Schweiz
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SVP-Parteipraesident und Nationalrat Albert Roesti, links, und SP-Parteipraesident und Staenderat Christian Levrat, rechts, geben sich die Hand, an der Seite von FDP-Parteipraesidentin und Nationalraetin Petra Goessi, Mitte, kurz vor der Elefantenrunde des Schweizer Fernsehens RTS und SRF mit den Praesidenten der Parteien, am Tag der eidgenoessischen Wahlen, am Sonntag, 20. Oktober 2019 in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Handshake der Verlierer: Albert Rösti (l.) und Christian Levrat vor der SRF-Elefantenrunde. Bild: KEYSTONE

Darum sind die Polparteien SVP und SP die grossen Verlierer der Wahlen

SVP und SP haben den politischen Diskurs in der Schweiz lange dominiert. Jetzt haben die beiden Polparteien bei den Wahlen vom Sonntag die grössten Verluste erlitten. Was ist schiefgelaufen?



Die Schweizer Politik erlebte an diesem denkwürdigen Wahlsonntag mit den enormen Gewinnen der Grünen und Grünliberalen einen Erdrutsch ohnegleichen. Auf der anderen Seite des Spektrums befinden sich die beiden Parteien, die lange den Ton angaben: Minus 3,8 Prozent Wähleranteil bei der SVP, minus 2 Prozent bei der SP.

Für die SVP sind ihre 25,6 Prozent das schlechteste Wahlergebnis seit 20 Jahren. Die SP landete mit 16,8 Prozent auf dem tiefsten Stand seit Einführung der Proporzwahl vor 100 Jahren. Beide Parteien mussten Abwahlen aus dem Nationalrat verkraften, unter denen sich gewichtige Namen befinden, etwa SP-Gewerkschafter Corrado Pardini und SVP-Gewerbler Jean-François Rime.

Der Wahlsonntag in Bildern

Während man bei der Volkspartei das Unheil hatte kommen sehen, wenn auch kaum in diesem Ausmass, herrschte bei der Sozialdemokratie eine gewisse Ratlosigkeit. Wie kam es zu diesen Verlusten? Ein Erklärungsversuch:

Themen

Es ist wahrlich keine neue Erkenntnis, aber die SVP dürfte massiv darunter gelitten haben, dass ihre Kernthemen nicht ziehen. Bei der Zuwanderung ist die Brisanz weg, die Zahl der Asylgesuche ist rückläufig, und in der Europapolitik liessen die anderen Parteien sie ins Leere laufen. Mit ihren Wurm-Plakaten erzeugte die SVP eine künstliche Aufregung, die beim Wahlvolk nicht verfing.

Die SP hat ein ähnliches Problem mit der Sozialpolitik. Obwohl die Zukunft der Altersvorsorge im Sorgenbarometer der Nation weit oben steht, war das Thema im Wahlkampf kein Renner. Ohnehin leidet die SP darunter, dass sie praktisch alle sozialen Ziele erreicht hat. Und in der Umweltpolitik steht sie trotz ihrem «Marshallplan» für das Klima völlig im Schatten der Grünen.

Konkurrenz

«Die Grünen haben grün im Namen, wir nicht», begründete SP-Präsident Christian Levrat in den Tamedia-Zeitungen die Verluste seiner Partei. Die Umweltpolitik dürfte für den grössten Teil der Einbussen verantwortlich sein. Auf viele Wählerinnen und Wähler wirken die Grünen auch unverbrauchter, ein Effekt, den etwa die SPD in Deutschland schmerzlich zu spüren bekommt.

Nicht ausschliessen kann man, dass die SP wegen ihrer Abwehrhaltung beim Rahmenabkommen mit der EU Stimmen an die Grünliberalen verloren hat. Die SVP hingegen hat die Konkurrenz kaum zu spüren bekommen, denn auch ihr unmittelbarer politischer «Nachbar», die FDP, hat Wählerstimmen und Sitze eingebüsst. In ihrem Fall hat ein anderer Effekt gespielt.

Mobilisierung

Albert Rösti im Interview

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Video: watson

SVP-Präsident Albert Rösti führt die Niederlage darauf zurück, dass viele Wählerinnen und Wähler zu Hause geblieben sind. Die Anzeichen sind überdeutlich, dass das rechtsbürgerliche Lager regelrecht kollabiert ist. Dafür spricht vor allem die Tatsache, dass die Wahlbeteiligung trotz Klima- und Frauenboom nicht wie erwartet gestiegen ist, sondern abgenommen hat.

Bereits bei den Zürcher Wahlen im April war besonders bei der älteren Wählerschaft ein Rückgang verzeichnet worden. Eine tendenziell überalterte Partei wie die SVP ist davon stark betroffen. Die Flaute in der Ausländerpolitik dürfte bei diesem Effekt eine wichtige Rolle gespielt haben. Ausserdem verstehen besonders alte Männer die Welt der Frauen- und Klimastreiks nicht mehr.

Das linke Lager hatte kein Problem mit der Mobilisierung, doch profitiert haben ausschliesslich die Grünen und zu einem gewissen Grad die GLP. Für Christian Levrat mindert dies den Schmerz. Es sei ihm viel lieber, «wenn ich heute unseren grünen Verbündeten gratulieren darf, als wenn ich heute einen Sieg der Rechten anerkennen müsste», sagte er den Tamedia-Zeitungen.

