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Wetter Schweiz: Nach den Frühlingstemperaturen kommt die Polarluft

Mit gefrorenem Schnee ueberzogene Baeume, aufgenommen am Freitag, 2. Dezember 2022, in St. Margrethenberg. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)
Ab Anfang nächster Woche wird es kalt in der Schweiz. Bild: keystone

Sturmtief «Henk» sorgt für Orkanböen in der Schweiz – bald wird's aber frostig

Zurzeit zeigt sich das Wetter noch sehr wechselhaft, mit viel Wind und für die Jahreszeit zu warmen Temperaturen. Das wird sich in den kommenden Tagen ändern.
04.01.2024, 04:5504.01.2024, 14:51

Am Mittwoch hat das Sturmtief «Henk» über Dänemark auch in der Schweiz für einen stürmischen Tag gesorgt. Auf dem Säntis AI wurde am Abend eine Orkanböe von 140 Kilometern pro Stunde gemessen. Aber auch in Tieflagen blies es kräftig, in Egolzwil LU etwa mit 118 Km/h.

Die stärksten Winde traten am Abend vielerorts mit dem Durchgang einer Schauerlinie auf, wie MeteoSchweiz im Kurznachrichtendienst X mitteilte. Die kräftigsten Böen vor allem aus Südwest und West wurden bis am Abend neben dem Säntis auf dem Chasseral BE (136 Km/h) und auf dem Hörnli (125 Km/h) registriert.

Im Flachland stürmte es ebenfalls kräftig, etwa in Neuenburg (104 Km/h) und Steckborn TG (99 Km/h). Laut Meteorologen soll der Wind im Verlauf des Donnerstags etwas nachlassen, trotzdem dürfte er noch mässig bis stark sein. Wer Glück hat, kann aber noch einige Sonnenstrahlen erwischen. Die Chancen dazu stehen besonders in den Alpen gut.

Wechselhafte Tage bis Sonntag

Am Freitag dehnt sich dann ein Tief bei den Britischen Inseln weiter nach Süden aus. Daraus entsteht gemäss MeteoNews ein eigenständiges Tiefdruckzentrum im westlichen Mittelmeerraum. Für die Zentral- und Ostschweiz bedeutet das noch eine längere Trockenzeit, bei wechselnder Bewölkung. In den Alpen findet der Föhn Einzug und von Westen her fällt in der Romandie bereits etwas Regen. Für Schnee reicht es gemäss MeteoNews erst auf einer Höhe ab 1100 bis 1400 Metern.

Die Wetteraussichten ab Freitag bis Mittwoch

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Bild: meteonews

Am Wochenende schliesslich erreicht die Schweiz sowohl Niederschlag als auch die Kälte. Das Tiefdruckgebiet, das sich am Samstag über Italien befinden wird, bringt dabei zuerst Regen. Ab Samstagabend sinkt die Schneefallgrenze von 800 Meter weiter auf 600 bis 500 Meter. Am Sonntag kommt die Bise hinzu, es schneit und die Temperaturen befinden sich um oder knapp über dem Gefrierpunkt. Allzu viel Schnee darf aber gemäss MeteoNews nicht erwartet werden.

Dauerfrost und Bise ab Montag

Ab Montag müssen dann Handschuhe und Schal definitiv wieder hervorgenommen werden: Es stellt sich eine kalte Wetterphase mit Dauerfrost ein – eine Reihe von Eistagen mit Minustemperaturen. Doch damit nicht genug: Die ziemlich zügige Bise, die dabei bläst, verstärkt dank Windchill-Effekt die gefühlte Kälte zusätzlich.

Immerhin: Ab Montag zeigt sich zwischen Hochnebelfetzen und Wolken auch die Sonne wieder, am Dienstag und Mittwoch dürfte es sogar recht sonnig werden. Aber eben: kalt!

(lak/sda)

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Ab Mittwoch kannst du per Post Digitale Briefe verschicken
Der digitale Brief gehört ab Mittwoch zur Grundversorgung der Post. Privatkundinnen und -kunden der Post können digitale Briefe verschicken und empfangen. Wer das nicht möchte, kann den Brief auch weiterhin vom Pöstler erhalten. Die Nutzung des neuen Angebots ist freiwillig und der Empfang kostenlos.
Erstmals seit 177 Jahren werde ein digitales Produkt Teil der Grundversorgung, sagte Nicole Burth, Leiterin Digital Services Post, am Dienstag im Mediengespräch in Bern. «Das ist ein historischer Moment». Diese Art der formellen Kommunikation sei eine einheitliche, sichere Dienstleistung für alle, denn der E-Mail-Versand sei kein guter Weg, um sensible Daten auszutauschen. Zudem entspreche dies einem Bedürfnis der Schweizer Bevölkerung.
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