Schweiz
International

Cassis führt «fruchtbare» Gespräche in Pjöngjang

Cassis führt «fruchtbare» Gespräche in Pjöngjang

Nordkorea hat laut Aussenminister Ignazio Cassis grosses Interesse an der Wiedereröffnung des Schweizer diplomatischen Büros in Pjöngjang gezeigt.
31.10.2026, 06:3431.10.2026, 06:34

Das zweistündige Gespräch mit seiner nordkoreanischen Amtskollegin Choe Son Hui war «fruchtbar», wie Cassis sagte.

Swiss Foreign Minister Ignazio Cassis and his party are greeted by officials of North Korea's ministry of foreign affairs on the arriveal at Pyongyang International Airport in Pyongyang, North Ko ...
Ignazio Cassis bei der Ankunft in der nordkoreanischen Hauptstadt Pjöngjang.Bild: keystone

Das Ziel der ständigen diplomatischen Vertretung sei es, den Dialog mit den nordkoreanischen Behörden wieder aufzunehmen, sagte Cassis am Samstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

Es handle sich um «eine Aktualisierung der Beziehungen» zwischen den beiden Ländern, fügte er hinzu. Nebst einem Gespräch mit der nordkoreanischen Aussenministerin unterhielt sich der Bundesrat auch mit dem Sekretär des Zentralkomitees der DVRK, Jo Yong Won. Dabei ging es ums Thema Sicherheit.

Cassis beendete am Freitag einen zweitägigen Besuch in der nordkoreanischen Hauptstadt, wo er unter anderem an der Wiedereröffnung des diplomatischen Büros der Schweiz teilnahm. Er war das erste Mitglied des Bundesrates, das seit Micheline Calmy-Rey im Jahr 2003 nach Nordkorea reiste. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Selenskyj-Berater: Schweizer Bauteile in 95 Prozent der russischen Drohnen und Raketen
Dass die russische Armee auf Waffen mit Schweizer Bauteilen setzt, ist schon länger bekannt. Dafür stand die Schweiz auch schon in der Kritik. Verändert hat sich die Situation dadurch aber nicht: Wie aus einer Datenbank des ukrainischen Militärgeheimdiensts HUR hervorgeht, sind auch in neuen oder weiterentwickelten russischen Drohnen, Raketen und Marschflugkörpern weiterhin Schweizer Bauteile. Das berichtet SRF.
Zur Story