Gewitter und Starkregen haben am Dienstagabend Genf, das Baselbiet und die Waadt teilweise unter Wasser gesetzt. Der Genfer Luftraum musste für zwei Stunden gesperrt werden. Die Feuerwehren in Basel-Landschaft und in der Waadt leisteten hunderte von Einsätzen.
Starke Gewitter wurde aus dem Kanton Basel-Landschaft und der Waadt gemeldet. Die Waadtländer Feuerwehr rückte in der Nacht auf Mittwoch wegen Gewitter zu über 200 Einsätzen aus. Laut Angaben der Kantonspolizei verursachte das Unwetter nur Sachschäden und es gab keine Verletzten.
Besonders betroffen war die Region Morges. «Wir waren weit über dem hundertjährigen Hochwasser» in Morges, sagte der Sprecher der Kantonspolizei, Jean-Christophe Sauterel, am Mittwochmorgen Keystone-SDA. Der Abfluss der Morges habe 45 m3/Sekunde erreicht, während der Pegel eines hundertjährigen Hochwassers bei 34 m3/Sekunde liege.
Die massiven Niederschläge liessen den Fluss Morges über die Ufer treten und führten insbesondere am linken Ufer zu Überschwemmungen, so eine Mitteilung der Stadt. Laut Sauterel sollte sich die Lage im Laufe des Mittwochs wieder normalisieren
Mehrere hundert Meldungen zu überfluteten Kellern, Stromausfällen und anderen Schäden gingen allein bei der Kantonspolizei Basel-Landschaft in Liestal ein, wie eine Sprecherin der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte. Betroffen waren neben der Kantonshauptstadt vor allem auch Frenkendorf und Füllinsdorf.
Es ist gefühlt vorbei mit normalen #Gewittern Woher kommen all die Steine? #Unwetter #Liestal #Sichtern #Meteo pic.twitter.com/PuuYwomD9p
— MatieuKlee (@MatieuKlee) June 25, 2024
Am Mittwoch ziehen erneut Gewitter über die Schweiz. Lokal sind starke Regenfälle zu erwarten. Warnungen gibt es für die Region Bodensee. Aber auch im Süden der Schweiz kann es erneut zu viel Niederschlag kommen. Ab Donnerstag sollte sich die Wetterlage dann wieder etwas beruhigen. (cma/sda)