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Eigenheimmarkt 2025: Wohnungen wurden deutlich teurer, Häuser moderat

Eigenheimmarkt 2025: Wohnungen wurden deutlich teurer, Häuser moderat

08.01.2026, 08:4808.01.2026, 08:48

Auf dem Schweizer Eigenheimmarkt sind die Angebotspreise von Eigentumswohnungen im vergangenen Jahr deutlich gestiegen. Bei Einfamilienhäusern war die Teuerung weniger stark. Regional gab es allerdings grosse Unterschiede.

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Die Preise von Häusern und Wohnungen sind in der Schweiz weiter angestiegen.Bild: Shutterstock

Landesweit stiegen die Preise für Stockwerkeigentum im Jahresvergleich um 4,2 Prozent. Einfamilienhäuser verzeichneten ein moderateres Plus von 2,6 Prozent. Das geht aus dem am Donnerstag veröffentlichten ImmoScout24-Kaufindex hervor, der gemeinsam mit dem Immobilienberatungsunternehmen IAZI erhoben wird. Er misst die Preisentwicklung der zum Verkauf ausgeschriebenen Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen.

Treiber der Entwicklung waren laut Marktbeobachtern vor allem tiefe Hypothekarzinsen sowie die in Aussicht stehende Abschaffung des Eigenmietwerts. Dieser mache Wohneigentum gegenüber dem Mieten attraktiver.

Mehr Altbauten

Gleichzeitig nahm das Angebot an Einfamilienhäusern spürbar zu, insbesondere durch zusätzliche Altbauten, wie es hiess. Das Angebot an Eigentumswohnungen dagegen blieb stabil. Rund zwei Drittel der inserierten Eigenheime entfielen 2025 auf Eigentumswohnungen.

Regional zeigten sich ausgeprägte Unterschiede. Überdurchschnittliche Preiszuwächse und ein hohes Preisniveau wiesen die Grossregion Zürich und die Zentralschweiz auf, deren Preiszuwächse teils mehr als 30 Prozent über dem Schweizer Mittel lagen. Deutlich schwächer entwickelten sich dagegen das Mittelland und das Tessin, wo die Preisanstiege unter dem Landesdurchschnitt blieben.

Hotspot Zentralschweiz

Bei Eigentumswohnungen führte die Zentralschweiz mit einem Preisanstieg von 9,5 Prozent, gefolgt von der Ostschweiz mit 6,5 Prozent. Im Tessin stagnierte der Markt nahezu.

Auch bei Einfamilienhäusern lag die Zentralschweiz mit plus 7,7 Prozent an der Spitze, während im Tessin die Angebotspreise um 4,6 Prozent sanken. (dab/sda/awp)

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