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SVP-Glarner zu Busse verurteilt – wegen diesem Post auf X

SVP-Glarner zu Busse verurteilt – wegen diesem Post auf X

06.03.2025, 10:5806.03.2025, 10:58

SVP-Nationalrat Andreas Glarner ist von der Staatsanwaltschaft zu einer Busse von 300 Franken verdonnert worden. Der Grund: Glarner hatte im Dezember 2024 einen Post auf der Plattform X abgesetzt, in welchem er sich einen Blitzer in Berikon AG echauffierte. Dazu veröffentlichte der 62-Jährige zwei Bilder, die den Blitzer – und damit seinen Standort zeigen.

Mit diesem Post verstiess Glarner gegen das Strassenverkehrsgesetz. Seit 2013 sind öffentliche Warnungen vor Verkehrskontrollen – also etwa Blitzern – in der Schweiz verboten.

Glarner habe mit Text und den Fotos den Standort der semistationären Geschwindigkeitskontrollanlage in Berikon benannt und somit wissentlich und willentlich die Öffentlichkeit vor der Geschwindigkeitskontrolle gewarnt, schreibt die Staatsanwaltschaft Muri-Bremgarten in ihrem Strafbefehl, wie die «Aargauer Zeitung» schreibt. Mit seinem Post habe er zumindest in Kauf genommen, dass zahlreiche Personen den Beitrag seines öffentlichen X-Profils anschauen und dadurch den Standort des Blitzers erfahren.

Der Strafbefehl ist mittlerweile rechtskräftig. Neben den 300 Franken Busse muss der SVP-Nationalrat eine Strafbefehlsgebühr von 400 Franken zahlen. Insgesamt kostet ihn der Post damit 700 Franken.

Glarner rechnete mit Konsequenzen

Die Busse kommt für Glarner derweil nicht überraschend. Ihm seien die möglichen Konsequenzen bewusst, sagte er nach dem Absetzen des Posts gegenüber «20 Minuten» – er sagte aber auch, das sei ihm «herzlich egal».

So sei der Standort des Blitzers gleich beim Ortsausgang «Abzocke». So handle es sich bei diesem Ort nicht um einen Unfallschwerpunkt. «Dort, wo es gefährlich ist, sieht man keine Blitzer», behauptete Glarner. (dab)

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