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Schaffhauser FDP-Regierungsrat Christian Amsler abgewählt



Christian Amsler, Regierungsratpraesident und Bundesratskanditat, an der Parteiversammlung der FDP Schaffhausen, in Schaffhausen, am Donnerstag, 18. Oktober 2018. Thema der Parteiversammlung ist die moegliche Schaffhauser Kandidatur bei den naechsten Bundesratswahlen. (Keystone/Patrick Huerlimann)

Wäre im 2018 fast anstelle von Keller-Sutter für die Bundesratswahl nominiert worden: Regierungsrat Amsler. Bild: KEYSTONE

Nach 10 Jahren im Amt hat Christian Amsler (FDP) die Wiederwahl in die Schaffhauser Kantonsregierung klar verpasst. Sein Sitz ging an SP-Kandidat Patrick Strasser.

Amsler ist im Vorfeld der Wahlen wegen Unregelmässigkeiten an der kantonalen Schulzahnklinik sowie der Entlassung des Rektors des Berufsbildungszentrums in die Kritik geraten.

Er erzielte am Sonntag das schlechteste Resultat aller Kandidaten. Kurz vor 17 Uhr waren 25 von 26 Gemeinden ausgezählt. Die letzte noch verbleibende Gemeinde kann das Ergebnis nicht mehr massgeblich beeinflussen.

2018 wurde Amsler von den Schaffhauser Freisinnigen als möglicher Bundesratskandidat portiert. Die FDP entschied sich im Nominationsverfahren jedoch für Karin Keller-Sutter.

Neben Strasser ebenfalls neu in den Schaffhauser Regierungsrat gewählt wurde Dino Tamagni (SVP).

Die bisherigen Schaffhauser Regierungsräte Martin Kessler (FDP) Cornelia Stamm Hurter (SVP) und Walter Vogelsanger (SP) wurden wiedergewählt.

Weiterhin eine bürgerliche Mehrheit

Mit zwei SVP-, zwei SP- und einem FDP-Vertreter bleibt die Mehrheit im Schaffhauser Regierungsrat in bürgerlicher Hand.

Keine Änderung gab es beim tiefen Frauenanteil in der fünfköpfigen Schaffhauser Regierung geben - ausser Stamm Hurter trat keine Frau zur Wahl an. (sda)

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