Schweiz
Migration

Demonstrierende in Bern fordern würdiges Leben für Geflüchtete

Demonstrierende in Bern fordern würdiges Leben für Geflüchtete

02.10.2021, 16:0702.10.2021, 17:44

An einer Kundgebung in Bern haben die Demonstrierenden am Samstag «ein freies und würdiges Leben für Geflüchtete» gefordert. Sie folgten dem Aufruf von 18 Flüchtlings- und Menschenrechtsorganisationen.

Über die Zahl der Teilnehmenden gingen die Schätzungen auseinander. Bei der Besammlung auf der Schützenmatte waren es einige hundert, wie ein Reporter der Nachrichtenagentur Keystone-SDA berichtete. Nach Abschluss der Demo auf dem Bundesplatz schrieben die Organisatoren von mehr als 2000 Menschen.

Die Demonstrierenden protestierten gegen Ausschaffungen, Isolation und Gewalt und verlangten «ein freies und würdiges Leben für Geflüchtete». Zur Kundgebung aufgerufen hatten eine Reihe von Flüchtlings- und Menschenrechtsorganisationen aus der Schweiz.

Gefordert wurde unter anderem, dass neu angekommene Flüchtlinge in Wohnungen untergebracht werden, Zugang zu professioneller psychologischer und sozialer Unterstützung haben und eine unabhängige Rechtsvertretung erhalten.

(dsc/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Dichter Rauch machte Gotthardtunnel zur Todesfalle – was vor 25 Jahren geschah
Heute vor 25 Jahren hat im Gotthard die Kollision zweier Camions in einem Brandinferno geendet. Elf Menschen erstickten oder verbrannten. Es war die vierte Tunnelbrandkatastrophe in den Alpen innert weniger Jahre. Darauf wurde in die Sicherheit der Tunnel investiert.
Am 24. Oktober 2001 fuhr kurz nach 9.30 Uhr ein von Italien kommender belgischer Lastwagen in den 17 Kilometer langen Gotthardstrassentunnel. Hinter dem Steuer sass ein Türke, der in Belgien mit einem Touristenvisum arbeitete. Er hatte Alkohol getrunken.
Zur Story