Schweiz
Gesellschaft & Politik

Stadt Bern will politische Teilhabe für Ausländer erleichtern

***SYMBOLBILD / MUSTER-PASS*** Eine Person haelt einen neuen Schweizer Pass fuer eine auslaendische Person in der Hand, fotografiert am Dienstag, 1. November 2022, in 0Bern. Seit dem 31. Oktober 2022  ...
Künftig sollen auch Asylsuchende und Schutzbedürftige Vorstösse einreichen können.Bild: KEYSTONE

Stadt Bern will politische Teilhabe für ausländische Personen erleichtern

10.09.2026, 14:3410.09.2026, 14:34

Der Gemeinderat der Stadt Bern hat eine Teilrevision des Partizipationsreglements beantragt, um Personen ohne Stimmrecht die politische Teilnahme zu vereinfachen. Die Vorlage sieht vor, dass künftig auch Asylsuchende und Schutzbedürftige Vorstösse einreichen können.

Neu sollen auch Personen mit Aufenthaltsstatus N (Asylsuchende mit laufendem Verfahren) oder S (schutzbedürftige Personen) einen direkten Vorstoss unterzeichnen dürfen. Voraussetzung dafür ist, dass sie bei der Stadt angemeldet sind, wie der Gemeinderat am Donnerstag in der Mitteilung schrieb.

Bisher stand dieses Instrument nur Personen mit einer Niederlassungs- oder Aufenthaltsbewilligung sowie vorläufig Aufgenommenen zur Verfügung.

Zudem plant die Stadtregierung, die formelle Hürde für eine solche Motion zu senken. Künftig sollen 100 statt wie bisher 200 Unterschriften für das Einreichen einer Partizipationsmotion genügen.

Die nun beantragten Änderungen gehen auf einen Vorstoss zurück, den das Berner Stadtparlament im Februar 2025 für erheblich erklärt hatte. (pem/sda)

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14 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Osman
10.09.2026 15:19registriert Juli 2022
Klientelpolitik.
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Schlaf
10.09.2026 15:10registriert Oktober 2019
Und was soll das der Schweiz und deren Bevölkerung bringen?
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Bündn0r
10.09.2026 15:25registriert Januar 2018
Sehnt sich der Gemeinderat den bis vor wenigen Jahren bestehenden Pendenzenberg von hunderten unbeantworteten Geschäften zurück?
200 Unterschriften ist für ein auch nur annähernd sinnvolles Geschäft doch keine Hürde.
Jedes dieser Geschäfte kostet den Steuerzahler. Ich bin überzeugt, auch Bern könnte dieses Geld sinnvoller investieren.
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