Schweiz
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Der Röstigraben erobert die Lüfte

Piloten in der Schweiz müssen neu auf Englisch funken – das passt vielen welschen Piloten gar nicht. Ihre Revolte könnte Erfolg haben.

Benjamin Weinmann, Sion / ch media



«Der Ärger ist gross bei unseren Mitgliedern», sagt Jean-François Bonvin im Bistro des Flugplatzes Sion. Er bestellt einen Cappuccino und blickt auf die Piste, die vom Walliser Bergpanorama mit schneebedeckten Gipfeln umgeben ist. Dieser Tage heben in Sion vor allem Helikopter mit Heliskiing-Touristen ab, und es landen Privatjets mit VIP-Gästen, die nach Crans- Montana oder Zermatt in die Ferien wollen. Der 69-jährige Bonvin vertritt eine andere Aviatikgruppe. Er ist Cheffluglehrer der Segelfliegervereinigung «Vol à Voile Club Valais» mit rund 140 Mitgliedern. Ihre Saison ist kürzlich zu Ende gegangen, die neue beginnt erst im März wieder. Doch die Stimmung bei den welschen Privatpiloten ist alles andere als entspannt.

Bild

Die neue Regel – English only – kommt bei welschen Privatpiloten gar nicht gut an. (Symbolbild) bild: shutterstock

Die Piloten, die mit Segel- oder kleinen Motorflugzeugen fliegen, echauffieren sich über eine neue Regel, die ihnen per Juni vom Bundesamt für Zivilluftfahrt auferlegt wurde. Sie lautet: English only. Seit Sommer müssen die Piloten an praktisch allen Regionalflughäfen in der Sprache Shakespeares funken. Bei Nichtbeachten der neuen Regel drohen Bussen.

Zuvor durften die Piloten an den Regionalflugplätzen nebst Englisch auch eine Landessprache für die Kommunikation mit dem Tower verwenden. Die Absicht des Bundes hinter der Anpassung: Gilt nur noch die Funksprache Englisch, wird das Sprachen-Chrüsimüsi kleiner, die Sicherheit damit erhöht. «Man kann sich vorstellen, welche Situation entsteht, wenn der Pilot eines anfliegenden Business-Jets nur Englisch versteht, der Segelflieger im gleichen Luftraum seine Standortmeldung auf Deutsch funkt und dann noch ein Pilot aus der Romandie starten will, der nur Französisch versteht», sagt ein Bundesamtsprecher.

Der Röstigraben macht sich bemerkbar

Das klinge natürlich nachvollziehbar, sagt Bonvin, der seit 40 Jahren Flugschüler ausbildet. «Auf Französisch nennen wir das aber eine ‹fausse bonne idée›.» Die Absicht mag gut sein, doch die Effekte seien negativ. Es sei nun mal für Piloten sicherer, wenn sie in Notsituationen in ihrer Muttersprache funken können. «Das beobachte ich auch bei meinen Flugschülern. Einmal vergass einer, das Fahrwerk auszufahren, weil er sich in einer Stresssituation befand, und dann auch noch auf Englisch funken musste.»

Was auffällt: Die Regeländerung sorgt vor allem in der Westschweiz für rote Köpfe. «Revolte gegen das Englisch», titelte die Freiburger «Liberté». Und kantonsübergreifend hat sich eine Gruppierung namens «English Only: No!» gebildet. Kommt hier der Röstigraben zum Vorschein und das Vorurteil, dass die Romands weniger gewillt sind, von ihrer Muttersprache abzuweichen? «Der kulturelle Aspekt spielt sicher eine Rolle», sagt Bonvin. «Die Romands sind keine grossen Fans des Englischen. Wenn jemand versucht, Englisch zu sprechen, empfinden das viele als arrogant.» Hinzu komme, dass im weitumfassenden Luftraum rund um den Flughafen Zürich seit je Englisch als Funksprache dient. Für viele Deutschschweizer Piloten sei die Regel somit nicht neu.

«Ein 57-jähriger Kollege hat sich wegen der Englisch-Regel gar entschlossen, mit der Fliegerei aufzuhören.»

