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Die Migros will einen Drittel ihrer Eigenmarken streichen

A customer pushes a supermarket trolley past the refrigerated shelf, pictured on March 5, 2013, at the Migros branch in Baden, Switzerland. Migros is Switzerland's the largest retail company. (KE ...
In der Migros wird es künftig weniger verschiedene Eigenmarken geben.Bild: KEYSTONE

Die Migros will einen Drittel ihrer Eigenmarken streichen

29.06.2025, 11:0229.06.2025, 14:11

Detailhändlerin Migros geht ihren Eigenmarken an den Kragen. Wie die «NZZ am Sonntag» schreibt, soll rund jede dritte dieser Eigenmarken gestrichen werden. Die Migros bestätigt:

«Aktuell gibt es über 150 Eigenmarken, von denen viele nicht so bekannt sind. Unser Ziel ist es, bis 2030 die Anzahl Eigenmarken auf rund 100 zu reduzieren.»

Wird eine Marke gestrichen, bedeutet dies aber nicht, dass das Produkt aus den Regalen kommen wird. Stattdessen wird dieses in einem neuen Kleid daherkommen: Die Migros setzt in Zukunft auf eine dominante Dachmarke mit einem schlichten Schriftzug «Migros».

Offen ist derzeit noch, welche Marken die neue Massnahme trifft. Gemäss der «NZZ am Sonntag» dürften sich etablierte und kultige Marken weiterhin halten. Farmer, Blévita, Chocolat Frey, M-Budget, das Seehund-Glace und den Ice Tea wird es wohl auch in Zukunft in dieser Form noch geben.

Migros Ice Tea Nachhaltigkeit Label
Der Ice Tea dürfte auch künftig unter dieser Marke in der Migros zu finden sein.Bild: Migros

Offen ist hingegen etwa die Zukunft der Linie M-Classic. «Die Ausweitung der Marke Migros erfolgt Schritt für Schritt und über einen längeren Zeitraum. Zu einzelnen Linien oder Zeitplänen möchten wir derzeit noch keine Details kommentieren», schreibt die Migros. Bei einzelnen Produkten hat die Migros derweil schon durchgegriffen. So ist der neue Schriftzug «Migros» etwa auf Linsenchips zu sehen – zuvor verkaufte die Detailhändlerin noch Linsenchips unter dem You-Sortiment.

Migros Linsenchips
Die Migros-Linsenchips unter der neuen Dachmarke.Bild: migros

Schon vor zwei Jahren hat die Migros eine Kürzung der Eigenmarken durchgeführt – damals von rund 220 auf 150. Betroffen war damals aber nicht der Lebensmittelbereich, sondern Produkte wie Spielzeuge oder Pfannen. (dab)

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