Schweiz
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Rösti wedelt vergeblich mit dem vermeintlichen MEI-Umsetzungskonzept der SVP. bild: screenshot srf

Keine Gnade für Rösti: Wermuth und Co. demontieren den SVP-Präsidenten in der MEI-«Arena»

«Putzhässig» sei die SVP, sagte der «Arena»-Moderator zu Beginn der Sendung «‹Inländervorrang light› – Ist das der Volkswille?». Doch die angekündigte Wut leistete dem Parteipräsidenten Albert Rösti keinen Vorschub. Gegen Petra Gössi (FDP), Cédric Wermuth (SP) und Pirmin Bischof (CVP) blieb er chancenlos.



Albert Rösti hat es nicht einfach. Nachdem die grosse Kammer des Parlaments am Mittwoch gegen den Willen seiner Partei den «Inländervorrang light» zur Umsetzung der Masseneinwanderungs-Initiative (MEI) gutgeheissen hat, muss sich der Präsident der Verlierer am Freitagabend auch noch in der «Arena» verteidigen.

Und wäre Rösti nicht so anständig (er fluche nie, sagte er), und wären ihm emotionale Ausbrüche nicht eher fremd, so würde er seinen Gegnern dabei wohl so manch Schlötterlig anhängen. Denn diese bringen den SVP-Präsidenten mit jeder Sendeminute näher an den Rand der Verzweiflung – wo es dann etwa so aussieht:

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Rösti: «Nei, das stimmt ned.» gif: watson

Röstis Niederlage hat drei Gründe: Erstens kommt er einfach nicht gegen SP-Nationalrat Cédric Wermuth an, der die SVP seelenruhig mehrmals der Lüge bezichtigt, zweitens kann er nicht glaubhaft machen, seine Partei habe sich um eine Lösung in der MEI-Debatte bemüht, und drittens verliert er schon nach kurzer Zeit die Unterstützung des CVP-Ständerats Pirmin Bischof, der in dieser «Arena» eigentlich auf derselben Seite stehen sollte wie Rösti.

Immerhin leistet Bischof dem SVP-Präsidenten wenigstens zu Beginn noch ein bisschen Schützenhilfe: Als das ungleiche Team Gössi/Wermuth erste Salven auf Rösti abgibt (die MEI sei ein Schwindel gewesen, wenn, dann hätte man die Bevölkerung ehrlicherweise über die Bilateralen abstimmen lassen, doch diese zu gefährden sei sowieso nicht im Sinne des Volkes), bremst der nonchalante Ständerat die Fahrt der beiden.

«Ihr habt es euch einfach gemacht.»

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Video: streamable

Doch das wär's dann auch gewesen mit Röstis Gnadenzeit. Nur wenige Minuten später – das Votum eines IT-Unternehmers aus dem Publikum, er finde keine Arbeitskräfte, hat die vier Politiker in einen Streit über die flankierenden Massnahmen manövriert – klatscht der CVP-Ständerat Rösti die erste Ohrfeige ins Gesicht. Die SVP unterstütze ausländische Gesetzesbrecher im Land, poltert Bischof. Gössi kann sich kaum das Lachen verkneifen.

«Ihr unterstützt ausländische Gesetzesbrecher.»

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Video: streamable

Das ist erst der Auftakt zur Demontage des SVP-Präsidenten. Als Rösti gerade einsehen muss, dass ihm auch die Expertin im Studio (die auftrittsstarke Europarechtlerin Christa Tobler), auf die er sich zu Beginn noch gestützt hatte, weil sie mit der Aussage, der Gesetzesartikel beinhalte keinen wirklichen Inländervorrang, Rösti quasi in die Hände gespielt hatte, keine Hilfe mehr ist, platziert Wermuth gekonnt einen Seitenhieb. Dieses Mal kann sich Petra Gössi das Lachen wirklich nicht verkneifen.

«Die gleiche Taktik wie im Nationalrat»

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Video: streamable

Er solle ihn nicht beleidigen, entgegnet Rösti genervt, doch Wermuth kann das Sticheln nicht lassen und äussert auch noch genüsslich Verständnis für Röstis Enttäuschung. Der Geschasste versucht daraufhin wieder an Boden zu gewinnen und bedient sich dafür des klassischen SVP-Arguments, die Schweiz müsse nicht so «EU-unterwürfig» sein, die EU würde die Verträge schon nicht kündigen. Wermuth verdreht gelangweilt die Augen, Gössi findet's schon wieder lustig.

«Diese akademische Diskussion bringt uns nicht weiter.»

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Auch damit gewinnt Rösti keine Punkte. Europarechtlerin Tobler entgegnet, die Kündigung der Bilateralen sei nur ein Szenario. Bildungsabkommen, Forschungsabkommen und Kulturabkommen seien nicht mehr verlängert worden. Gössi fügt an, dass der Forschungsstandort Schweiz bereits jetzt leide.

«Was haben wir denn sonst?»

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Video: streamable

Rösti, der Verzweiflung immer näher, versucht Bischof doch noch rumzukriegen. Wenn er schon auf seiner Seite kämpfe, müsse er ihm doch erklären, warum die CVP keinen der SVP-Anträge beachtet habe, sagt Rösti. Bischofs Antwort darauf ist vernichtend. Möglicherweise wolle die SVP das Problem gar nicht lösen, sagt Bischof, weil sie es bewirtschafte. Passenderweise rutscht Rösti in diesem Moment auch noch das vermeintliche MEI-Umsetzungskonzept aus den Fingern.

«Das ist eine Verweigerungshaltung.»