Beim «Vol à Voile Club Valais» sind laut Bonvin rund 60 Piloten von der Änderung betroffen, da sie ihre Funkausbildung nur auf Französisch absolviert haben. Eine zusätzliche Zertifizierung auf Englisch würde rund 1000 Franken kosten. «Ein 57-jähriger Kollege hat sich wegen der Englisch-Regel gar entschlossen, mit der Fliegerei aufzuhören.» Zudem würden regelmässig Segelflieger aus dem grenznahen Frankreich beim Flug über die Kontrollzone rund um Sion ihren Funk ausschalten und quasi als «Gespensterflieger» über den Alpen schweben. «So viel zum Thema Sicherheit.» Widersprüchlich sei auch, dass an den grenzüberschreitenden Flughäfen Basel-Mulhouse und Genf-Cointrin Französisch weiterhin erlaubt sei. «Wohl auch, weil viele Air-France-Piloten lieber auf Französisch funken», sagt Bonvin.

Bund kontert: Das ist ein Minoritätenproblem!

Unterstützung erhalten die Welschen Ikarusse vom Dachverband Aero-Club Schweiz, der von FDP-Nationalrat Matthias Jauslin präsidiert wird. Er hat in einer Motion eine Abkehr von der neuen Regel gefordert – was der Bundesrat ablehnte. Allerdings hat sich die Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen auf die Seite der welschen Piloten geschlagen. Und kommenden Montag tagt die Kommission des Ständerates. Sollte auch sie auf die Romand-Revolte eingehen, befände sich der Bundesrat unter Zugzwang.

«Es handelt sich bei dieser Diskussion um ein Minoritätenproblem, von dem einige hundert Segelflieger sowie rund 110 Piloten in Sion betroffen sind.»

Auf Anfrage verteidigt sich das Bundesamt für Zivilluftfahrt – und äussert weitere Kritik: Der Aero-Club verschweige, dass 96 Prozent aller Schweizer Piloten mit einer Privatpilotenlizenz für den Motorflug eine englische Funklizenz hätten. «Es handelt sich bei dieser Diskussion um ein Minoritätenproblem, von dem einige hundert Segelflieger sowie rund 110 Piloten in Sion betroffen sind.»

Allerdings sei man daran, die Anforderungen für eine englische Funklizenz zu überarbeiten. Es sei dem Amt bewusst, dass einzelne Piloten, die der englischen Sprache überhaupt nicht mächtig sind, kontrollierte Lufträume künftig nicht mehr befliegen können. Diese Einschränkung stufe man aber angesichts des erzielten Sicherheitsgewinns als tragbar ein.

Bonvin und seine Flugkollegen an den Flugplätzen Sion VS, Payerne VD oder Montricher VD sehen es anders. Glaubt er, dass zum Segelflugsaisonbeginn im März, der Sprachenstreit über den Wolken gelöst ist? Bonvin nimmt einen letzten Schluck seines Cappuccinos. «Je l’espère», sagt er. «Pardon – I hope so!»

Der Röstigraben macht sich auch bei Abstimmungen bemerkbar:

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34Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • frereau 14.10.2019 12:23
    Highlight Highlight Nein sorry.
    Wir sprechen hier von Menschen die ein Luftfahrzeug lenken. Kein Trottinett. Da darf doch wohl erwartet werden dass man genügend Englisch spricht oder?
    Das ist einfach nur peinlich: fliegen wollen aber kein Englisch sprechen.
    • 7immi 14.10.2019 14:55
      Highlight Highlight @frereau
      wir sprechen hier von nationalem und leicht internationalem Verkehr, der allgemeinen Luftfahrt, die sich hauptsächlich auf Kleinflugplätzen abspielt.
    • frereau 14.10.2019 15:46
      Highlight Highlight @7immi
      Ja das ist mir schon bewusst. Aber es ist halt auch nicht mehr wie noch vor 20-30 Jahren. Auch in der Luft wird es eng - nicht nur auf den Strassen. Ich finde es ist auch auf PPL Niveau durchaus in Ordnung wenn ein korrektes Englisch erwartet wird.
    • Ton 14.10.2019 16:21
      Highlight Highlight Frereau, in der Luft wird es nur bei den Airlines enger. Die allgemeine Luftfahrt ist heute ein Drittel bis die Hälfte weniger als noch um die Jahrtausendwende. Das ist traurig aber wahr. :,(
  • Ton 14.10.2019 08:44
    Highlight Highlight Es ist schon grotesk, dass die Air France in Genf französisch funken darf, der Segelflieger in Sion aber nicht.
  • konrad_klotz 14.10.2019 08:34
    Highlight Highlight "May Day, May Day, we are sinking!”

