Schweiz
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Darum verbietet das Bundesgericht einem kleinen Mädchen, ein Baumhaus zu bauen



Versteck, Baumhaus

Bild: Pixabay

Die Eltern eines Mädchens in Therwil BL sind bis vors Bundesgericht gezogen, um ihrer Tochter ein Baumhaus bauen zu können. Die Lausanner Richter haben nun aber die Sicht der kantonalen Behörden bestätigt, wonach es für das Baumhaus eine Baubewilligung braucht.

Die Eltern hatten eine Plattform von rund 2.5 auf 3 Meter auf einem Baum erstellt, als ihnen unter Strafandrohung verboten wurde, weitere Arbeiten vorzunehmen. Sie sollten entweder ein Baugesuch einreichen oder die Sache zurückbauen.

Sie taten jedoch weder das eine noch das andere, sondern beschritten den Rechtsweg und verlangten die Aufhebung des verfügten Baustopps, wie aus einem am Mittwoch veröffentlichten Urteil des Bundesgerichts hervorgeht.

Weil der Baum in einer Reservezone steht, gelten die Vorschriften für die Nichtbauzone. Damit kommen die Bestimmungen für das Bauen in der Landwirtschaftszone und die Ausnahmen für Bauten ausserhalb Bauzonen zum Zug, die im Raumplanungsgesetz festgehalten sind.

Einen Bezug zur landwirtschaftlichen Nutzung eines Baumhauses hat das Bundesgericht verneint, da das Haus einer «Freizeitaktivität» diene. Ob ein Baumhaus mit dem Raumplanungsgesetz vereinbar ist, liess das Bundesgericht offen. Dieser Weg steht den Eltern immer noch offen. (Urteil 1C_166/2019 vom 17.07.2019) (sda)

Das schönste Baumhaus der Welt?

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154Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Tentin Quarantino 08.08.2019 00:29
    Highlight Highlight Liebe Schweiz du hast sie nicht mehr alle🤮
  • Skip Bo 07.08.2019 22:21
    Highlight Highlight Als ehemaliger Baumhausbauer kann ich versichern, dass diese Kleinsbauten nur einen temporären Charakter haben. Das bedeutet, nach 2-3 Jahren schwindet das Interesse und das Baumhaus wird zurück gebaut. Unter solchen Umständen sollte die Kompetenz auf Gemeindeebene bleiben und es ist eine Bewilligung für eine begrenzte Nutzungsdauer auszustellen, ähnlich wie bei einem Zelt.

    • Against all odds 08.08.2019 09:17
      Highlight Highlight Da es nicht in der Bauzone steht, hat die Gemeinde nichts zu entscheiden.
  • Gummibär 07.08.2019 19:45
    Highlight Highlight Sofort kontrollieren ob alle Jagdhochsitze mit Baubewilligung aufgestellt wurden . Da gibt es noch nicht ausgeschöpftes Betätigungsfeld für frustrierte "DakönntejajederkommenundeinGartenhausaufstellenprophezeier"
    • Sharkdiver 07.08.2019 22:10
      Highlight Highlight Jaja hauptsache nichts von der Materie verstehen🤦‍♂️
  • Bronko 07.08.2019 19:22
    Highlight Highlight Das ist lachhaft und ausgeprägte CH-Kleinkariertheit auf hohem Level. Genauso die empörten und missgünstigen Bünzlikommentare unten, die nach Baugesuch schreien etc. First World Problems vom Feinsten.
    • LouisvanGaal 08.08.2019 07:54
      Highlight Highlight Stimmt: In Äthiopien gibts solche Probleme wohl nicht. Es steht dir und jedem anderen empörten Baumhauswutbürger auch jederzeit frei, die ungerechte erste Welt gen ein Land mit weniger unsinniger Regelungen zu verlassen. Feel free
  • FlyingLizard 07.08.2019 19:06
    Highlight Highlight für alles braucht es inzwischen eine Bewilligung und ein Formular und da noch ein Blatt für... iwann muss wir für den gang aufs wc ein Protokoll führen und monatlich einschicken....
  • Roman Loosli 07.08.2019 16:55
    Highlight Highlight Darum hat man am besten in der bösen Eu ein Haus mit viel Umschwung. Dort kann man tun was hier wegen bünzlinachbarn nicht geht...
    • Rainbow Pony 07.08.2019 21:03
      Highlight Highlight Ja genau, träum weiter. Da brauchts genauso Bewilligungen für alles mögliche. Nur mit dem Unterschied, dass es noch umständlicher und bürokratischer ist, diese zu bekommen als hierzulande.
  • Sharkdiver 07.08.2019 16:32
    Highlight Highlight An alle die gegen das Urteil wettern. Seit froh, das in der schweiz Gesetzte nicht nach „verstand“ funktionieren. Das nennt man dann Willkür. Nur weil es härzig ist der Tochter ein Baumhaus zu Bauen gelten nicht andere Gesetzte. Sonst sind wir in der Vetternwirtschaft. Dann darf ich mein Gartenhaus auch ohne Bewilligung an die Grenze zum Nachbar bauen etc. etc.
  • Kaffo 07.08.2019 16:24
    Highlight Highlight Ich weiss nicht wie das in anderen Kantonen gehandhabt wir, ich würde sagen typisch BL.
    • Pümpernüssler 07.08.2019 18:59
      Highlight Highlight Bundesgericht 😉
  • atorator 07.08.2019 16:23
    Highlight Highlight Unfassbar, diese reflexartige Niedermachung von Behörden- und Gerichtsentscheiden. Der Vater war hier schlicht ein Querulant, der glaubt über dem Gesetz zu stehen. Der Zahn wurde ihm nun doch sehr unsanft und teuer gezogen. In einer Reservezone wird nun mal nicht gebaut. Schon gar nicht ohne Bewilligung. Der Baum stand auf einem fremden Grundstück. Er hat ohne Bewilligung angefangen zu bauen und dann weitergemacht, als ihm die Behörden dieses bereits untersagten. Jede dargebotene Hand ein Baugesuch nachträglich einzureichen, hat er arrogant ausgeschlagen. Unglaublich.
  • JP del Grano 07.08.2019 16:15
    Highlight Highlight Alle hier, welche über dieses Gerichtsurteil den Kopf schütteln mögen mal überlegen: Was passiert, wenn jemand in einer Zone mit oder ohne festgelegter Nutzung ohne Bewilligung und nur mit dem ok des Grundeigentümers einen Geräteschuppen mit 2.5 x 3 m Grundfläche aufstellt? Dann werden wohl die meissten sagen: Das muss weg! Wieso soll so etwas oben in einer Baumkrone erlaubt sein?
    • NathanBiel 07.08.2019 16:23
      Highlight Highlight Ich finde beides sollte eben möglich sein. Vorallem wenn es mein Grundstück ist.
    • atorator 07.08.2019 16:33
      Highlight Highlight NathanBiel: Es war ja nicht mal das Grundstück des Vaters...
    • Nevermind 07.08.2019 16:35
      Highlight Highlight Damit ein Kind mit seinen Freunden ein paar lustige Stunden haben?
      Oder wollten die den Rasenmäher dort oben lagern?