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Video: streamable

Rösti gibt sich unbeeindruckt, büschelt das Papier und hält es hoch, doch der nächste Applaus geht wieder nicht an ihn. Wermuth holt zum Rundumschlag aus: Von der SVP sei kein Vorschlag gekommen, wer gegen Migration sei, sei gegen Wohlstand, die Integration der Schweiz in den europäischen Raum sei ein Erfolgsrezept und überhaupt habe Rösti jetzt gerade eine Viertelstunde geredet.

«Wir haben x-mal nachgefragt.»

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Video: streamable

Als wäre das nicht schon genug, steigt auch noch Moderator Mario Grossniklaus dem rudernden SVP-Präsidenten aufs Dach, blendet die (rückläufigen) Zahlen der Nettozuwanderung der letzten Jahre ein, verlangt von Rösti vergeblich eine Höchstzahl und will zu guter Letzt noch eine Antwort auf die Frage, ob die SVP nun das Referendum ergreife.

«Nach heute macht es keinen Sinn», sagt Rösti müde. Und damit wird der Gejagte in den Apéro entlassen.

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115Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Fulehung1950 17.06.2017 18:06
    Highlight Highlight Solange wir in der Schweiz wohl oder übel eine fundamental-oppositionelle Partei in der Regierung tolerieren müssen und die Regietung nicht auf Basis von Koalitionsverträgen gebildet wird, werden wir nie Ruhe haben, nie zu vernünftigen Lösungen kommen.

    Die SVP predigt ständig, die schweizerischen Werte seien hochzuhalten. Einen für uns segensreichen Wert hat sie längst zerstört: den guten schweizerischen Kompromiss!

    Wie war das segensreich, als Rote Socken (Hubacher) und Bourgeoisie (Steinegger) bei mehreren Gläsern Wein ausgemacht haben, wo der gemeinsame Weg hinführen soll!
  • Fulehung1950 17.06.2017 17:58
    Highlight Highlight Rösti heute:"Die MEI ist per se nicht mit der Personenfreizügigkeit kompatibel!".

    Blocher damals beim Abstimmungskampf zur MEI:"Die Personenfreizügigkeit wird nicht tangiert.".

    Blocher nach dem Abstimmungskampf und auf den Vorhalt, es stimme nicht, dass die SVP stets erklärt habe, die MEI gefährde die PFZ:"Nein, die SVP nicht, aber unsere Gegner haben immer darauf aufmerksam gemacht, dass das PFA gefährdet ist".

    Danke Herr Röschti, über 4 Jahre später haben Sie klar gemacht, dass die SVP bei der MEI das Volk in Sachen PFZ wider besseres Wissen angelogen hat!
  • adi37 08.12.2016 00:29
    Highlight Highlight Der Titel ist völlig falsch! Alle gegen einen, bzw gegen die SVP, als grösste Partei! Ist das die ARENA-Kultur? Dass die Linken das schätzen, ist kein Geheimnis! Wermuth als frecher, rücksichtsloser Plauderi, ist ebenso wenig ein Geheimnis. Wie weit er damit kommt, werden wir sehen. Petra Gössi verhaspelte sich völlig in fragwürdig Argumenten. Dass die SVP seit der Blocher-Abwahl gnadenlos bekämpft wird, ist ebenso wenig ein Geheimnis.
    Es ist eigentlich fragwürdig, wie die anderen Parteien ein Demokratieverständnis pflegen? Rösti genoss die meisten Sypathien! Lest die Kommentare der Sendung


