Schweiz
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Das sind die nervigsten Pflanzen der Schweiz



Kürzlich musste ich meinen Frust hinsichtlich der Maiglöckchen loswerden.

Ein Ohr fand ich unter anderem bei watson-User 03_szust, der sich als wahrer Experte für nervige Pflanzen erwies. Kein Wunder, seit ein paar Wochen bekämpft er im Zivildienst sogenannte Neophyten. Wir haben mit ihm über die schlimmsten Pflanzen der Schweiz gesprochen.

03_szust, Sie kämpfen gerade gegen Neophyten. Was sind das eigentlich?
03_szust: Das sind nicht einheimische Pflanzen, die sich innerhalb der letzten ca. 500 Jahre hier angesiedelt haben – und sich jetzt breitmachen.

500 Jahre?
Das geht auf Kolumbus zurück. Er hat damit begonnen, diverse Pflanzen aus Amerika mitzubringen. Gewollt oder ungewollt. Und wir taten es ihm nach.

Und Ihre Arbeit im Zivildienst besteht darin, diesen nun den Garaus zu machen?
Genau. Eigentlich lautet der Auftrag «Naturschutz». Aber dazu gehört zu 90 Prozent das Ausreissen solcher Pflanzen. Bekämpft werden schweizweit 30 – 40 Arten, ich habe es mit zehn zu tun. Diese sind besonders schlecht für das einheimische Ökosystem.

Sie haben es also täglich mit Arschlochpflanzen zu tun?
Genau.

Nun. Welche Pflanze ist denn die schlimmste?
Uff. Die Auswahl fällt schwer.

Können Sie uns eine Top 5 geben?
[Überlegt] Auf dem fünften Platz sehe ich den Sommerflieder, ...

Bild

Ein Sommer- oder Schmetterlingsflieder (Buddleja davidii) der Sorte «White Profusion». bild: wikimedia

... Platz vier geht an die Geissraute, ...

Bild

bild: shutterstock

... Dritter wird die Goldraute, ...

Bild

bild: shutterstock

... Silber geht an das Berufkraut ...

Bild

bild: shutterstock

... und den ersten Platz verdient sich die Armenische Brombeere.

Bild

bild: wikimedia

Mit welcher Leistung holt sich die Armenische Brombeere denn Gold?
Sie hat Dornen – Dornen sind grundsätzlich ein Problem. Sie stechen, sie verfangen sich überall, sie sind unhandlich. Und dann kann man die Armenische Brombeere fast nicht unterscheiden von all den einheimischen Brombeeren. Erkennen tut man sie nur anhand der weissen Blattunterseite, dem Abstand der Dornen (zwei Finger) und den fünf Blättern. Und wenn man sie irgendwo findet, findet man gleich ein Meer davon – und sie ist fast nicht zu entfernen. So richtig ausrottbar ist sie nicht. Es gibt ganze Waldhänge davon und wenn ich ehrlich bin: Wir haben vor ihr teilweise schon kapituliert. Also ich schon länger.

Was ist mit dem Berufkraut?
Es ist eigentlich gar nicht so schlimm. Das Problem liegt eher daran, dass die Pflanze überall wächst. Also auch an Stellen, die nur sehr schwer erreichbar sind – zum Beispiel inmitten eines Brennnesselfeldes oder in einer Felswand. Wenn sie jung ist, kann man sie fast nicht nachhaltig ausreissen. Hat sie bereits geblüht, ist es zu spät. Drei Wochen, nachdem man ein Feld gesäubert hat, steht sie wieder da. Es ist nur schwer zu ertragen.

Die Goldrute?
Mit ihr verhält es sich ähnlich wie mit dem Berufkraut. Nur schon die Menge ist überwältigend. Sie kann sich dank Rhizomen unterirdisch weiterverbreiten. Man kriegt das Zeugs nicht weg. Ein tolles Feature der Goldrute ist, dass sie immer in der Nähe von Brennnesseln wachsen.

Und was würden Sie mir im Kampf gegen meine Maierisli raten?
Kommt ein bisschen darauf an. Wenn es keine anderen Blumen dazwischen hat, die Sie verschonen möchten, dann würde ich das gesamte Erdgut abtragen, neu aufschütten und dann bepflanzen. Das sieht für eine Weile nicht sehr schön aus, ist aber effektiv.

Meine Maierisli wuchern aber unter ein paar Sträuchern.
Dann schlage ich vor, dass Sie einen Schanzpickel zur Hand nehmen. Vergessen Sie den Versuch von Genauigkeit. Er ist hoffnungslos. Stellen Sie sich vielmehr auf eine Geduldsarbeit in den nächsten paar Jahren ein.

