Schweiz
Umwelt

Greenpeace-Aktivisten klettern auf Baukran beim Bundeshaus

Sechs Unbekannte klettern auf Baukran beim Bundesplatz in Bern

13.05.2023, 11:3413.05.2023, 12:17
Mehr «Schweiz»

Sechs Aktivisten sind am Samstagmorgen in Bern auf einen Baukran vor dem Gebäude der Schweizerischen Nationalbank (SNB) beim Bundesplatz geklettert. Die Kantonspolizei Bern bestätigte einen Einsatz.

Bei der Aktion rollten die Kletternden ein Transparent aus. «Unser Planet hat Grenzen. Sprengen wir sie nicht», steht zu lesen, darunter der Schriftzug von Greenpeace.

Die Schweiz habe am Samstag alle Ressourcen dieses Jahres aufgebraucht, schrieb die Umweltorganisation in einer Medienmitteilung. Es bräuchte laut Greenpeace fast drei Erden, um den Schweizer Verbrauch zu ermöglichen.

Die Umweltbelastung innerhalb der Schweiz sei in den vergangenen Jahren tendenziell gesunken, hielt Greenpeace fest. Der Import von Gütern und Leistungen jedoch sei rasant gewachsen. Die Schweiz verursache einen Grossteil der Naturzerstörung im Ausland.

Bei der Kantonspolizei hiess es auf Anfrage, es liefen Abklärungen mit dem Eigentümer des Krans wegen strafbarer Handlungen. Vor dem Samstagmittag befanden sich die Aktivisten noch auf dem Baukran. (cst/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
10 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
10
Was hältst du von der Juso-Erbschaftssteuer? Lass es uns wissen!
Die Volksinitiative der Juso fordert eine Erbschaftssteuer von 50 Prozent auf Vermögen ab 50 Millionen Franken – zugunsten eines ökologischen Umbaus der Wirtschaft. Was hältst du davon?

Die Erbschaftssteuer ist Teil der Volksinitiative «Für eine soziale Klimapolitik – steuerlich gerecht finanziert (Initiative für eine Zukunft)». Diese fordert eine Besteuerung von 50 Prozent auf Nachlässen und Schenkungen von mehr als 50 Millionen Franken.

Zur Story