  • Hans-Jürgen Lorenz 15.10.2016 08:41
    Highlight Highlight Seit Jahren blockiert die EU Verhandlungen ohne Rahmenvereinbarung.
    Das war der SVP durchaus bekannt, als sie Verhandlungen in die MEI schrieb. Gleichzeitig ist sie gegen die Rahmenvereinbarung.
    Noch hinterfotziger kann man Politik nicht betreiben.
  • andersen 26.09.2016 23:01
    Highlight Highlight Der SVP muss begreifen, dass man in Leben nicht alles haben kann, was man will. Man kann nicht gleichzeitig von der EU profitieren und dagegen wetten. SVP werde begreifen müssen, dass nur zusammen kommen die Menschen weiter in Europa. Während die Rechtspopulisten der Focus auf die Flüchtlinge hat, hat die Spekulanten sich hinter uns ein goldene Nase verdient und für ein soziales Europa zu aufbauen, braucht es jemand die denen auf die Finger schaut, damit das der Kluft zwischen Reich und Arm nicht noch grösser wird.
  • _dennko_ 25.09.2016 12:08
    Highlight Highlight Liebes Watson Team
    Ich finde eure Berichterstattung meistens super, aber die in der MEI Diskussion ist meiner Meinung nach viel zu einseitig. Ich bin eigentlich auch ein linker Wähler und freue mich natürlich, dass die Beziehungen zur EU nicht gefährdet werden. Aber was jetzt abgeht müsst ihr eingestehen, dass das ein Witz ist. Die Umsetzung der Initiative hat nichts mehr mit dem Abstimmungsresultat zu tun. Die Reaktion der SVP (auch wenn ich finde sie hätten sich einbringen müssen) klar verständlich. Dieser Punkt wurde von Watson kein einziges Mal beleuchtet.
    • Fabio74 25.09.2016 20:18
      Highlight Highlight Die SVP täubelet grundsätzlich wenn es nicht nach ihrem Kopf geht. Und wird mit ihrer Sprache immer dreister.
      Da hätte auch eine genaue Umsetzung nichts gebracht. Abgesehen davon tritt selbige Partei den "Volkswillen" mit Füssen, wenn es ihr nicht passt.
    • _dennko_ 25.09.2016 22:56
      Highlight Highlight Dieser Aussage stimme ich natürlich auch zu. Aber das ändert nicht die Tatsache, dass eine Initiative ansatzweise wortgetreu umgesetzt werden sollte. Sonst bringt es umsere direkte Demokratie nicht. Ob uns der Entscheid jetzt passt oder nicht, das Volk hat die MEI nun mal angenommen.
    • solenoid 26.09.2016 13:00
      Highlight Highlight Was soll man denn da berichten? Die SVP hat im politischen Prozess keinen konkreten Vorschlag gemacht, wie sie die Initiative umgesetzt haben möchte! Eine weitaus schärfere Variante wurde von der Kommission verworfen, weil die SVP ihre Zustimmung verweigerte! Ich glaube dass die SVP die Bilateralen gar nicht wirklich antasten will; das ganze Theater hat nur einen Zweck: Wählerstimmen generieren. Die eigentlichen Ziele liegen in der Wirtschaftspolitik: Möglichst keine Steuern für Unternehmen und Reiche! Somit vera..... die Partei eigentlich ihre eigenen Wähler; nur merken die das leider nicht!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Marcs 24.09.2016 23:15
    Highlight Highlight Röst geröstet....tut der SVP gut, vielleicht kommt jetzt mal was Konstruktives? Oder wie die Engländer in der EU: we are against whatever you decide, hahaha!!!
  • Zeit_Genosse 24.09.2016 16:53
    Highlight Highlight Das gute ist, dass einen/zwei Tage danach alles Schnee von gestern ist. Erst temporäres Aufregen und dann kollektives Vergessen.
    • RETO1 24.09.2016 17:35
      Highlight Highlight ja, und umgekehrt ist es genau so
  • Lowend 24.09.2016 15:55
    Highlight Highlight Bei Rösti schossen die leeren Worthülsen fast noch schneller aus seinem Mund, als es Hülsen bei einem automatischen Maschinengewehr tun.
    Vermutlich ist dass, neben einer devoten Herrlibergtreue, auch das wichtigste Kriterium, um SVP-Präsident unter Blocher zu werden.
    • Richu 24.09.2016 18:43
      Highlight Highlight @Lowend: Ihre Analyse entspricht absolut nicht der Wahrheit. Aber von einem SVP-Hasser kann man ja nichts anderes erwarten!
    • Lowend 24.09.2016 19:03
      Highlight Highlight (Bitte gaaaanz langsam lesen)
      Ja ig weis, dr Röschti isch haut ä langsame Bärnbieter u drum isch är haut ender äs Polit-MG mit Ladehemmige.
      U dir sit äbe ender ä SVP-Liebhaber u die Liebi macht haut uf äm rächte Oug chli bling. Macht aber o nüt, dir heit ja no vili Gspänli wo's glich geit u wo nech chöi tröschte.
    • Richu 24.09.2016 21:46
      Highlight Highlight @Rim: Mit Ihren Unwahrheiten über die SVP machen Sie sicher die Welt nicht besser. Aber Sie scheinen überfordert zu sein, die aktuelle Politik richtig zu analysieren!
    Weitere Antworten anzeigen
  • LubiM 24.09.2016 15:51
    Highlight Highlight Das ist jetzt bereits das 3. oder 4. mal innert einem Monat, in dem die SVP in der Arena "auseinandergenommen" / "zerstört" oder "demontiert" wurde.
    Jap... genau so war es wohl wenn es hier steht.
    Fehlt noch ein Blick-iges "Rums, das hat gesessen" oder sowas und der Artikel ist fertig.
    P.S. ich wähle nicht die SVP.
  • Der Zahnarzt 24.09.2016 15:07
    Highlight Highlight Man sollte, wie immer, auf das achten, was nicht diskutiert, tabuisiert wird: Die PFZ bringt nicht nur Vorteile sondern auch Nachteile. - Im Vorfeld der Abstimmung beklagten viele die Verdrängung von älteren Arbeitnehmern, steigende Mieten, steigende Krankenkassenprämien etc. Es wäre naiv zu glauben, dass die 50.3 % Ja-Stimmenden einfach nur tumbes SVP-Wahlvolk war.


    Weder FDP noch SP noch CVP machen sich die Mühe, die Nachteile der PFZ anzugehen. Von der SVP wollen gar nicht reden.
    • Fabio74 24.09.2016 15:41
      Highlight Highlight Das stimmt so nicht. Die Linken haben immer versucht mittels flankierenden Massnahmen dagegen zu halten. Nur die bürgerliche Mehrheit inkl SVP will ja nichts wissen
    • Der Zahnarzt 24.09.2016 16:54
      Highlight Highlight @Fabio74: Da haben Sie natürlich recht. - Persönlich hätte ich mir gewünscht, dass die Linken hier mehr Druck machen. Z. B. offen kommunizieren und sagen: Wir die Linken sind nur für die PFZ, wenn unsere Bedingungen erfüllt werden, sonst lehnen wir die PFZ und Bilateralen ab. Das würde endlich Bewegung in die Sache bringen.
    • Fabio74 24.09.2016 17:22
      Highlight Highlight Das Problem ist doch, dass der von der SVP geschürte Hass mittlerweile keine sachlichen Diskussionen mehr zulässt.
      Auch wenn nicht repräsentstov aber Kommentare auf FB Blick etc.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jan000 24.09.2016 14:23
    Highlight Highlight "Als Rösti gerade einsehen muss, dass ihm auch die Expertin im Studio (die auftrittsstarke Europarechtlerin Christa Tobler), auf die er sich zu Beginn noch gestützt hatte, weil sie mit der Aussage, der Gesetzesartikel beinhalte keinen wirklichen Inländervorrang, Rösti quasi in die Hände gespielt hatte, keine Hilfe mehr ist, platziert Wermuth gekonnt einen Seitenhieb."