Und damit keine weiteren Pflanzen à la Armenische Brombeere importiert werden, keine Pflanzen aus den Ferien mit nach Hause bringen?
Nein, nein. Dass man Pflanzen importiert, kann man sowieso nicht verhindern. Ein Samen in der Sohle reicht.

Also ist die Lage hoffnungslos?
Ja, absolut. Wir haben verloren.

Aber so möchte ich das Interview nicht beenden.

Das mag ja jetzt alles recht hoffnungslos tönen, als ob es absolut keine Chance gibt, irgendwas zu tun, aber das ist natürlich nur meine persönliche Wahrnehmung. Und die ist eingeschränkt durch die drei Monate, die ich das jetzt schon mache. Naturschutz ist natürlich nicht komplett nutzlos und auf lange Dauer kann man auch Wirkung feststellen (oder zumindest keine Verschlimmerung) und natürlich ist es auch immer eine Budget-Frage, wer mehr Geld zur Verfügung hat, investiert mehr in Naturschutz. Ausserdem hab ich noch eine Bitte: Wenn ihr irgendwo im Wald oder auf Wiesen gerade welche von diesen Pflanzen seht und Zeit habt, nehmt sie doch bitte raus. Ihr könnt sie auch da liegen lassen, Hauptsache, sie sind draussen. Und wenn ihr gerade keine Zeit oder Lust habt, meldet es doch vielleicht bei eurem lokalen Werkhof. Jeder noch so kleine Einsatz zählt. Naturschutz ist nämlich eins dieser wenigen Dinge, bei denen man nicht Geld spenden muss, sondern gleich einfach zwischendrin selbst Hand anlegen kann. Übrigens, ihr könnt weiter Brombeeren kaufen und essen, denn ja, das ist der Grund, warum die Armenische Brombeere hier ist. Ich bin euch auch fast nicht böse. Fast.

«Die Randensprosse ist das Arschloch der Gesellschaft»

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Video: watson/Philipp Löpfe, Emily Engkent

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Schon bald sollen Roboter auf den Feldern eingesetzt werden

