Schweiz
Tessin

76-Jährige nach Messerstecherei in Chiasso festgenommen

76-Jährige nach Messerstecherei in Chiasso festgenommen

05.01.2016, 11:5905.01.2016, 12:06

Die Tessiner Kantonspolizei hat am Dienstag eine 76-jährige Frau festgenommen, die am Vortag bei einem Streit in Chiasso zwei Personen mit einem Messer leicht verletzt hatte. Ihr werden versuchte Tötung sowie versuchte Körperverletzung vorgeworfen.

Diese Rentnerin in Zürich hat niemandem etwas zuleide getan.
Diese Rentnerin in Zürich hat niemandem etwas zuleide getan.
Bild: KEYSTONE

Das teilten die Tessiner Staatsanwaltschaft und Kantonspolizei am Dienstag gemeinsam mit. Die Frau hatte am Montag bei einem Streit in der Waschküche eines Hauses in Chiasso einen 75-jährigen Mann und eine 73-jährige Frau angegriffen und verletzt. Die beiden mussten ins Spital gebracht werden. Worum es beim Streit ging und warum die Frau auf die beiden Senioren losging, ist nicht bekannt.

(sda)

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Bund hält 1,25 Millionen Franken für Ärzte ohne Grenzen zurück – die Sonntagsnews
Der Bund hat wegen eines Missbrauchsskandals 1,25 Millionen Franken für Ärzte ohne Grenzen zurückgehalten. Zudem schliesst Lindt-Präsident Ernst Tanner einen Rücktritt vorerst aus. Das und mehr findet sich in den Sonntagszeitungen.
Der Bund hat laut der «NZZ am Sonntag» wegen eines Missbrauchsskandals in Tschad eine Zahlung von 1,25 Millionen Franken an Ärzte ohne Grenzen zurückgehalten. Das Hilfswerk habe die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza) nicht rechtzeitig über das Ausmass der sexuellen Ausbeutung geflüchteter Frauen und Mädchen durch eigene Mitarbeiter informiert. Eine interne Untersuchung habe 59 Vorwürfe ergeben und zur Entlassung von 18 Mitarbeitern geführt. Sechs davon seien bei der Schweizer Sektion angestellt gewesen. Obwohl die Deza bereits im November 2024 erste Hinweise erhalten habe, sei ihr das volle Ausmass erst durch Medienberichte im Juni 2026 bekannt geworden. Ärzte ohne Grenzen habe damit laut dem Aussendepartement seine vertragliche Meldepflicht verletzt. Die NGO räume ein, die Erkenntnisse nicht früh genug offengelegt zu haben. Der Bund prüfe weitere Sanktionen und eine externe Untersuchung. Ab 2027 würden zudem die Meldepflichten für sämtliche Schweizer NGO-Partner verschärft.
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