Schweiz
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Christoph Blocher, Condoleezza Rize und die Atombombe

Zwei der Akteure: Christoph Blocher und Condoleezza Rice. Bild: shutterstock.com/keystone/watson

Der Fall Tinner – eine unglaubliche Geschichte, erzählt in 6 Akten

Pakistan war das erste muslimische Land, das eine Atombombe besass. Zu verdanken hat es das zum Teil der Familie Tinner aus St. Gallen. Die CIA sah deswegen den Weltfrieden in Gefahr und setzte zuerst Christoph Blocher und dann den restlichen Bundesrat unter Druck.



Prolog

Die Causa Tinner beschäftigte vor zehn Jahren die Schweizer Medienlandschaft.

Es ist eine Geschichte, bei der sich die Weltmacht USA gegen die Schweiz auflehnte, der Bundesrat trotz Souveränitätsverletzung dem Druck der CIA nachgab, sich zwei helvetische Staatsgewalten, die Exekutive und die Judikative, in Form der Kantonspolizei Bern und der Bundespolizei Fedpol bewaffnet gegenüberstanden und sich um den Schlüssel zu einem Tresor stritten, in dem sich Dokumente befanden, die die Sprengkraft besassen, den Weltfrieden in Gefahr zu bringen.

Astreines Thriller-Serien-Material für Netflix. Doch diese Geschichte ist tatsächlich so passiert. Die NZZ rollte den Fall nun nach zehn Jahren neu auf und sprach mit Direktbeteiligten.

1. Akt: Friedrich Tinner und die Atombombe für Pakistan

Gutbürgerliche, aufrichtige Schweizer: So beschrieben Bekannte Friedrich Tinner und seine Familie. Die Tinners wohnten in den 70er-Jahren im St. Galler Rheintal. Der Vater, ein Ingenieur, war zu jener Zeit Export-Chef eines aufstrebenden Industrieunternehmens mit Sitz in der St. Galler Ortschaft Haag, der Vakuum Apparate Technik AG (VAT).

Friedrich Tinner kam Mitte der 70er-Jahre in Kontakt mit dem pakistanischen Atomwissenschaftler Abdul Qadeer Khan. Die beiden freundeten sich an und schon bald lieferte Tinner über die Firma VAT massgeschneiderte Bestandteile für den Bau von Uran-Zentrifugen nach Pakistan.

Pakistan stritt lange Zeit ab, an einer eigenen Atombombe zu basteln. Die Uran-Zentrifugen konnten sowohl für zivile als auch für militärische Zwecke eingesetzt werden.

**  FILE  ** In this March 19, 1988 file photo, Pakistan's nuclear scientist Abdul Qadeer Khan seen in Islamabad, Pakistan. Pakistani authorities on Wednesday, May 21, 2008 allowed Khan, the disgraced scientist who confessed to passing nuclear technology to Iran, to make a rare trip out from house arrest on Wednesday. (AP Photo/B. K. Bangash, FILE)

Abdul Qadeer Khan. Bild: AP

VAT goutierte die Geschäfte mit Khan trotzdem nicht und so musste Friedrich Tinner die Firma schon bald verlassen. 1982 gründete er sein eigenes Unternehmen und arbeitete fortan noch intensiver mit Khan zusammen.

Es entstand eine veritable Männerfreundschaft. Khan reiste des Öfteren ins Rheintal zu den Tinners, im Gegenzug wurde das Ehepaar Tinner zur Hochzeit von Khans Tochter eingeladen. Die beiden Söhne von Friedrich Tinner, Marco und Urs, wurden vom Vater auch schon bald in das Familiengeschäft eingeführt.

Die schweizerisch-pakistanische Zusammenarbeit fruchtete: 1998 testete Pakistan als erstes muslimisches Land eine Atombombe und kann sich seitdem als Atommacht bezeichnen.

2. Akt: Christoph Blocher zu Besuch im Weissen Haus

Wir machen einen Sprung in die Zukunft, genauer gesagt ins Jahr 2006. 30 Jahre nachdem Friedrich Tinner und A. Q. Khan ihre Geschäftsbeziehung aufnahmen, sitzt Christoph Blocher im Gästehaus des US-Präsidenten in Washington und isst zu Abend. Der damalige Vorsteher des Justiz- und Polizeidepartements (EJPD) wird plötzlich vom amerikanischen Justizminister Alberto Gonzales unterbrochen. Gonzales möchte Blocher unter vier Augen sprechen. Selbst Blochers Dolmetscher soll angeblich aus dem Raum gebeten worden sein.

Former Attorney General Alberto Gonzales leaves Trump Tower in New York, Wednesday, Dec. 7, 2016. (AP Photo/Andrew Harnik)

Alberto Gonzales. Bild: AP/AP

Gonzales berichtet dem Bundesrat von heiklen Unterlagen, von Plänen zum Bau von Atomwaffen und Anleitungen zur Anreicherung von Uran. Die Dokumente sollen sich im Besitz der schweizerischen Bundesanwaltschaft befinden. Diese hat sie ihrerseits bei der Familie Tinner beschlagnahmt.