    Uuiiii dieser Satz, musste ihn drei Mal lesen😅
    • Daria Wild 24.09.2016 22:13
      Highlight Highlight 😛🙈
    • Spooky 24.09.2016 23:59
      Highlight Highlight Also, ich bin sofort nachgekommen, aber ich vermute schon lange, ich bin hochbegabt.
    • Simon Kopp 25.09.2016 00:55
      Highlight Highlight Die Möglichkeiten der deutschen Grammatik können einen, wenn man sich darauf, was man ruhig, wenn man möchte, sollte, einlässt, überraschen. 😜
  • Markus Hofstetter 24.09.2016 13:42
    Highlight Highlight Toll, welche Argumente wieder hervorgebracht werden. Wermuth findet, wer gegen Migration sei, sei gegen Wohlstand. Oder anders gesagt, die Initiative ist blöd, also setzt man sie nicht um. Als hätte die Stimmbevölkerung dieses Argument im Abstimmungskampf nicht zu Hauf gehört.

    Der IT- Unternehmer tut das Übrige dazu. Weil er keine Arbeitskräfte findet, soll die Initiative also nicht umgesetzt werden. Und wenn Transportunternehmer aufgrund der Alpenschutzinitiative Probleme haben, soll man diese demnach auch nicht umsetzen. Das gleiche mit dem Gentechmoratorium, den Ladenöffnungszeiten etc.
    • lucasm 24.09.2016 13:50
      Highlight Highlight Wenn rösti selbst sagt, dass sich die mei nicht mit den bilateralen verträgt, dann hat aber die svp gegen den volkswillen verstossen, das volk hat sich ja mehrmals FÜR die bilateralen ausgesprochen. Sonst können wir ja getrost nochmals abstimmen, die svp hat sich dies ja auch erlaubt... und dieses mal bilaterale ja oder nein und nicht wieder über scheinheiliges gelulle wie bei der mei.
    • Markus Hofstetter 24.09.2016 14:46
      Highlight Highlight Was Rösti sagt, ist nicht allzu wichtig. Ja, die Bevölkerung hat sich für die Bilateralen ausgesprochen, aber auch für die MEI. Das ist der Zwist. Man hätte aber wenigsten probieren können, die PFZ nachzuverhandeln und die Kontingente einzubringen. Dies hatte es ja im Abstimmungskampf geheissen. Wenn es dann nicht klappt, kann man immer noch sagen, die beiden Dinge sind nicht zu vereinbaren.

      Klar, bei einer weiteren Abstimmung gäbe es dann kein hätte, wenn und aber. Vielleicht wäre das gar nicht schlecht.
    • Fabio74 24.09.2016 15:43
      Highlight Highlight Die EU will schlichtweg nicht die PFZ nachverhandeln. Hat sie si kommuniziert.
      Jetzt kann man sauer sein und über die EU fluchen oder man akzeptiert, dass man einenVertrag nur gemeinsam ändern kann
    Weitere Antworten anzeigen
  • Figenfeld 24.09.2016 12:49
    Highlight Highlight Bin da gar nicht der Meinung von Redaktorin Daria Wild,weil man effektiv Interpretationsspielraum hat egal von welcher Seite oder Partei!Von Demontieren überhaupt keine Spur,dass es wiederum gehässig im NR zu und her ging ja,wobei die sich bis am Schluss doch klar zeigte,man respektierte sich,andererseits sah man wie einige eh alle Belehren wollten,Rösti hat andauernd die Runde fair aufgewühlt um anzuregen,Bischof war dezidiert-klar-fair und liess Durchblicken dass der SR den NR-Entscheid Zerpflücken werde!No comment zu Gössi/Wermuth,Rösti hat sich top geschlagen und erhielt am meisten Applaus
    • Richu 24.09.2016 18:50
      Highlight Highlight Ist natürlich klar, dass die vielen "linken" Watson Leserinnen und Leser inkl. Journalistin Daria Wild nicht zugeben wollen, dass sich Rösti, wie Sie sagen, top geschlagen hat.
    • JaneSodaBorderless 24.09.2016 21:18
      Highlight Highlight Wie soll ich was zugeben, was ich nicht denke?
  • Hammerschlegel 24.09.2016 12:30
    Highlight Highlight Ich würde es sehr begrüssen wenn nach einer Arena Sendung jeweils ein Faktencheck publiziert würde. Es wurden wieder soviele Unwahrheiten gesagt, die in der Hektik der Runde (und des Moderators) unerwidert blieben. Ansonsten, war es eine interessante Arena. In vieler Hinsicht ein Augenöffner betr. den politischen Manövern der SVP. Hr. Rösti ist überfordert. Herr Wermuth wird immer versierter, wenn gleich er in der falschen Partei politisiert. Aber wo er recht hat hat er recht!
  • B-Arche 24.09.2016 12:25
    Highlight Highlight Ich verstehe nicht wie man es geschafft hat vielen Schweizern glaubhaft zu machen dass die EU mehr von den Bilateralen profitieren würde als die Schweiz.

    Die Bilateralen waren damals ein Entgegenkommen der Schweiz gegenüber um zu respektieren dass sie nicht Mitglied in der EU bleiben will. Daher hat man bilaterale Abkommen geschlossen damit CH wie ein EU-Land agieren kann.