      Ein Baumhaus bauen? Wo kommen wir da hin? Haben sie eine Bewilligung? Kaufen sie dem Kind doch eine Playstation.
    Weitere Antworten anzeigen
  • dä seppetoni 07.08.2019 15:29
    Highlight Highlight Da hat wohl so ein selbsternannter Polizist gerade noch rechtzeitig schlimmeres verhindert 🧐

    Kein Löwenzahn wurde dafür ausgerissen. Andernorts wird zubetoniert, als göbe es kein Morgen. Adieu xsunder Menschenverstand.
    • atorator 07.08.2019 17:53
      Highlight Highlight Deiner Einschätzung nach könnte ich ja auch in den Stadtpark von Winterthur und da auf dem grossen Affenbrotbaum ein 15qm2-Baumhaus bauen. Ohne Bewilligung. Entspricht ja meinem persönlichen "gesunden" Menschenverstand...

      Aber dein Name passt super zu Dir.
  • Delfina 07.08.2019 15:24
    Highlight Highlight RESERVEZONE heisst, die Nutzung ist noch nicht festgelegt...also kann hier nicht einfach gebaut werden, auch nicht ein Baumhaus! ES reicht, wenn sonst schon mehr als genug mehrheitlich legal gebaut wird..die Natur und Landschaft bleiben sowieso schon überall auf der Strecke.
    • FlyingLizard 07.08.2019 19:04
      Highlight Highlight und was würde ein Baumhaus jetzt am Landschaftsbild verändern? ist doch fast schon klischehaft ein baumhaus auf dem land...
  • zaphod67 07.08.2019 15:21
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
  • fidget 07.08.2019 15:16
    Highlight Highlight Manche mögen den Kopf schütteln ab diesem Urteil. Es ist jedoch alles schlüssig, und die Familie hat keine Baubewilligung dafür eingeholt. Mir wäre das bei einem Baumhaus wohl auch nicht in den Sinn gekommen. Wäre ich anstelle der Familie, hätte ich es rückgebaut. Jetzt ist es nach den ganzen verlorenen Prozessen eine sehr teure und illegale Plattform in einem Baum. Das wärs mir nicht wert. Die Tochter dürfte auch ohne Baumhaus durchs Leben kommen, auch wenn so eines ganz cool wäre.
  • Hallo I bims. Ein AfterEightUmViertelVorAchtEsser 07.08.2019 14:55
    Highlight Highlight Meanwhile in Switzerland 🙄
    • Pümpernüssler 07.08.2019 19:03
      Highlight Highlight Beziehst du dich auf die Eltern und ihr "ich steh über dem gesetz"Verhalten? Sie hatten noch die Möglichkeit, im Nachhinein, ein Baugesuch einzureichen für die Reservezone.
  • La Joya 07.08.2019 14:52
    Highlight Highlight Ich als Zeichner EFZ Fachrichtung Architektur melde mich freiwillig, um der Familie die Baueingabe zu zeichnen. 😂
  • Musta Makkara 07.08.2019 14:45
    Highlight Highlight "Wer gesucht, der mündig."