Gegen die Tinners wird in der Schweiz nämlich seit Anfang 2004 ermittelt. Dies Aufgrund von Informationen aus dem Ausland, wonach die Familie Teil eines weltumspannenden Netzwerks von Atomschmugglern sei. Gonzales macht Blocher klar, dass diese Unterlagen von Bedeutung für den Weltfrieden seien.

Weiter erklärt der US-Justizminister Blocher, dass die Familie Tinner seit geraumer Zeit als Informanten für die CIA und den britischen Auslandgeheimdienst MI6 arbeiten.

Doch wieso beichtet Gonzales das dem schlecht Englisch sprechenden Blocher?

Alt - Bundesrat Christoph Blocher bei der Wuerdigung grosser
Zuercher Oberlaender
Persoenlichkeiten in Wetzikon am Dienstag, 2. Januar 2018. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Christoph Blocher. Bild: KEYSTONE

Aus zwei Gründen: Einerseits möchten die USA, dass die Schweiz das laufende Strafverfahren gegen die Tinners einstellt – aus Angst, dass die Familie bei einem Gerichtsverfahren brisante Informationen ausplaudern könnte. Andererseits möchte er von Blocher, dass die Unterlagen über die Tinners den Amerikanern übergeben werden.

Was Gonzales da noch nicht zu wissen scheint: Der Justizminister der Schweiz kann, anders als in den USA, solche Sachen nicht alleine entscheiden.

3. Akt: Die CIA bricht in einer Nacht-und-Nebel-Aktion bei den Tinners ein

Was Blocher da definitiv noch nicht weiss: Die CIA hat die rechtliche Souveränität der Schweiz massiv verletzt.

Wir springen drei Jahre zurück. Es ist der 21. Juni 2003. Ein CIA-Team hat sich mit Marco Tinner zu einem Gespräch in Vaduz verabredet. Währenddessen brach ein zweites Team der CIA, bestehend aus fünf Männern und einer Frau, in Tinners Haus in Jenins im Bündnerland ein.

Ein Agent hielt draussen Wache, während die restlichen fünf Spione den gesamten Inhalt der verschiedenen Computer im Haus kopierten. Darunter befanden sich unter anderem die Pläne zum Bau von Atomwaffen und die Korrespondenz der Tinner-Familie mit A. Q. Khan.

Urs Tinner, a Swiss engineer and son of Friedrich Tinner, an associate of Pakistan's rogue scientist Abdul Qadeer Khan, is seen in this photo made available by local police, Friday, Feb. 20, 2004. Malaysian officials on Friday released a 12-page report, based on an investigation of Sri Lankan businessman Buhary Abu Syed Tahir. It said the younger Tinner supervised the machine work of centrifuge components made at the SCOPE factory in Malaysia. SCOPE is a subsidiary of Scomi, an oil-and-gas firm whose biggest stakeholder is Kospadu, an investment company majority-controlled by the Malaysian prime minister's son, Kamaluddin Abdullah. (AP Photo/Malaysia Police Dept.)

Marcos Bruder Urs Tinner. Bild: AP

Die CIA nutzte diese Beweise, um die Tinners zur Kooperation zu zwingen.

Was Blocher nicht wusste, war der Bundesanwaltschaft jedoch bekannt: Sie bekam Wind von der Aktion der CIA und wollte den Geheimdienst wegen verbotenen Nachrichtendienstes anklagen.

4. Akt: Blochers Masterplan und der Kniefall des Bundesrats

Nach Blochers USA-Reise steckt der SVP-Bundesrat in der Zwickmühle: Die Bundesanwaltschaft ermittelt gegen die Tinners und möchte ein Strafverfahren gegen die Agenten der CIA eröffnen. Für Letzteres braucht die Bundesanwaltschaft aber die Ermächtigung durch den Bundesrat.

Washington auf der anderen Seite möchte jedoch, dass beide Ermittlungen abgeblasen und die Beweise vernichtet werden.

Blochers Plan: Die Schweiz soll, anstatt die Beweise auszuliefern, die Akten selbstständig, unter Aufsicht der Internationalen Atomenergieagentur (IAEA), zerstören.

Damit würden zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Die Dokumente wären zerstört und das Strafverfahren gegen die Tinners müsste mangels Beweisen eingestellt werden.

FILE - In this June 21, 2017 file photo, former FBI Director Robert Mueller, the special counsel probing Russian interference in the 2016 election, arrives on Capitol Hill for a closed door meeting before the Senate Judiciary Committee in Washington. U.S. special counsel Robert Mueller has yet to release his report about alleged Russian meddling in the 2016 U.S. presidential election but Moscow has already rehearsed its response, dismissing Mueller's investigation as part of the U.S. political infighting. (AP Photo/Andrew Harnik, File)

Robert Mueller. Bild: AP/AP

Mit diesem Masterplan in der Tasche reist Blocher im Juli 2007, nur Monate vor seiner Abwahl, erneut in die Staaten. Er trifft sich mit Gonzales und anderen ranghohen Tieren der US-Regierung. Darunter auch der damalige FBI-Direktor Robert Mueller, der zuletzt wegen seiner Rolle als Sonderermittler in der Causa Trump – Russland in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt ist.

