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Rémy Wyssmann informiert über mögliche SVP-Bundesrat-Kandidatur live

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Rémy Wyssmann will in den Bundesrat – so lief die Medienkonferenz

Der Solothurner SVP-Nationalrat Rémy Wyssmann will Bundesrat werden. Ab 11 Uhr informiert er über seine Pläne. Die Pressekonferenz findest du hier live im Stream und im Ticker.
21.10.2026, 11:0021.10.2026, 13:01
  • Bundesrat Guy Parmelin tritt nach 11 Jahren im Amt per Ende 2026 von seinem Amt zurück.
  • Rémy Wyssmann, der seit 2023 für die SVP im Nationalrat sitzt, kandidiert als Nachfolger. Er sprach am Mittwoch um 11 Uhr an einer Medienkonferenz über die Kandidatur.
  • Wyssmann stammt aus dem Kanton Solothurn. Von 2017 bis 2023 war er Mitglied des Kantonsrats. Zudem war er von 2016 bis 2023 Gemeinderat von Kriegstetten.
  • Bislang hatte die SVP erst eine offizielle Kandidatin für die Parmelin-Nachfolge: Die Genfer Nationalrätin Céline Amaudruz gab ihre Kandidatur am vergangenen Freitag bekannt.
Rémy Wyssmann
Rémy Wyssmann sitzt seit 2023 für die SVP im Nationalrat.Bild: keystone
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11:52
Die Medienkonferenz ist beendet
Er würde gerne noch auf Italienisch antworten, so Wyssmann zum Schluss. Es gibt aber keine Fragen von Journalisten aus dem Tessin. Der 59-Jährige erklärt die Medienkonferenz für beendet und verabschiedet sich dreisprachig von den Zuhörenden. (con)
11:50
Sind sie kompromissfähig?
Diese Frage beantwortet Wyssmann klar mit Ja. Kompromisse seien essenziell, nur auf Maximalforderungen zu beharren sei destruktiv und führe zu nichts. (con)
11:49
Wie passen staatskritisch und Bundesrat zusammen?
Ein Journalist aus der Romandie will wissen, wie der Begriff «staatskritisch», den Wyssmann zuvor verwendet hatte mit dem Amt als Bundesrat vereinbar sei – ob er eine Art Javier Milei sein würde. Wyssmann antwortet, dass das nicht im negativen Sinne gemeint sei, sondern positiv: Man brauche keine Ja-Sager, sondern kritische Perspektiven, auch als Bundesrat. (con)
11:45
Die Fragerunde beginnt
Wyssmann habe vor allem auf kantonaler Ebene politisiert bisher, welche Erfolge bringt er auf nationaler Ebene mit, fragt eine Journalistin. Wyssmann erwähnt eine erfolgreiche Armee-Vorlage, die den freiwilligen Dienst ausgemusterter Armeeangehöriger beinhaltete, und ein aktuelles Anliegen, das die Löhne von Spitzenkadern bei Stromkonzernen deckeln soll. Auch spricht er über ein Werbeverbot für Stromkonzerne, bei welchem er sich Chancen auf eine Mehrheit ausrechnet. (con)
11:37
«Könnte am meisten im Justizdepartement beitragen»
Zum Abschluss spricht Wyssmann über seine Departementpräferenz. Er erhebe im Falle einer Wahl keinen Anspruch auf ein bestimmtes Departement, das sei Sache des Kollegiums. Er sei aber in der Lage jedes zu übernehmen. Am meisten könnte er im Justizdepartement beitragen, so der 59-Jährige. Dort könne er seine dreissigjährige Berufserfahrung am besten einbringen. (con)
11:34
Wyssmann: Habe keine Lobby-Mandate
Im Anschluss übernimmt Rémy Wyssmann selbst noch einmal das Wort. Er erklärt, dass er «kein einziges Verwaltungsrats-, Stiftungsrats- oder vergleichbares Mandat» ausübe. Er betont, dass Transparenz auf allen Ebenen wichtig sei. (con)
11:31
Solothurner SVP-Sektionen loben Wyssmann