Personal

Thomas Aeschi, SVP-ZG, links, und Albert Roesti, SVP-BE, sprechen waehrend der herbstsession der Eidgenoessischen Raete, am Montag, 16. September 2019 im Nationalrat in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Thomas Aeschi und Albert Rösti sind kein mitreissendes SVP-Führungsduo. Bild: KEYSTONE

Levrat gilt als gewiefter Stratege, dennoch konnte der Freiburger den schleichenden Niedergang seiner Partei nicht aufhalten, seit er 2008 das Präsidium übernommen hat. Er muss sich fragen, ob ein personeller Wechsel angesagt ist, denn auch die beiden SP-Bundesräte sind nicht mehr taufrisch. Ein jüngeres und vor allem weibliches Gesicht an der Parteispitze würde nicht schaden.

Weitaus drängender sind die Personalprobleme bei der SVP. Christoph Blocher ist immer noch der mächtigste Mann in der Partei, aber er agiert praktisch nur noch hinter den Kulissen. Das frühere Führungsduo mit Präsident Toni Brunner und Fraktionschef Adrian Amstutz beherrschte den medialen Auftritt und konnte die Basis aufputschen, doch beide haben die Politbühne verlassen.

Ihre Nachfolger Albert Rösti und Thomas Aeschi leisten Schwerarbeit, doch als Hardliner wirken sie manchmal unfreiwillig komisch. Ein «Putsch» von oben wie in Zürich ist möglich. Aber wer soll sie ablösen? Roger Köppels Aktienkurs ist eher gesunken, im Gegensatz zu jenem von Magdalena Martullo-Blocher. Aber will die viel beschäftigte Nationalrätin einen Job an der Parteispitze?

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143Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Tjuck 22.10.2019 09:23
    Highlight Highlight Der Vorsprung der SVP (neu 53/-12 Sitze im Nationalrat) auf die SP (39/-4) wurde kleiner (absolut und relativ), der Vorsprung der SP (39/-4) auf die FDP (29/-4) blieb absolut gleich, wurde aber relativ grösser.
  • In vino veritas 22.10.2019 00:19
    Highlight Highlight Die SVP hat ihre 2015 zusätzlich gewonnen Stimmen (Dank der Asylkriese) nun wieder verloren. Ob der Klimawandel in vier Jahren auch noch ein wichtiges Thema sein wird? Sicher! Aber ob er an erster Stelle stehen wird? Ich persönlich glaube es eher weniger. Die Grünen müssen nun auch ihr sozialespolitisches Profil schärfen, wenn sie in vier Jahren weiter etablieren wollen. Der SP kann ich nur raten, ihre Politik zu überdenken. Schliesslich möchte der kleine nicht asylsuchende MANN auch vertreten sein. Wenn die SP ihn weiter ignoriert wird er zu den Grünen abwandern...
  • cicero 21.10.2019 21:23
    Highlight Highlight Nein!!! Das Resultat sei üüüberhaupt nicht schlimm und eigentlich hätte man es noch viiiiieeel schlimmer erwartet ... so erklingt es aus den SVP-Reihen. Und wenn schon jede(r) 4. WählerIn der SVP die Stimme gegeben hätte, dann darf man sich auch erlauben, der - Achtung O-Ton von Nationalrat A.G. - Schwedischen Göre die Schuld in die Schuhe zu schieben. Hand aufs Herz, eine solche Aussage kann nur von einem Lieli-Luusbueb kommen. Einfach peinlich!
  • El Vals del Obrero 21.10.2019 19:39
    Highlight Highlight (2/2) Und ob man den Kapitalismus nun zähmen oder überwinden will, bleibt wohl ewiges Streitthema.

    Da sind die grünen Visionen und Ziele einfacher. CO2-Ausstoss zu reduzieren ist sehr schwer. Aber doch einfacher als z.B. die KK-Prämien zu reduzieren.
  • El Vals del Obrero 21.10.2019 19:38
    Highlight Highlight (1/2) Bei SP/Grüne ist es wohl einfach so, dass es ein relativ grosses Wählerspektrum gibt, das immer oder meistens Rot/Grün wählt, da aber nach dem Motto "Mal dies, mal das".

    Dass die SP "praktisch alle soziale Ziele erreicht hat" würde ich aber stark bestreiten. Man denke an die KK-Prämien. Und schon vor 100 Jahren (Landesstreik) forderte man den 8h-Arbeitstag, welchen es heute immer noch nicht (ganz) gibt. Aber über sowas spricht man entweder nicht mehr oder es kommt die JUSO, die solche Ziele durch den Kakao zieht, indem sie 25-Stunden-Woche fordert.
  • Altweibersommer 21.10.2019 18:20
    Highlight Highlight Drei Dinge:

    1. Ich bin sehr zufrieden mit Levrat und der SP, die Grünen konnten aber mein Anforderungsprofil (links, kompetent, jung, weiblich) insgesamt besser erfüllen.

    2. Kompliment an die SVP die ihre Niederlage anständig und demokratisch akzeptiert hat.

    3. Die FDP hatte während meinen Lebzeiten noch nie viel Profil, aber mit Petra Gössi wurde ein neuer Tiefpunkt erreicht.
    • Barracuda 21.10.2019 18:51
      Highlight Highlight 1. Und 3. Einverstanden. Bei Punkt 2 bin ich gar nicht einverstanden. Ich habe gestern viele Wahlsendungen gesehen und bei allen hiess es immer nur "die anderen", "böser Klimahype", etc. Nur sehr selten hat man die Fehler bei sich gesucht. Alfred Heer, der mit peinlichem Vokabular und wie der letzte Bauerntrampel auf TeleZüri rumjammerte, setzte dem die Krone auf. Rösti hat sich in der Präsidentenrunde auch schwach rausgeredet.
      Aber eben, es gibt eine die toppt sie alle... Gössi! Diese Dame ist bei mir sympathiemässig komplett unten durch.
  • Phö 21.10.2019 18:16
    Highlight Highlight Ganz ehrlich habe nach Jahrzenten SP dieses Jahr auch die Grünen gewählt. Bei mir ist es jedoch nicht nur um die Klimapolitik gegangen. Für mich war die Netzpolitik entscheidender.
  • Maracuja 21.10.2019 18:14
    Highlight Highlight <Ohnehin leidet die SP darunter, dass sie praktisch alle sozialen Ziele erreicht hat.>

