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SRG-Ombudsstelle: Schawinski/Thiel und Gripen-Kauf sorgten für eine Flut von Reklamationen

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SRG-Ombudsstelle: Schawinski/Thiel und Gripen-Kauf sorgten für eine Flut von Reklamationen

12.03.2015, 16:4312.03.2015, 16:43

Das Jahr 2014 war für die Ombudsstelle der SRG Deutschschweiz ein aussergewöhnlich arbeitsreiches Jahr: 538 Reklamationen sind bei der Beschwerdestelle eingegangen - das sind rund drei Mal so viele wie im Vorjahr. Verantwortlich für den Anstieg waren vor allem die «Rundschau» und «Schawinski».

Alleine wegen der «Rundschau» zum Thema Gripen-Kauf gingen 110 Beanstandungen ein. Die «Schawinski»-Sendung mit Andreas Thiel brachte es gar auf 185 Reklamationen, wie aus dem am Donnerstag publizierten Jahresbericht der Ombudsstelle hervorgeht.

Häufig kritisiert wurden auch die Nachrichtensendung «10vor10», die «Tagesschau» und die «Arena». Die meisten Beanstandungen betrafen somit Informationssendungen. In den meisten Fällen wurde eine Sendung als nicht sachgerecht oder diffamierend bezeichnet. Reklamationen gab es aber auch wegen sexueller Anstössigkeit, der Verletzung von religiösen Gefühlen oder Gewaltdarstellungen.

Nur jede vierte Reklamation berechtigt

Im vergangenen Jahr taxierte die Ombudsstelle 24 Prozent der Beanstandungen als «mehr oder weniger berechtigt». In 76 Prozent der Fälle teilte sie die Kritik an den Sendungen allerdings nicht. Diese Werte liegen im langjährigen Durchschnitt.

Von den 538 Beanstandungen wurden im vergangenen Jahr nur 14 an die Unabhängige Beschwerdeinstanz UBI weitergezogen. Diese Zahl entspricht dem Durchschnitt der letzten Jahre. (whr/sda)

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