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    Alle Leser-Kommentare
  • jjjj 22.06.2019 00:12
    Highlight Highlight Springkraut FTW!
  • keplan 21.06.2019 18:32
    Highlight Highlight Zum glück habe ich "nur" einen balkon und bei pflanzen interessiert mich nur ob sie schön aussehen und/oder essbar sind 😎
  • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 21.06.2019 17:53
    Highlight Highlight Ich glaube, wir müssen über das Springkraut reden. Dieses stinkende Balsaminenewächs, das unterirdisch Rhizome bildet und seine Samen auf Druck oberirdisch rumschleudert.
    Ausrupfen und verhöhnen, sag ich nur.
    • 03_szust 22.06.2019 06:44
      Highlight Highlight Zum glück musste ich das bis jetzt noch nicht bekämpfen...
    • trio 22.06.2019 10:01
      Highlight Highlight Das Drüsige Springkraut oder Rotes Springkraut (Impatiens glandulifera) ist wohl gemeint, das Grosse Springkraut (gelbblühend, Impatiens noli-tangere) ist einheimisch.
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 22.06.2019 10:51
      Highlight Highlight Natürlich. Aber wir reden ja schon die ganze Zeit über miese Neozoen. Wieso sollte ich da heimisches Kraut ausreissen? 🤔
  • Brezel Hugger 21.06.2019 15:53
    Highlight Highlight Dekadenz in Reinkultur. Der Schweizer geht hinaus in die Welt, die Welt kommt halt mit zurück in die Schweiz. Und sei es in Pflanzenform.
  • holden27 21.06.2019 15:34
    Highlight Highlight Was natürlich auch schön ist, ist dass vieles von zivis ausgerissen wird und im Garten nebenan wird genau der scheiss angepflanzt.
    Auch solche hässlichen immergrüne Hecken wie kirschlorbeer sind invasiv und sollten nicht mehr gepflanzt werden. Und trotzdem wirds ÜBERALL gemacht.
    Hauptsache billig und einfach.
    • 03_szust 22.06.2019 06:48
      Highlight Highlight Der Kirschlorbeer wächst wenigstens relativ langsam, mit einer jährlichen Kontrolle hat man den im Griff.
      Schwieriger wird es bei den anderen... Es gibt teilweise Gärten voll davon, direkt neben unseren Gebieten oder in Zürich. Du reist das Zeugs auf der Strasse aus, aber du weist schon, dass es NIE besser wird.
    • trio 22.06.2019 22:59
      Highlight Highlight Kirschlorbeer gerät langsam auch ausser Kontrolle. Vorallem das Tessin sind ist ein Paradis für Neophyten. Schrecklich!
  • Garp 21.06.2019 14:45
    Highlight Highlight Bei uns Quartier nimmt Greiskraut überhand. Vor allem seit viele das Gras wieder mehr wachsen lassen für Biodiversität. Ausser Greiskraut und Gras, wächst sonst aber immer weniger auf der Wiese. Selbst die Gänseblümchen und der Löwenzahn verschwinden.
    • 03_szust 21.06.2019 16:00
      Highlight Highlight Greiskraut ausreissen und in die müllverbrennung, nicht zum kompost. Am bestenquartieraktion machen und gleich selber bringen.
    • Garp 21.06.2019 20:33
      Highlight Highlight Wieso blitzt ihr mich nun? Ist nun mal so und auch Greiskraut gehört zu den Neophyten und ist giftig.
    • 03_szust 22.06.2019 06:48
      Highlight Highlight verstehe ich auch nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • maude 21.06.2019 14:02
    Highlight Highlight Finds bisschen traurig wenn ich hier lese, wie abwertend über tlw. wunderbare Heil-und Wildkräuter geschrieben wird.... Und ja, ich hab nen Garten, ich hab sogar einen riiesengrossen Garten. Belest Euch doch erstmal, was gewisse Pflanzen alles vermögen, . Tät dem Menschen eh gut. Oom und so.
    • 03_szust 21.06.2019 16:02
      Highlight Highlight Die von mir genannten zahlen stehen auf der roten liste des bundes. Da gibt es nicht viel belesungsbedarf
    • maude 21.06.2019 16:43
      Highlight Highlight ich sprech auch nicht von denen, das steht gar nicht zur Diskussion ;-) aber hab noch irgendwo Brennnessel gelesen, dann der Giersch, Löwenzahn die klassichen Unkräuter halt, die aber eigentlich super sind.
      Solidago, Berufskraut muss weg klar, aber kann man sie auch wunderbar verwenden, das Eine schliesst das Andere nicht aus.
    • Garp 21.06.2019 23:42
      Highlight Highlight Vielleicht stellt Baroni mal ein paar Rezepte mit Giersch, Brennesln , Bärlauch, Sauerampfer und so ein, statt mit Koriander 😂 .
    Weitere Antworten anzeigen
  • Der Rückbauer 21.06.2019 13:41
    Highlight Highlight Maierisli, Arschgeigen, Arschlochpflanzen, nervigste Pflanze, um das Vokabular des Artikels zu verwenden?
    Ich liebe Maierisli, sie sind früh am Blühen, sie duften wunderbar und weiss, so weiss, wie eine abgewrackte Braut, die trotz Ganzweiss nie sein kann! Ich pflücke die Maierisli, stelle sie in ein winziges Väschen, schaue sie an die rieche daran. Dann weiss ich: Es ist Frühling!
    Und die Arschgeige will sie vernichten und vergiften.