    “Hallo—Zis is ze German Coast Guard.”

    “We’re sinking, we’re sinking!”

    “What . . . what are you sinking about?”
  • 7immi 14.10.2019 08:15
    Highlight Highlight Das ist mal wieder ein typischer BAZL-Beschluss. Ich persönlich funke immer auf Englisch, beherrsche die Sprache aber auch genügend. Dennoch ist es wichtig, dass man in einer Sprache funken kann, die man beherrscht, und das sind nunmal die Landessprachen. Ist ein Tower vorhanden wird so oder so übersetzt. Ansonsten wird halt einfach weniger oder gar nicht gefunkt, speziell wenn man eine Busse bekommt. Denn nicht zu funken ist grundsätzlich nicht strafbar... Bei diesem Gesetz konnte sich mal wieder jemand profilieren, der keine Ahnung von der General Aviation hat...
    • Ton 14.10.2019 08:42
      Highlight Highlight Trotz meinem schlechten Französisch, verstehe ich die Welschen beim Fliegend genügend gut, um ungefähr zu verstehen. Ihnen geht es bei meinem Englisch wohl ähnlich. Also ist es kein grosses Sicherheitsproblem, das man sich dennoch vorgenommen hat, unbedingt lösen zu müssen (auf dem Papier jedenfalls).
  • Caturix 14.10.2019 08:15
    Highlight Highlight Payerne FR, richtig ist aber Payerne VD. Auch wenn ein grosser Teil der Pisten im Kanton Freiburg sind.
    • Martin Lüscher 14.10.2019 11:10
      Highlight Highlight @Caturix: Danke – ist korrigiert.
  • wolge 14.10.2019 08:03
    Highlight Highlight Sind wir doch mal ehrlich:

    Die Welschen und Tessiner müssen in der Schule Deutsch lernen. Die Deutschschweizer müssen Französisch lernen...

    Sinnvoller wäre es wenn wir alle zusammen als erste Fremdsprache Englisch lernen müssten. Dann könnten wir wenigstens ernsthaft auf einem gewissen Niveau miteinander sprechen.

    Jetzt kann jeder von einigen Sprachen wenig. Ich würde lieber von wenigen Sprachen viel können...
    • Demo78 14.10.2019 17:28
      Highlight Highlight Englisch ist mittlerweilen erste Fremdsprache ab der 3. Primar, Franz kommt dann in der 5. dazu 😉🤓
  • derEchteElch 14.10.2019 07:50
    Highlight Highlight „Widersprüchlich sei auch, dass an den grenzüberschreitenden Flughäfen Basel-Mulhouse und Genf-Cointrin Französisch weiterhin erlaubt sei.“

    Und auf diesen Widerspruch geht der Journalist beim BAZL nicht weiter ein?

