Störung der Sirenen-Fernsteuerung ist grösstenteils behoben
Die Fernsteuerung der rund 5500 fest installierten Sirenen in der Schweiz funktioniert grösstenteils wieder. Ein Software-Update war der Grund, dass die Sirenen landesweit und teilweise tagelang nicht von Polizei-Einsatzzentralen aus ausgelöst werden konnten.
Das teilte das Bundesamt für Bevölkerungsschutz (Babs) am Donnerstag mit. Information, Warnung und Alarmierung seien aber dennoch gewährleistet gewesen. Denn die stationären Sirenen konnten trotz der Panne vor Ort ausgelöst werden. Zudem verfügt die Schweiz über 2200 mobile Sirenen sowie die App und die Website von Alertswiss.
Die Störung trat an einzelnen Geräten ab vergangenem Freitag auf; in der Nacht auf Montag waren dann alle betroffen. Die Geräte konnten sich nicht mehr mit den zentralen Systemkomponenten verbinden. Ab Montag konnte die Kommunikation zwischen Sirenen und Steuerungsgeräten nach und nach normalisiert werden. Bei über 90 Prozent der Sirenen war sie am Donnerstag wieder hergestellt.
Als Ursache der Panne wurde ein Update einer Kommunikationssoftware ausgemacht. Die Störung werde im Austausch mit den Lieferanten im Detail ausgewertet, schrieb das Babs. Dies, um ähnliche Fehler in Zukunft zu verhindern und die Fehlerbehebung zu optimieren. Primäre Nutzer der Sirenen sind die Kantone; sie wurden vom Bund laufend über die Störung und deren Behebung informiert. (sda)
