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Russland

Ukraine greift mit Drohnen an: Tote in Rostow gemeldet

Ukraine greift mit Drohnen an – Tote in Rostow gemeldet

Bei ihrer Abwehr der russischen Invasion hat die Ukraine das Hinterland des Gegners erneut mit Hunderten Kampfdrohnen angegriffen.
27.07.2026, 09:2027.07.2026, 12:47

Dabei kamen in der südrussischen Hafenstadt Rostow-am-Don zwei Zivilisten ums Leben, als eine Drohne in ein Hochhaus einschlug, wie Gouverneur Juri Sljussar mitteilte. Weitere fünf Menschen seien verletzt worden, schrieb er auf Telegram. Der Angriff galt vermutlich dem nahegelegenen Hafen der Stadt, über dem nach Augenzeugenberichten eine Rauchwolke aufstieg.

Rauch nach einer Explosion in Rostow.
Rauch nach einer Explosion in Rostow.screenshot: x

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigte den Angriff auf Rostow. Als weitere Ziele nannte er Ölanlagen im Gebiet Jaroslawl nordöstlich von Moskau und in der russischen Teilrepublik Udmurtien, die etwa 1300 Kilometer von der Ukraine entfernt vor dem Ural liegt. «Wir tragen den Krieg nach Russland zurück, damit letztlich ein gerechter Frieden eine Chance hat», schrieb Selenskyj auf der Plattform X.

Das Verteidigungsministerium in Moskau teilte mit, in der Nacht seien insgesamt 276 ukrainische Kampfdrohnen über verschiedenen Landesteilen abgefangen worden. Diese Militärzahlen sind nicht unabhängig überprüfbar, sie deuten aber auf einen grossangelegten ukrainischen Angriff hin. Zahlreiche russische Flughäfen mussten den Betrieb zeitweise einschränken. Drohneneinschläge wurden auch aus der russischen Grossstadt Belgorod dicht an der Grenze zur Ukraine gemeldet. Es habe zwölf Verletzte gegeben.

Nach Kiewer Angaben griff die russische Armee die Ukraine über Nacht mit 147 Kampfdrohnen an, von denen 123 ausgeschaltet worden seien. Es habe Einschläge an zehn Orten im Land gegeben, teilte die Luftwaffe mit. (dab/sda/dpa)

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15 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Outlook
27.07.2026 10:31registriert Februar 2022
Leider kann der Krieg wohl nur beendet werden, wenn grosse Teile Russlands angegriffen werden und Russen real mitbekommen, was Krieg bedeutet. Bisher konnte er am Fernseher oder über Social Media (was noch davon übrig ist) aus der Ferne beobachtet werden.
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mMn
27.07.2026 12:09registriert September 2020
Russland kann jederzeit ihre Truppen auf die Grenze von 2014 zurückziehen. Warum muss ich mir also täglich dieses Gejammer hier anhören?

Geht nach hause und es hört sofort auf!

Ich gratulliere den Ukrainern zu ihrem Durchhaltewille und grossartigem Einsatz an der Ostflanke Europas!
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