Schweiz
Nidwalden

35-jähriger Skifahrer verunfallt tödlich am Titlis ausserhalb der Piste

35-jähriger Skifahrer verunfallt tödlich am Titlis ausserhalb der Piste

09.01.2022, 10:5909.01.2022, 10:59

Ein 35-jähriger Skifahrer ist am frühen Samstagnachmittag ausserhalb der markierten Piste am Titlis NW verunfallt. Er stürzte im Steilen mehrere hundert Meter ab und konnte nur noch tot geborgen werden.

Der philippinische Staatsangehörige mit Wohnsitz in der Schweiz war zunächst mit einer Gruppe Skifahrer auf der Piste Rindertitlis unterwegs, wie die Kantonspolizei Nidwalden am Sonntag mitteilte. Er verliess jedoch die Gruppe im Gebiet Ängi in Richtung Lange Wand, um ausserhalb der markierten Piste zu einem vorgängig vereinbarten Treffpunkt zu gelangen.

Weil er dort nicht erschien war, alarmierten die übrigen Gruppenmitglieder den Pistenrettungsdienst der Titlis-Bergbahnen. Gleichzeitig fand ein Freerider den verunfallten Skifahrer im unwegsamen Gelände.

Die aufgebotene Rettungsflugwacht Rega konnte den Verunfallten nur noch tot bergen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand dürfte der Verunfallte rund 300 Meter im steilen Gelände abgestürzt sein und sich dabei tödliche Verletzungen zugezogen haben.

Spezialisten der Kantonspolizei Nidwalden ermitteln nun in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Nidwalden den genauen Unfallhergang. (sda)

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9 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Rantaplan
09.01.2022 12:41registriert August 2020
Nicht wertende Frage rein fürs eigene Verständnis: Weshalb wird hier eine Staatsangehörigkeit genannt?
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Queer, jung, Nationalrätin: «Ich bin für viele Männer ein wandelnder Trigger»
Sie sind jung, queer, links und politisieren beide im Nationalrat. Tamara Funiciello und Anna Rosenwasser über Wut und Selbstkritik in Zeiten von Trump und Co.
In der Weltpolitik regieren Männer wie Donald Trump, Benjamin Netanjahu und Wladimir Putin. Wie fühlt es sich im Jahr 2026 an, als linke, queere Frau zu politisieren?

Anna Rosenwasser: Manchmal fühlt es sich überfordernd an. Aber es hilft mir, zu wissen, dass wir Teil einer grösseren Bewegung sind. Ich habe jeden Tag Kontakt mit Menschen, die mich unterstützen. Dadurch fühle ich mich nie allein.

Tamara Funiciello: Genau, Donald und Co. versuchen uns zu isolieren und uns zu sagen: Ihr könnt sowieso nichts verändern. Rechtsrutsch bedeutet, den Menschen das Gefühl zu geben, dass es keine Alternativen gibt. Wer Hoffnung und Visionen hat, wird in Zeiten wie diesen lächerlich gemacht. Dem stellen wir uns entgegen.

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