wir haben Kinder weil wir sie lieben. Und es ging ohne Mutterschafts - und Vaterschaftsurlaub, und unsere Kinder wurden von uns betreut und nicht in die Kita abgeschoben.
      Klar wir verzichteten auf manchen Luxus und nehmen auch eine tiefere Altersvorsorge in Kauf da wir nicht immer beide ausswärts arbeiteten und mit den Kinderabzügen sowieso in eine tiefere Lohnklasse fielen. Nur eben, das Leben fordert Entscheide, alles kann man nicht haben.
    • amade.ch 23.08.2019 09:35
      Highlight Highlight Den kinderlosen einen Maulkorb zu verpassen find ich beknackt. Dem Rest des Kommentars stimme ich aber zu.
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  • sikki_nix 23.08.2019 08:43
    Highlight Highlight anstatt zu jammern dass arbeitende Menschen keine Kinder kriegen sollten, wäre es vielleicht eher Ratsam die Schweiz freundlicher für alle Familienmodelle und Einkommensgruppen zu gestalten.

    • Pafeld 23.08.2019 08:57
      Highlight Highlight Gehts noch?!? Es gibt nur DAS Model. Alle anderen sollen sich doch bitte um die ungetauften Neugeborenen im Fegefeuer kümmern.

      Es gibt verschiedene Gründe, weshalb das Heimchen am Herd-Modell am auslaufen ist. Einerseits sind die Frauen doch tatsächlich zu der absurden Idee gekommen, die 13-20 Jahre Schule/Ausbildung für etwas sinnvolles nutzen zu wollen. Andererseits reicht das Stichwort "gebärfähiges Alter" bereits für einen Nachteil in der Bewerbung. Und mit Lücken im Lebenslauf erst recht nicht.

      Konservative haben das "Kinder muss mam sich leisten können" mit Blockaden perfektioniert.
  • EvilBetty 23.08.2019 08:42
    Highlight Highlight Mir kommt die Galle hoch, wenn ich die ganzen reaktionären Kommentare hier lesen muss. Ich gehe mal davon aus dass die ganzen «WiEso KiNDer HaBEn WeNn SIe dANN doCh iN Die KiTA mÜsSen»-Kommentierer entweder selber keine Kinder haben oder jenseits von 100k verdienen oder im Hinterappenzell wohnen wo eine 4 1/2 Zimmer Wohnung 1'000.– kostet
    • Nüübächler 23.08.2019 09:23
      Highlight Highlight Aber recht haben die " Reaktionäre" halt trozdem. Klar ist es so dass ein durchschn. Verdiener mit Familie nicht mehr 2-3 mal im Jahr mit dem Flieger verreisen kann wie er sich s vorher angewöhnt hatte. Er muss zugunsten der Familie den Gürtel enger schnallen. Das war schon immer so und ist nichts als logisch. Familie haben heisst eben Verantwortung übernehmen und nicht Verantwortung an den Staat delegieren.
    • EvilBetty 23.08.2019 10:12
      Highlight Highlight EIN durchschnittlicher Verdiener kann sich gar keine Familie leisten. Willkommen im Zeitalter des Kapitalismus.
    • Brett-vorm-Kopf 23.08.2019 10:12
      Highlight Highlight @ Nüübbächler: Drehen wir deinen Spruch mal um. Alt zu werden heisst eben Verantwortung zu übernehmen und nicht Verantwortung an den Staat zu delegieren. Wer es sich nicht leisten kann muss halt den Gürtel enger schnallen oder abnibbeln.