    (altes Schweizer Sprichwort)
  • hämpii 07.08.2019 14:40
    Highlight Highlight Ou man, willkommen in der Schweiz!
  • Tarzipan 07.08.2019 14:37
    Highlight Highlight Der Titel ist gleich merhfach falsch.. Ob die Baute verboten ist oder nicht war nichtmal Gegenstand des Verfahrens, sonder nur die Zwischenverfügung, welche die Frage betrifft, ob ein vorläufiger Baustopp zur Abklärung der Notwendigkeit und der anschliessenden Durchführung eines Baubewilligungsverfahrens zulässig war oder nicht.
    Dazu hätte man aber das Urteil lesen und verstehen müssen.
    • LouisvanGaal 07.08.2019 17:35
      Highlight Highlight Danke. Einmal mehr das tolle Phänomen: Die Medien, welche informieren sollten, verstehen nicht, worum es geht und behelfen sich danach mit polemischen Falschaussagen, in der Hoffnung Klicks und einen Skandal generieren zu können...
  • Newski 07.08.2019 14:37
    Highlight Highlight Irgendwie sind die Prioritäten in der Schweiz falsch gesetzt. Die Behörden kümmern sich ganz exakt darum, ob es, wie in diesem Fall eine Baubewiilgung braucht oder nicht (auf den cm genau wird nachgemessen). Dass es hierzu regeln braucht, ist mir klar. Gefährlich wäre das Baumhaus im allgemeinen wohl nicht.
    Auf der anderen Seite haben wir im Finanzbereich Gesetzesregeln, welche es den Banken ermöglichen, unsere ganze Wirtschaft an die Wand zu fahren (legal). Hier wird im übertragenen Sinne nicht auf den cm nachgemessen, nein hier haben wir "km-Dimensionen". Gefährlich?
    • Sharkdiver 07.08.2019 16:34
      Highlight Highlight Es geht beim Baumhaus nicht um Gefährlich oder nicht, sondern das Bauten Bewilligungspflichtig sind. Ob im Baum oder am Boden. Und welche Gesetzte erlauben es der Bank unsere ganze Wirtschaft an die Wand zu fahren? Gesetzte sind nicht wie die Märchen am Stammtisch
    • Newski 07.08.2019 20:32
      Highlight Highlight @Sharkdiver:
      Stammtischmärchen?
      Konkretes Beipiel für Sie:
      Als Ausfluss der Weltwirtchaftskrise von 1929 verbot Präsident Roosevelt die Fusion von Geschäftsbanken und Investmentbanken weil man schon damals feststellen musste, dass die Risiken für die Wirtschaft zu gross sind.
      Präsident Clinton hob dieses Verbot wieder auf mit dem Resultat, dass wir im 2007 die Finanz- und Bankenkrise hatten (verursacht durch die Investmentbanken). Auch in der CH haben CS+UBS ein Investmentbanking, welches ihnen ein Schweizer Gesetz erlaubt, obwohl man weiss, dass dies für die Wirtschaft riskant ist...
    • Sharkdiver 07.08.2019 22:09
      Highlight Highlight Ja und trotzdem ist keine Bank so gegen die Wand gefahren. Und kommen sie jetzt nicht mit UBS. Ihre kriese war nicht so schlimm und wurde mit Saudischen Gelder alles geregelt. Danach kam ein regelrechter CH mediensturm und Hätze gegen die UBS. War fast nur in der CH gross Thema. Danach haben Schweizer panikartig ihr Geld abgezogen und bei raiffeisen un KB gebunkert. Da musste erst die Nationalbank die UBs stützen. Ich danke allen die Ihre UBS Aktien panisch bei unter 10.- verkauften. Ich habe damals mit Optionen gut profitiert
  • no-Name 07.08.2019 14:23
    Highlight Highlight ....mannmannmannnnnn......

    Aus diesem Kind wird mal eine Person die dankbar ist in ihrer Heimat geboren zu sein. *ironie off*

    • locogoa 07.08.2019 19:49
      Highlight Highlight Aus dem Mädchen wird leider wohl eher jemand der es sich gewohnt ist alles zu kriegen was man will egal was es kostet und das Gefühl hat über dem Gesetz zu stehen.....
  • Therealmonti 07.08.2019 14:22
    Highlight Highlight Hauptsache, die Damen und Herren Bundesrichter haben Arbeit.
  • Hand-Solo 07.08.2019 14:10
    Highlight Highlight Dinge, wie sie nur in der Schweiz passieren können
    Nicht mal die Hausfarbe darf man selber wählen.