Auch Lukas Wilhelm, Präsident der Jungen SVP Solothurn, und Christine Rütti, Präsidentin der SVP-Frauen Solothurn, sprechen über Wyssmann, dessen Verdienste und weshalb, sie ihn als geeigneten Bundesrat erachten. Rütti lobt insbesondere sein Engagement für Steuererleichterungen sowie sein Einsatz im Asylbereich. Dort brauche es «keine neuen Absichtserklärungen, sondern wirksamen Vollzug». Auch seinen Einsatz für die Offenlegung der Verträge um die Covid-Impfstoffe hebt sie hervor. (con)
11:19
«Wyssmann kann Vorlagen vor dem Volk gewinnen»
Diana Stärkle, Solothurner SVP-Kantonsrätin und Mitglied der Parteileitung der Kantonalpartei, empfiehlt Wyssmann zur Wahl. Sie spricht länger über die Herkunft und den Werdegang des selbstständigen Anwalts. Wyssmann könne Vorlagen vor dem Volk gewinnen, das sei eine wichtige Qualität als Bundesrat. Der Präsident der Solothurner SVP habe das im Kanton bei mehreren Abstimmungen bewiesen. Sie würde sich freuen, wenn ihm das Vertrauen geschenkt würde. (con)
11:14
«Das richtige Alter für dieses Amt»
Wyssmann sagt, er sei mit 59 Jahren im richtigen Alter für das Amt als Bundesrat. Er habe in Politik und Beruf Niederlagen erlebt und überstanden und wisse, wie Dossiers zu behandeln seien. Er sei bereit, mindestens zwei volle Amtsperioden als Bundesrat zu leisten. (con)
11:12
Wyssmann über seine Kernanliegen
Der 59-Jährige spricht über seine Kernthemen. Er nennt die gestiegenen Lebenshaltungskosten für den Mittelstand in der Schweiz und spricht im Anschluss länger über die EU-Verträge, welche er, der SVP-Parteilinie entsprechend, klar ablehnt. Sie würden die Institutionen gefährden. (con)
11:09
Wyssmann: Will den Bürgern dienen
Als «staatskritischer Rechtsanwalt» setze er sich seit 30 Jahren dafür ein, dass die staatlichen Institutionen den Bürgerinnen und Bürgern dienten. Er spricht von einem Missbrauch der Institutionen durch «Geschäftemacher, Ideologen und in der Privatwirtschaft Gescheiterter». Als Bundesrat wolle er das Vertrauen wiederherstellen. (con)
11:06
Wyssmann lobt Parmelin und spricht über seine Beweggründe
Wyssmann lobt Guy Parmelin als «besonnenen Staatsmann». Er bewerbe sich hiermit um die Nachfolge des Waadtländers. Er spricht zunächst auf Französisch über seine Beweggründe. Er wisse, dass das Amt eine grosse Verantwortung mit sich bringe und Opfer erfordere. Er habe sich lange überlegt, ob er bereit dazu sei. Nun sagt Wyssmann: «Ich bin es». (con)
11:00
SVP-Nationalrat Wyssmann will Bundesrat werden
Die Solothurner SVP-Nationalrat Rémy Wyssmann ist der zweite SVP-Politiker, der sich für die Nachfolge von Guy Parmelin als Bundesrat bewirbt. Das hat er in einer Medienmitteilung am Mittwochvormittag bekanntgegeben. Die Medienkonferenz mit Wyssmann läuft jetzt, watson berichtet live. (con)

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11 Jahre Bundesrat Guy Parmelin in Bildern
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11 Jahre Bundesrat Guy Parmelin in Bildern

Am 9. Dezember 2015 wählte das Parlament Guy Parmelin zum neuen Bundesrat.

quelle: keystone / peter klaunzer
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SVP-Bundesratskandidatur: Das sagen Parteipräsident Marcel Dettling und Kandidatin Céline Amaudruz
Video: ch media
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