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Sanija Ameti zieht Berufung gegen Zürcher Urteil zurück

Sanija Ameti zieht Berufung gegen Zürcher Urteil zurück

18.09.2026, 17:1718.09.2026, 17:17
Sanija Ameti, ehemalige Praesidetin der "Operation Liberto" und ehemaliges Mitglied der GLP erscheint zum Prozess am Bezirksgericht Zuerich am Mittwoch, 28. Januar 2026 in Zuerich. Nach eine ...
Sanija Ameti, hier vor dem gegen sie geführten Prozess am Zürcher Berufsgericht. (Januar 2026)Bild: keystone

Sanija Ameti hat ihre Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichts Zürich zurückgezogen. Ein Prozess am Obergericht ist weiterhin möglich, weil mehrere Privatkläger in Berufung gingen. Die ehemalige Co-Präsidentin von Operation Libero hatte auf ein Bild von Jesus und Maria geschossen.

Wie das Zürcher Obergericht am Freitag gegenüber Keystone-SDA sagte, hat Ameti ihre Berufung zurückgezogen. Damit bestätigte das Gericht eine Meldung des «Blick». Rechtskräftig verurteilt ist sie aber noch nicht. Laut dem Obergericht sind immer noch die Berufungen mehrerer Privatkläger hängig. Am Bezirksgericht waren dies etwa Nicolas Rimoldi von Mass-Voll oder JSVP-Präsident Nils Fiechter.

Im September 2024 teilte Ameti auf Instagram ein Foto von sich in Schiessstellung. «Abschalten» schrieb sie dazu. Kurz zuvor hatte sie mit ihrer Druckluft-Pistole rund zwanzig Mal auf ein Bild von Jesus und Maria geschossen. Es handelte sich um eine herausgerissene Seite aus dem Katalog eines Auktionshauses.

Die frühere Zürcher Gemeinderätin löschte den Post zwar rasch wieder und entschuldigte sich dafür. Doch Jesus und Maria als Zielscheibe hatten da längst für Schlagzeilen gesorgt.

Das Bezirksgericht verurteilte Ameti zu einer bedingten Geldstrafe von 60 Tagessätzen zu 50 Franken bei einer Probezeit von zwei Jahren. Eine Busse von 500 Franken müsste sie bezahlen. Die Staatsanwaltschaft hatte eine höhere Strafe verlangt, ging aber nicht in Berufung. (sda)

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63 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Ruedi666
18.09.2026 19:31registriert Januar 2022
Rimoldi und Fiechter als Privatkläger. Was für ein Traumpaar.
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Hinkypunk #wirsindimmernochmehr
18.09.2026 19:04registriert Oktober 2014
In der Schweiz werfen ein paar Schüsse auf Märlifiguren/imaginäre Freunde für Erwachsene mehr Wellen auf, als der ganze Filz um die F-35 Beschaffung.
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Voraus denken!
18.09.2026 23:42registriert März 2022
Die Aktion der Frau war völlig dumm und stillos. Dummheit oder Stillosigkeit ist aber nicht strafbar. Sonst sässe die Rechtspopulisten-Truppe geschlossen in einem grosszügigen Trakt einer JVA.

Aber:
Das Blasphemiegesetz gehört endlich ersatzlos aus unserer Rechtsordnung gestrichen.

Es kann nicht sein, dass es verboten ist sich lächerlich über Märchenfiguren zu machen!

Das ist eines säkularen Rechtsstaat unwürdig.
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