    Das ist wohl der viel schlimmere Zustand, als dass es in Sion sog. „Geisterflieger“ aus Frankreich hat, die am Besten von der Luftwaffe abgefangen und anschliessend bestraft werden sollten! Funk ausschalten, kann sehr gefährlich enden!
  • Noob 14.10.2019 07:25
    Highlight Highlight Lufthansapilot in München:
    "Wann krieg ich die Starterlaubnis?"
    Tower: "Please in English"
    LP: "Why? I'm a german pilot, in a german city in a german Airplane!"
    Britishairways Pilot funkt rein:
    "Because you lost the bloody war"
  • Carambar 14.10.2019 07:00
    Highlight Highlight Bienvenu à Genève, hier dürft ihr weiterhin auf französisch funken 🙂
  • ingmarbergman 14.10.2019 06:13
    Highlight Highlight Verstehe ich das richtig? Da fliegen regelmässig Leute mit abgeschaltetem Funk und es passiert nichts?
    Auch ein Segelflieger hat doch eine Radarkennung. Vermerken, und sobald der Flieger gelandet ist, dem dortigen Flughafen durchgeben, sie sollen überprüfen, wer das war. Dann Pilotenlizenz lebenslang entziehen.
    • frereau 14.10.2019 06:54
      Highlight Highlight Ein Segelflugzeug hat nur eine Radarkennung wenn es auch einen Transponder mit sich führt.
      Dieser ist noch immer nicht in allen Lufträumen für alle Luftfahrzeuge vorgeschrieben.
    • Ton 14.10.2019 07:48
      Highlight Highlight Funken ist normalerweise nicht pflicht. Wenn man iner Sprache funken müsste, die man nicht bestens beherrscht, dann funkt man lieber nicht. Geht mir in F/D auch so, da ich viel lieber Englisch funke.
    • derEchteElch 14.10.2019 07:52
      Highlight Highlight „Ein Segelflugzeug hat nur eine Radarkennung wenn es auch einen Transponder mit sich führt.“

      So ein Blödsinn! Du solltest nicht dein Halbwissen verbreiten, welches du auf Flightradar24 aufgeschnappt und missinterpretiert hast.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Demo78 14.10.2019 06:06
    Highlight Highlight Flugfunk sollte auf der ganzen Welt auf Englisch erfolgen. Leider gibt es EU Länder die sich dagegen speren, FR und D z.B.. 🤷🏻‍♂️
    • Ton 14.10.2019 07:51
      Highlight Highlight Das geht leider nicht so einfach. Die Anzahl Piloten, die russisch, französisch, spanisch, etc. sprechen ist so gross, dass dies offizielle Aviatiksprachen sind.
    • 03_szust 14.10.2019 08:01
      Highlight Highlight Da frag ich mich tatsächlich, warum die EAA da nichts dagegen macht... bzw ob die nicht was dagegen machen könnte.

      Wenigstens haben wir uns in Verkehrszonen auf Englisch geeinigt
    • 7immi 14.10.2019 08:17
      Highlight Highlight @demo
      ich kenne kein Land, das die Landessprache am Funk verbietet, die Schweiz wäre das erste. Ob es sinnvoll ist, leute in eine ihnen fremde Sprache zu drücken bezweifle ich. Dies betrifft natürlich nur die GA.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mugendai 14.10.2019 04:20
    Highlight Highlight "Wenn jemand versucht, Englisch zu sprechen, empfinden das viele als arrogant" - das erlebe ich tagtäglich.
    Toll sind auch die, die sich am Telefon konsequent weigern, auf Deutsch/Englisch zu wechseln in Behauptung, jener Sprachen nicht mächtig zu sein, kein bisschen langsamer sprechen obwohl sie merken, wie sehr du selbst anfängst zu hadern und 10x nachfragen musst - und dann mit dem Kollegen im Hintergrund auf Schweizerdeutsch fluchen. Letztens erlebt:
    "Vous parelz Francais?"
    "Oui un peu"
    "Je peux aussi parler en Anglais si vous voulez"
    "Ou c'est mieux"
    Und dann redet er auf Franz weiter.
    • frereau 14.10.2019 06:55
      Highlight Highlight Grundsätzlich empfinde ich aber, dass die Romands ab einem gewissen Bildungsniveau besser Deutsch sprechen als wir Deutschschweizer Französisch.
    • Mugendai 14.10.2019 09:53
      Highlight Highlight @ frereau dem kann ich absolut beipflichten. Am Können liegts nicht.

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Beim Absturz eines Segelflugzeugs oberhalb von Arbaz im Wallis sind am Sonntag die beiden Insassen getötet worden. Bei den Opfern handelt es sich um einen 48-jährigen Walliser und einen 63-jährigen Schwyzer mit Wohnsitz im Wallis.

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