Blocher präsentiert den Amerikanern seinen Plan. Zuletzt auch dem Koordinator aller amerikanischen Geheimdienste, Mike McConnell.

Die Amerikaner stimmen Blochers Plan zu, jedoch unter einer Bedingung: Der Bundesrat darf der Bundesanwaltschaft keine Ermächtigung erteilen, gegen die CIA-Agenten, die in Marco Tinners Haus eingebrochen sind, vorzugehen.

epa04848414 (FILE) Former US President George H.W. Bush in his office in Houston, Texas, USA, 29 March 2012. According to his spokesman, former US President George Bush senior had a fall in his home in Maine, USA, on 15 July 2015 and broke a vertebrae in his neck. He was admitted to hospital but doctors say he will be fine, just having to wear a neck brace.  EPA/LARRY W. SMITH

George Bush senior. Bild: EPA/EPA FILE

Das Problem dabei: Der gesamte Bundesrat muss diesem Plan zustimmen.

Und so weiten die Amerikaner ihre Lobbyarbeit auf weitere Mitglieder des Bundesrats aus. Robert Mueller und George Bush senior kümmern sich um Samuel Schmid, den Vorsteher des Verteidigungsdepartements (VBS). Schmid und Bush senior haben sich anlässlich eines Arbeitsbesuches sogar getroffen.

Aussenministerin Condoleezza Rice machte derweil ihrer Schweizer Amtskollegin Micheline Calmy-Rey Feuer unter dem Hintern. In einem Telefongespräch wirft Rice dem Bundesrat vor, seit Jahrzehnten vom Atomschmuggel der Tinners gewusst zu haben.

Former Secretary of State Condoleezza Rice addresses an audience on the campus of Norwich University, Thursday, June 19, 2014, in Northfield, Vt. Rice, one of the architects of the 2003 U.S.-led invasion of Iraq, told a crowd at at the school the United States should use counterterrorism operations, including the possible use of attacks with aerial drones, to keep the Islamic State of Iraq and the Levant from making territorial gains. (AP Photo/Times Argus, Jeb Wallace-Brodeur)

Condoleezza Rice. Bild: AP/The Times Argus

Trotzdem sei nie etwas unternommen worden. Wenn die Schweiz nun die CIA-Agenten anklagen würde, erwecke das den Eindruck, die Schweiz würde die Weiterverbreitung von Atomwaffen unterstützen. Was das für die Beziehungen zwischen den USA und der Schweiz bedeuten würde, sei ebenfalls klar.

Eine Woche nach dem Gespräch, am 16. August 2007, spricht sich Calmy-Rey in einer internen Stellungnahme gegen eine Strafverfolgung der CIA-Agenten aus. Vier Tage später tut dies auch Samuel Schmid. Nochmals eine Woche später beschliesst der gesamte Bundesrat, der Bundesanwaltschaft die Ermächtigung für ein Strafverfahren zu verweigern.

5. Akt: Der diskrete Diplomateneingang der Kehrichtverbrennungsanlage Warmbächli

Offiziell hat sich der Bundesrat aufgrund eines Berichts des Aussendepartements zu diesem Entschluss entschieden. Das EDA hat nämlich eine Aktennotiz aus dem Jahre 1979 im Bundesarchiv gefunden.

Aus dieser geht hervor, dass die amerikanische Botschaft beim damaligen Staatssekretär Albert Weitnauer vorstellig wurde und ihre Besorgnis über das schnell fortschreitende Atomprogramm in Pakistan kundgetan hat. Die Botschaft zeigte auf, dass Schweizer Firmen bedeutsame Hilfe leisteten. Auch das Unternehmen VAT wurde genannt.

Der Bundesrat ignorierte es. Den Lieferungen wurde weiterhin stattgegeben.

Nun, fast 30 Jahre später, im Herbst 2007, muss der Bundesrat die Angelegenheit wieder geradebiegen. Der nächste Schritt: Akten vernichten. Dazu muss Notrecht angewendet werden.

