Schweiz
Islam

«IS»-Sympathisant darf in Basel öffentlich auftreten

«IS»-Sympathisant darf in Basel öffentlich auftreten

Da in Basel-Stadt Standaktionen nur gemeldet und nicht bewilligt werden müssen, konnte ein mit dem «IS» sympathisierendes Mitglied des Islamischen Zentralrates dieses Jahr 14-mal einen Stand mitten in der Stadt aufstellen.
20.11.2016, 12:4720.11.2016, 14:17
Das Mitglied des Islamischen Zentralrats postete auf seiner Facebook-Seite eine «IS»-Flagge. (Symbolbild)
Das Mitglied des Islamischen Zentralrats postete auf seiner Facebook-Seite eine «IS»-Flagge. (Symbolbild) © youtube.com/IZRS

Ein Mann, der auf seiner Facebook-Seite eine «IS»-Flagge gepostet hat, stellte gemäss der «Schweiz am Sonntag» dieses Jahr in Basel 14 Mal einen Stand auf. Den Behörden meldete er ihn unter dem Titel «Informationen zum Islam» an, aber ohne Angaben einer Organisation. Dabei ist er als Mitglied des Islamischen Zentralrats der Schweiz bekannt.

Jetzt auf

Die Behörden intervenierten nicht, da Standaktionen in Basel nur gemeldet, aber nicht bewilligt werden müssen. Jede Gemeinde regelt das anders.

Alex Kuprecht, SVP-Sicherheitspolitiker und Schwyzer Ständerat, sagt gegenüber der Zeitung: «Trotz den föderalistischen Grundprinzipien, die ich im Grundsatz hochhalte, ist auf diesem Gebiet eine einheitliche und landesweite Regelung unbedingt notwendig.» (bzbasel.ch)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Blochers Schlappe befeuert schon den nächsten Kampf
Die Schweiz lehnt die Neutralitätsinitiative deutlich ab. SP-Co-Präsident Cédric Wermuth macht nun ein Angebot für eine Mitte-links-Sicherheitspolitik.
Es hallt ein lautes, langgezogenes «Jaaaa» durch das Restaurant Grosse Schanze in Bern, als SRF Punkt 12.30 Uhr die erste Hochrechnung zur Neutralitätsinitiative veröffentlicht: 71 Prozent sagen Nein. Definitiv sind es später 70,2 Prozent. Der Schrei stammt von SP-Co-Präsident Cédric Wermuth.
Zur Story