Schweiz
Gesellschaft & Politik

Verschmierte Wahlplakate: Stadtberner SVP setzt Kopfgeld aus

Verschmierte Wahlplakate: Stadtberner SVP setzt Kopfgeld aus

02.10.2019, 10:1202.10.2019, 10:12
Ein Wahlplakat von Roger Koeppel zu den Staenderatswahlen mit aufgemaltem Hakenkreuz, aufgenommen am Donnerstag, 26. September 2019 in Zuerich. (KEYSTONE/Ennio Leanza)
Nicht in Bern verschmiert worden, aber trotzdem verschmiert.Bild: KEYSTONE

Die Stadtberner SVP will wissen, wer Plakate ihrer Kandidaten verschmiert oder zerstört. Sie setzt eine Belohnung in der Höhe von 1000 Franken aus für Hinweise, die zur Ergreifung der Täterschaft führen.

Das teilte die Partei am Mittwoch mit. Noch nie seien die Übergriffe von «linksextremen Demokratie-Feinden» so ausgeprägt gewesen wie in diesem Wahlherbst.

Verschmierte oder zerstörte Plakate von SVP-Kandidaten gehörten mittlerweile zum traurigen Alltagsbild. Es sei nur noch eine Frage der Zeit, bis Kandidierende tätlich angegriffen würden.

Die SVP wehre sich gegen diese gefährliche Entwicklung und rufe alle Menschen ungeachtet ihrer politischen Gesinnung auf, «wachsam zu bleiben und gegen diese Extremisten vorzugehen». (dfr/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
SVP-Abstimmungsplakate
1 / 14
SVP-Abstimmungsplakate
Mit Zangen-Plakaten gelang es Christoph Blocher und der SVP, am 6. Dezember 1992 den Beitritt zum Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) zu bodigen.
quelle: keystone / str
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Camille Lothe über Beer Pong, Raclette und Andreas Glarner
Video: watson
Frau zieht ihren Cousin wegen eines Astes vors Bundesgericht
Das Bundesgericht hat in einem ungewöhnlichen Familienstreit eine Klage abgewiesen. Auslöser für den Prozess war eine Wanderung unter Cousins und Cousinen. Eine Frau wurde schwer am Kopf verletzt, nachdem sie von einem Ast getroffen worden war, den ihr Cousin vom Weg hatte wegbiegen wollen. Sie verklagte ihren Cousin auf Schadenersatz – ohne Erfolg.
Zur Story