    Der EU bringen die Bilateralen nichts, ein 8 Millionen-Land ist vom Markt viel zu klein für einen Impact. Die Schweiz ist für die EU (leider) irrelevant. Die EU wäre nicht traurig, die Bilateralen zu künden.
    • Hammerschlegel 24.09.2016 14:26
      Highlight Highlight Absolut richtig. Aber wenn man permanent dem Volch sagt, dass die EU mehr profitiert, dann glaubt sie es irgendwann mal. Das Brüssel Bashing zeigt ja auch seine Wirkung. Die SVP mit tatkräftiger Unterstützung der Weltwoche und BAZ, sind Propaganda Profi. Das muss man ihnen lassen. Praktisch, da muss das Volch nicht gross selber denken.
    • Maett 24.09.2016 14:44
      Highlight Highlight @Hammerschlegel: was interessiert das? Grössere Teile der Bevölkerung wollen einen geringeren Ausländeranteil und ein geringeres Bevölkerungswachstum. Dies zu steuern ist nicht möglich, wegen den Bilateralen.

      Diese Scheindiskussion die hier geführt wird (à la "wer profitiert mehr von den Bilateralen" etc.), ist dieselbe wie mit der Burka - man redet um die heisse Suppe. Und dann kommt eben so was dabei raus.

      Tja, mindestens die MEI-Ja-Stimmer (bzw. grössere Teile davon) werden in Zukunft ein wohl noch radikaleres Stimm- und Wahlverhalten an den Tag legen. Müsste echt nicht sein.
    • Fabio74 24.09.2016 15:45
      Highlight Highlight @maett: in der MEI stand nichts von weniger Zuwanderung.
      Den Ausländeranteil kann man senken in dem man die zur Einbügerung berechtigten aufruft diese zu beantragen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zarzis 24.09.2016 10:56
    Highlight Highlight Und wieder hat die SVP die eigene Lüge bestätigt. Als er sagte, das alle Gegener vor der Unumsetzbarkeit und dem Konflikt mit der PFZ Argumentierten, so das ja alle wussten dass diese Probleme bestehen.
    Was er aber genüsslich Verschweigt, dass die SVP alle die das sagten bis zur letzten minuten als Lügner bezeichneten.
    Und jetzt, anders gesagt: Selber schuld wenn die Beführworter unserern Lügen glaubten.

    Denn anderes als Lüge kann ich es nicht bezeichenen. Wenn ich Leute etwas erzähle von dem ich ganz klar weiss das es so Falsch ist.
    • Richu 24.09.2016 13:12
      Highlight Highlight @Zarzis: Wenn die Sendung richtig analysiert wird, stellt man schnell fest, dass nicht die SVP, sondern hauptsächlich NR Wermuth Unwahrheiten ausgesprochen hat!
    • Fabio74 24.09.2016 15:46
      Highlight Highlight @Richu: Fakten dazu
  • Pascal Heisenberg 24.09.2016 10:23
    Highlight Highlight Frau Wild, kann es sein, dass Sie die Sendung durch die linke Brille gesehen haben? Herr Rösti hat die Gegner mit seinen Argumenten in der Luft zerrissen. Demontieren, genau so lachhaft wie Herr Wermuth in der Sendung.
    • Maett 24.09.2016 14:47
      Highlight Highlight @Pascal Heisenberg: Arena-Zusammenfassungen auf Watson sind immer mit der linken Brille geschrieben (und es nervt wirklich, da ich mal die neutralen Berichte geschätzt hatte)... aber andere Medien machen das nicht anders - jeder konstruiert sich die Wahrheit so, wie es gerade ins persönliche Weltbild passt. Und in anderen Artikeln wundert man sich dann über Politikverdruss...
    • rodolofo 24.09.2016 15:39
      Highlight Highlight Soso, in der Luft zerrissen hat er seine Kontrahenten also...
      Hätte ich diesem Rösti gar nicht zugetraut!
      So Bärenstark sieht er gar nicht aus!
      Ja so kann man sich also täuschen lassen
    • Fabio74 24.09.2016 15:46
      Highlight Highlight Rösti? In welchem Paralleluniversum?
    Weitere Antworten anzeigen
  • ast1 24.09.2016 10:12
    Highlight Highlight Kein Wort zum unangebrachten Abschlusskommentar von Rösti? Gössi hatte auf die Frage des Moderators geantwortet, bei solchen Diskussionen müsse man manchmal etwas auf "Durchzug" stellen, damit man sich nicht so aufrege. Worauf Rösti (vielleicht in der Annahme, das Mikro sei schon aus) entgegnete, bei Glssi habe es ja auch kein Gehirn zwischen den Ohren.

    Das war für mich der letzte Nagel im Sarg, den sich Rösti während der Sendung selbst gezimmert hatte.
    • Figenfeld 24.09.2016 12:52
      Highlight Highlight Stimmt so nicht! Er sagte zu Gössi nach deren Durchzugsvariante, man vergisst meistens dass zwischen den Ohren noch ein Hirn existiert, also....
    • B-Arche 24.09.2016 12:55
      Highlight Highlight Die SVP agiert als Rollenmodell für alle rechtspopulistischen Parteien in Europa: Sie sehen die SVP als Erfolgmodell, und sie kopieren 1:1 ihre Taktik:
      Man bringt kontroverse, grenzenüberschreitende, teilweise menschenverachtende Statements, und man beruft sich auf die Meinungsfreiheit. Wenn man dann aber Kritik einstecken muss spricht man von "Zensur" und "man darf nicht mehr alles sagen".