    Zum Glück leben wir in einem "freien Land" ;-)
  • NiSpy 07.08.2019 14:04
    Highlight Highlight Schilltbürger....
    • Luuki 07.08.2019 15:31
      Highlight Highlight Im Baumhaus wären sie wohl Chill-Bürger;)
  • JP del Grano 07.08.2019 13:50
    Highlight Highlight Da wird ja wohl allzu sehr mit recht unvollständigen Informationen auf die "Tränendrüse" gedrückt. Eine Plattform von 2.5 x 3 m (7.5 m2) entspricht der Grösse eines recht geräumigen Gartenhauses und ist eher eine "Zweitwohnung". Inwieweit die Vermutungen von "atorator" stimmen kann nur anhand des Urteiltextes beurteilt werden. Ich bitte um den Link dazu.
    • Käpt'n Hinkebein 07.08.2019 13:57
      Highlight Highlight www.bger.ch -> Rechtsprechung -> Rechtsprechung (gratis) -> Weitere Urteile ab 2000 -> Suchfeld "1C_166/2019" eingeben
    • JP del Grano 07.08.2019 16:06
      Highlight Highlight @ Hinkebein: Danke für die Quellenangabe. Interessant: Im Urteil steht: "Diese Arbeiten wurden - offenbar mit dem Einverständnis der Grundeigentümer - von den im benachbarten Baugebiet wohnhaften A. und B. C.________ veranlasst." ALSO: Drei (und nicht nur eine) Personen haben dieses "Gartenhaus im Baum" gewollt. Interessant wäre auch ain ECHTES Foto dieser Hauses - nicht nur Symbolbilder in diversen Medien oft sehr komfortabler "Wohnsitze".
      IMHO: Hier wird sauregurkenzeitbedingt ein völlig logische Gerichtsentscheidung dramatisiert.
  • Nestroy Lodoño de Salazar y Matroño 07.08.2019 13:40
    Highlight Highlight Im Rechtsstaat müssen die Gesetze eingehalten werden. Und darin wird sich das Bundesgericht auskennen. Und trotzdem bleibt ein komisches Gefühl wegem Baumhaus. Das kommt daher, dass die Gesetze falsch sind, wenn der Baumeigentümer für seine Tochter nicht ohne Baubewilligung ein Baumhaus zum Spielen bauen darf. Er darf nicht, weil es keine Baumhauslobby im Parlament hat. Keine Baumhausmogule wie das für die Immobilienindustrie gang und gäbe ist. Denen wird jedwelcher architektonische Schrott bewilligt, weils optimierte Rendite bringt. Wir werden verdichtet. Zum Wohle der Immobilienbarone.
  • _kokolorix 07.08.2019 13:35
    Highlight Highlight Das Einzige was klar ist, die sda liefert nach dem Kahlschlag in jüngster Vergangenheit nur noch beschränkt mehr als der Boulevard.
    Das auf den ersten Blick grotesk erscheinende Theater wäre vermutlich mit etwas mehr Hintergrundinformationen besser einzuordnen.
    Da in der Schweiz 26 ähnlich geartete Baureglemente (sind sehr stark kantonal vorgegeben) in
    2222 leicht unterschiedlichen Formulierungen vorliegen, ist es von aussen nicht leicht zu beurteilen wer die Eskalation verursacht hat. Ob die Eltern bei Gesprächen auf stur schalteten oder die zuständige Behörde überreagiert hat ist unklar
    • Käpt'n Hinkebein 07.08.2019 13:48
      Highlight Highlight Ich empfehle dir, vollständige Urteil zu lesen (abrufbar unter www.bger.ch mit der im Artikel erwähnten Verfahrensnummer). Sowohl Bauinspektorat wie Regierungsrat (1. Beschwerdeinstanz) wie Kantonsgericht (2. Beschwerdeinstanz) haben jeweils Fristen zur Einreichung eines Baugesuchs gesetzt. Wenn dann jeweils direkt der Rechtsweg beschritten wird anstatt zuerst das geforderte Baugesuch eingereicht, ist eigentlich klar, wer auf stur geschaltet hat.
    • Tjuck 07.08.2019 14:02
      Highlight Highlight Eh nö. Das ist ein Bundesgerichtsentscheid und relevant für die Rechtsprechung.
    • Hierundjetzt 07.08.2019 14:20
      Highlight Highlight Genau kein Zeitungsabo besitzen und dann motzen weil der Gratiskonsum nicht den eigenen Vorstellungen entspricht.

      Genau mein Humor
  • Qahira 07.08.2019 13:28
    Highlight Highlight Ich verstehe die Entrüstung hier nicht ganz - das Baumhaus an sich wurde ja nicht verboten. Die Beschwerde richtete sich gegen den verfügten Baustopp weil fehlendes Baugesuch. Das Bundesgericht hat lediglich bestätigt, dass ein Baugesuch nötig ist - es hat nicht entschieden, dass keine Baubewilligung erteilt würde. Warum die Eltern statt ein Baugesuch einzureichen (und dann anzufechten, wenn es nicht bewilligt wird) direkt den Baustopp anfechten, ist mir schleierhaft. Am Bundesgericht hat man eigentlich besseres zu tun...
  • Natürlich 07.08.2019 13:27
    Highlight Highlight Korrigiert mich wenn ich falsch liege, aber früher waren solche Dinge doch überhaupt kein Problem, nicht?