Bundesrat Hans-Rudolf Merz, Finanzdepartement, Bundesrat Samuel Schmid, Departement fuer Verteidigung, Bevoelkerungsschutz und Sport, Bundesrat Pascal Couchepin, Departement des Innern, Bundespraesident Moritz Leuenberger, Departement fuer Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation, Bundesraetin Micheline Calmy-Rey, Departement fuer auswaertige Angelegenheiten, Bundesrat Joseph Deiss, Volkswirtschaftsdepartement, Bundesrat Christoph Blocher Justiz- und Polizeidepartement und Bundeskanzlerin Annemarie Huber-Hotz, von links, posieren fuer das traditionelle Bundesratsfoto 2006. Das Bild ist im Auftrag von Bundespraesident Moritz Leuenberger von einer Fachklasse der Zuercher Hochschule fuer Gestaltung und Kunst HGKZ, Studienbereich Fotografie realisiert worden. (KEYSTONE/Bundeskanzlei)  === HANDOUT, NO SALES, ABDRUCK NUR MIT VOLLSTAENDIGER QUELLENANGABE ===

Der Bundesrat 2006. Bild: BUNDESKANZLEI

Es ist ein Instrument, das die Bundesverfassung nur in Ausnahmefällen vorsieht, wenn die innere oder die äussere Sicherheit der Schweiz gefährdet sind – und der Bundesrat stimmt einstimmig dafür.

Kurze Zeit später wird Blocher abgewählt. Seine Nachfolgerin, Eveline Widmer-Schlumpf, macht nahtlos dort weiter, wo Blocher aufgehört hat. Sie ist für die Umsetzung des Geheimbeschlusses zuständig. Also dafür, dass die Unterlagen der Tinners zerstört werden. Sie tut dies mit grossem Elan. In einer Medienmitteilung schreibt ihr Departement, dass die Dokumente «Weltregionen destabilisieren und letztlich das Leben von Millionen von Menschen gefährden» könnten.

Hier kommt die alte Kehrichtverbrennungsanlage Warmbächli am Stadtrand von Bern ins Spiel. Diese besitzt einen separaten Zugang für Diplomaten. Dort können unliebsame Unterlagen direkt ins Feuer geworfen werden. Praktisch.

Das macht sich der Bundesrat zunutze. Im Februar 2008 werden während dreier Tage 1,9 Tonnen Beweismaterial aus der Welt geschafft. Kaderleute des Fedpol höchstpersönlich waren für die Entsorgung zuständig. Ein Mann der CIA, der nur «Tom» genannt wurde, überwachte das Ganze.

6. Akt: Showdown am Sitz von Fedpol

Es kommt noch dicker: Ende 2008 stellt sich heraus, dass im Keller der Bundesanwaltschaft Kopien der wichtigsten Dokumente entdeckt wurden. Die ganze Arbeit war also fast umsonst.

Widmer-Schlumpf setzt alles daran, auch diese Akten zu vernichten. Doch der Untersuchungsrichter Andreas Müller, der für den Fall der Tinners zuständig war, widersetzt sich der Bundesrätin. Müller will die Dokumente als Beweismittel verwenden.

Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf informiert die Medien nach ihrem Treffen mit der Tessiner Regierung am Mittwoch, 7. Mai 2014, im Castello di Sasso Corbaro in Bellinzona. (KEYSTONE/Ti-Press/Samuel Golay)

Eveline Widmer-Schlumpf. Bild: TI-PRESS

So kommt es am 9. Juli 2009 zum Showdown. Untersuchungsrichter Müller begibt sich gemeinsam mit einer Eskorte von bewaffneten Polizisten der Kantonspolizei Bern und einem Hausdurchsuchungsbefehl zum Sitz der Fedpol an der Brückenstrasse in Bern. Sie wollen die Dokumente abholen.

Ihnen in den Weg stellt sich eine ebenfalls bewaffnete Einheit der Bundespolizei. Diese soll im Auftrag des Bundesrats die Akten vor der Judikative schützen.

Es wird um einen Schlüssel gestritten, der in einem Tresor eingeschlossen ist. Es ist der Schlüssel für jenen Lagerraum, wo inzwischen die wiedergefundenen Unterlagen aufbewahrt werden.

Der ranghöchste Beamte des Fedpol will nicht klein beigeben und setzt sich kurzerhand auf den Tresor mit dem Schlüssel. Nach stundenlangem Hin und Her einigt man sich auf einen Kompromiss: Der Tresor wird bis auf weiteres in einer Bankfiliale untergebracht. Danach soll weiterverhandelt werden.

Epilog

Spoiler: Müller bekam die Dokumente nicht. Er durfte sie jedoch fast alle einsehen. Ausser dem Ordner «Nr. 10». In diesem sollen Informationen über die Kooperation der Tinners mit der CIA zu finden sein.

Friedrich Tinner sowie die zwei Söhne Urs und Marco wurden wegen Förderung der Herstellung von Kernwaffen zu Freiheitsstrafen zwischen zwei und etwas mehr als vier Jahren verurteilt.

Die Tinner-Akten wurden im März 2013 in der neuen Energiezentrale Forsthaus verbrannt. Forsthaus ersetzte die abgerissene Kehrichtverbrennungsanlage Warmbächli.

Immer mit von der Partie war die CIA, die der Verbrennung beiwohnte. Somit ist der Fall nun abgeschlossen, ausser es tauchen noch weitere Kopien der Unterlagen auf.

