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Spaziergaenger geniessen das milde Wetter am Zuerichsee in Zuerich, am Weihnachtstag, Freitag, 25. Dezember 2015. Das Warten auf den Winter geht am diesjaehrigen Weihnachtstag weiter. In der ganzen Schweiz steigen die Temperaturen verbreitet ueber die 10-Grad-Marke. Ein Wetterumbruch ist nicht in Sicht. Es ist fuer die Jahreszeit weiterhin viel zu mild, wie ein Sprecher von MeteoSchweiz sagt. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Strollers enjoy the mild weather on the shore of the Lake Zurich in Zurich, Switzerland, on Christmas Day, Friday, 25 December 2015. Wide parts of Europe experience springlike weather and temperatures over the Christmas season. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Die Weihnachtstage waren geprägt von Sonne und viel zu milden Temperaturen.
Bild: KEYSTONE

Die Temperaturen sinken – kommt jetzt endlich auch der Schnee?



Wer heute am frühen Morgen das Haus verlassen hat, dürfte zum ersten Mal in diesem Jahr den Eindruck gehabt haben, dass der Winter in der Schweiz angekommen ist. Die Temperaturen lagen am Gefrierpunkt, die Strassen waren zum Teil glatt.

Doch war das nur eine Momentaufnahme oder dürfen wir nun – nachdem die Weihnachtstage alles andere als winterlich waren – tatsächlich damit rechnen, dass die kalte Jahreszeit hierzulande Einzug hält? «Ja, es wird jetzt definitiv endlich kälter. Ab Neujahr können wir mit normalen Temperaturen rechnen – also mit welchen, die für diese Jahreszeit üblich sind», erklärt Sabrina Lang, Meteorologin von Meteo Schweiz.

Das Flachland muss sich weiterhin gedulden

Bis und mit Donnerstag ist es also noch vergleichsweise warm, mit dem Neuen Jahr kehrt temperaturtechnisch Normalität ein. Damit wir aber von einem «echten» Winter sprechen können, stellt sich wohl noch die Frage nach dem Schnee.

Auch diesbezüglich hat die Meteorologin gute Neuigkeiten – zumindest für die mittleren und höheren Lagen: «In der Silvesternacht rechnen wir mit Niederschlag. In der Westschweiz dürfte der erste Schnee pünktlich zum Feuerwerk fallen, in der Ostschweiz rechnen wir damit in der zweiten Nachthälfte.» Die Schneefallgrenze werde dann auf 1000 Meter sinken.

Zwar sollen in der Silvesternacht selbst in den betroffenen Regionen höchstens ein paar Millimeter Schnee fallen, die Prognosen deuten jedoch immerhin in die richtige Richtung: «In den mittleren Lagen rechnen wir im Neuen Jahr definitiv mit mehr Schnee. Die Skigebiete können sich also freuen – die warten schliesslich schon die ganze Zeit darauf», so Lang.

Wer in den kommenden Tagen keine Gelegenheit dazu bekommt, einen Ausflug in die Berge zu machen, der muss sich laut Lang in Sachen Schnee weiterhin gedulden, denn «im Flachland rechnen wir nicht damit, dass es schneien wird – auch in der nächsten Woche nicht». (viw)

Passend dazu: So war das Wetter in den letzten Tagen in Europa

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Badewetter in Europa
quelle: ap/ap / bob edme
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