      Es geht doch nicht darum den Gürtel enger zu schnallen (passiert automatisch) und Verantwortung übernehmen Eltern zur genüge.
      Heut zu Tage ist es entweder nicht möglich von einem Einkommen alleine zu Leben, oder eine zu lange Kinderpause verunmöglicht den Wiedereinstieg, oder es ist vom Arbeitgeber her nicht möglich sein Pensum zu reduzieren... So siehts aus!
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  • Nik G. 23.08.2019 08:37
    Highlight Highlight Immer mehr im Schlafzimmer: "Schatz heute Sex um ein Kind zu machen?" "Nein wir müssen die Kitas einplanen, die zukünftigen Kindergeburtstage, Einschulung, Sommerkinder leben gesünder als Winterkinder, Feiertage usw. Nächstes Zeitfenster November 2035. Weil dann keine Sonnenfinsternis."
    • sikki_nix 23.08.2019 13:37
      Highlight Highlight ja und vergessen sie nicht, sich vor dem sex noch bei einer habamme anzumelden und einen termin mit dem kranken/geburtshaus zu vereinbaren.
  • beaetel 23.08.2019 08:34
    Highlight Highlight Ist es nicht so, dass wer gut im Beruf ist, unverzichtbar für den Arbeitgeber wird. Entweder Frau arbeitet dann, wenn es der „Markt“ fordert, oder sie kann gehen ... Ein Kind ist in unserer Welt gleichbedeutend mit beruflichem Abstieg, weniger Geld vor und nach der Pensionierung und im Falle einer „Hausfrau“ weniger Ansehen und grösserer Eintönigkeit. Oder wieso lernen ausländische Immigrantinnen mit Kinder unsere Sprache so schlecht? Weil es ihnen an sozialem Austausch fehlt, sprich Arbeiten mit anderen Erwachsenen ...
  • pali2 23.08.2019 08:31
    Highlight Highlight Ganz ehrlich, mich schockieren die Kommentare hier ein bisschen. Anscheinend findet es der Grossteil absurd, wenn Kinder gekriegt werden und dann trotzdem noch beide Elternteile 100% arbeiten. Ich finde: leben und leben lassen! Euer Familienbild muss nicht für jeden passen. PS: Wir hatten das Glück, beide das Pensum ein bisschen runterschrauben zu können und trotzdem genug zum Leben zu haben. Das geht leider nicht jedem
    so.
    • Schluch 23.08.2019 08:50
      Highlight Highlight glück sagt man dem? das wäre doch eigentlich normal. ich frage mich schon was sich einige leute von ihrem arbeitgeber bieten lassen.
    • Nüübächler 23.08.2019 09:25
      Highlight Highlight Und ich frage mich was einige Leute sich für einen Lebenstandart gewohnt sind dass beide dafür arbeiten müssen.
    • Realist2019 23.08.2019 10:14
      Highlight Highlight @nüübächler mal gerechnet, mit den ganzen fix-ausgaben die man monatlich so hat (wohnung, KK für ganze familie, versicherungen etc) braucht man min 2500 CHF. dann kommt noch essen, kleidung, schule, mobilität etc. wenn jetzt nur einer arbeitet und kein grossverdiener ist, also ca 4000 CHF nach hause bringt, können sie mir dann erkklären wie man damit eine 4 köpfige familie durchbringen will?
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  • Vecchia 23.08.2019 08:28
    Highlight Highlight Abgesehen von der störenden Stichtagregelung der Kitas, frage ich mich vorallem, was das für Aerzte sind, die aus reinen Termingründen frühzeitig einleiten.

    Logisch ist die künstliche Einleitung der Geburt mit der PDA nicht mehr so schmerzhaft für die Mutter wie früher, aber für das Ungeborene bedeutet der künstliche Start immer noch Stress und unnötige Risiken.