    So einen Satz raushauen kann nur jemand, der in einer gemütlichen Nische lebt. Der vor über hundert Jahren im Generalstreik geforderte 8-Stunden-Tag wurde bis heute trotz massiver Effizienzsteigerungen noch nicht gesetzlich eingeführt. Soziale Probleme nehmen in diesem Land wieder zu: immer mehr Rentner, welche EL benötigen, immer mehr Menschen, welche die KK-Prämien nicht mehr stemmen können, immer mehr Arbeitslose ü. 50, die keine oder nur noch prekäre Arbeit finden.
    • IchSageNichts 21.10.2019 20:18
      Highlight Highlight Stimmt doch nicht! Immer die gleiche Leier von alten Arbeitslosen etc.
      Effizenzstiegerung flossen eben in mehr Konsum. Kenne unzählige Leute die auch mit 80% Pensum genug zum Leben hätten aber halt dann lieber Opel Zafira Sport fahren statt Dacia oder in die Malediven statt nach Kroatien fahren.
      Wir wollen nicht! Gruss ein 80% er ohne Auto!
  • Tjuck 21.10.2019 18:05
    Highlight Highlight Die FDP hat auch vier Sitze verloren, nicht nur die SP. Also gehört auch die FDP zu den Verlierern. Und die SVP hat 12 Sitze verloren! Von der FDP sind die Leute zu weg den Grünliberalen gewechselt, von der SP zu den Grünen. Und von der SVP wohin?
    • Markus K 21.10.2019 18:41
      Highlight Highlight Ins Altersheim...
    • Gonzolino_2017 21.10.2019 19:47
      Highlight Highlight Lies den Titel! Es geht um die Pol-Parteien und die FDP ist keine Pol-Partei, wird deshalb auch nicht genannt - im Grundsatz eigentlich ganz einfach ...
      Und von der SVP wohin? Die SVP konnte nicht mobilisieren, die Wähler blieben (vielleicht aus Protest) zuhause und die „Wechselwähler„ haben irgendwo gestimmt! Die SP konnte den Schaden aufgrund der Listenverbindungen in Grenzen halten ...
    • borael 21.10.2019 20:55
      Highlight Highlight Mich irritiert auch, dass die SP als grosse Verlierer dargestellt werden, wo doch die FDP und die BDP auch 4 Sitze verloren haben und die CVP -3. Oder habe ich etwas nicht verstanden?
      Ich als SP-Wählerin kann gut damit leben, dass die SP nun schlechter dasteht, weil ich mich durch die Grünen auch sehr gut vertreten fühle.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Martin68 21.10.2019 17:45
    Highlight Highlight Wie kann man der Verlierer sein, wenn man immer noch am meisten Wähler hat?? In vier Jahren wird die SVP ein Glanzresultat erreichen,, da von Linker Seite keine praktizierbaren und zu Ende gedachten, praktizierbaren Vorschläge zum Klimawandel kommen werden und die Wähler dann aus Frust wieder nach rechts kippen.
    • Tjuck 22.10.2019 09:15
      Highlight Highlight Martin68 ist Hellseher.
  • Klebeband 21.10.2019 17:14
    Highlight Highlight 1. Die Grünen sind auch eine Polpartei.
    2. "Ausserdem verstehen besonders alte Männer die Welt der Frauen- und Klimastreiks nicht mehr." -->Da wäre ich mir nicht so sicher. Also Männer, die in den 60ern und 70ern jung waren, haben glaubs keine Probleme, diese Welt zu verstehen. Bei teils jüngeren Generationen bin ich mir da nicht so sicher...
  • Mens sana 21.10.2019 16:32
    Highlight Highlight Die beiden Polparteien? Klingt, als würden beide den äussersten Rand des politischen Spektrums abdecken und die anderen Parteien befänden sich irgendwo dazwischen. Das trifft aber ganz sicher nicht am linken Flügel zu. Die Grünen waren schon immer eine Melonenpartei: Aussen grün, innen rot, nebst ihren grünen Anliegen (was von Nahem betrachtet nicht immer auch ökologisch bedeutet) vertreten sie auch deutlich linksradikalere Positionen als die SP (zumindest die Erwachsenen; die pubertierenden Jusos kann man eh nicht ernst nehmen).
  • poperoger 21.10.2019 16:30
    Highlight Highlight Ich sehe Rösti im Bild und lese automatisch Polterparteien.
  • Bruno Wüthrich 21.10.2019 16:25
    Highlight Highlight "Ausserdem verstehen besonders alte Männer die Welt der Frauen- und Klimastreiks nicht mehr."

    Würde diese Aussage stimmen, würden die alten Männer eben gerade "zgrächtem" wählen gehen und auf die SVP setzen. Diese Vermutung dürfen wir also getrost vergessen.

