Schweiz
Islam

Angriff auf Juden in Zürich: Mehr Geld gegen Antisemitismus gefordert

Nach Angriff in Zürich: Vereinigung fordert mehr Geld zur Antisemitismus-Bekämpfung

Nach dem Angriff auf einen orthodoxen Juden am Samstag in Zürich hat die Vereinigung gegen Antisemitismus Cicad mehr Mittel im Kampf gegen Antisemitismus gefordert. Solidarität zu bekunden und die Tat zu verurteilen, reichten nicht mehr aus.
06.03.2024, 07:2706.03.2024, 07:27

«Wir warten nun auf konkretere Massnahmen», sagte Johanne Gurfinkiel, Generalsekretär der Coordination intercommunautaire contre l'antisémitisme et la diffamation (Cicad) in einem am Mittwoch veröffentlichten Interview mit «ArcInfo» und «Le Nouvelliste». «Wir müssen zur Tat schreiten und einen nationalen Aktionsplan vorschlagen.»

epa11197076 A person holds a placard as people gather in Helvetiaplatz during a rally against anti-Semitism, one day after a Jewish man was stabbed, in Zurich, Switzerland, 03 March 2024. People carri ...
Ein Schild bei einer Kundgebung gegen Antisemitismus.Bild: keystone

Gurfinkiel forderte mehr Mittel für die Prävention und Sensibilisierung in Schulen, Verwaltungen und in der Politik. «Dies würde zum Beispiel bedeuten, in der Schule spezifische Module einzuführen, die den grossen aktuellen gesellschaftlichen Fragen wie Antirassismus, Homophobie, Sexismus und Antisemitismus gewidmet sind», sagte er. Ein solcher Ansatz würde bereits eine Reihe von Fehlentwicklungen korrigieren. (sda)

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