    Einleitungen sollten aus medizinischen Gründen gemacht werden. Alles andere ist Belastung des Gesundheitswesens zu Gunsten der Wirtschaft.
  • VAVAV 23.08.2019 08:22
    Highlight Highlight Manchmal frage ich mich schon, warum aus mir keine Drogenabhängige oder sonst psychisch gestörte Person mit Bindungsproblemen geworden ist, schliesslich wurde ich von meinen Eltern gleich nach dem Mutterschaftsurlaub in die Kita abgeschoben. Es könnte daran gelegen haben, dass mein Papa knapp 4000.- verdiente und meine Mutter als Näherin so 3200.- Franken. Und weil sie in einem sozialistischen Land aufgewachsen sind, empfanden sie das als normal und wunderten sich über den kurzen Mutterschaftsurlaub. Dank den Leserkommentaren weiss ich, dass sie einfach nur Egoisten sind und mich nie liebten.
    • Blümerant 23.08.2019 08:32
      Highlight Highlight Haha,genau
    • Gubbe 23.08.2019 08:36
      Highlight Highlight Du meinst das ironisch, es ist aber so, dass sich eine gewisse Abgestumpftheit bildet. Man bringt das Kind auswärts und die Sorgen sind vergessen. Wenn deine Eltern wenig verdienten ( in einem sozialistischen Land), haben die anderen nicht mehr verdient, aber die meisten Elternteile haben gearbeitet.
    • Gigle 23.08.2019 09:18
      Highlight Highlight Und woher wissen Sie, ‚dass sich eine gewisse Abgestumpftheit bildet‘? Haben Sie da verlässliche Zahlen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Moggerli 23.08.2019 08:18
    Highlight Highlight Dass mit einem medizinischen Eingriff so herumgespielt wird, versteh ich nicht. Auch die seltsame Regelung.
    Unsere Tochter mussten wir 3 Wochen zu früh einleiten, weil die Plazentadurchblutung nicht ausreichend war (Grund unbekannt, habe meines Lebens noch nie geraucht)
    Und das war nicht witzig. Ein Baby aus dem Körper zu reissen, welches noch nicht bereit ist... Dass die Ärzte das mitmachen?
    Arbeite nun auch wieder 40%, damit es auch etwas Abwechslung in den Alltag gibt. Mein Baby wird durch meinen Mann (Papitag :)) oder vom Grossi betreut. Grosses Glück!
  • felixJongleur 23.08.2019 08:11
    Highlight Highlight Es gibt gute Gründe, weshalb ein Kind nicht immer durch das Familiensystem betreut werden kann. Ich bin jedoch überzeugt, dass ein Kind die ersten 2-3 Jahre bei seinen Eltern resp. dem engen familiären Umfeld am besten aufgehoben ist. Diese Bindung ist schlicht unersetzbar und kann nicht nachgeholt werden. Das wisst ihr. Da könnt ihr noch so viele Argumente bringen, die Familie ist nicht ersetzbar, da halte ich es wie Jesper Juul. Und es ist mir so egal wie es die Skandinavier handhaben, das sagt gar nichts aus übrigens.
    • ands 23.08.2019 09:02
      Highlight Highlight Also 2-3 Jahre Mutterschaftsurlaub?
    • Pafeld 23.08.2019 09:07
      Highlight Highlight Nein. Wir wissen, dass das Bullshit ist. Die blosse Anwesenheit eines Elternteils mit bestimmtem Geschlecht sagt weder etwas über die Erziehungs- noch über die die Elternqualität. Es ist Ihre Kurzsichtigkeit, die es Ihnen einredet, wie Kinder aufzuwachsen haben, damit aus ihnen keine asozialen Drecksgören werden. Sie verschliessen einfach systematisch die Augen vor den Problematiken, mit denen Eltern heute konfrontiert sein können.
      Ps: in den gutbürgerlichen Häusern waren Tagesmütter und Ammen mehr die Regel als die Ausnahme. Warum? Erfolgreiche Leute überlassen wichtige Aufgaben den Profis.
    • Hierundjetzt 23.08.2019 09:19
      Highlight Highlight Felix: eh klar. Dazu gibts sehr gute Studien. Die ersten 2-3 Jahre sind entscheidend


      Kitas tragen zur Sozialisierung beiklar.

      Aber gleich nach 14 Wochen, weil Mama 100% arbeiten „muss“ und sich mit Ihrem Lohn eine Tagesmutter leistet.

