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Portugals Präsident Rebelo de Sousa mit einem Heimspiel auf dem Berner Bundesplatz



epa05588996 Marcelo Rebelo de Sousa, President of Portugal (R) welcomes the public during the official ceremony on Bundesplatz square in Bern, Switzerland, 17 October 2016. Marcelo Rebelo de Sousa is in Switzerland on a two day official visit.  EPA/ANTHONY ANEX

Marcelo Rebelo de Sousa wurde von vielen Landsleuten empfangen Bild: EPA/KEYSTONE

Der Gesamtbundesrat hat am Montag Portugals Präsident Marcelo Rebelo de Sousa in Bern empfangen. Er und Bundespräsident Johann Schneider-Amman schritten auf dem Bundesplatz gemeinsam eine Ehrenformation der Schweizer Armee ab.

Der leichte Nieselregen hielt wohl viele davon ab, dem Empfang beizuwohnen. Rund 300 Personen säumten den Bundesplatz - viele von ihnen Portugiesinnen und Portugiesen, die während der Zeremonie Rebelo de Sousa zuriefen.

Der portugiesische Präsident nutzte die Gelegenheit: Er schüttelte vielen Zuschauerinnen und Zuschauern die Hände, sprach kurz mit ihnen, verteilte Küsschen und liess Selfies mit sich schiessen.

epa05588995 Marcelo Rebelo de Sousa, President of Portugal (L) and Johann Schneider-Ammann, President of the Swiss Confederation, arrive in Kehrsatz, Bern, Switzerland, 17 October 2016. Marcelo Rebelo de Sousa is in Switzerland on a two day official visit.  EPA/ANTHONY ANEX

Marcelo Rebelo de Sousa und Bundesrat Schneider-Ammann Bild: EPA/KEYSTONE

In den anschliessenden Ansprachen in der Wandelhalle des Bundeshauses verwiesen er und Schneider-Amman auf die guten Beziehungen zwischen den beiden Ländern. «Wie gut wir uns doch verstehen», sagte der Bundespräsident. Der Staatsbesuch würde helfen, die enge Bande zu würdigen und zu verstärken.

Obwohl die Schweiz kein EU-Mitglied sei, liege es in ihrem Interesse, das die Europäische Union stabil und prosperierend bleibe. Die Schweiz suche nun nach Wegen, um die Migration zu steuern und gleichzeitig die Beziehungen zur EU zu regeln.

Rebelo de Sousa sprach seinerseits von einer «Freundschaft mit historischen Wurzeln». Er sagte, die EU könne von einer Zusammenarbeit mit der Schweiz viel gewinnen und sprach sich gleichzeitig für den Erhalt der Personenfreizügigkeit aus.

Gespräche im Bernerhof

Im Anschluss zogen sich die Delegationen zu offiziellen Gesprächen in den Bernerhof zurück. Die Europapolitik, Wirtschaftsthemen sowie Bildung und Forschung werden dabei im Zentrum stehen, wie das Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) vorab mitgeteilt hatte.

Der Staatsbesuch des portugiesischen Staatspräsidenten dauert zwei Tage. Am Morgen war Rebelo de Sousa von Schneider-Ammann in Genf begrüsst worden, in Anschluss besuchten sie Forschungsinstitutionen des Biotech Campus und zum Human Brain Project. In einem Spezialzug fuhren sie anschliessend nach Bern. Am Abend sind die Delegationen beider Länder zum Gala-Dinner geladen.

Der zweite Tag des portugiesischen Staatsbesuchs ist der Berufsbildung und der Kultur gewidmet. Auf dem Programm stehen Besuche in einem Industriebetrieb und einem Museum im Emmental. (sda)

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