Schweiz
Migration

Zurück auf Start? Rasa-Initianten haben 100'000 Unterschriften

Zurück auf Start? Rasa-Initianten haben 100'000 Unterschriften

19.08.2015, 18:3420.08.2015, 08:48
Bild
Bild: PHOTOPRESS

Etwas mehr als 100'000 Unterschriften sind für die Volksinitiative «Raus aus der Sackgasse» RASA bis Mitte August zusammengekommen. Die Initiative will die von der Masseneinwanderungsinitiative eingeführten Zuwanderungskontingente wieder aus der Verfassung streichen.

Die RASA-Initiative sei nun auf der Zielgeraden, hiess es am Mittwoch auf deren Homepage. Bis Ende August sollen zusätzliche 20'000 Unterschriften gesammelt werden, um sicher zu sein, dass genügend gültige Unterschriften eingereicht werden. 20minuten.ch berichtete darüber.

Eine Volksinitiative will das Ja zur SVP-Zuwanderungsinitiative (MEI) vom 9. Februar wieder rückgängig machen. Werden sie diese neue Initiative unterschreiben?
An dieser Umfrage haben insgesamt 724 Personen teilgenommen

Die Initiative wurde um Dezember 2014 lanciert. Das rasche Zustandekommen der Initiative sei bemerkenswert, da das Initiativkomitee «nur in sehr bescheidenem Masse auf organisatorische Unterstützung» hätte zurückgreifen können, hiess es.

Nach Ende der Sammelphase müssten nun die Beglaubigungen der Unterschriften bei den Gemeinden abgeschlossen werden, teilte das Komitee weiter mit. Die Initiative soll bis spätestens Ende Oktober 2015 eingereicht werden.

Ziel der Initiative ist es, die am 9. Februar 2014 angenommene Masseneinwanderungsinitiative (MEI) rückgängig zu machen. Die MEI will mittels eines Verfassungsartikels die Zuwanderung mit Kontingenten steuern. Ebendieser Artikel will das RASA-Komitee wieder aus der Verfassung streichen. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Gespannte Nylonfäden verunsichern Basejumper in Lauterbrunnen: Das ist bekannt
Seit Wochen tauchen im Lauterbrunnental immer wieder gespannte Nylonfäden auf, die Gleitschirmflieger gefährden. Nun äussert sich der Gemeindepräsident.
Gespannte Nylonfäden bei Start- und Landeplätzen sorgen unter Basejumpern, Speedflyern und Gleitschirmfliegerinnen und -fliegern für Angst. Treffen sie beim Landen auf solche Fäden, können sie schwer verletzt werden. Beim Startplatz könnten solche Fäden zu unkontrollierten Absprüngen oder gar Abstürzen führen, wie Karl Näpflin, Gemeindepräsident von Lauterbrunnen, gegenüber SRF sagt.
Zur Story