      Ok.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Triple A 23.08.2019 08:10
    Highlight Highlight Natürlich kann man nun wieder eine Grundsatzfrage aus diesem Problem machen, welches man einfach dadurch aus der Welt schaffen kann, indem man die betreffende Bestimmung ändert. Aber alle jene die solchen Eltern vorwerfen, nur aus egoistischen Gründen Kindern zu haben, seien darauf hingewiesen, dass der bewusste Entscheid Kinder ja/nein stets egoistisch ist. Egal wie er ausfällt.
  • Patho 23.08.2019 08:09
    Highlight Highlight Wie wärs, wenn Mutter und Vater einfach die Arbeitspensen reduzieren? Finanziell sollte das für Familien, die sich ein Privatspital und so leisten können möglich sein mit weniger als 200% Einkommen über die Runden zu kommen. Wie auch für die allermeisten anderen...
    • Dubio 23.08.2019 10:04
      Highlight Highlight Schon mal solche Verhandlungen geführt? In der Schweiz sind die Arbeitgeber nach wie vor extrem unflexibel mit Teilzeitarbeit, ausser man arbeitet beim Staat oder im Service...
    • Patho 23.08.2019 13:20
      Highlight Highlight Ja, ich hab meine Chefin gefragt, begründet und die Reduktion problemlos bekommen und ich arbeite weder beim Staat, noch im Service, sondern im Ingenieurswesen...
    • Triple A 23.08.2019 16:49
      Highlight Highlight Jeder nach seinem Gusto! Solange niemand Schaden nimmt. Und Untersuchungen zeigen, dass KITA—Lösungen tipptopp sind. Allen Unkenrufen zum trotz!
  • schlorziflade 23.08.2019 08:07
    Highlight Highlight An alle, die nur die Eltern kritisieren: Schon mal darüber nachgedacht, dass es auch Eltern gibt, die arbeiten gehen müssen, um genug Geld zum Leben zu verdienen?
  • Coffeetime 23.08.2019 07:40
    Highlight Highlight Fängt hier wiedet ein Mutter-Bashing an? Die wenigsten hier kennen die Situation von Genf. Nicht jeder hat das Glück 100kCHF zu verdienen. Es steht ja auch nicht da, zu wie viel % gearbeitet werden soll. Auch in Frankreich und somit in Genf, ist eine frühe Fremdbetreuung normal. Dieses "Kinder zu Hause betreuen" ist sehr Deutschschweizerisch... also bitte aus der eigene Blase rauskommen.
    • Nate Smith 23.08.2019 07:48
      Highlight Highlight Absolut. Wäre ein Thema für Camille Federal. Meiner Meinung nach wohl einer der grössten Kulturunterschiede in der Schweiz.
    • Caturix 23.08.2019 08:09
      Highlight Highlight In Genf schon aber im KT Freiburg sind die Mütter auch zuhause. Ich glaube es geht wircklich ums Geld. Wo die Wohnungspreise hoch sind haben Eltern oft keine andere möglichkeit als zu arbeiten.
    • Bort? 23.08.2019 08:17
      Highlight Highlight @coffeetime
      Du weisst schon, dass ein "normaler" Teilzeit-Job die Kosten fuer die Kita gar nicht deckt, sondern du unter dem Strich mehr Kosten hast wenn du arbeiten gehst?




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  • MarGo 23.08.2019 07:20
    Highlight Highlight Was für ein beknacktes System, in dem wir hier leben...
    Ich persönlich halte aber auch von Kitas für Säuglinge nichts... Die ersten 2-3 Jahre sind so entscheidend für die Bindung und die soziale Entwicklung... das will ich als Elternteil doch selber übernehmen und nicht wildfremden überlassen...
    bin ja sonst nicht der konservative, aber hier sehe ich unbedingt Handlungsbedarf in Richtung ausgedehntere Mutterschafts- (oder Vaterschafts-) urlaube.
    Die Welt hat schon genug Egoisten, wir müssen sie nicht noch systematisch heranzüchten....
    • wintergrün 23.08.2019 08:06
      Highlight Highlight Egoisten: so wie Du?
      Der unbekannten Genfer Müttern sein Weltbild aufdrängen will?
      Das mit dem Egoismus Scheint echt auch ohne Kita zu funktionieren...
    • MarGo 23.08.2019 08:35
      Highlight Highlight Danke für deinen konstruktiven Beitrag wintergrün...