    Und dann immer wieder die Forderung nach einer Frau. Selbstverständlich muss man jetzt Perosnalfragen an der Parteispitze der SP stellen. Und klar, dass es - gerade in der SP - auch eine Frau sein kann. Aber doch nicht zwingend. Was soll der Blödsinn? Es braucht genau die Person, welche die Partei am besten lenken und verkaufen kann.
  • Uf em Berg 21.10.2019 16:17
    Highlight Highlight Es haben jetzt die Parteien, welche auf den Klimaschutz gesetzt haben gewonnen. Es bleibt abzuwarten, was die Parteien in anderen Bereichen, die auch angegangen werden müssen bringen. Das wurde meines Erachtens vernachlässigt und die Parteien, die sich nicht nur auf das Umwelt-Thema konzentriert haben, abgestraft. Daher haben sowohl SVP wie auch SP verloren. In ein paar Jahren wissen wir mehr und können an den nächsten Wahlen allenfalls reagieren...
    • Gonzolino_2017 21.10.2019 19:53
      Highlight Highlight Die Wahlen Und das Klima-Thema wurden massgeblich durch die Medien bestimmt, deshalb konnten andere Themen gar nicht erst aufkommen! Auch hier müsste man sich politisch die Frage stellen (nicht aufgrund des Resultates) ob es in einer Demokratie richtig ist, wenn die Medien in dieser Art und Weise beginnen die Wähler ganz bewusst zu beeinflussen und damit in die Meinungsbildung/das Wahlverhalten eingreifen ...
    • Shlomo 21.10.2019 21:37
      Highlight Highlight Mich nimmt eher Wunder ob die Grünen und Grünliberalen auch mit griffigen Massnahmen Zur CO2-reduktion aufwarten können. Bis jetzt sind nähmlich noch von beiden noch keine Ideen gekommen.
    • Uf em Berg 22.10.2019 08:16
      Highlight Highlight @Gonzolino: Ich erwarte von wahlberechtigten Personen schon, dass man weiter denkt als eine Schlagzeile. Und solange keine Unwahrheiten in den Medien publiziert werden, bin ich für die Pressefreiheit, auch wenn mich selbst die Unterschätzung des Lesers ab und zu nervt. Und des weiteren ist es der Leser, der nicht mehr bereit ist, für Medien zu zahlen. Logische Folge: Die Berichterstattung ist durch Werbeträger beeinflusst und/oder es wird Aufwand und somit Recherche gescheut. Es gibt nunmal nicht den Föifer und s'Weggli.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lowend 21.10.2019 16:15
    Highlight Highlight Das Wahlergebnis lässt einfach hoffen, dass die Politiker wieder zu kompromissfähigen Lösungen finden müssen, da es keine Blöcke mehr gibt, die sich, wie die SVP/FDP-Bastion in den letzten 4 Jahren, gegen jegliche ihnen nicht genehme Lösung sperrte.

    Ohne Kompromisse mit der Mitte funktioniert in der Schweizer Politik in den nächsten Jahren darum gar nichts mehr und das ist gut so, denn es war bis auf die letzten 4 Jahre eigentlich immer so.
  • Toni.Stark 21.10.2019 16:13
    Highlight Highlight Die heimliche Siegerin ist in Tat und Wahrheit die CVP.
    • Tjuck 22.10.2019 09:18
      Highlight Highlight Wieso?
  • jaähä 21.10.2019 15:56
    Highlight Highlight Klsr die SP hat Sitze und Wähleranteil verloren, ist aber gleichzeitig gewinnerin. Für jemandem, dem es nicht um den eigenen Erfolg geht, sondern um Ideologie und werte, dem spoelt es keine Rolle ob grün oder sp gewählt wird, man sollte deshalb das abschneiden der sp und der grünen in erster linie gemeinsam betrachten und erst dann zwischen den Parzeien unterscheiden.
  • Bivio 21.10.2019 15:53
    Highlight Highlight Die Themen hatten sicher den grössten Einfluss auf die Wahlen. Seit gut einem Jahr wurde primär über das Klima diskutiert. Das pusht die Grünen. Die SVP und andere bürgerliche Parteien haben hier das Nachsehen. Auch wenn die SVP bei allen Wählerschichten (Alter + Einkommen) stärkste Kraft bleibt.
    Dies war 2015 anders (Asyl + Nachwehen PFZ)
    Wenn die Grünen in 4 Jahren nicht einen deutlichen Einbruch erleben wollen, müssen sie sich jedoch gehörig wandeln. Sie müssen von der 1-Thema Partei zu einer echten Volkspartei entwickeln mit eigenen Positionen auf versch. Themen (AHV, Asyl, KK etc.).
    • Gonzolino_2017 21.10.2019 19:58
      Highlight Highlight Sobald Erdogan seine Drohung wahrmacht und die Asyltore tatsächlich wieder aufmacht, kippt die Meinung auch bei uns wieder schlagartig (Und das wird er tun, weil seine Forderungen nicht erfüllt werden - weder die EU noch die USA werden sich erpressen lassen)
  • Uglyman 21.10.2019 15:40
    Highlight Highlight Die letzten Jahre wurde die SP von den Gewerkschaften geknechtet. Sie haben ein ganzes Jahr das Gespräch zum Rahmenabkommen verweigert um dann zu reklamieren weil es nicht weiter ging. Die Exponenten der Gewerkschaften wurden abgewählt. Vielleicht besinnt sich die Leitung der SP, dass auf Stumm schalten nichts bringt. Dialog gehört zur Politik,!


    • Liselote Meier 21.10.2019 16:04
      Highlight Highlight Die Grünen haben genau die selbe Position beim Rahmenvertrag wie die SP. Daran kann es also sicherlich nicht liegen.

