DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Schwere Vorwürfe: Gottfried Locher verlässt Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz

28.05.2020, 14:40
Gottfried Locher
Gottfried Locher
Bild: KEYSTONE

Knall bei der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz (EKS). Ihr Präsident, Gottfried Locher, scheidet aus seinem Amt aus. Dies hat er am Mittwoch in einem Schreiben an den Synodepräsidenten mitgeteilt, wie es in einer Medienmitteilung der Kirche vom Mittwochabend heisst.

Kürzlich hatten zwölf namhafte Theologinnen und Theologen einen offenen Brief mit Vorwürfen an Locher veröffentlicht. Es gebe ernstzunehmende Hinweise darauf, dass es bei einem Geschäft des EKS-Rates inhaltlich um Grenzverletzungen gehe. Der Rücktritt eines Ratsmitglieds, das sich dieses Themas angenommen habe, sei einer dieser Hinweise. Konkretes war auf Anfrage bei der EKS nicht zu erfahren.

«Der Sachverhalt ist nicht erstellt oder erhärtet und wird nun erst abgeklärt», heisst es im Communiqué vom Mittwochabend. Der «komplexe Sachverhalt» werde von einer externen Stelle unabhängig untersucht.

Bis zur Neubesetzung des Präsidiums werden Vizepräsidentin Esther Gaillard und Vizepräsident Daniel Reuter die Geschäfte führen. Gottfried Locher hatte den Ratsvorsitz seit 2011. (aeg/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen

SNB tastet Leitzinsen nicht an

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) tastet die Zinsen nicht an und führt damit ihre sehr expansive Geldpolitik fort. Konkret belässt sie ihren Leitzins sowie den Zins auf Sichtguthaben bei -0.75 Prozent, wie sie am Donnerstag im Rahmen der geldpolitischen Lagebeurteilung mitteilte.

Die SNB betonte ausserdem ihre Absicht, bei Bedarf weiterhin am Devisenmarkt zu intervenieren. Denn sie sieht den Franken als nach wie vor «hoch bewertet» an. Die SNB hatte 2020 für fast 110 Milliarden Franken …

Artikel lesen
Link zum Artikel