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Schmuggelverdacht in Montenegro: Schweizer drohen weitere Monate Haft

A Rolex Sea Dweller watch is on display at a preview of Luxury Week Auctions at Sotheby s in New York City on Wednesday, November 30, 2022. PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxHUNxONLY NYP20221130116A JOHNxANG ...
Bild: www.imago-images.de

Schmuggelverdacht in Montenegro: Schweizer drohen weitere Monate Haft

Ein Schweizer Staatsbürger bleibt in Montenegro vorerst in Untersuchungshaft. Die Behörden werfen ihm vor, Luxusgüter im Wert von mutmasslich mehreren Hunderttausend Euro ins Land geschmuggelt zu haben.
10.06.2026, 18:2310.06.2026, 18:23

Das Oberste Gericht von Montenegro hat die Untersuchungshaft gegen den Schweizer um weitere drei Monate verlängert. Wie das Gericht mitteilte, besteht weiterhin der Verdacht auf Schmuggel.

Der Mann war bereits am 13. März bei seiner Ankunft aus Istanbul am Flughafen Tivat kontrolliert worden. Obwohl er gegenüber den Zollbehörden angegeben hatte, nichts zu deklarieren zu haben, fanden Beamte bei einer eingehenden Kontrolle zahlreiche Luxusartikel.

Rolex, Patek Philippe und Cartier

Nach Angaben des Gerichts wurden unter anderem Uhren der Marken Rolex und Patek Philippe sowie Schmuck von Bvlgari, Cartier und Chopard sichergestellt. Hinzu kamen Luxuskleidung und Schuhe von Stefano Ricci, Loro Piana und Louis Vuitton sowie mehrere hochwertige Handtaschen.

Ausserdem beschlagnahmten die Behörden rund 27'000 Euro sowie knapp 3900 türkische Lira.

Den genauen Wert der beschlagnahmten Gegenstände wollen die Ermittler im weiteren Verfahren bestimmen.

Fluchtgefahr befürchtet

Die Richter begründeten die Verlängerung der Haft unter anderem mit Fluchtgefahr und dem Risiko weiterer Straftaten. Dabei verwiesen sie auf die internationale Vernetzung des Beschuldigten sowie auf Informationen aus der internationalen Polizeizusammenarbeit.

Demnach soll Cicurel bereits früher im Ausland verurteilt worden sein oder in weitere Verfahren verwickelt gewesen sein. Nähere Angaben dazu machten die Behörden nicht.

Die Untersuchungshaft dauert nun mindestens bis zum 13. September an. Ob und wann Anklage erhoben wird, ist bislang offen. (mke)

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