Schweiz
Gesundheit

Chikungunya-Fieber: Vier Fälle im Tessin gemeldet

Erstmals in der Schweiz übertragen: Vier Fälle von Chikungunya-Fieber im Tessin gemeldet

04.11.2026, 11:2104.11.2026, 11:40

Im Tessin ist das Chikungunya-Virus erstmals lokal in der Schweiz übertragen worden. Übertragen wird der Erreger von der Tigermücke. Die betroffenen Personen hatten kürzlich keine Reisen in Gebiete unternommen, in denen das Virus zirkuliert.

FILE - This 2014 photo made available by the U.S. Centers for Disease Control and Prevention shows a feeding female Anopheles funestus mosquito. (James Gathany/CDC via AP, File)
China Chikungunya
Das Chikungunya-Fieber wird durch Mücken übertragen.Bild: keystone

Dies teilte das Tessiner Departement für Gesundheit und Soziales am Mittwoch mit. Die Fälle seien auf das Gebiet der Magadino-Ebene zurückzuführen.

Die vier betroffenen Personen verzeichneten einen «günstigen klinischen Verlauf»; abgesehen von anhaltenden Gelenkbeschwerden gehe es ihnen gut.

Das Amt des Tessiner Kantonsarzts hat in Zusammenarbeit mit der Tessiner Fachhochschule SUPSI, den Gemeindebehörden und den zuständigen Bundesämtern epidemiologische Abklärungen sowie Massnahmen zur Mückenbekämpfung in den betroffenen Zonen eingeleitet. Das aktuelle Risiko für die Bevölkerung werde als sehr gering eingestuft, auch aufgrund der geringen Fallzahl und des unmittelbar bevorstehenden Endes der Mückensaison, heisst es weiter. (dab/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
 SBB-Billette 1,5 Prozent teurer Pro Jahr
Gygi jongliert mit Zahlen und die SBB-Tickets werden wieder teurer
Die Billettpreise in der Schweiz dürften bis 2033 um durchschnittlich 1,5 Prozent pro Jahr steigen, wegen FABI möglicherweise sogar etwas mehr. Das plant die SBB, wie der SBB-Verwaltungsratspräsident Ulrich Gygi sagte.
Gemäss der Langfristplanung sollen die Billettpreise laut Gygi analog der angenommenen Teuerung angepasst werden. Bei 1,5 Prozent pro Jahr würden die Tickets demnach im Jahr 2033 rund ein Drittel mehr kosten als heute. Im Verhältnis zu anderen Gütern wären sie aber nicht teurer, wenn nur die Teuerung ausgeglichen würde.
Zur Story