  • Glaubinix 21.06.2019 13:36
    Highlight Highlight Ich habe das auch gerade einen Monat lang gemacht. In den Naturschutzgebieten wird der Scheiss ausgegraben und 1m neben der Grenze wächsts weiter. Ein Windstoss und der Dreck ist wieder im Naturschutzgebiet... Meine Nummer 1: Blacken stechen :-) Aber immer noch sinnvoller als Militär!
    • 03_szust 21.06.2019 14:48
      Highlight Highlight Und wo hast du deinen einsatz gemacht?
    • Glaubinix 21.06.2019 18:22
      Highlight Highlight Naturschutz Zürich!
  • Fip 21.06.2019 13:23
    Highlight Highlight Bitzli ironisch, dass Zivis der einzige kriegsführende Arm der Eidgenossenschaft ist.. auf zur Mainau!
    • Al Paka 21.06.2019 13:51
      Highlight Highlight Die Zivis, das Rückgrat der Nation. 😀
  • M. mit P. 21.06.2019 13:22
    Highlight Highlight Wenn zwei Männer über Arschlochpflanzen philosophieren... Einfach herrlich! 😂 Danke, euch zwei! Ein tolles Interview.
    • 03_szust 21.06.2019 14:48
      Highlight Highlight Ja moin
  • DK81 21.06.2019 13:12
    Highlight Highlight Koriander!
  • Scrj1945 21.06.2019 12:48
    Highlight Highlight Mache jetzt auch seit 3 wochen zivi im naturschutz. Goldruten find ich am schlimmsten. Nur schon wegen der menge. Wir haben jetzt angefangen die riesen felder umzumähen, da wir sonst nie nachkommen würden
    • 03_szust 21.06.2019 13:09
      Highlight Highlight Wo?
  • Füürtüfäli 21.06.2019 12:45
    Highlight Highlight Da gibt es noch so eine Pflanze, die Kletten-Labkraut . Schlingt sich um alles was sich ihr in den Weg stellt und wehe sie hat geblüht😖 Hast das nächste Jahr gefühlte 100 Mal soviele im Garten. Und irgendwie eklig zum anfassen ist die auch😬
    • trio 22.06.2019 23:02
      Highlight Highlight Das ist aber kein Neophyt.
  • häxxebäse 21.06.2019 12:37
    Highlight Highlight So ein ehrliches interview: I like it. So menschlich.....❤
    • 03_szust 21.06.2019 13:16
      Highlight Highlight Danke👽
    • häxxebäse 21.06.2019 13:54
      Highlight Highlight Möge jeder blitzer flatulenzen kriegen 😜
    • 03_szust 21.06.2019 16:06
      Highlight Highlight Mit starkem juckreiz!
    Weitere Antworten anzeigen
  • elco 21.06.2019 12:31
    Highlight Highlight Kann ich es auch beim Werkhof melden, wenn der Gärtner beim Nachbar 5 Stauden Sommerflieder gepflanzt hat?
    (kein Witz)
    • 03_szust 21.06.2019 13:23
      Highlight Highlight Du kannst ihm optional eins vorgeigen, dass er schmetterlinge umbringt...
  • häxxebäse 21.06.2019 12:26
    Highlight Highlight Ich hatte auf einer wiese massenhaft löwenzahn, auch so ein arsch von pflanze... jede einzelne inkl wurzeln ausgegraben (ich war in einer beschissenen beziehung und hatte massenhaft frust)... jedes jahr wuchsen ca. 20-30 % weniger. Man wird sie aber los, wenn man viel zeit investiert.... fette ofe und hacke und ab dä bäse
    • elco 21.06.2019 12:56
      Highlight Highlight hahaha
    • 03_szust 21.06.2019 13:24
      Highlight Highlight Im notfall bagger
    • Fip 21.06.2019 13:26
      Highlight Highlight Und man hat regelmässig etwas zu Essen!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Maya Eldorado 21.06.2019 12:00
    Highlight Highlight Ich verstehe nicht ganz!
