Schockmoment in Swiss-Maschine: Crew muss Baby reanimieren
Der Swiss-Flug LX 8253 hätte am Samstag von Ibiza nach Zürich fliegen sollen. Wegen eines medizinischen Notfalls wurde der Flug jedoch gestrichen und auf den Sonntag verschoben: Ein Baby war während des Taxiings der vorhergehenden Landung kollabiert, wie 20minuten am Sonntagabend berichtete.
Der Pilot habe den Passagieren, die nun am Sonntagmorgen statt am Samstagabend ihren Flug nach Zürich antraten, die Situation per Lautsprecherdurchsage erklärt:
Im Anschluss an den Vorfall habe er sich entschieden, die Heimreise nach Zürich erst am Sonntag anzutreten, um die Crew nach dieser belastenden Situation zu schützen.
Die Swiss bestätigte den Vorfall gegenüber 20minuten. Dank der raschen Wiederbelebungsmassnahmen der Crew sei das Kleinkind beim Eintreffen der medizinischen Einsatzkräfte bereits wieder bei Bewusstsein gewesen.
Nicht zuletzt sei die gelungene Rettung auch den in der Nähe sitzenden Passagieren zu verdanken: «Sie haben sich nämlich ruhig verhalten und sind sitzen geblieben. So konnten sich die Helfer trotz der hektischen Situation möglichst schnell und ohne Ablenkung um das Kind kümmern. In so einer Situation ist jede Sekunde wertvoll und wir sind dankbar, dass die Helfer sofort handeln konnten.»
Bezüglich der Annullierung des Fluges merkt die Swiss an, dass die Airline die Umstände für die Passagiere zwar sehr bedauere, man bei der Sicherheit aber keine Kompromisse eingehe. (cpf)