      Ich dränge niemandem irgendwas auf, ich schau das ganze einfach erziehungspsychologisch an. Dass die Zeit in den ersten drei Jahren entscheidend für die Entwicklung des Kindes ist, wurde schon lange erwiesen. Dass dabei die Bindung zur Mutter auch die soziale, empathische Entwicklung fördert ebenfalls...
      Gebe ich in dieser Zeit mein Kind in die Obhut von "Arbeiter/innen" (auch wenn sie ihren Job noch so gut und mit noch so viel Herz ausüben), werde diese niemals die Nähe zum Kind aufbauen können, die es zwingend braucht...
    • sikki_nix 23.08.2019 08:55
      Highlight Highlight In der Kita werden Egoisten herangezüchtet? Wo wurde das publiziert?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hardy18 23.08.2019 07:12
    Highlight Highlight Wenn ich hier lesen muss das nun die Eltern schuld mittragen, verstehe ich die Welt nicht. Ich und meine Frau mussten auch 100% arbeiten gehen, weil es finanziell nicht gut aussah. Und wir haben nicht das Kind auf die Welt gebracht, weil es schick war. Vielmehr finde ich die Regelung von der Stadt absurd und somit sehr Familien unfreundlich.
  • Charlotte Faria 23.08.2019 07:10
    Highlight Highlight Beide arbeiten 100% - dann sollte ja eine Tagesbetreuung drin liegen...(?)
    Ich verstehe die Sorge, wenn man zB Alleinerziehend ist und man arbeiten MUSS, damit es finanziell machbar ist eine Familie durchzubringen. (Chappeau an diesem Punkt an all jenige Mamis und Papis). Aber manchmal müssen die Leute sich eingestehen, dass es ok ist auch keine Kinder zu haben. Das es ok ist Karriere machen zu wollen. Bei der Zukunftsplanung mal das Ego weglassen! Was Fremde über dich denken könnten geht dich nichts an.
    • EvilBetty 23.08.2019 08:23
      Highlight Highlight «Was Fremde über dich denken könnten geht dich nichts an.»

      Schönes Eigentor 😂
  • Bluebird2 23.08.2019 06:56
    Highlight Highlight Und ich war froh, dass mein Kind im August zur Welt kam (ET war am 1.8), damit er ein Jahr länger Zuhause sein
    darf bis er in den Kindergarten muss... verrückte Welt.
    • who cares? 23.08.2019 08:25
      Highlight Highlight Ich hingegen durfte mit dem früheren Jahrgang in die Schule und war immer die Jüngste. Dass hat mir bis jetzt eigentlich immer geholfen.
  • Imfall 23.08.2019 06:55
    Highlight Highlight Beide Seiten sind gleichermassen verstörend!

    Sowohl die Feierabend-Wochenend Eltern, als auch die stumpfsinnige KITA Eintrittsregelung in Genf sind aus meiner Sicht einfach nur lächerlich!

    Wenn beide Elternteile mehr Zeit bei der Arbeit verbringen, als mit ihren Kindern, sollten sie entweder ihr Budget besser verteilen oder berufliche Ziele gemeinsam überarbeiten und neu stecken! Ansonsten wären keine Kinder, vielleicht die bessere Lösung!

    Und den Sinn, weshalb man bei der Kinderbetreuung auf den Einschulungszeitpunkt achtet, kann ich beim besten Willen, nicht nachvollziehen...
    • pun 23.08.2019 08:43
      Highlight Highlight Du scheinst überhaupt keine Ahnung von der Lebensrealität von vielen Familein zu haben, imfall. Aber die Aussicht da oben auf den hohen Ross ist bestimmt hübsch.
    • Imfall 23.08.2019 12:32
      Highlight Highlight ich kenne die realität von vielen familien und singles, welche deutlich über ihren Verhältnissen leben!
      Teure Wohnung in der Stadt, teures Auto, dreimal Ferien pro Jahr... alles ausser verzichten liegt scheinbar drin!