    Meines Wisssens stehen die Maiglöggli unter Naturschutz.
    • 03_szust 21.06.2019 12:20
      Highlight Highlight Die sind ja auch nur ein lokales problem in toggis garten
  • @schurt3r 21.06.2019 11:50
    Highlight Highlight An alle Berufkraut-Bekämpfer:

    NICHT AUFGEBEN! 💪🙈
    Benutzer Bild
    • Lisbon 21.06.2019 12:42
      Highlight Highlight Danke. Meine Naturschutzgruppe und meine Wenigkeit bleiben dran.
  • dmark 21.06.2019 11:47
    Highlight Highlight früher hat man solche Gebiete abgefackelt, damit auch das Wurzelwerk vernichtet wird. Macht (darf) man aber heutzutage nicht mehr wegen Umweltschutz. Wobei das bisschen Qualm auch nicht wirklich etwas zur Verunreinigung der Umwelt bei trägt und der Boden danach umso fruchtbarer ist.
    Nebeneffekt ist, dass man auch noch schädliches Kriechzeugs, wie z.B. die Zecken mit vernichtet. Vielleicht sollte man in solchen Fällen dies wieder gestatten.
    Anders ist das ein Kampf gegen Windmühlen...
    • nöd ganz. klar #161! 21.06.2019 12:06
      Highlight Highlight Wieviel schädliches Kriechzeugs, ausser Zecken, kennst du denn so?
    • 03_szust 21.06.2019 12:21
      Highlight Highlight Flammenwerfer ist beste!
    • Scrj1945 21.06.2019 12:49
      Highlight Highlight Kann man in einem schutzgebiet nicht bringen mit dem abfackeln
    Weitere Antworten anzeigen
  • Netty ʕ •́؈•̀ ₎ 21.06.2019 11:28
    Highlight Highlight Buchempfehlung - auf neophyt.ch gefunden
    (weil auch wir einen Garten mit einigen Neophyten geerbt haben)
    Fred Pearce - Die neuen Wilden
    Benutzer Bild
  • Sama 21.06.2019 11:21
    Highlight Highlight Was mich hier - auch bei den Kommentierenden - ein wenig stört, ist dass Probleme im Garten mit Problemen in der Natur vermischt werden - einzige Gemeinsamkeit ist die Schwierigkeit im Bekämpfen.
    Maiglöckchen, Bärlauch, Ackerwinden mögen im Garten nerven, nerven dort aber nur den Menschen - invasive Arten wie die Goldrute oder der Sommerflieder stören aber die Natur ausserhalb der Gärten.
    • 03_szust 21.06.2019 12:22
      Highlight Highlight Die Gründe für das Bekämpfen der Pflanzen waren mir tatsächlich nicht wichtig, darum halte ich das für vereinbar in diesem artikel
    • Goblin Johnson 21.06.2019 13:00
      Highlight Highlight Klar wird es vermischt. Z.B der (nicht mal optisch ansprechende) kirschlorbeer für die grüne hecke ist schlecht für unsere natur aber man holt sich das ding in den garten. Da darf mn auch was gegen einheimische winden und bärlauch im garten haben, oder?
  • karl_e 21.06.2019 11:21
    Highlight Highlight Schon mal etwas vom Giersch oder Baumtropf gehört? Wenn du dieses von den Römern als Salat importiertes Kraut im Garten hast, bringst du ihn kaum mehr weg, dank der ekligen weissen Rhizome. Aehnliches gilt für die Sommerlilie und die Akelei, aber die produzieren wenigstens schöne Blüten.
    • gnagi 21.06.2019 11:39
      Highlight Highlight Den Giersch konsequent in den Nahrungsplan aufnehmen und regelmässig ernten. So wird er tatsächlich mit der Zeit weniger. E Guete!
  • The oder ich 21.06.2019 11:17
    Highlight Highlight Also diesen Freitag sind die CuteNews aber etwas sonderbar ausgefallen

