Schweiz
Italien

Drei italienische Bergretter sterben bei Übung an Schweizer Grenze

Drei italienische Bergretter sterben bei Übung an Schweizer Grenze

29.05.2024, 18:1329.05.2024, 18:13

In der norditalienischen Region Lombardei an der Schweizer Grenze sind drei Bergretter bei einer Kletterübung abgestürzt und gestorben. Wie der «Corriere della Sera» berichtete, fielen die drei Mitglieder der Bergrettungseinheit der italienischen Finanzpolizei am Mittwoch in eine Schlucht, nachdem ihr Seil gerissen war.

Italiens Finanzminister Giancarlo Giorgetti zufolge ereignete sich das Unglück bei der Ortschaft Val Masino nahe der Grenze zum Kanton Graubünden. Der Ort etwa 18,5 Kilometer westnordwestlich von Sondrio grenzt unmittelbar an die Schweizer Gemeinde Bregaglia GR.

Italienischen Medienberichten zufolge stürzten die Männer mehrere Meter in die Tiefe. Zwei weitere Kollegen, die sie begleiteten, blieben demnach unverletzt.

Zwei Helikopter waren laut den Berichten im Einsatz, um die abgestürzten Polizisten zu retten. Die jungen Männer starben demnach jedoch beim Aufprall auf dem Boden. Die drei Alpinretter waren demnach 32, 25 und 22 Jahre alt. Die Bergung dauerte wegen des steilen Geländes mehrere Stunden.

Die Bergrettungseinheit der italienischen Finanzpolizei wird für Rettungseinsätze in Bergregionen ausgebildet. Finanzminister Giorgetti sprach von einem «tragischen Unfall» und drückte den Hinterbliebenen sein Mitgefühl aus. Der Senat in Rom legte eine Schweigeminute zum Gedenken an die drei Beamten ein. (hkl/sda/afp/apa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
6 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
6
Drohen rechtliche Konsequenzen? Amherds F-35-Truppe am Pranger
Niemand will für das F-35-Fiasko geradestehen. Nun rückt die Frage in den Fokus, ob frühere Verantwortliche auch rechtlich belangt werden könnten.
Niemand will die Verantwortung für das Debakel rund um die F-35-Kampfjets übernehmen. Nur ein kleiner Kreis der Beteiligten hat den Vertrag zur Beschaffung tatsächlich gelesen, wie die Geschäftsprüfungskommission (GPK) des Nationalrats in ihrer Untersuchung zum vermeintlichen Fixpreis festhält. Mittlerweile hat ein Grossteil der damaligen Verantwortlichen den Bund verlassen.
Zur Story