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Luftfahrt

Ab 1. September werden Passagiere an Schweizer Flughäfen auf Sprengstoff untersucht

Ab 1. September werden Passagiere an Schweizer Flughäfen auf Sprengstoff untersucht

26.08.2015, 09:5426.08.2015, 10:50
Mittels «Itemiser 4DX» werden ab September Handgepäck und Passagiere stichprobenartig auf Sprengstoff untersucht.
Mittels «Itemiser 4DX» werden ab September Handgepäck und Passagiere stichprobenartig auf Sprengstoff untersucht.bild: watson/kianramezani

Ab 1. September müssen sich die Passagiere am Flughafen Zürich auf neue Sicherheitskontrollen einstellen. Wie der Flughafen Zürich am Mittwoch an einer Medienkonferenz bekanntgab, werden Stichprobenkontrollen mit einem Sprengstoffspuren-Detektionsgerät neu an Körper und am Handgepäck durchgeführt. Bisher wurden lediglich gezielt gewisse Flüssigkeiten im Handgepäck auf Sprengstoff getestet. Die Anpassung der Kontrollen sei nötig, weil die EU eine entsprechende Regelung eingeführt hat.

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Bei den Körperkontrollen werden Handgelenk oder Taille auf Sprengstoffspuren untersucht. Die Proben können innerhalb von wenigen Sekunden mittels chemischer Analyse ausgewertet werden, wie Flughafen Zürich in einer Medienmitteilung schreibt. Für die Passagiere bestünden bei der Auswertung keine gesundheitlichen Risiken.

So laufen die Kontrollen ab:

Die Kontrolle von Handgepäck mittels Sprengstoffspuren-Detektor ist seit längerer Zeit Standard. Neu ist, dass die Kontrollen stichprobenartig durchgeführt und dass die Passagiere am Körper auf Sprengstoff untersucht werden. Die Polizei hält fest, dass es kein Profiling geben wird. Die Passagiere werden also nicht aufgrund bestimmter Merkmale, sondern völlig zufällig kontrolliert.

Die Sicherheitsstandards betreffend verbotener Gegenständen und Flüssigkeiten im Handgepäck bleiben gemäss Flughafen Zürich unverändert. (wst)

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