    Benutzer Bildabspielen
    • 03_szust 21.06.2019 12:23
      Highlight Highlight Tchuligom
  • Hardy18 21.06.2019 11:07
    Highlight Highlight Abgesehen von diesem Thema, finde ich es Mega, dass ein User hier zu Wort kommen konnte, der seine Sicht der Welt erklären / zeigen konnte. Und das mit mehr als 600 Zeichen. 👏🏼

    Klar das man bei diesem Thema nicht alles auf einmal abdecken kann und ja man könnte auch im Netz darüber lesen, aber wer kommt schon auf die Idee, auch heute schaue ich mal im Netz über eingeschleppte Pflanzen... kaum einer. Es regt zum nachdenken und vielleicht zum nachschauen an und das find ick dufte.😄
    • 03_szust 21.06.2019 12:55
      Highlight Highlight Sehe ich genauso
  • Tatwort 21.06.2019 11:00
    Highlight Highlight Ich hasse die Goldrute. Bei jedem Waldspaziergang reisse ich so viele als möglich aus. Wirkungslos, aber immerhin gehts mit dann ein wenig besser.
    • Tatwort 21.06.2019 12:34
      Highlight Highlight Naja. Wenn ich so die Hundehaufen betrachte, scheint vielen Insekten vieles egal zu sein :)
    • 03_szust 21.06.2019 12:58
      Highlight Highlight Das hilft leider nicht, die monokulturen einzudämmen
    • Glaubinix 21.06.2019 13:39
      Highlight Highlight Mann bringt sie weg indem man sie 3x jährlich abmäht für mindestens 10 Jahre, viel Spass :-)
  • Samuelsson 21.06.2019 10:57
    Highlight Highlight Hm, der japanische Knöterich wäre für mich auf Platz 1... Aber alle (invasiven) Neophyten sind schlimm! Verstehe auch nicht wie Detailhändler solche noch verkaufen dürfen (Kirschlorbeer z.B.)
    • 03_szust 21.06.2019 12:59
      Highlight Highlight Den knöti hab ich bis jetzt nie bekämpft, ausserdem wird der sowieso vergiftet. Darum nicht auf der liste
    • Shura 21.06.2019 13:10
      Highlight Highlight Ich habe Kirschlorbeer in töpfen, reisse aber konsequent alle Knospen der Blütenstauden ab, damit er sich nicht verbreiten kann. Das gibt viel zu tun, ist aber nötig. Wichtig fände ich, dass im Verkauf darauf hingewiesen wird. Die meisten wissen gar nicht, dass der Kirschlorbeer hochinvasiv ist!
    • Tagedieb 21.06.2019 14:06
      Highlight Highlight @ Samuelsson - jaaaaa sehr deiner Meinung. Ich hatte den in meinem ehemaligen Garten. Krass wie schnell er sich vermehrt - und er hat keinen einzigen Fressfeind hier. Die einzigen die ihn nutzen sind Bienen- aber der Honig werde scheinbar "grusig" (dann können ihn wenigestens die Bienen behalten). Und wenn man den Köterich kennt, sieht man ihn überall: das Aareufer ist voll von dem Zeugs. Aber vergiften ? ist Gift wirklich weniger schlimm als eine "falsche" Pflanze?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pisti 21.06.2019 10:54
    Highlight Highlight Ich würde noch den japanischen Knöterich und Bambus in die Liste nehmen. Willst du diese Pflanzen loswerden, musst du fast ein Tiefbau-Unternehmen dazu beauftragen.
    • Pisti 21.06.2019 11:55
      Highlight Highlight Und fast vergessen hätte ich noch die Hirse. Vor allem in Rabatten immer häufiger anzutreffen.
    • 03_szust 21.06.2019 13:01
      Highlight Highlight Jein. Beides problempflanzen, aber einfachere bekämpfungsmethoden aka gift. Mit pickel kommst du gegen die nämlich nicht an
    • Pisti 21.06.2019 13:24
      Highlight Highlight In unserem Quartier mussten sie aufjedenfall ein grosse Fläche rausbaggern um den Bambus loszuwerden. Da hilft der Pickel tatsächlich nicht viel. 😉
      Grossflächig Herbizid sprühen ist übrigens verboten in der Schweiz (Mit Ausnahmen natürlich). Obwohl man ziemlich einfach an Gift kommt. Und wenn die Pflanzen sich in einer Gewässerschutzzone ausbreiten, bleibt nur die mechanische allenfalls noch die thermische Entfernung übrig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • raisma 21.06.2019 10:44
    Highlight Highlight Goldrauten sowie Berufkraut sind aber auch Heilpflanzen und werden in der Naturheilkunde benutzt. Es gibt so gesagt keine Unkräuter, nur unerwünschte Beikräuter.