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66Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Therealmonti 02.12.2019 12:57
    Highlight Highlight Wann kommt der Film?
  • theshark 30.11.2019 23:33
    Highlight Highlight So was von einem Chrüsimüsi. Hells Bells ACDC ist besser.
  • Alphabetagammaomega 30.11.2019 20:08
    Highlight Highlight Alles in allem hat Blocher in der Geschichte wohl das einzig richtige getan? Kann das sein?

  • the Wanderer 30.11.2019 17:24
    Highlight Highlight In dieser Geschichte liegt so viel Spannung und teilweise so grosse Absurditäten, dass das unbedingt verfilmt werden sollte. Würde vermutlich jeden neueren James-Bond Streifen locker an die Wand spielen.

    (Und auf die Szene mit dem Gespräch zwischen dem kaum Englisch sprechenden Stöffel Blocher und Mr. Gonzales wäre ich besonders gespannt....)
  • Scaros_2 30.11.2019 15:58
    Highlight Highlight Eine neutrale Atombombe sozusagen.
  • Sensei 30.11.2019 15:21
    Highlight Highlight Aber was stand denn in den Dokumenten und inwiefern hätten diese Infos den Weltfrieden gefährdet?
    • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 30.11.2019 17:49
      Highlight Highlight Atomwaffen für jedermann
    • Whitchface 30.11.2019 21:36
      Highlight Highlight Das Problem bei Atomwaffen ist nicht das Know-How in der Physik, sondern die Anreicherung des Urans.
  • xy1000ch 30.11.2019 14:23
    Highlight Highlight Ja, ja wir haben auch Trumps bei uns in der Regierung. Wenn es unangenehm wird, gilt Recht und Ordnung nix mehr.
    Wie viel Quid pro Quo es wohl hier gegeben hat. Was haben wir nie erfahren…
  • Pana 30.11.2019 13:28
    Highlight Highlight "Doch wieso beichtet Gonzales das dem schlecht Englisch sprechenden Blocher?"

    Ein Königreich für die Aufnahmen dieses Gespräches.
    • Hierundjetzt 30.11.2019 15:10
      Highlight Highlight Gibt es mit Bestimmtheit (siehe Ukraine / Trömp)

      Bat, i can nothing say 🤐
  • Arthur Philip Dent 30.11.2019 13:13
    Highlight Highlight Was für eine Geschichte 😅 und doch bleibt mir ein Bild fast am meisten: wie der gonzales dem blocher auf englisch versucht zu erklären, worum es geht... Da hätte ich gerne zugehört 😂
    • SörgeliVomChristophNörgeli 30.11.2019 13:39
      Highlight Highlight You dream du. The seven thinking steps dänk.
  • landre 30.11.2019 12:57
    Highlight Highlight Geopolitik, Staatsräson. Die zweite und die erste Gewalt haben diese zusammen angewendet. Die dritte hatte es entsprechend schwer. (Solange man diesen Fall so und kritisierbar betrachten darf, leben wir noch in der Schweizer Demokratie mit NR, SR, BR, BA, Watson, usw.)
  • Alteresel 30.11.2019 12:43
    Highlight Highlight So viel zu Blochers unabhängigen Schweiz.
    • Hierundjetzt 30.11.2019 13:06
      Highlight Highlight Warum wohl wurde er Nicht-Wiedergewählt?

      Nicht nur Tinner, auch wegem Chaos im SEM, den diversen nicht vom gesamt BR autorisierten US Polizeieinsätzen auf CH Boden usw usw.
  • Swisslord 30.11.2019 12:42
    Highlight Highlight Hoffentlich sieht der Herr Löpfe nicht, dass sein unglaublich integrer, rechtsschaffender und korrekte Robert Mueller aktiv daran beteiligt war die unabhängige schweizer Justiz zu behindern....
  • Hierundjetzt 30.11.2019 12:40
    Highlight Highlight Off Topic:

    Das angereicherte Schweizer (!) Plutonium zum Bau mehrer Schweizer (!) AtombombeN wurde erst 2013 vom Paul Scherrer Institut (Eidg. Bundesbehörde) unter Bewachung an die USA übergeben.

    Soviel zum Thema Schweiz und Atombombe.

    Ach ja: Das Mirage Kampfflugzeug (Eigenentwicklung der CH) war als Atombomben-Langstreckenbomber gedacht. Bei einem Angriff der Russen auf die CH, hätten wir Moskau in Schutt und Asche gelegt.

    Kein Witz.

    Tatsache.

