Schweiz
Gesundheit

Fast 70 Prozent der Schweizer befürworten Einheitskasse

Fast 70 Prozent der Schweizer befürworten laut Umfrage Einheitskasse

Für die Mehrheit der Schweizerinnen und Schweizer sind die steigenden Krankenkassenprämien laut einer Tamedia-Umfrage eine Belastung. Rund zwei Drittel der Befragten befürworteten zudem die Einführung einer Einheitskrankenkasse.
30.09.2025, 06:0030.09.2025, 07:09

68 Prozent insgesamt sagten laut der am Dienstag veröffentlichten Umfrage «Ja» oder «Eher Ja» zur Einführung einer Einheitskrankenkasse in der Schweiz. Das Anliegen fand dabei über alle Altersgruppen, Parteien sowie Geschlechter und Einkommensklassen hinweg eine Mehrheit.

Une illustration pour la hausse des primes d'assurance-maladie, montre une carte suisse d'assurance-maladie LAMal (KVG) de l'assurance Assura, devant des billets de banque suite a l&#03 ...
Die Krankenkassenprämien bleiben eine hohe Belastung für die Schweizer Haushalte. (Symbolbild)Bild: keystone

Der Vorschlag, die Anzahl der als Kostentreiber geltenden Spitäler zu reduzieren, fand laut der durch das Forschungsinstitut Leewas durchgeführten Umfrage indes keine Mehrheit. Nur 36 Prozent der Befragten beantworteten eine entsprechende Frage mit «Ja» oder «Eher Ja».

Neun Prozent der Befragten gaben derweil an, dass es schwierig für sie werden würde, die aufs kommende Jahr steigenden Prämien zu bezahlen. Fünf Prozent antworteten gar, dass sie nicht wissen würden, wie sie das bezahlen sollen.

Die Resultate basieren auf rund 24'500 zwischen dem 25. und 28. September gegebenen Antworten von Umfrageteilnehmenden aus der Deutschschweiz, der Romandie und aus dem Tessin. Der Stichproben-Fehlerbereich liegt bei +/- 1,9 Prozentpunkten. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Ein T-Shirt zeigt die Lücken bei den Kontrollen auf der SBB-Baustelle
Auf der SBB-Grossbaustelle MehrSpur setzen die beauftragten Bauunternehmen auf eine Eisenleger-Firma mit zweifelhaftem Hintergrund. Der Fall gilt als bezeichnend für Zustände in der Baubranche.
Das Grossprojekt MehrSpur Zürich–Winterthur soll 3,3 Milliarden Franken kosten. Es umfasst unter anderem eine neue Doppelspurlinie durch den Brüttenertunnel. Die Strecke Zürich–Winterthur wird durchgehend auf vier Spuren ausgebaut.
Zur Story