      Das liegt daran, dass viele SP Wähler wohl Grüne panschiert haben

      https://gruene.ch/medienmitteilungen/mehr-steuerharmonisierung-statt-weniger-lohnschutz
    • Neruda 21.10.2019 17:41
      Highlight Highlight Warum wir der EU gratis einen schlechteren Lohnschutz schenken sollten, leuchtet mir nicht ein. Aber sie hätten diese rote Linie schon vor Verhandlungsschluss klar markieren sollen.
  • 370000 Flugmeilen hinter dem Mond 21.10.2019 15:38
    Highlight Highlight Ich vermute, es ging vielen Wählern wie mir: Du hast im smartvote Profil Grüne und SP gleichauf und entscheidest dich im Jahr 2019 für das Statement zur Klimapolitik. Obwohl die SP ebenfalls ein sehr grünes Profil hat, ist das Statement in grün ungemein eindeutiger.
    Schlussendlich mehr eine Verschiebung im linken Lager, aber kein Netto-Verlust.
    Bei der SVP liegt die Sache wohl anders. Überalterung und Urbanisierung spielen langfristig gegen sie.
  • Roger Keller (2) 21.10.2019 15:38
    Highlight Highlight also der "gewiefte Stratege Levrat" hat als amtierender Präsident einer staatstragenden Partei (2 Bundesräte, Erfinder der AHV usw") eine Direktwahl verpasst. Also da wäre mehr Kritik angebracht.
  • Raphael Stein 21.10.2019 15:34
    Highlight Highlight Schief gelaufen?
    Aus Parteisicht ja, aus Sicht der BürgerInnen, eher gut gelaufen.
    Etwas Farbe im Schwarz/Weiss Tempel zu Bern tut gut.
  • blueberry muffin 21.10.2019 15:21
    Highlight Highlight Schon wieder dieser Krypto Faschismus. Die Grünen sind nicht weniger Links als die SP, eher das Gegenteil. In letzter Zeit haben die Grünen die SP links überholt.

    Hauptsache man schreibt nicht Linksrutsch, sonst könnte die Medienpanikmache von wegen "Böse Rechtsextreme auf dem Siegeszug im Westen" nicht mehr fortgesetzt werden.
  • Tom T. 21.10.2019 15:15
    Highlight Highlight Retro ist vorbei. Verbands- und Gewerkschafts-Funktionäre weggespült. Ein Teil der Scharfmacher ebenfalls.

    Neoliberale und isolationistische Träume haben sich als schädliche Ilussionen entpuppt und wurden abgestraft.

    Die Sozialdemokratie leidet europaweit darunter, dass die Arbeiterschaft nur noch in Ruhe gelassen werden will und sich nicht vorstellen kann, dass die Sozis mehr können als reglementieren und verbieten.

    Der Souverän setzt grossteils auf Erneuerung.

    Wenn die CVP wieder in die Mitte kommt & der Freisinn sich auf seine einstigen staatstragendenden Tugenden besinnt kommts gut.
  • GraveDigger 21.10.2019 15:12
    Highlight Highlight Hmm.. Demokratie nach rechnerischer Logik:

    Wahlbeteiligung : 45.1% = ca. 2'500'000

    SVP 25.6% = 640'000
    SP 16.8% = 420'000
    FDP 15.1% = 377'500
    Grüne 13.2 = 330'000
    usw. usw
    Wenn man bedenkt das wir 8'600'000 Einwohner haben, wo bleibt da noch die Legitimation. Eine Minderheit von 2'500'000 wählt eine andere Minderheit die über eine Mehrheit entscheidet..
    • goschi 21.10.2019 15:26
      Highlight Highlight Nein, diese Milchmädchenrechnung führt zu falschen Annahmen

      Jeder kann und darf wählen, wer nicht wählt hat seine stimme schlicht vergeben und sie zählt nicht.
      Auch nicht zur Delegitimierung der Ergebnisse!

    • Astrogator 21.10.2019 15:28
      Highlight Highlight Wer sein Wahlrecht nicht wahrnimmt legitimiert automatisch die Wählenden über ihr politisches Schicksal mitzuentscheiden.
    • Freedom Fighter 21.10.2019 15:31
      Highlight Highlight Selten dämlicher Kommentar. Folglich muss jede Wahl und Abstimmung mit einer Beteiligung unter 50% für ungültig erklärt werden, weil die Legitimation fehlt? Weil die Mehrheit zu faul war, ihr demokratisches Recht wahrzunehmen? Also solch ein eklatantes Demokratie-Missverständnis würde ich nicht auch noch zur Schau tragen.
      Die Mehrheit jener, die gewählt haben, hat entschieden. Und diejenigen, welche ihren Hintern bei den Wahlen nicht hochgebracht haben, sollen jetzt gefälligst die Schnauze halten. Und das sage ich als Nicht-Grün-Wähler.
      Glückwunsch den Siegern der Wahl.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ironiker 21.10.2019 15:09
    Highlight Highlight Und wieso sagt eigentlich niemand etwas über die Aussage von Roger Köppel? Er wurde gefragt, ob den die Grünen nun ein Anrecht auf einen Bundesratssitz hätten.

    Man kann von seiner Politik halten was man will, aber seine Antwort sollte so manchem Politiker zu denken geben.

    https://www.srf.ch/play/tv/popupvideoplayer?id=13000c1d-8b79-4f03-8b13-0b4c331f71b3

    Ich könnte mir vorstellen, dass viele Stimmbürger genug von solchen Mätzchen und Spielchen haben. Gut gibts in Bern frisches Blut. Hoffe, die machen es besser!
    • D(r)ummer 21.10.2019 15:30
      Highlight Highlight Schön sowas von Köppel zu hören.

      Sehr sachlich.
    • ridega 21.10.2019 15:33
      Highlight Highlight Nur weil die SVP auf ihren zweiten Sitz so lange warten musste.

      Und er sagt auch nicht "JA" - sondern, dass man es sehr sehr ernst nehmen soll. Politiker blabla für "es müsste mich interessieren - aber so wirklich dann doch nicht"...