      Da ist das Problem!
    • pun 23.08.2019 15:34
      Highlight Highlight Selbst wenn du eine statistisch relevante Menge an solchen Leuten kennen würdest und nicht einfach aus persönlicher Erfahrung heraus glaubst "das Problem" zu kennen, wirkt dein Statement ignorant gegenüber der Tatsache, dass bis zu 530'000 Menschen in der Schweiz als arm gelten!
      https://www.watson.ch/schweiz/aargauer%20zeitung/853248602-armut-1-1-millionen-menschen-in-der-schweiz-sind-gefaehrdet-wer-besonders-betroffen-ist
  • AnotherSwissGuy 23.08.2019 06:32
    Highlight Highlight Finde ich schon etwas bedenklich. Nennt mich konservativ, aber die Geburt sollte nicht aus solchen Gründen eingeleitet werden. Dies sollte nur bei medizinischen Notfällen oder aber bei verspäteter Geburt möglich sein.
    Und ja, um Kinder sollte man, also die Eltern, sich kümmern. Hier sehe ich dies leider nicht unbedingt gegeben...
  • Töfflifahrer 23.08.2019 06:29
    Highlight Highlight Wenn das Kind umgehend nach dem Mutterschaftsurlaub fremd betreut werden soll, stellt sich die Frage, warum wollen die Eltern überhaupt ein Kind?
    Kinder sind doch kein Freizeit Spielzeug!
    • Menel 23.08.2019 07:31
      Highlight Highlight Oder es stellt sich die Frage, ob der Mutterschaftsurlaub nicht einfach zu kurz ist. Es ist ja nicht so, als hätte die Mutter eine Wahl. Geht sie nach 16 Wochen nicht arbeiten und hat sich mit dem Arbeitgeber keine andere Lösung gefunden, dann ist sie ihren Job los. Diese Regelung löst bei meinen D und A Verwandten immer wieder absolutes Unverständnis aus.
    • Der Tom 23.08.2019 07:50
      Highlight Highlight Oft ist es so, dass das Kind nicht gewünscht worden ist. Und der Mutterschaft Urlaub ist viel zu kurz und der Vater hat überhaupt keinen Urlaub.
    • p4trick 23.08.2019 08:07
      Highlight Highlight ähm es sind 14 Wochen zu 80% Lohn. Das sind knappe 3.5 Monate.
      Finde auch, dass bis das Kind laufen kann, ca. 1 Jahr, das Kind von den Eltern betreut werden sollte und der Staat sollte unterstützen damit das geht.
      Mutter min. 40% arbeiten, damit der Vater 2 Tage die Woche zu Hause bleiben kann. z.B.
      Das wäre ca genau 14 Wochen Vaterschaftsurlaub verteilt auf 9 Monate, pro Woche 2 Tage. Wäre ja mal ein Anfang
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  • Ironiker 23.08.2019 06:06
    Highlight Highlight Das Kind nach dem Mutterschaftsurlaub - das sind in der Regel 16 Wochen - in die Kita abschieben.

    Wenn beiden Elternteilen die Arbeit so wichtig ist, sollten die evtl. auf Kinder verzichten. Was für Egoisten!
    • Nate Smith 23.08.2019 06:25
      Highlight Highlight Schon mal im Genf eine Wohnung bezahlt?
      Oder gehört die Frau grundsätzlich an den Herd?
      Verstehe nicht was daran egoistisch sein soll Beruf und Familie zu vereinen. Gerade gut ausgebildete Menschen haben sich 25 Jahre lang Ausbildung vom Staat bezahlen lassen. Egoistisch ist es da zuhause zu bleiben und zu bäbelen.
    • Chihirovocale 23.08.2019 06:25
      Highlight Highlight Vielleicht sind ja beide Einkommen notwendig...
    • Kekzus 23.08.2019 06:29
      Highlight Highlight Jo genau - weil jeder die Wahl hat😉
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  • Sir_Saku 23.08.2019 06:03
    Highlight Highlight Oh mein Gott... wie weit hinkt die Schweiz eigentlich in diesen Themen schon hinterher? Subventionierte Kita-Plätze, Vaterschaftsurlaub... und jetzt müssen auch schon Kinder früher geholt werden damit das Haushaltbudget nicht zu sehr belastet wird🤦🏽‍♂️
    • tito 23.08.2019 13:50
      Highlight Highlight Die Schweiz ist ein soziales Entwicklungsland. Traurig. Der Mutterschaftsurlaub ist im Vergleich zu anderen westlichen Ländern ein tragischer Witz. Vaterschaftsurlaub? An meinem Arbeitsplatz waren das 2 Tage. Als das in Norwegen erzählt habe, haben sie mir nicht geglaubt.

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