      Daher ist man auch scharf auf Volksabstimmungen: Man kann dann als 30% Partei 51% in Abstimmungen erhalten. Umsetzen müssen es immer die anderen, denn man selbst hat nie eine Umsetzungslösung.
  • Serjena 24.09.2016 08:50
    Highlight Highlight Einfach ein Trauerspiel dies ganzen Diskussionen um die Umsetzung der MEI welche nun schon Jahre geführt wird. Wieso Herr Rösti nun plötzlich ein Umsetzungskonzept aus dem Ärmel schüttelt ist etwas unverständlich denn wieso war dies nicht schon zu Beginn möglich. Solches trägt nicht unbedingt zur ehrlichen Politik der SVP bei welche sie angeblich im Namen des Volkes führt.
  • rodolofo 24.09.2016 08:47
    Highlight Highlight Rösti hat ständig versucht, die Diskussion unter seinen Redeschwall-Teppich zu kehren!
    Offensichtlich fühlte er sich nicht nur allein, sondern hätte auch am liebsten als Einziger gesprochen.
    Ein isolierter SVP-Isolationist wie aus dem Schulbuch...
    Die Anderen, also alle diejenigen, die Rösti nicht zu Wort kommen lassen wollte, haben mir recht gut gefallen.
    "Subcommandante Cédrique" trat überaus forsch und bestimmend auf. Petra Gössi war eine sehr angenehme "Partnerin" an seiner Seite. Und der nette CVP-Onkel Bischof versuchte, das "Enfant terrible" Rösti in die Polit-Familie zu re-integrieren.
  • N. Y. P. D. 24.09.2016 07:55
    Highlight Highlight Herr Rösti wurde in seine Einzelteile zerlegt.

    Mir ist etwas aufgefallen :

    Sobald Rösti wieder mal von Salven von Wermuth und Gössi eingedeckt wurde und er eigentlich hätte Kontra geben müssen UND er eigentlich bereits von deren Voten schachmatt gesetzt wurde, kam ihm Bischof (CVP) zu Hilfe, indem er die hilflose Antwort von Rösti gar nicht abwartete und neue Aspekte einbrachte.

    Ja, ich denke, es ist christlich, Mitleid zu haben mit seinem Gegner.
    Nur,
    Herr Rösti,
    es ist das politische Todesurteil, wenn der Gegner Mitleid hat.
    • Figenfeld 24.09.2016 13:02
      Highlight Highlight Interpretationen sind eben verschieden zum Glück, d.h. aber nicht das es nur eine richtige Lösung gibt, aber was Sie jetzt bereits als Siegeszug der anderen Parteien Zelebrieren ist einfach nicht wahr, Rösti war sehr anständig, ehrlich und klar in seinen Formulierungen, die ja am Schluss wieder Kanonenfeuerungen provozierten! Wie in vielen Blogs gibt's die Rechts-Links Bekämpfung, die Schadenverursacher einiger Peinlichkeiten in unserem Land gibt's überall, wer hat denn jetzt mehr Schaden angerichtet? Die Zahlen und Kuschelpolitik haben's aufgezeigt und wir CH-ler werden weiter ausgeblutet!
  • Calvin Whatison 24.09.2016 07:24
    Highlight Highlight Das war, wenn ich das Publikum nehme, eine Spitzenarena. Die vielen schönen Schweizerinnen mit Migrationshintergrund. Besonders die eine hinter Rösti. Passt doch, geht doch. :D
    • rodolofo 24.09.2016 08:50
      Highlight Highlight Mich faszinierte das Frauengrüppchen hinter Rösti auch sehr!
      Besonders die mit dem Schmollmund rechts hinter Rösti, welche ständig die Augen verdrehte und geschockt umher schaute, so als würde sie sich denken: "Wo bin ich da bloss hinein geraten!"
    • Markus Hofstetter 24.09.2016 11:49
      Highlight Highlight Und die vielen unschönen Schweizer ohne Migrationshintergrund haben natürlich nur gestört. Zum Glück sorgt die Geburtenrate und die Einwanderung dafür, dass wir solche immer weniger sehen.
    • Dasrauschen 24.09.2016 14:47
      Highlight Highlight Ehrlich gesagt hab ich Rösti gar nicht richtig folgen können, musste immer auf die Dame im Hintergrund starren....
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hierundjetzt 24.09.2016 07:07
    Highlight Highlight Ich empfand das jetzt nicht sooo krass wie dargestellt. Es ging insgesamt sehr ruhig und gesittet zu und her.

    Der Hinweis von SR Bischoff, das man den Gesetzentwurf des Nationalrates so nicht wolle und daher eine Verschärfung anstrebe (inkl. Lösungsansatz) fand ich sehr gut.

    Den das was NR Wermuth und NR Gössi gebastelt haben, sorry, dass ist ein Hohn. Wie sogar Wermuth feststellte, wurde der neue Verfassungsartikel bei der Gesetzesausarbeitung überhaupt nicht berücksichtigt
    • Hierundjetzt 24.09.2016 09:23
      Highlight Highlight Das stimmt schon aber man muss jetzt kein Fan der SVP sein um zu erkennen, dass der Verfassungsartikel nicht umgesetzt wurde.

      Ich finde das ein gefährlicher Präzedenzfall.