    Neophyten verdrängen klar heimische Arten, deshalb wäre meine Nr. 1 der Japan Knöterich.
    • 03_szust 21.06.2019 13:02
      Highlight Highlight Machen die beiden leider ja auch. Knöti ist nicht drauf weil ich noch nicht damit zu tun hatte und gift einfacher ist als pickel
    • Leider Geil 22.06.2019 07:21
      Highlight Highlight Es gibt ja auch eine heimische Goldrute (Solidago virgaurea), nicht nur die kanadische (Solidago canadensis).
      Der japanische Staudenknöterich, das Himalaya Springkraut, das Adlerfarn, die Ackerkratzdistel, der Essigbaum, der Riesenbärenklau, der Sommerflieder und wie Sie alle heissen sind eben schon "Unkräuter", weil sie heimische Arten verdrängen oder gar vom aussterben bedrohen.
  • Simsalabum 21.06.2019 10:39
    Highlight Highlight Ich habe neulich nicht schlecht gestaunt in einer deutschen Gärtnerei. Dort wurde Goldraute verkauft, ohne Hinweis auf die Rhizomen (wie er fast auf jedem Bambus zu finden ist).
  • wipix 21.06.2019 10:38
    Highlight Highlight Wir haben unsere Wollschweine auf Brombeeren angesetzt. Die fressen die Brombeeren radikal inkl. Wurzeln. Zu guter letzt gabs feines Fleisch.😉
    Könnten ja mal über eine Wollschweinvermietung nachdenken🤓
    • grumit 21.06.2019 11:02
      Highlight Highlight Mein Nachbar hat Maultiere, die fressen das auch, inkl. Stacheln. Zwei mal im Jahr gehen die Maultiere auf Tournee im Weiler :D
    • häxxebäse 21.06.2019 12:35
      Highlight Highlight Pigsharing quasi 😁
    • Füürtüfäli 21.06.2019 12:51
      Highlight Highlight Hätte ein Stück Wald zum ab-brombeeren🤔 Wie viel fressen den die Wollschweine? Ne Vermietung wäre top😁
    Weitere Antworten anzeigen
  • Cucina 21.06.2019 10:38
    Highlight Highlight Eigentlich kein Problem so lange man eine Rhizomsperre errichtet.
    • 03_szust 21.06.2019 10:50
      Highlight Highlight Die hast du in Naturschutzgebieten halt eher nicht...
    • mueggy 21.06.2019 18:59
      Highlight Highlight Ehm doch, denn die Goldrute verbreitet sich nicht nur per Rhizom, sondern auch per Samen...
  • Nikdo 21.06.2019 10:34
    Highlight Highlight Bild zu Top 5 ist nicht der Sommerflieder (Tribus Buddlejeae) sondern Flieder (Syringa)
    KlugscheissDuckUndWeg
    • AndreaHadorn 21.06.2019 13:14
      Highlight Highlight Äh, nein, die Fliederblätter sind herzförmig, nicht so schmal, und die Blüten formieren sich zum Ende hin rundformig, nicht zu einer Scheinspitze. P. S. Ich kann auch klug.
    • mueggy 21.06.2019 19:00
      Highlight Highlight Muss @AndreaHadorn recht geben, auf dem Bild ist ganz eindeutig ein Sommer- oder Schmetterlingsflieder zu sehen. (Bot. Buddleja davidii)
  • Goblin Johnson 21.06.2019 10:30
    Highlight Highlight Wicken, bärluch und akelei gehört uch in die liste. Wie ich das jäten dieser a-löcher hasse...
  • Hansrüedl 21.06.2019 10:26
    Highlight Highlight Hallo herr 03_szust
    Machst du dies zum ersten mal?
    Aus eigener Erfahrung, kann ich sagen es hilft auf jeden fall. In 3 Einsätzen haben wir zwei Goldruten Felder ausgerottet😁 drannbleiben✌🏻
    • 03_szust 21.06.2019 10:54
      Highlight Highlight Wir sind an einigen gebieten schon seit jahren dran und es wird nicht besser😒
      Gerade auf grossflächigen Gebieten ändert sich fast nichts.
    • Leider Geil 22.06.2019 07:27
      Highlight Highlight Ausgerottet, soso. Oder doch nur ausherissen? Würd mal nach einem Jahr den selben Ort begutachten, ich wette da wachsen munter die Goldruten. Aber ja dran bleiben hilft.
  • Glenn Quagmire 21.06.2019 10:26
    Highlight Highlight Das wäre dich ein gefundenes Fressen für SVP, AFD, FPÖ, UKIP etc. Nieder mit den ausländischen Pflanzen!
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    • 03_szust 21.06.2019 10:55
      Highlight Highlight Witz no 1 der jeder bei uns schon gemacht hat. PFLANZENGENOZID!!!
  • John Wick 21.06.2019 10:22
    Highlight Highlight Gar nicht gewusst das viele Pflanzen giftig ja sogar tödlich sein können und das nur im geringen Mengen 😱!!!
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 21.06.2019 11:29
      Highlight Highlight *Eisenhut*
      *Rittersporn*
      *Herbstzeitlose*
      *Maiglöckchen*
      *Eibe*
      *Einbeere*
      *Tollkirsche*
      *Aaronstab*
      ➡️ nicht lustig.
    • John Wick 21.06.2019 13:46
      Highlight Highlight Hab ich ja auch nicht als lustig betrachtet!!!!
  • grünergutmensch 21.06.2019 10:21
    Highlight Highlight Kirschlohrbeer...grrr
    • 03_szust 21.06.2019 10:57
      Highlight Highlight Musste ich zum glück nur 1 mal bekämpfen...
    • grünergutmensch 21.06.2019 11:40
      Highlight Highlight unser Garten ist damit umrandet. wie kann man nur... Nun bin ich langsam den einen nach dem anderen am zu Tode schneiden und ersetzen... ;) ma schauen ob der vermieter es merkt :D
    • 03_szust 21.06.2019 13:03
      Highlight Highlight Bitte töte ihn (also den vermieter😉)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tomtom64 21.06.2019 10:20
    Highlight Highlight Hat die SVP den Naturschutz entdeckt? Seit 500 Jahren hier und gelten noch immer als fremde Fötzel ...