    Es gab bei uns im Quartier und Umgebung etliche Baumhäuser, wüsste nicht dass man da eine Bewilligung einholen musste dafür.
    • YB98 07.08.2019 23:12
      Highlight Highlight Du musst keine Bewilligung einholen solange sich niemand daran stört. Je nach Nachbarn kannst du nach Lust und Laune bauen, aber wenn du die falschen Beamten und Nachbarn erwischt, dann gibts grossen Bürokratie Aufwand wegen jeder Kleinigkeit.
  • atorator 07.08.2019 13:07
    Highlight Highlight Ich kann mir genau vorstellen, was das für ein Vater war. Ein Bestverdiener der glaubt, Gesetze gelten nur für die anderen. Die Baumhaus-Plattform wurde von Schreinern hochgezogen und befestigt für die Ewigkeit. Von einem Baumhaus/Bretterverschlag kann keine Rede mehr sein, dass Ding würde vom Stromer mit Licht und Steckdose für das Handy ausgerüstet. Isoliert soll es für das Töchterchen auch noch sein. Und eine Strickleiter wäre natürlich auch nicht angemessen, da muss eine richtige Treppe hochgebaut werden.

    Ich kann mir die Familie bildlich vorstellen... Sowas wie Wendler auf schweizerisch.
    • atorator 07.08.2019 13:17
      Highlight Highlight Und dann rauscht der Vater bestimmt auch auf die Gemeinde und trötet rum, er bezahle ihre Löhne und droht mit seinen "Anwälten". Solche Leute sagen immer gerne "Anwälte", einer alleine ist nicht genug für diesen Stand.
    • Kanischti 07.08.2019 13:35
      Highlight Highlight Oje, Sie können einem wirklich leid tun. Woher wollen Sie wissen, was für ein Mensch das ist? Aber klar, diese Geschichte mit einem "Bestverdiener" passt wunderbar in Ihr Feindbild. Und geherzt werden Sie für diese Unterstellung auch noch...
    • Gubbe 07.08.2019 13:42
      Highlight Highlight Kennst du den Vater, oder ist die Fantasie mit dir durchgegangen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nevermind 07.08.2019 13:06
    Highlight Highlight Wer hat Anzeige erstattet?
    • lilie 07.08.2019 14:00
      Highlight Highlight @Nevermind: Kommt das drauf an? Das kann ein Nachbar gewesen sein. Da es sich um Reservezone handelt, könnte es dort Spazierwege geben, so dass auch ein Spaziergänger oder ein Gemeindearbeiter die Plattform entdeckt haben könnte.

      Oder was bei uns schon passiert ist: Die Behörden haben sich selbst gemeldet, weil sie unbewilligte Bauten o.ä. auf Google Maps, Luftaufnahmen, Fotos im Internet etc. entdeckt haben.
  • koalabear 07.08.2019 13:01
    Highlight Highlight 1. Mit Baubewilligung wäre es kein Problem gewesen. Aus welchem Grund die Eltern dieses nicht nachträglich eingereicht haben, bleibt dahin gestellt. Ebenso weshalb sie bis vors Bundesgericht gingen.
    2. Ernstgemeinte Frage an alle, die gegen die Bürokratie wettern: Wann soll die Behörde eingreifen? Sie schauen grosszügig über das Baumhaus hinweg. Der nächste baut ein Gartenhaus, mit der Begründung, dass die Gemeinde beim Nachbarn auch nicht eingegriffen hat. Und so würde es sich weiter hochschaukeln, frei nach Mani Matters Lied s Zündhölzli.
    • gintonicohneeis 07.08.2019 13:06
      Highlight Highlight bei uns kostet ein kleines Baugesuch 600.-.
    • Eidi 07.08.2019 13:15
      Highlight Highlight Vors Bundesgericht zu ziehen und abzublitzen kriegt man vermutlich nicht für 600.- hin.
    • Nachbarino 07.08.2019 13:17
      Highlight Highlight Was kostet der ganze Klamauk bis vor Bundesgericht?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sherlock_Holmes 07.08.2019 12:54
    Highlight Highlight Gesetze und Bestimmungen müssen sein!
    Sie gelten für alle, ohne Ausnahme, oder etwa nicht?...Egal!

    Wo kämen wir denn hin, wenn jeder sein Baumhaus oder Gehütt subversiv dorthin bauen könnte, wo er wollte?

    Wenn‘s wenigstens eine Vila wäre, für einen pauschalbesteuerten, gutbetuchten Zuzüger ... dann liesse sich sicher ein Weg finden.

    Aber so? Nope!

    Vielleicht ein Stück Wald zur Pacht?
    Auch nicht?

    Kennen Sie den Abenteuer-Spielplatz Holzwurm in Uster? Wirklich Genial!

    Was? Ah, in Therwil BL? Vielleicht überlegen Sie sich ja ein Wohnortswechsel ...