    Jaaa in den 70gern / 80gern war die Armee noch etwas mit etwas *hüstel Eigendynamik

    (Armee 2019 gefällt mir aber viel besser)
    • MAOAM 30.11.2019 14:33
      Highlight Highlight Efrem Cattelan und seine Geheimarmee...
    • the Wanderer 30.11.2019 17:08
      Highlight Highlight @Hierundjetzt

      mir gefällt weder die Armee 70 / 80 / 90, noch die von 2019
    • Gzuz187ers 30.11.2019 18:11
      Highlight Highlight Die Mirage wurde vielleicht nach Schweizer Wünschen modifizert, war aber sicher keine Eigenentwicklung. Und es wurde lediglich von einem Oberstdivisionär angemerkt das es möglich wäre mit der Mirage III bis nach Moskau zu fliegen, allerdings war dies nie ein offizieller Plan und wäre aufgrund der starken sowjetischen Luftraumverteidigung ein reines Himmelfahrtskommando gewesen. Es geht mir aber nicht darum die Armee oder die Regierung gut darzustellen, sondern einfach das mit historisch falschen Geschichten aufgeräumt wird.
    Weitere Antworten anzeigen
  • MaxHeiri 30.11.2019 12:27
    Highlight Highlight Spannend wäre noch zu mutmassen, wie umfassend die Unterlagen waren.
    Wäre die Schweiz mit ihrem hervorragendem industriellem Know-How in der Lage aus den (vernichteten) Plänen in unruhigen Zeiten innerhalb von 1-2 Jahren selber Atomwaffen herzustellen?
    • EnnoConda 30.11.2019 14:36
      Highlight Highlight Das hoffe ich doch.
    • DemonCore 30.11.2019 21:48
      Highlight Highlight Nein. Die Anreicherung von Uran, wozu Tinner Geräte lieferte und konstruierte, ist nur eine Vorstufe. Das Design, Testen und der Einbau in ein geeignetes Waffensystem einer Kernwaffe sind mindestens so komplex wie eine erfolgreiche Anreicherung.
  • Lowend 30.11.2019 11:53
    Highlight Highlight In jedem demokratischen Land wäre dieser Vorgang ein riesiger politischer Skandal, denn immerhin hat da ein Justizminister seine Amtskollegen, auf Anweisung einer fremde Macht, dazu angestiftet, illegal Beweismittel zu vernichten, um so eine Strafuntersuchung zu vereiteln.

    In jedem demokratischen Land würde dieser Riesenskandal durch parlamentarische Gremien und Gerichte aufgearbeitet und die Drahtzieher hätten Strafen zu gewärtigen.

    Dass wäre in jedem demokratischen Staat so, ausser in der Schweiz, wo eben doch einige Reiche gleicher, als andere sind und politische Mauschelei Standart ist.
    • Die Erleuchtung 30.11.2019 12:15
      Highlight Highlight Nein das ist falsch. In jedem Rechtsstaat gibt es Ausnahmeregelungen wenn übergeordnete Interessen im Spiel sind und das ist im Falle von Nichtverbreitung von Nuklearwaffen klar gegeben (die CIA wollte den Prozess ja verhindern damit die Ermittlungen zum Kahn Netzwerk nicht publik werden).

      Watson bringt hier einmal mehr ein paar Schnippsel einer komplexen Geschichte und bedient damit einzig ihre Empörten-Community dir dankbar auf den Zug aufspringen.
      Lies den ganzen Artikel in der NZZ, schau den Dok Film von Zumstein, das gibt ein etwas umfassenderes Bild.
    • Lowend 30.11.2019 13:09
      Highlight Highlight Fakt bleibt, der Justizminister half auf Weisung der CIA Akten zu vernichten, um gerichtliche Untersuchungen zu behindern.

      Er, bzw. später der BR berief sich auf Notrecht, aber da stellt sich die Frage, ob dieses Notrecht wirklich anwendbar war, denn der BR hat damit ohne zeitliche Not die parlamentarische Kontrolle ausgehebelt.

      Claude Janiak stellte diese Frage als Interpellation an den BR und die Antworten sind m. M. nach nicht befriedigend, wurden aber leider vom bürgerlichen Parlament durch gewunken.

      https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20093729
    • Hierundjetzt 30.11.2019 15:15
      Highlight Highlight Erleuchtung: niiicht so schnell, der BR hat sich aufgrund einer Anfrage (!) einer ausl. Polizeibehörde über das rechtskräftige (!) Urteil des BVger hinweggesetzt.

      Nix von Schnippel.

      Das eine ausländische Regierungsbehörde plötzlich in *unseren* Rechtsstaat eingreift weil *die* ein theoretisches Interesse haben, hat viel mit Bananenrepublik zu tun.

      Aber der ganze Fall ist eh im Bundesarchiv für immer weggeschlossen. (Keine Sperrfrist von 50 bzw. 75 Jahren verfügt).