    • banda69 21.10.2019 15:49
      Highlight Highlight Das ist das Schlauste was je von Köppel zu vernehmen war.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ferd Blu 21.10.2019 15:05
    Highlight Highlight Du vergisst hier völlig die „Mithilfe„ der Massenmedien. Die Klimajugend wurde von denen ständig ins Rampenlicht gerückt und der Frauenstreik wurde massivst beworben. Ohne die Hilfe der Massenmedien hätten die Grünen kaum gewonnen. Die Klimajugendlichen konnten öfters oder immer mal wieder gratis auf Massenmedien wie Tamedia ihre Botschaft verbreiten mit einer Annonce, normalerweise kostet das mehrere zehntausend Franken. Eigentlich betrieben die Medien unterschwellig „Propaganda“ für die Grünen. Anders hätte es kaum Veränderungen gegeben bei der Sitzverteilung.
    • Astrogator 21.10.2019 15:29
      Highlight Highlight Also nicht mehr übers Klima schreiben, aber auch nicht mehr über Migration, Sozialhilfe Missbrauch und Islam?
    • D(r)ummer 21.10.2019 15:31
      Highlight Highlight Nun ja, die Protestierenden haben viel Krach gemacht. Da hat man halt viel berichtet, weil sonst nichts von einer anderen Ecke kam.
    • ridega 21.10.2019 15:34
      Highlight Highlight Aha... und was willst du uns damit sagen? Das die Klima-Demo eben doch was bringt?
    Weitere Antworten anzeigen
  • sunshineZH 21.10.2019 15:03
    Highlight Highlight Nunja ob eine Partei, welche immernoch ca. 1/4 Sitze für sich beansprucht und diese Mehrheit seit Jahren hat wirklich ein Verlierer ist wage ich zu bezweifeln.
    • Cerulean 21.10.2019 15:31
      Highlight Highlight Ich weiss ja nicht, wo du zur Schule gegangen bist, aber bei uns sind 25% keine “Mehrheit” 😉

      Diesen Diskurs haben wir ja seit dem Erstarken der SVP gehört. Grösste Minderheit bedeutet nicht Merheit. Das ist auch der Vorteil des Schweizer Systems: Dadurch, dass politische Mehtheiten gefunden werden müssen (im Gegensatz zu Zweiparteiensystemen wie in den USA) sind die politischen Entscheidungen gezwungenermaßen breit abgestützte Kompromisse.
    • Astrogator 21.10.2019 15:31
      Highlight Highlight Wenn man bedenkt, dass die Rechtspopulisten nichts auf die Reihe bekommen weil sogar die Bürgerlichen sie nicht aks ernsthaften Partner sehen - mehr Verlierer sein als SVP geht gar nicht.
      Genau das macht sie für die Verlierer der Gesellschaft so wählenswert, Opfer unter sich die sich gegenseitig bemitleiden.
    • Hans Jürg 21.10.2019 15:32
      Highlight Highlight Die Partei ist wohl nicht der Verlierer. Aber ich behaupte jetzt einfach mal, dass die SVP die Partei der Verlierer ist und sie von denen gewählt wird.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Yeah, right. 21.10.2019 14:53
    Highlight Highlight Es ist doch so: eine gewisse Zeit lang gibt es jeweils eine Mitte-Rechts/Rechtskonservative Mehrheit, die versucht, die Welt zu retten. Klappt aber nicht.

    Dann gibt es eine gewisse Zeit lang eine Mitte-Links/Linke Mehrheit, die versucht, die Welt zu retten. Klappt aber auch nicht.

    Dann gibt es einen Zuwachs für die Grünen/Grün-Liberalten Parteien, die versuchen, die Welt zu retten. Spoiler: Wird auch nicht klappen.

    Get on with it.

    • nuhresideeli 21.10.2019 15:33
      Highlight Highlight Chase Insteadman.
      grundsätzlich bin ich deiner Meinung.

      Aber die Veränderung bei den Grünen macht eben nicht die Partei sondern das Individuum.
      Um es in unseren Reichtumsverhältnissen zu sagen: mit VERZICHT.

      Think about it.
    • THEOne 21.10.2019 16:20
      Highlight Highlight 🤣🤣
      gesprochen wie ein wahrer meister.
      made my f*** ing day, danke
    • circumspectat animo 21.10.2019 19:31
      Highlight Highlight Es ist doch so: eine gewisse Zeit lang gibt es jeweils eine Mitte-Rechts/Rechtskonservative Mehrheit, die versucht, die Welt zu retten. Klappt aber nicht.