    Hochachtungsvoll

    Ihr Amtsschimmel





    • Tjuck 07.08.2019 13:38
      Highlight Highlight Du sagst es, ich zitiere dich: "[Gesetze] gelten für alle".
    • _kokolorix 07.08.2019 13:44
      Highlight Highlight Hier einseitig die Behörden zu beschuldigen greift zu kurz. Die finanziellen Risiken welche ein Gang vor Bundesgericht mit sich bringen, lässt den Schluss zu, dass die Familie eher wohlhabend ist.
      Bei uns wird in solchen Fällen zuerst von Behördenseite das Gespräch gesucht, bevor amtliche Verfügungen ausgesprochen werden. Aber ich weiss von etlichen Fällen, wo die Ansichten was Recht ist derart weit auseinanderlagen, dass auch der Regierungsstatthalter entscheiden musste. Eigentlich immer im Sinn der Behörde, da diese ihr Reglement in der Regel auch sehr gut kennt.
  • Nik G. 07.08.2019 12:51
    Highlight Highlight Steht der Baum überhaupt auf dem Grundstück der Eltern des Mädchens? Es heisst der Baum steht in einer Reservezone, was auch immer das heisst.
    • Joe Smith 07.08.2019 13:25
      Highlight Highlight Der Baum steht auf dem Grundstück des Nachbarn, der hat der Familie den Bau erlaubt. Reservezone heisst hier einfach ausserhalb der Bauzone, nur darauf kam es an.
    • Käpt'n Hinkebein 07.08.2019 13:38
      Highlight Highlight Nein, steht er nicht. Aus dem Urteil:

      "Die Gemeindeverwaltung Therwil zeigte dem Bauinspektorat des Kantons Basel-Landschaft (BIT) am 10. August 2018 an, dass auf der ausserhalb des Baugebiets gelegenen Parzelle Nr. 1494, Grundbuch Therwil, mit dem Bau einer Plattform auf einem Baum begonnen worden war. Diese Arbeiten wurden - offenbar mit dem Einverständnis der Grundeigentümer - von den im benachbarten Baugebiet wohnhaften A. und B. C.________ veranlasst."
    • Nik G. 07.08.2019 15:22
      Highlight Highlight @Käptn Danke für die Aufklärung. Würde der Baum auf meinem Grundstück stehen würde ich es einfach machen. So scheint es doch komplizierter zu sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • GrossesMoos 07.08.2019 12:50
    Highlight Highlight Das Urteil war zu erwarten. Man hätte damit nur einen Präzedenzfall kreiert und es hätte ein riesen "Gstürm" in mehreren Kantonen gegeben, denn es gab bereits ähnliche Fälle an anderen Orten. Scheinbar haben die Eltern das Geld, um für ein Baumhaus bis vor Bundesgericht zu gehen, also hätte sie wohl auch das Geld, um ein Baugesuch einzugeben. Sollen sie doch eines einreichen! Für ein Gartenhaus (ausser es ist winzig) braucht es das ja auch.
  • The oder ich 07.08.2019 12:46
    Highlight Highlight So viel Framing: nicht das "kleine Mädchen", sondern die Eltern bauen. Sie haben es vorgezogen, alle Instanzen bis zum Bundesgericht zu bemühen, statt einfach ein Baugesuch einzureichen. Ihre Beschwerde richtete sich gegen die Einstellungsverfügung.

    Die Eltern sind "Zwänggrinde" könnte man auch sagen, und deshalb mit dem kleinen Mädchen Mitleid haben.
    • Hierundjetzt 07.08.2019 12:54
      Highlight Highlight Was ist eigentlich dieses Freiming auf Deutsch. Bitte mit Kontext. Or kuld iu write iur comment in a propre wey?

      Die Eltern wollten Ihrer Tochter einen Gefallen machen und Ihr ein Baumhaus bauen.

      Daran ist nichts verwerfliches.

      Hatte selber eins. War perfekt!

      (Sogar ohne Raumplanungsgesetz und Baugesuch 😱)
    • _kokolorix 07.08.2019 13:47
      Highlight Highlight @Hierundjetzt
      Falls dich dieses Freiming wirklich interessiert:
      https://de.wikipedia.org/wiki/Framing_(Sozialwissenschaften)
      Ich bezweifle es allerdings sehr...
  • Ritiker K. 07.08.2019 12:45
    Highlight Highlight Ja - das mag übertrieben wirken dies so zu lesen. Bundesgericht befasst sich mit Baumhaus.

    Jedoch - es sind (falls ich den Bericht richtig verstehe) nicht die Behörden, die bis vor das Bundesgericht gingen, sondern die Eltern (Grundbesitzer).

    Auf der anderen Seite geht es auch darum: Es gibt Bauvorschriften und diese sind einzuhalten und es ist Aufgabe und Pflicht der Behörden die Einhaltung zu kontrollieren. Die Kontrollbehörde hat die Vorschriften/Gesetze nicht gemacht (Gewaltentrennung) und sollte demnach auch nicht dafür verantwortlich gemacht werden.



    • Hierundjetzt 07.08.2019 12:56
      Highlight Highlight Oder man anerkennt als Behörde, dass dies ein Spielgerät ist und kein Haus im eigentlichen Sinn.

      Nur so...
    • Alterssturheit 07.08.2019 13:09
      Highlight Highlight ….und umgehend würden schweizweit diverse "Spielgeräte" aller Art erstellt....
    • Ritiker K. 07.08.2019 13:14
      Highlight Highlight Eine 3 x 2.5 Meter Plattform als Basis für ein Baumhaus tönt für mich jetzt nicht so nach 'Spielgerät'


      Wir haben hier Eltern, die nicht mal versucht haben ein Baugesuch zu stellen und ihr Anliegen bis vor Bundesgericht durchgepeitscht haben und in der Wahrnehmung einiger liegt das Problem bei den 'Behörden'

      Nur so...
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  • stadtzuercher 07.08.2019 12:41
    Highlight Highlight Der Titel ist falsch. Es wurde die Baute der Eltern verboten ('Plattform von rund 2.5 auf 3 Meter'), nicht jene des 'kleinen Mädchens'. Das Mädchen wäre gar nicht fähig gewesen, dieses Baumhaus zu bauen.