      Daher bleibt vieles für immer geheim.
  • Sam Regarde 30.11.2019 11:51
    Highlight Highlight Ist der Ruf mal ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert.
    Daraus könnte ein Actionfilm der Sonderklasse werden.
  • Trump's verschwiegener Sohn 30.11.2019 11:23
    Highlight Highlight Na gut...nach den unendlichen Geschichten mit dem Nazigold, Diktatorengeldern über Jahrzehnte auf unseren Banken, Waffenverkäufe an ( Quasi)- Diktatoren u.v.v.m. müssen wir uns nicht mehr um unseren Ruf scheren, wenn es jetzt offiziell wird, dass wir sogar mitgeholfen haben, die pakistanische Atombombe zu ermöglichen.
    • LeChef 30.11.2019 12:37
      Highlight Highlight Die Schweiz, das Herz der Dunkelheit, was? Als ob das a) irgendjemanden interessieren würde, und b) unsere europäischen Nachbarn auch nur einen Deut besser wären.
    • derWolf 01.12.2019 11:31
      Highlight Highlight LeChef..du weisst doch das die Schweiz, zumindest laut der Watson Community, stets als leuchtendes Beispiel der Rechtschaffenheit dienen muss, Fakten stören da nur! Mit solchem "whataboutism" gewinnst hier keinen Blumentopf ;)
  • homo sapiens melior 30.11.2019 11:19
    Highlight Highlight Was mich interessieren würde:
    Was wäre ohne die Einmischung der CIA passiert? Wäre die Schweiz dann mitschuldig gewesen, dass gefährliche Länder Atomwaffen haben? Ist sie denn jetzt dafür verantwortlich?
  • Bruno Wüthrich 30.11.2019 11:08
    Highlight Highlight Ein interessanter Fall. Aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nur einer von vielen, in welchen die Schweiz oder Schweizer ihre Finger im Spiel hatte/n.
    Dieser Fall hat alles, was es normalerweise braucht, um die schönsten Verschwörungstheorien zu befeuern. Nur mit dem Unterschied, dass es sich hier um die Wahrheit handelt (bzw. zu handeln scheint, bzw. um einen Teil der Wahrheit handelt)
  • Felix Meyer 30.11.2019 11:02
    Highlight Highlight Die Story ist besser als so mancher Thriller, den Hollywood in den letzten Jahren produziert hat.
  • Der Kritiker 30.11.2019 11:00
    Highlight Highlight Für mich war die Handlung Dr. iur. Ch. Blochers damals die dümmste Entscheidung, die ein BR seit langer Zeit getätigt hatte. Ich arbeitete wenige Jahre zuvor in einem Unternehmen, welches seitens des US Justizvampirs regelrecht "ausgesaugt" wurde und so in die Hände eines US Konkurrenten kam. Als Dr. iur. Ch. Blocher also diesen Schritt tätigte, war mir klar, dass die US Justiz über kurz oder lang die Angriffe auf das Schweizer Finanzwesen startet, und so kam es. Gemeinsam mit seinem Verbündeten Marcel Ospel leistete Dr. iur. Ch. Blocher volle Arbeit, das CH-Bankgeheimniss zu begraben!
    • Regas 30.11.2019 12:39
      Highlight Highlight @Kritiker: Eine interessante These, was hätte Blocher in ihren Augen den tun sollen?
    • Nathan der Weise 30.11.2019 13:02
      Highlight Highlight Fürs Begräbnis des Bankgeheimnisses ist wohl auch die Nachfolgerin von BR Blocher nicht ganz unschuldig.
    • Der Kritiker 30.11.2019 14:04
      Highlight Highlight Als starker, stolzer "Schweizer" hätte er auch ganz einfach "Nei" sagen können. Vorauselender Gehorsam hat genau das bewirkt, was nachher eintraf: das Begräbnis des Bankgeheimnisses. Da gab es grosse Mithilfe seitens Ospel, denn ohne diese wäre das ganze Spielchen nicht aufgegangen.
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  • Heimwerkerkönig 30.11.2019 10:52
    Highlight Highlight Vielen Dank für diesen Bericht. Ich habe das damals, wie wohl die meisten, nur Bruchstücke aus den Medien erfahren.

    Tönt nach einem spannenden Thriller!
  • Die Erleuchtung 30.11.2019 10:49
    Highlight Highlight Das ist nur ein Teil der Geschichte.
    Schaut euch dazu den Dok Film
    Von Zumstein an und ihr erhaltet ein etwas anderes Bild.

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    • Tagedieb 30.11.2019 12:19
      Highlight Highlight ...ich hab noch eine ältere version des Dokus- irritiert mich gerade etwas: manche Schnitte sind exakt dieselben- aber insbesondere der CIA-Typ, der im ersten ziemlich auspackt, fehlt. Bzw: es sind andere Protogonisten. Und Tinner ist im ersten in seinem Aquariumgeschäft am erzählen, hier sind die Aufnahmen aktueller. Den, welchen ich hab, heisst "Tinner -Spion wider Willen"- auch von Zumstein und lief vor ein paar jahren in einer Serie von ungelösten schweizer Kriminalfällen... macht den Eindruck, als wurde in der ersten Version zu viel gesagt (...)
    • Tagedieb 30.11.2019 16:15
      Highlight Highlight Muss mich korrigiern: Spion wider Willen ist die Fortsetzung und von 2013, also neuer.
      Unbedingt auch schauen. In diesem kommt auch der Staatanwalt Lehmann zu Wort. Und der Bombenanschlag in Zizers (vermutlich CIA) auf einen Ingenieur von F-Tinner wird erwähnt. http://<iframe src='//tp.srgssr.ch/p/srf/embed?urn=urn:srf:video:8b4e1aec-a0fd-4a39-835e-f338cbf671ba&start=' allowfullscreen width='624' height='351' frameborder='0' name='Spion wider Willen' allow=https://www.srf.ch/play/tv/dok/video/spion-wider-willen?id=8b4e1aec-a0fd-4a39-835e-f338cbf671ba
    • the Wanderer 30.11.2019 17:30
      Highlight Highlight @Tagedieb

      ist diese erste Version irgendwo abrufbar?
      Link?