      Zudem haben wir immer noch zuviele Arbeitslose. Da müssen wir jetzt schon genau hinschauen und zuerst für unsere Suchenden eine Lösung finden
    • Stichelei 24.09.2016 09:56
      Highlight Highlight @Adrian Bühlmann: Vielen Dank für den Link. Die Aussagen zur Verfassung sollte jeder auswendig lernen, vor allem die SVP-Stammtischstrategen. Die Verfassung ist halt ein geordnetes Konstrukt und klar gegliedert. Da liegen die Einzelteile nicht wild durcheinander wie bei einer Rösti.
    • Markus Hofstetter 24.09.2016 16:04
      Highlight Highlight Erst mal hätte man es versuchen müssen, es umzusetzen bzw. neuzuverhandeln. Wenn dies gescheitert ist, kann eure Argumentation hervorgebracht werden. Aber man probierte es überhaupt nichts, und dies obwohl im Vertrag Neuverhandlungen erwähnt wurden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • SuicidalSheep 24.09.2016 05:58
    Highlight Highlight Toni Brunner konnte wenigstens ein bischen argumentieren. Den Rösti bemitleide ich fast, vorallem wenn er gegen Kampferprobte wie Wermuth antreten muss.

    Aus meinen Augen hat sich die SVP nie für eine Lösung bemüht, hat während des ganzen Abstimmungskampf damals gelogen und auch in den letzten 1.5 Jahren null Interesse gezeigt, die MEI richtig durchzusetzen.

    Auch die SVP ist froh, wurde so abgestimmt. Denn sie wussten das ihre Initiative Müll ist, aber jetzt können sie in die Opferrolle und weiterhin schön Wahlkampf führen.
    • rodolofo 24.09.2016 08:52
      Highlight Highlight Genau das warf Petra Gössi der SVP auch vor:
      "Ihr habt nie einen Vorschlag gebracht!"
    • Tooto 24.09.2016 09:40
      Highlight Highlight Danke.
      Und mit Fluri hat ihre Anhängerschaft wieder einen neuen Sündenbock gefunden. Nun ist nicht mehr Sommaruga schuld an allem
    • rodolofo 24.09.2016 12:29
      Highlight Highlight Fluri und Gössi schalten ihre Ohren auf Durchzug, wenn ein SVP-Stratege spricht.
      Sommaruga muss gerade mal dringend aufs Klo.
      So findet halt jedeR seine speziellen Methoden, um mit der Dauerbelästigung durch die SVP umzugehen...
      Ich selber gehe damit je nach Lust und Laune um.
      Einmal versuche ich, mit der "Dumpfbacke" geduldig zu argumentieren. Ein anderes Mal treibe ich mit dem Holzkopf Schabernack.
      Und wenn mich ein solcher Wutbürger richtig wütend macht, dann verpasse ich ihm eine...verbale Abreibung.
  • gege 24.09.2016 04:57
    Highlight Highlight Arena bei Watson TV; objektiv wie immer. Man muss jeweils die Namen austauschen, die Linken siegen immer. Und nein, ich bin nicht SVP. Ein paar Ausschnitte der Debatte in den Bericht einbringen ist wie ein paar Halbsätze eines Interviews bringen. Weltwoche ist noch fast objektiver.
    • Boogie Lakeland 24.09.2016 10:35
      Highlight Highlight Ist selbst mit als Sozi schon aufgefallen. SP/JUSO Kandidaten sind immer die Gewinner. Klar, wir Roten sind gut, aber etwas mehr Objektivität wäre wünschenswert in den Arena Berichten
    • Donald 24.09.2016 11:23
      Highlight Highlight Mir gefällt es irgendwie. Erinnert mich jeweils daran, nichts zu glauben, was in der Zeitung steht. :)
    • Adi M. 24.09.2016 13:05
      Highlight Highlight Das Problem ist eher die Objektivität bei der Auffassung.
      Frau Wild, wie auch Frau Roth sind politisch links eingestellt und empfinden die Argumentation eines Ihresgleichen eher als richtig und treffender als andere.
      Mit den Utopien eines visionären Löpfes kann ich zum Beispiel auch nicht viel anfangen, aber mit Berichten eines eher bürgerlichen Blunschi (Anfangszeit von Watson noch mehr) schon eher.
      Die Meiningen/Auffassungen sind gemacht und die bringt man als positionierter Mensch auch aus einem versuchten objektiven Bericht nicht raus. Das muss man hier halt akzeptieren.
  • Obsidian 24.09.2016 04:50
    Highlight Highlight Der normale Wutbürger sollte nicht so viel Weltwoche lesen (oder 20min) sondern vor dem Herzinfarkt mal die Verfassung studieren. Und... NEIN Keine Linkenb Studis, Richter, Sozis haben die Verfassung zugrundegerichtet. Amstutz hat sie höchstpersönlich im Nationalrat gesegnet.... Bis die Steueramnestie für die Reichen anstand. :-D :-D :-D

    https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19995395/index.html

    Da stehen äusserst interessante Dinge drin. http://V
    • rodolofo 24.09.2016 08:59
      Highlight Highlight @ Zaafee
      ich bin kein "Wutbürger", weil ich zwischendurch auch überaus fröhlich und lustig sein kann.
      "Wutbürger" können das nicht.
      Sie sind grundsätzlich und immer wütend!
      Und sie schreien laut ins Handy hinein, weil sie denken, dass sie laut schreien müssen, da die Person am anderen Ende der Telefonischen Übertragung ja sehr weit weg ist.
      Aber sie würden auch schreien, wenn sie wüssten, dass sie gar nicht so laut schreien müssten, um verstanden zu werden...
    • Hierundjetzt 24.09.2016 09:18
      Highlight Highlight ...auch wenn Du recht hast. Das Thema ist die MEI nicht Steuern.
    • rodolofo 25.09.2016 08:07
      Highlight Highlight @ Zaafee
      Soso, Du hältst also meine Vorstellungen von einem Wutbürger für äusserst verquer und behauptest im nächsten Satz, dass Du eine Sache objektiv betrachten kannst...
      Damit disqualifizierst Du Dich in meinen Augen als wenig selbstreflektiert.
      Wenn ich Dir nun aber sage, dass mein Bild vom "Wutbürger" entstanden ist, nachdem ich einen real existierenden Menschen über die Zeit von einigen Wochen genauestens beobachtet und studiert habe? Was sagst Du jetzt dazu?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Stefanie16 24.09.2016 03:29
    Highlight Highlight Schon seit xig Jahren weiss man, dass Tausende von IT-Spezialisten oder Ärzten etc. fehlen. Da könnten ja alle vier Parteien dagegen etwas unternehmen und Abhilfe via wirkliche Ausbildungsmassnahmen schaffen.

