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36'161 neue Schweizer

Rund drei Prozent mehr Menschen liessen sich 2013 einbürgern



ZUR ERHOEHUNG DER  AUFENHALTSDAUER BEI EINBUERGERUNGSGESUCHEN STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Ein Mann haelt einen biometrischen Schweizer Pass in der Hand, aufgenommen am 10. Februar 2014 in Bern. Ein Einbuergerungsgesuch soll nur stellen dürfen, wer mindestens zehn Jahre in der Schweiz gelebt hat. Darauf haben sich National- und Staenderat geeinigt. Die kleine Kammer hat am Donnerstag nachgegeben und ist auf die haertere Linie des Nationalrates eingeschwenkt. (KEYSTONE/Christian Beutler)  *** NO SALES, NO ARCHIVES *** NO SALES, DARF NUR IM ZUSAMMENHANG MIT DER ERWAEHNTEN AUFFUEHRUNG VERWENDET WERDEN ***)

36'161 Menschen wurden im letzten Jahr zu Schweizern. Bild: KEYSTONE

Im vergangenen Jahr sind drei Prozent mehr Personen in der Schweiz eingebürgert worden als im Jahr davor. Insgesamt 36'161 Menschen erhielten 2013 auf diesem Weg die Schweizer Staatsbürgerschaft.

Rund ein Drittel davon wurde erleichtert eingebürgert, wie aus dem am Donnerstag veröffentlichten Migrationsbericht 2013 des Bundesamts für Migration (BFM) hervorgeht.

Die erleichterte Einbürgerung

Bei der erleichterten Einbürgerung ist der Bund für den Entscheid allein zuständig. Der Kanton und Gemeinde haben ein Beschwerderecht. Wer im erleichterten Verfahren eingebürgert werden will, muss in die schweizerischen Verhältnisse eingegliedert sein. Zudem muss er die schweizerische Rechtsordnung beachten, und er darf die innere oder äussere Sicherheit der Schweiz nicht gefährden. 
Von der erleichterten Einbürgerung profitieren können unter bestimmten gesetzlichen Voraussetzungen insbesondere ausländische Ehepartner von Schweizerinnen oder Schweizern sowie Kinder eines schweizerischen Elternteils. (rar)

Die eingebürgerten Personen stammten vor allem aus Italien, Deutschland, Kosovo, Serbien, Frankreich, Portugal und der Türkei. Die grösste Zunahme registrierten die Behörden bei Einbürgerungen von französischen Staatsangehörigen (+42 Prozent). Die Zahl der Einbürgerungen von Deutschen erhöhte sich um 14 Prozent, diejenige von Italienern um 12 Prozent. (rar/sda)

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