    Soviel zu den Facts.
    • Ökonometriker 07.08.2019 13:40
      Highlight Highlight Nunja wir waren 3 Jungs, 8, 10 und 11, und bauten eine riesige Plattform von 5*5 Meter... darüber spannten wir Planen. Warum ein Mädchen dazu nicht in der Lage sein sollte erschliesst sich mir nicht.

      Unser Baumhaus lebte aber auch nicht lange, da der Baum einem Bauern gehörte der es nicht so toll fand, dass wir darin ungefragt Nägel einschlugen und ihn sonst auch ziemlich malträtierten.
    • Don Sinner 07.08.2019 14:14
      Highlight Highlight Stimmt. Wieder einmal: Eltern instrumentalisieren (aka missbrauchen) ihr Kind, um eigene Interessen durchzusetzen. Kein Gericht bis nach oben ist zum Glück auf den Jö-Schwindel hereingefallen.
    • no-Name 07.08.2019 14:42
      Highlight Highlight Ein Stadtzürcher Mädchen vieleicht nicht. Mein mädchen hat per Flaschenzug das Dach aufs Baumhaus “gekrant”, hat mit der 19er Rätsche die Schrauben angezogen und alles selbst vertäfert. Mit 6 jahren. Im Prinzessinnenkostüm.

      Soviel zu deiner Behauptung.

      Im Artikel steht nicht mal was über ihr alter. Wenn sie 12 oder 13 ist kann sie von der Planung bis zur Umsetzung alles. Oder machen das in Stadtzürich nur Jungs? Man muss den Kindern nur was zutrauen statt davon ausgehen das sie eh nichts können.
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  • Corahund 07.08.2019 12:41
    Highlight Highlight Mit was für bullshit sich das Bundesgericht beschäftigen muss; unglaublich.
    • Belzebuub 07.08.2019 13:07
      Highlight Highlight Vorallem wie viel Zeit und Geld die Eltern haben für so etwas...
  • Mein Name ist Hase 07.08.2019 12:41
    Highlight Highlight Wo niemandem geschadet wird sollten Gesetze nicht ums Verrecken durchgeboxt werden. Einfach nur Meschugge.
    • Tjuck 07.08.2019 13:47
      Highlight Highlight Das ist heute schon so. Ausser bei Offizialdelikten. Im vorliegenden Fall hat jemand Anzeige erstattet. Offenbar hat er/sie sich daran gestört, resp. sich dadurch geschädigt gefühlt. Und dann entsteht ein Konflikt. Weisst du überhaupt, was der Zweck von Gesetzen und Gerichten ist? Konflikte zu lösen...
    • lilie 07.08.2019 13:48
      Highlight Highlight @Mein Name: Es schadet auch niemandem, wenn die Eltern einfach eine Baubewilligung eingeben. So ists garantiert teurer und aufwändiger geworden...
    • Mein Name ist Hase 07.08.2019 14:12
      Highlight Highlight @Tjuck
      Danke, das wusste ich nicht ;-)
      Nein, im Ernst. Genau dafür sind Gesetze da. Die Verhältnismässigkeit darf aber nicht vergessen werden. Hier scheint mir der Aufwand aller Parteien wegen solch einer Lappalie übertrieben.
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  • Pafeld 07.08.2019 12:37
    Highlight Highlight Vor Bundesgericht ohne Rechtsgrundlage, weil man seiner verwöhnten Göre unbedingt ein Baumhaus bauen will?!?

    Thanos hat soooo recht gehabt...
    • DerTaran 07.08.2019 13:10
      Highlight Highlight Wer sagt dir Menschenfreund, dass das Mädchen verwöhnt ist? Ein Baumhaus bauen, hat in der pre-internet Zeit einmal zum Standardrepertoir von Kindern gehört und im besten Fall haben die Eltern geholfen.
      Bzgl. des Bundesgerichtsurteils, hier geht es wohl schon lange nicht mehr um das Baumhaus, sondern um die Frage, was man auf seinem eigenen Grund und Boden machen darf und was nicht.
    • Ratatvisker 07.08.2019 13:16
      Highlight Highlight Entschuldigung aber sie kennen dieses Mädchen nicht es wird im Artikel nirgends dirkt auf sie Betzug genommen. Ich finde es eine Frechheit ein Kind hier zu beschimpfen, nur weil ihre Eltern sture und uneinsichtig zu sein scheinen.
    • Pafeld 07.08.2019 13:54
      Highlight Highlight "...seinem eigenen Grund und Boden machen darf und was nicht."