      Wirklich ?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dominik Treier 21.10.2019 14:50
    Highlight Highlight Ich begründe den Verlust der SP anders; Die grossen Ideen für den sozialen Ausgleich und das verkleinern der Einkommens- und Lohnschere fehlen oder man traut sich nicht Dinge wie ein Grundeinkommen, höhere Steuern für Reiche und weniger für arme, Abschaffung des Steuerwettbwerbs etc. anzusprechen. Die Spitze scheint mit ihren vergangenen Erfolgen um die Einführung verschiedener Sozialwerke im letzten Jahrhundert gesättigt und tut nichts mehr was dem kleinen Mann eine spürbare verbesserung bringen würde, ausser mit mehr oder weniger Erfolg und Einsatz, die Abbauversuche von Rechts zu bekämpfen.
    • FrancoL 21.10.2019 15:06
      Highlight Highlight Die Frage ist doch eher: Will der kleine Mann überhaupt etwas wenn es verbunden ist mit höheren Steuern für Reiche, Abschaffen des Steuerwettbewerbs etc.?
      Es ist sonderbar aber ein guter Teil und die Bürgerlichen fast geschlossen lehnen dieses Prinzip der Umverteilung ab, wieso liegt auf der Hand, man fürchtet die Konsequenzen, die von den Bürgerlichen immer mit grossen Verlusten an Arbeitsplätzen moniert werden.
      Die SP weiss, dass der Bewegungsspielraum sehr klein ist und die bürgerliche Mehrheit immer mit dem gleichen Totschlagargument kommt.
    • Bert der Geologe 21.10.2019 15:55
      Highlight Highlight Die SP-ler haben sich damals mit ihrem antikideologischen Grundsatzpapier selber ins Abseits manövriert. Dazu kam die durch die Gewerkschaften erzwungene trotzige Dialogsverweigerung beim Rahmenvertrag. Nun jammert sie, die Wähler hätten nicht gemerkt, dass sie grün sei. Die liberale linke Mitte als Wähler hat sie auf lange Sicht verloren.
    • Dominik Treier 21.10.2019 18:20
      Highlight Highlight Man muss eben den Kleinen auch mal zeigen, dass die bürgerlichen Argumente gegen all diese Massnahmen Mist sind und neue Steuern nur böse sind, wenn sie im Sinne der Bürgerlichen, den Ärmsten und dem Mittelstand aufgehalst werden müssen. Vielen ist gar nicht bewusst, dass es der Weltwirtschaft sogar besser, so gut wie noch nie gar, ging, als die Reichen einen Grossteil der Steuerlast zu tragen hatten. Man muss endlich von dem von rechts verordneten Image der Bettelpartei, zu einem kommen, dass sich für eine Gesellschaftsförderliche Wirtschaft, mit Vorteilen für KMU einsetzt!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Vorname Name 21.10.2019 14:49
    Highlight Highlight Ich frage mich noch immer wie dieses Resultat zustande gekommen ist🤔
    Das die Klima-Bewegung einen Einfluss haben wird war klar und das es viele Windfahnen Wähler gibt ebenfalls.
    Nur kann ich mir folgendes nicht erklären
    Rechts (SVP) verliert -12
    Mitte (FDP, BDP, CVP, GLP) -2
    Links (SP und GP) + 13
    Übrige (+1)
    Warum ist der Zuwachs der GP höher als der der GLP
    Wie gesagt, es gibt Windfahnen Wähler, aber das die nun Radikal eher die GP Wählen anstelle der GLP, ist für mich sehr fraglich!?
    • ridega 21.10.2019 15:23
      Highlight Highlight GLP werden nur ehemalige FDP'ler wählen. Alle Leute die tatsächlich was fürs Klima tun wollen, werden Grüne oder SP wählen...
    • Vorname Name 21.10.2019 15:35
      Highlight Highlight @ridega
      Verstehe ich dies richtig, du meinst es gibt Leute die vorher SVP wählten und jetzt die GP?
      Von einem Extrem ins andere, kaum vorstellbar!
    • Bert der Geologe 21.10.2019 16:03
      Highlight Highlight @Vorname Name: du hast recht, das bedarf der Analyse. Ich gehe davon aus, dass die jungen Klimaaktivisten grün wählten und Grünwähler, die 2015 zu Hause chillten nun wieder wählen gingen. Frustrierte SVP-Wähler sind hingegen eher zu Hause geblieben, als dass sie FDP oder Mitte oder gar links wählten. Es dürfte also eher eine Frage der Mobilisierung der eigenen Basis, als eine Reaktion der Wechselwähler sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Illuminati 21.10.2019 14:48
    Highlight Highlight Ganz klar nach 4 Jahre Bürgerliche Politik, welche mehrheitlich am Volk vorbei politisierten (siehe Umternehmenssteuerreform etc) wollte die Bevölkerung diese bürgerliche Mehrheit wieder brechen. Und dänn wäre wäre ohne den Klimahype (nicht negativ gemeint) die SP die ganz ganz grosse Gewinnerin gewesen.
  • Konstruktöhr 21.10.2019 14:43
    Highlight Highlight Die Grünen sind genau so eine Polpartei, nur wissen das wahrscheinlich viele nicht wirklich...
  • Scaros_2 21.10.2019 14:40
    Highlight Highlight Finde Rösti hat das gestern äusserst nüchtern und pragmatisch analysiert. Sie haben das verloren, dass sie bei der letzten Wahl gewonnen haben. Sprich diese Wählermenge die damals die ganzen Asylthemen als "Push" nutzten um wählen zu gehen sind nun weg weil das thema nicht mehr zieht dafür kam eine meute von Wählern die wegen dem Klima gewählt haben.

    Auch fand er, dass auch schon vorher durchaus nicht immer Rechts entschieden wurde und man nun ggf. vielleicht öfters das Referendum ergreiffen wird.
    • FrancoL 21.10.2019 14:54
      Highlight Highlight "dafür kam eine meute von Wählern"
      Find ich nun weder elegant nich sinnvoll das Wort "Meute" zu brauchen.
      Es zeigt allerhöchstens wessen Geistes Kind Sie sind, was auch nicht sehr hilfreich ist.
    • Bert der Geologe 21.10.2019 14:59
      Highlight Highlight Sie hatten schlicht und einfach keine Ideen zu den Themen, welche die Wähler und potentiellen Wähler derzeit am meisten beschäftigen. Daraufhin haben sie panisch erklärt, die aktuellen Probleme seien keine Probleme und falls doch, seien die Ausländer und die Linken schuld. Erstaunlich, dass 25% der Wähler ihnen dies noch abgenommen haben. Wahrscheinlich meinten sie, das sei der typische SVP-infantile Humor.
    • Doublethink 21.10.2019 15:05
      Highlight Highlight Das kann ich zustimmen. Allerdings habe ich den Eindruck, dass zusätzlich der SVP die Wähler wegsterben, bzw. senil werden.
      Mit der aktuellen Strategie dürfte sie nur wenige junge begeistern können.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Now 21.10.2019 14:40
    Highlight Highlight Das Problem der SP ist, dass für Personen die Wahlberechtigt sind in diesem Land schon fast soziale Probleme geschaffen werden müssen. Dies zeigt sich zum Beispiel in der Gleichberechtigung von Frau und Mann, was schon eine Sorge auf sehr hohem Niveau ist. Die Bewirtschaftung dieser Probleme wirkt dann oft übertrieben und radikal.

