Aus aktuellem Anlass: Die schönsten dreckigen Bilder der letzten zehn St.Gallen-Openairs
Heute Donnerstag beginnt das Openair St.Gallen. Neben Macklemore, Sam Fender und Lo & Leduc und vielen mehr erscheint ein weiterer Gast, der den St.Gallen-Besuchenden kein Unbekannter ist: der Regen.
Nach einem warmen und viel zu trockenen Juni gibt es nämlich genau ab Donnerstagabend einen Wetterumschwung. Zunächst nur in den Alpen, kommt der Niederschlag am Abend auch im Flachland an. Der Freitag sieht ebenfalls trist und vor allem kühl aus, danach sollte es immerhin wieder etwas Sonne geben.
Schlammgallen oder Sankt Güllen – die Tage um das Openair im Sittertobel scheinen den Regen magisch anzuziehen. Und tatsächlich, ein Blick zurück in die letzten 13 Jahre zeigt: Der Eindruck trügt nicht. Meistens.
2010
Wir beginnen gleich mit einem Ausnahmejahr: Vier Tage lang gibt es beim OASG 2010 kaum Wolken am Himmel.
2011
Ein Jahr später verwandelt der Regen am Freitag das Sittertobel aber in ein Schlammgebiet.
Dafür wird es danach immer besser ...
2012
Die Tage vom 28. Juni bis zum 1. Juli 2012 beinhalten das heisseste Wochenende des Jahres bis dahin. Doch der Regen darf auch in diesem Jahr nicht fehlen, er stattet dem Festival am Sonntag einen Besuch ab. Immerhin erst am Nachmittag.
Zuerst so, beim Züri West-Konzert ...
... und so, am Samstag ...
... und dann so, beim Konzert des Rappers Stress:
2013
Ein St.Gallen-Klassiker: Donnerstag, Freitag, Samstag versinken die Zelte im Matsch. Nur der Sonntag ist schön.
Nicht nur die Zelte, auch die Menschen verschwinden im Schlamm.
2014
2014 sind die Besucherinnen und Besucher mit etwas mehr Wetterglück gesegnet. Nur der Sonntag macht ihnen wieder einmal einen Strich durch die Rechnung.
Sie haben noch keine Ahnung, was ihnen blüht ...
... nämlich das:
2015
2015 mag sich das Wetter am OASG nicht so recht festlegen. Die meiste Zeit ist es trocken, am Samstagmittag zieht jedoch Regen auf. Dieser ist derart heftig, dass der Schlamm auch in jenem Jahr in Erscheinung tritt.
Der Regen geht zwar schnell wieder ...
... der Schlamm aber bleibt.
2016
Auch hier ist es zunächst hochsommerlich warm und trocken. Doch danach kippt es: Es gibt viel Wind, Regen und, natürlich: Schlamm.
2017
Schlammgallen – Nomen est omen gilt insbesondere im Jahr 2017. Es gibt viel Niederschlag und entsprechend Matsch, darüber hinaus ist es auch noch kühl: Die Temperaturen klettern kaum über 20 Grad.
Die Feiernden machen das Beste draus:
Doch sogar damals kommt die Sonne kurz raus:
2018
Es erinnert ein wenig an dieses Jahr: 2018 kommt der Wetterwechsel pünktlich zum Openair-Beginn, es wird kühler und bewölkt. Doch danach dreht es gleich erneut; es wird sonnig und heiss und die Bilanz lautet: fast gänzlich regenfrei!
2019
Ist Regen am OASG die Regel, dann ist das Jahr 2019 die absolute Ausnahme: Sommer, Hitze und trockene Böden.
2022
Nachdem das Openair St.Gallen zwei Jahre in Folge nicht stattfinden konnte, freute man sich letztes Jahr umso mehr auf den Sittertobel. Doch sogar im Jahr der Wetter-Superlativen hiess es: Kein St.Gallen ohne Schlamm! Zwar konnten die Festivalgängerinnen und -gänger ihre Zelte noch bei Sonnenschein aufstellen. Doch danach kamen Gewitter mit Starkregen und Windböen auf.
Doch der Trost kam bald: Ab Freitag spulte Petrus wieder sein Programm ab, das er für den Grossteil des Jahres 2022 vorgesehen hat: Sonne, Hitze, Trockenheit.
(lak)