    Selbstverständlich weiss ich, dass Neophyten Probleme verursachen können. Nur frage ich mich, ob bei gewissen Pflanzen nicht etwas übertrieben wird.
    Gute Infos gibt's übrigens unter neophyt.ch
    • 03_szust 21.06.2019 11:22
      Highlight Highlight Die 500 jahre sind nicht soo schlecht gesetzt, denn evolutionstechnisch gesehen ist das nicht viel Zeit.
      Vorallem aber ist es eine gute Zäsur.
      Aber eben, es werden nur 30-40 arten aktiv und mehr oder weniger stark bekämpft.
  • Panna cotta 21.06.2019 10:17
    Highlight Highlight Die Brombeeren können durchaus zur Plage werden. Trotzdem möchte ich den einen Tag im Jahr nicht missen, an dem ich ein paar Kilogramm davon pflücken gehe. Abends sind die Hände blaurot und zerkratzt, aber die Beeren sind viel besser als die schönen, grossen Dinger aus dem Supermarkt und entschädigen den ganzen Winter hindurch. Von mir aus können die bleiben.
    • 03_szust 21.06.2019 11:24
      Highlight Highlight Haha, da liegst du falsch, denn die armenische brombeere ist die supermarkt brombeere.
      Ausserdem naja, ein paar sind schon gut, aber sie ist ÜBERALL...
    • maude 21.06.2019 13:56
      Highlight Highlight szust, warum liegt sie falsch? alle wild gesammelten Pflanzen sind besser und schmackhafter als jene aus dem Supermarkt, auch wenn es dieselbe Sorte ist? es macht halt ein Unterschied, ob eine Pflanze mal dir Sonne gesehen hat oder ob sie in nem Gewächshaus mit Wasser und sonstwas vollgepumpt worden ist.
    • Tagedieb 21.06.2019 14:16
      Highlight Highlight ...selber pflücken ist immer besser! Im Supermarkt mögens dieselben sein, aber die sind nicht reif.
      Und Brombeeren sind wenigstens auch Nahrung für Tiere und Igel bauen gerne ihre Nester im Brombeergestrüpp.
      Mein ehemaliger Garten bestand vor allem aus japanischem Knöterich, Brombeeren, Brennesseln & Schöllkraut. Alle bitzli mühsam, aber richtig nervig war für mich nur der Knöterich.
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  • mond 48 21.06.2019 10:17
    Highlight Highlight Ich muss zugeben, dass ich Maiglöckchen sehr schön finde. Auch die anderen "Arschloch"-Pflanzen sind optisch hübsch. Ich verstehe aber auch, dass so "Pflanzeneinwanderer", wenn sie die Überhand haben, nerven können. Ich würde trotzdem nie irgendwas farbiges rausreissen, höchstens pflücken (es sei denn es sind Löwenzahn, Margrittli und evtl. Bettseicherli) aber einfach aus dem Grund, weil ich null Plan von Botanik habe. Bei meinem Glück würde ich irgend ne seltene/geschützte Pflanze ausreissen😅.
    • 03_szust 21.06.2019 11:26
      Highlight Highlight Das ist auch der Grund warum wir das in Naturschutzgebieten übernehmen.
      Und glaub mir, die sind nur auf fotos schön...
  • undduso 21.06.2019 10:16
    Highlight Highlight Mit AbstandPlatz 1 aus eigener Erfahrung: Japan-Knöterich
    Unsere Südtäler sind verseucht mit dem Zeugs. Mögliche Bekämpfungsart: Keine
    • Füürtüfäli 21.06.2019 11:45
      Highlight Highlight 🙄 du sagst es undduso, du sagst es.
      Die schei** Dinger krieg ich nicht mer aus meinem Garten raus.
    • Maya Eldorado 21.06.2019 11:51
      Highlight Highlight Wo ich wohne hat es auch ein paar Stellen mit dem japanischen Knöterich.
      Was ich mich Frage: Ist der in Japan nicht so schlimm wie bei uns? Oder gehen die Japaner einfach pragmatischer damit um?
      Weis jemand was?
    • 03_szust 21.06.2019 12:19
      Highlight Highlight Falsch, Gift. Darum nicht mein Problem
    Weitere Antworten anzeigen
  • Don Quijote 21.06.2019 10:11
    Highlight Highlight Was ist denn schlimm an der Armenischen Brombeere?
    • saukaibli 21.06.2019 10:40
      Highlight Highlight Dass sie einheimische Pflanzen verdrängt und teilweise ganze Waldböden überwuchert. Da wächst dann praktisch nichts anderes mehr. Auch junge Bäume können dann nicht mehr nachwachsen, d.h. auf lange Sicht verschwindet dann der ganze Wald.
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 21.06.2019 11:19
      Highlight Highlight Also, Rehe mögen die. Immerhin.
    • 03_szust 21.06.2019 11:29
      Highlight Highlight Kann ich nur bestätigen. Das sind dann auch meist die Gebiete, die wir mangels geld nicht bekämpfen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Joe Smith 21.06.2019 10:10
    Highlight Highlight Ahem: Brombeeren haben keine Dornen. Brombeeren haben Stacheln.
    • 03_szust 21.06.2019 11:29
      Highlight Highlight 🤬🤬🤬egal, es tut weh!
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 21.06.2019 14:16
      Highlight Highlight ... was jeder bestätigen kann, der sich die Dinger abends mit der Pinzette aus dem gluteus maximus operieren durfte, tammi.
  • Madison Pierce 21.06.2019 10:10
    Highlight Highlight Woher dieser Hass?

    Die Kartoffel kam als Neophyt zu uns, ebenso die Tomate und der Mais. Wollt ihr xenophoben Leute denn immer Getreidebrei essen? :P
    • grumit 21.06.2019 10:23
      Highlight Highlight Weil sie einheimische Arten verdrängen und [hier] keine natürlichen Feinde haben.
      Wenn ich die Bromberen nicht ständig ausreissen würde, wäre mein Grundstück in 1 Jahr komplett überwuchert. Andere nehmen Herbizide.
    • Benjmi 21.06.2019 10:42
      Highlight Highlight Mit dem kleinen aber wichtigen Unterschied, dass sich Kartoffel, Tomate und Mais nicht invasiv verbreiten. Würden sich diese 3 Arten überall verbreiten und unsere einheimischen Pflanzen verträngen, wären sie auch nicht mehr so gerne gesehen.
    • Acacia 21.06.2019 10:46
      Highlight Highlight Hass?

      Invasive Neophyten verdrängen einheimische Flora, dies ist bei Kartoffel, Mais und Tomate nicht der Fall.
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