      Oh, ich vergass. Auf MEINEM Grundstück besitze ICH ja Narrenfreiheit. Ich darf mich auf MEINEM Grundstück natürlich über die Bauverordung hinwegsetzen (die ich beim Grundstückskauf akzeptiert habe...). Schliesslich kann ich ja auch AGBs nachträglich einfach so widerrufen, wenn mir ein Teil nicht passt. Was kommt als nächstes? Darf ich etwa nicht einmal mehr auf MEINEM Grundstück MEINE(N) Hund, Tochter oder Ehefrau verprügeln? Die tote Nutte nicht mehr in MEINEM Keller einmauern?!?
      "Verwöhnt" geht definitiv nicht gegen das Kind.
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  • Lumpirr01 07.08.2019 12:34
    Highlight Highlight Aber aber, überaus kleinliche Baselbieter Behörden! Habt ihr wirklich keine anderen Probleme?
    • Tjuck 07.08.2019 13:51
      Highlight Highlight Alle anderen müssen auch ein Baugesuch einreichen. Und du findest, Familie X könne getrost darauf verzichten? nachdem sie ja schon Fakten geschaffen hat... Meine Güte, dann baue ich auch ein Spielhaus mit diesen Ausmassen. Hoffe, du stellst dich auch auf meine Seite, falls meine Nachbarn Anzeige erstatten.
    • Lumpirr01 07.08.2019 19:11
      Highlight Highlight @Tjuck: Ist es denn wirklich so schwierig, ein Spielzeug von einem Baugesuch für einen Neubau zu unterscheiden????
  • philosophund 07.08.2019 12:20
    Highlight Highlight Schwiz halt... 🤷🏽‍♀️🤦🏽‍♀️
    • Alterssturheit 07.08.2019 13:11
      Highlight Highlight Genau darum klappt es hier generell ziemlich gut.
    • Tjuck 07.08.2019 13:53
      Highlight Highlight Zum Glück. In anderen Staaten setzen sich einfach die Reichen und Mächtigen durch. Dass es in der Schweiz nicht so läuft, zeigt das Beispiel von Roger Federer, der einen ganzen Spielplatz abreissen musste.
  • RyXXel 07.08.2019 12:18
    Highlight Highlight Hoch lebe unsere Bürokratie!
    Kommt schon, wird es irgendjemanden Schaden, wenn die Kleine oh Baumhaus kriegt?
    • Tjuck 07.08.2019 13:54
      Highlight Highlight Weisst du es, ob jemand zu Schaden kommt oder nicht? Kennst du den Fall vielleicht?
  • α Virginis 07.08.2019 12:17
    Highlight Highlight Da hat wieder mal der Amtschimmel gewiehert... Schade.
    • thelastpanda 07.08.2019 12:41
      Highlight Highlight Oder es wurden einfach geltende Gesetze angewendet. Es hält ja niemand die Eltern davon ab, ein Baugesuch einzureichen. Aber wenn sie dieses dann auch noch bis ans Bundesgericht weiterziehen, will die Tochter wohl kein Baumhaus mehr, weil zu alt 😆
    • Lumpirr01 07.08.2019 12:42
      Highlight Highlight und der gesunde Menschenverstand ist auf der Strecke geblieben..........
    • paedhaed 07.08.2019 12:45
      Highlight Highlight Da kann man schon von Amtsschimmel sprechen, aber trotzdem ist wohl eine Mehrheit der Schweizer für einen angemessenen Landschaftsschutz und wollen nicht, dass zusätliches Land ausserhalb der Bauzone verbaut wird. Wie mit Fahrnisbauten ausserhalb der Bauzone umzugehen ist, ist daher ziemlich streng gereglet. Und die Reglen gelten für alle nunmal gleich.
      Zudem ist der Titel etwas irreführend. Das Bundesgericht hat nicht das Baumhaus verboten, sondern lediglich festgestellt, dass eine Bewilligung eingeholt werden muss.
    Weitere Antworten anzeigen
  • michirueegger 07.08.2019 12:16
    Highlight Highlight Ich binn sprach los🥺🥺🥺🥺
  • Walter Sahli 07.08.2019 12:13
    Highlight Highlight Es gibt People-News, Sport-News, Good-News etc. - höchste Zeit für SackReis-News.
  • sihtalrebel 07.08.2019 12:12
    Highlight Highlight Idioten
  • abacaxi 07.08.2019 12:11
    Highlight Highlight weiss man schon etwas zur parteipolitischen Ausrichtung dieser Bundesrichter ? links, rechts , dick, doof ? wobei die Eltern des Kindes scheinen auch etwas grenzwertig. was unternimmt die KESP ?
    • Friction 07.08.2019 13:00
      Highlight Highlight Die Kinder und Erwachsenenschutz Pehörde?

      Ist das so was wie die Pillag war?
    • Tjuck 07.08.2019 13:59
      Highlight Highlight Weiss man etwas zur politischen Ausrichtung der Eltern? Herkunft? Einkommen? Vermögen? Intelligenz? Bildung?
  • elnino 07.08.2019 12:10
    Highlight Highlight Schweizer Bürokratie at its best!
    • Wiesopferd 07.08.2019 14:16
      Highlight Highlight Genau. Eine Bürokratie die sicherstellen soll, dass vor dem Gesetz jeder gleich behandelt wird. Oder wäre Dir lieber, Du würdest nach Sympathie gerichtet werden? Könnte schwierig werden...
  • Moelal 07.08.2019 12:07
    Highlight Highlight Arme kranke Bürohocker

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