Schweiz
Gesundheit

Mengenrabatt auf meistverkaufte Medikamente: So will Parlament vorgehen

Mengenrabatte auf umsatzstärkste Medikamente sollen Prämien drücken

19.02.2026, 10:0019.02.2026, 10:17

Mit Mengenrabatten auf den meistverkauften Medikamenten will das Parlament gegen die stetig steigenden Gesundheitskosten vorgehen. Der Bundesrat stellt nun die Umsetzung dieser und weiterer Massnahmen zur Diskussion.

Des medicaments delivr
Mit den geplanten Mengenrabatten sollen künftig 350 Millionen Franken im Jahr eingespart werden.Bild: KEYSTONE

Vor knapp einem Jahr hatte das Parlament einem Paket zur Dämpfung der Gesundheitskosten zugestimmt. Dabei ging es unter anderem um die Weitergabe von Mengenrabatten. Der Bundesrat hat nun das Vernehmlassungsverfahren zu den entsprechenden Verordnungsänderungen eröffnet, wie er am Donnerstag mitteilte.

Von den über 3000 Medikamenten auf der Spezialitätenliste verursachen die achtzig bis hundert Meistverkauften laut dem Bundesrat mehr als ein Drittel der Arzneimittelkosten der Grundversicherung. Das entspreche drei Milliarden Franken.

Mit den geplanten Mengenrabatten sollen künftig 350 Millionen Franken im Jahr eingespart werden, ohne die Arzneimittelversorgung zu beeinträchtigen. Daneben soll die Abgabe kostengünstigerer Generika und Biosimilars gefördert werden. (sda)

Was dich auch noch interessieren könnte:

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Massiver Schneefall in der Schweiz
1 / 22
Massiver Schneefall in der Schweiz

Die Schweizer Alpen versinken im Februar im Schnee.

quelle: keystone / urs flueeler
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Hund auf der Zielgeraden mischt Langläuferinnen auf
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
2 Autos überschlagen sich bei Unfall in Dottikon AG: 5 Verletzte – darunter 2 Kinder
Eine 22-jährige Autofahrerin hat in Dottikon AG die Kontrolle über ihren Wagen verloren. Bei der anschliessenden Kollision mit zwei Autos gab es fünf Verletzte.
Zur Story