    Was immer vergessen wird: Es geht um die schleichende UNTERBESCHÄFTIGUNG in den Kleinbetrieben. Die Schweizer Wirtschaft besteht zu 99% aus KMU, die zwei Drittel der Beschäftigten umfassen, davon zirka die Hälfte mit nur einem Mitarbeiter.

    Viele nagen am Hungertuch, weil der Maler aus PL, der Klempner aus F oder die kfm. Angestellte aus D geholt werden.

    Dort tickt die Bombe.
    • Tschiger 24.09.2016 08:48
      Highlight Highlight Sehr gut auch ich habe eine KMU mit drei Mitarbeitern. Dazu kommt noch der monatliche administrative Aufwand der immer grösser wird.
    • Der Zahnarzt 24.09.2016 09:19
      Highlight Highlight @Stefanie16: Ob Absicht oder nicht: Genaus das ist der Trick der Neoliberalen der SVP und der FDP. Man spielt den Mittelstand aus Polen gegen den Mittelstand in der Schweiz aus. (Man könnte Polen im Beispiel mit Indien, Rumänien etc. tauschen). So bemerkt der Mittelstand den Parasiten nicht, der beide gleichzeitig aussaugt.
    • Stefanie16 24.09.2016 10:38
      Highlight Highlight @Tschiger und @Zahnarzt: Darum fände ich gut, wenn man den Grad der Unterbeschäftigung in KMUs nach Anzahl Mitarbeitern indizieren und jeweils mit den Arbeitslosenzahlen und der Anzahl Ausgesteuerter zusammen publizieren würde.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Johnny Maronni 24.09.2016 03:24
    Highlight Highlight Wo ist die Szene, als Alber Rösti weint?
  • Spooky 24.09.2016 02:30
    Highlight Highlight "God bless Switzerland!" (Iggy Pop)

    ♬♫♬

    (Ich schaue eben gerade die Baloise Session.)
  • TheMan 24.09.2016 02:15
    Highlight Highlight Wer gegen Migration sei, sei gegen Wohlstand, die Integration der Schweiz in den europäischen Raum sei ein Erfolgsrezept. Wohlstand für wer? Die Reichen? Und die Integration der Schweiz in den Europäischen Raum ein Erfolg? Für die EU Ja. Wir bezahlen ja Milliarden in die EU. Die EU lässts sich gut gehen. Erfolg nenne ich den Linken Kniefall der SP vor der EU nicht. Klar ist ein Erfolg für die Linken, die wollen in die EU. Die ja auch so Erfolgreich besteht. Dank der Schweiz, die den Euro Künstlich Hoch hält. Sonst wäre der Euro 0Rappen wert. Die EU braucht die Schweiz mehr, als die Schweiz Eu.
    • LaPaillade #BringBackHansi 24.09.2016 07:27
      Highlight Highlight - Die Zahlungen in den EU-Raum müssen Sie wie den NFA ansehen. Wenn Ihnen dass nicht passt, müssen Sie auch gegen den NFA sein. Zudem wird versucht mit dem Geld eine starke Wirtschaft in den Ländern aufzubauen, was die Migration aus diesen Ländern beschränkt. Je nach Land bisher unterschiedlich erfolgreich.
      - Die EU würde ich doch als erfolgreich sehen, ihren Hauptgrund, den Verhinderung von Kriwg unter europäischen Grossmächten erfüllt sie weiterhin
      - Die EU hat eher Probleme damit, dass die Schweiz den Euro hoch hält, sie will einen tiefen Euro
      - Ihr letzter Satz: ohne Worte...
    • Adrian Habegger 24.09.2016 07:51
      Highlight Highlight Der anstieg der durchschnittlich belegten Wohnfläche kann man in allen Schichten der Schweizer Bevölkerung messen und ist meiner Meinung nach ein guter Indikator zum Wohlstand...Die Milliarden die die Schweiz durch Forschungsgelder wieder von der EU (Horizon) kriegt wischst du Stefanie 16 mal gekonnt unter den Tisch mmh? Die Millionen die die Wirtschaft durch wegfallende Zollbestimmungen einspart sind weitere Vorteile die die MEI Fans einfach ignorieren....Das wäre dann eine realitätsbezogene Politik ala SVP...
    • TheDude10 24.09.2016 07:52
      Highlight Highlight Man muss immer den Mittelweg gehen. Es ist blödsin sich abzuschotten, somit verarmt die Schweiz (nicht nur die Reichen).
      Sich totalzu öffnen ist auch nicht gut, da es lokale unterschiede gibt welche durch den Staat berücksichtigt werden muss.
      Wen die wirtschaft total Globalisiert ist, müssen auch Gesetze inational gleich sein. Damit die Unternehmen nich machen können, was sie wollen.
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