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Schweiz: Ungleichheit im Land hat wieder zugenommen

epa08483058 People demonstrate against racism after the worldwide movement of the Black Lives Matter (BLM) protest against the recent death of George Floyd in Bern, Switzerland, 13 June 2020. Floyd, a ...
Verbesserungen seien vorwiegend in Bezug auf die Rassendiskriminierung möglich.Bild: keystone

Schweiz: Ungleichheit im Land hat wieder zugenommen

27.01.2023, 10:4527.01.2023, 10:45

Die Schweiz sieht sich seit der Corona-Pandemie mit einem «Wiederanstieg der Ungleichheiten» im Land konfrontiert. Das sagte Staatssekretärin Livia Leu am Freitag vor dem Uno-Menschenrechtsrat am Freitag in Genf.

«Die drastischen Massnahmen», die im Kampf gegen das Coronavirus ergriffen wurden, hätten die potenziellen Bedrohungen für die Grundrechte ans Licht gebracht, insbesondere die der Minderheiten und der Schwächsten, sagte Leu vor den anderen Mitgliedsländern. Trotzdem sei die Menschenrechtssituation in der Schweiz «relativ gut».

Verbesserungen seien vorwiegend in Bezug auf die Rassendiskriminierung möglich, sagte Leu. Dazu werden der Schweiz immer wieder Vorwürfe gemacht. Sie erläuterte auch die Vorbereitungen für die Nationale Menschenrechtsinstitution, die im Mai ihre Arbeit aufnehmen soll.

Wie rund alle vier Jahre wird die Schweizer Delegation am Freitag vor dem Uno-Rat angehört. Dabei wird sie während mehrerer Stunden mit Vorwürfen und Forderungen konfrontiert.

(yam/sda)

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