    Auf der anderen Seite fehlt es der Partei irgendwie an Mut und Vision die Gesellschaft grundlegend zu verändern und sie verstrickt sich in in einem kleinlichen Kampf um Rechte von Minderheiten.
    • ridega 21.10.2019 15:25
      Highlight Highlight Also ich hab nicht mehr SP gewählt, weil sie mir nicht Radikal genug sind.
    • Now 21.10.2019 15:36
      Highlight Highlight In Hinblick auf was nicht radikal genug?
    • ingmarbergman 21.10.2019 16:09
      Highlight Highlight Lass mich raten, du bist ein weisser Mann ohne Migrationshintergrund, der ausserdem genug Geld hat.

      Stell dir vor, es gibt viele Leute in unserem Land, die nicht so viel Glück hatten bei der Auslosung des Lebens. Dass diese die gleichen Chancen haben im Leben, dafür setzt sich dir SP ein.

      Wenn du bei einem 100m Lauf mit 80m Vorsprung starten darfst, kannst du nicht sagen, dass die anderen nicht so tun sollen, weil ja jeder die gleiche Strecke rennen muss.
    Weitere Antworten anzeigen
  • paddyh 21.10.2019 14:40
    Highlight Highlight Gibt es Statistiken, wo man den Wähleranteil aufgesplittet nach Alter finden kann? Habe gestern die Theorie gehört, dass der SVP die Wähler einfach wegsterben. Würde mich wirklich interessiert, wie die SVP bei den 18-30 jährigen abschneidet. Und selbst in meiner Generation 30-40 kenne ich wirklich niemanden, der SVP wählt. Aber ich muss auch eingestehen, dass ich in einer eher städtischen Blase Lebe.
    • Ferd Blu 21.10.2019 15:10
      Highlight Highlight Wobei viele Junge Links/Grün gerichtete Personen werden Rechts/Konservativ wenn sie älter werden, ich finde die Frage sollte man anders stellen, wie, wird dies noch der Fall sein? Wird das Grün/Linke Gedankengut bei den Jungen sich auch im Alter verfestigen?
    • Vorname Name 21.10.2019 15:26
      Highlight Highlight Darf ich erfahren in welcher Branche du arbeitest?
    • MacB 21.10.2019 15:57
      Highlight Highlight @paddyh: kommt sicher noch. Das dauert jeweils eine Weile und ist auch dann nicht zu 100% korrekt.

      Auf dem Land wählen aber auch junge Leute durchaus SVP, Stichwort Sozialisierung. RUndherum wählen viele so, also wird es gelernt. Ebenso ist es ja in der "städtischen Blase" wie du es nennst auf der anderen Seite des Spektrums :)
    Weitere Antworten anzeigen
  • tzhkuda7 21.10.2019 14:26
    Highlight Highlight Zurecht

    Beide parteien bleiben in ihren Positionen fast schon festgefahren was die Konsensmöglichkeit stark einschränkt. Das beide Parteien dafür abgestraft werden, ist ein gutes Zeichen.

    Ich wünsche mir,wie wohl viele auch, eine starke Mitte die verwucht konsense zu erringen stattbstehen zu bleiben.

    Vom Kindergarten der Polparteien ganz abgesehen.
    • FrancoL 21.10.2019 15:13
      Highlight Highlight Kindergarten nur der Polparteien? Schauen Sie sich einmal die FDP und die CVP an und sagen Sie mir wieso dies kein Kindergarten ist? Weil sie einmal mit diesem und dann wieder mit dem anderen koalieren? Wohl kaum, denn dann würde Sie zumindest bei der SP nicht von Kindergarten sprechen, denn sie koaliert ja, sonst könnte die Mitte ja auch nicht koalieren. Es braucht immer mindestens 2 Parteien um eine Koalition zu bilden.
    • Carl Gustav 21.10.2019 16:47
      Highlight Highlight Die " erwachsenen" Parteien weichen ihre Standpunkte auf um eine Lösung zu erzielen.
      Für die " Kindergarten" Parteien ist keine Lösung der Optimalfall.
      Denn so granzt man sich ideologisch ab. Alle anderen sind dann unsolidarisch, unschweizerisch, frauenfeindlich, wirtschaftschädlich, xenophob....und und und.

Grüne überflügeln CVP, SVP weiterhin im Minus – das SRG-Wahlbarometer in 4 Grafiken

Der Höhenflug von Grünen und GLP geht weiter. Die Grünen verdrängen gemäss SRG-Wahlbarometer die kriselnde CVP als viertstärkste Kraft. Die SVP liegt weiterhin deutlich unter dem Wähleranteil von 2015, stabilisiert sich allerdings.

Am kräftigsten zulegen kann weniger als zwei Monate vor den nationalen Wahlen 2019 die Grüne Partei. Gemäss dem jüngsten SRG-Wahlbarometer kommt sie auf einen Wähleranteil von 10.6 Prozent. Dies entspricht einem Plus von 3.4 Prozentpunkten. Damit legen die Grünen im Vergleich zum Wahlbarometer von Anfang Juni nochmals 0.2 Prozentpunkte zu. Sollte sich der Wert aus dem SRG-Wahlbarometer bei den Wahlen vom 20. Oktober bewahrheiten, wäre es das beste Wahlresultat, das die Grünen je in der …

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