      Danke
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  • Tekkudan 30.11.2019 10:39
    Highlight Highlight wo ... ist ... mein ... aluhut?
    • Ueli der Knecht 01.12.2019 00:34
      Highlight Highlight Gegen radioaktive Strahlung schützt Blei besser.
  • Pidemitspinat 30.11.2019 10:25
    Highlight Highlight Soso. Wo ist die SVP, oberste Schützerin der Schweizer Souveränität
    • Die Erleuchtung 30.11.2019 10:41
      Highlight Highlight Was wäre den in diesem Fall das korrekte/bessere Vorgehen gewesen?
    • Pafeld 30.11.2019 11:28
      Highlight Highlight Seit wann tut denn in der Volkspartei ein korrekteres/besseres Vorgehen etwas zur Sache? Wenn die Schweizerische Souveränität aufgegeben wurde, wird in der Vouchspartei aus Prinzip gestänkert. Es sei denn, der Übervater hat das Knie gebeugt. #politsekte #sektenguru #christophblocher
    • Die Erleuchtung 30.11.2019 13:06
      Highlight Highlight @Pafeld: Sehr undifferenzierter Kommentar. Versuchen Sie Ihr Denken nicht durch Ideologie zu vernebeln. Lesen Sie den ganzen Artikel in der NZZ, schauen Sie den SRF Dok FIlm von Zumstein und denken Sie nochmals darüber nach. Es ist in der Tat eine spannende und sehr komplexe Geschichte. Soweit ich es beurteilen kann hat der BR korrekt gehandelt. Die Anklage gegen dir Tinners hingegen war möglicherweise ein Fehler. Aber noch wissen wir nicht alles.
  • The Destiny // Team Telegram 30.11.2019 10:24
    Highlight Highlight Man kann wohl sagen, dass es stimmt, wenn man sagt, dass der BR kein Rückgrat habe.
    • Lowend 30.11.2019 12:15
      Highlight Highlight Es war eigentlich nur einer, der die Idee zu dieser Rechtsbeugung hatte und der die anderen dann dazu anstiften konnte, vor der USA den Bückling zu machen.

      Zum Glück hat das Parlament diesen rückgratlosen, ohne diese üble Geschichte zu kennen, noch rechtzeitig aus dem Amt gejagt!
    • sowhat 30.11.2019 18:31
      Highlight Highlight Nein, sorry Lowend. Am Ende haben alle 7 dafür gestimmt.
      Wo kommen wir hin, wenn einer die anderen 6 "anstiften" kenn und die sich einfach so "anstiften" lassen.
      Sie haben sich selbständig dafür entschieden, das schweizer Justizsystem auszuhebeln. Und da muss jeder für sich entschieden haben, dass er das richtig findet.
    • Lowend 30.11.2019 19:18
      Highlight Highlight Sie haben über das Notrecht abgestimmt, aber Blocher war federführend, wie vorgegangen werden sollte, damit man die Unterlagen nicht an die USA herausgeben muss und wie man verhindern konnte, dass die USA wegen Spionage bei uns auf der Anklagebank landen.

      Er war Mastermind dieses Plans der Aktenvernichtung und hat den BR dadurch erst in diese missliche Lage gebracht.
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  • Firefly 30.11.2019 10:17
    Highlight Highlight Unglaublich... leben diese Tinners noch in der Schweiz oder hat man sie hoffentlich ausgebürgert, so wie die IS Terroristen Touristen?
    • Die Erleuchtung 30.11.2019 10:45
      Highlight Highlight Die Tinners haben unter anderem massgeblich dazu beigetragen, dass das Libysche Atomwaffenprogramm gestoppt werden konnte. Hier wird nicht die ganze Geschichte oder zumindest nur eine Sichtweise erzählt.
    • Gummibär 30.11.2019 12:58
      Highlight Highlight @Firefly Nur einem Doppelbürger kann das Schweizer Bürgerrecht entzogen werden, und zwar wenn sein «Verhalten den Interessen oder dem Ansehen der Schweiz erheblich nachteilig ist» (Art. 42 BüG, Art. 30 BüV). Dies muss in einem rechtskräftigen Gerichtsurteil festgehalten sein.

    • Firefly 30.11.2019 18:27
      Highlight Highlight @Gummibär Schon klar, war auch übertrieben dargestellt, jedoch ein bisschen mehr als ein zwei Jahre hätte ich schon erwartet.

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