Schweiz
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epa07538769 A Boeing F/A-18 Super Hornet fighter jet takes off during a test and evaluation day at the Swiss Army airbase, in Payerne, Switzerland, 30 April  2019.  EPA/VALENTIN FLAURAUD

Der F/A-18 Super Hornet ist einer von mehreren Kampfjet-Typen, den die Schweiz ins Auge fasst. Bild: EPA/KEYSTONE

Braucht die Schweiz wirklich neue Kampfflugzeuge? 3 Argumente dafür, 3 dagegen

Ex-Kampfjetpilot Claude Nicollier empfahl an einer Pressekonferenz am Donnerstag der VBS-Führung, das Schweizer Stimmvolk zur Anschaffung von neuen Kampfflugzeugen zu befragen. Mit diesen drei Argumenten werden die Befürworter und Gegner im Abstimmungskampf aufwarten.



Pro Contra Header Gross

1. Sicherheit

Plakat der Befuerworter zum Gripen Kauf in Wohlen (AG) am Donnerstag, 24. April 2014. Am 18. Mai 2014 stimmen die Schweizer Stimmberechtigten ab ueber das Bundesgesetz ueber den Fonds zur Beschaffung des Kampfflugzeugs Gripen. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Auch bei der Gripen-Abstimmung stand die Sicherheit bei den Befürwortern zuoberst. Bild: KEYSTONE

Die Schweizer Armee braucht für ihre Wehrhaftigkeit auch eine Luftwaffe, sagen Befürworter eines neuen Flugzeugkaufs. Die F-5, die in den 70er-Jahren gekauft wurden, werden ausgemustert und die in den 90er-Jahren angeschafften F/A-18 stossen an die Grenzen ihrer Belastbarkeit.

Die Schweiz verfüge deshalb zwar über einige einsatzfähige Flugzeuge, diese müssten aber in absehbarer Zeit ersetzt werden. Deshalb sei es jetzt an der Zeit, sich nach neuen Flugzeugtypen für die Luftabwehr umzuschauen.

Diese fünf Kampfjets sind in der engeren Auswahl:

Warum setzen wir dann nicht auf günstigere Drohnen? Flugzeuge sind in diesem Zusammenhang herauszuheben, schreibt das VBS in ihrem Argumentarium. Das sagt auch der ehemalige Astronaut Claude Nicollier an der Pressekonferenz vom Donnerstag zum SRF. Wegen des guten Überblicks aus der Luft und der vielfältigen Einsatzgebiete seien Flugzeuge die beste Variante, die Sicherheit des Luftraumes sicherzustellen.

Auch der neueste Lagebericht zur Sicherheit der Schweiz des Nachrichtendienstes des Bundes (NDB) unterstützt die These, dass die Schweiz weiterhin eine schlagkräftige Armee braucht. So seien die europäischen Staaten «durch innere und äussere Krisen aussergewöhnlich stark belastet» und Russland «aktuell politisch gefestigt, wirtschaftlich robust und militärisch handlungsfähig wie nie mehr seit dem Fall der Sowjetunion.»

2. Eigenständigkeit

In this photo released by Britain's RAF, one of Britain's Royal Air Force Typhoon aircraft lifts off from an RAF base near Lincoln, England, Monday April 28, 2014, deployed to take part in the NATO Baltic Air Policing (BAP) mission over Estonia, Latvia and Lithuania.  The UK fast jets will reinforce the Polish contribution to provide NATO air policing over Baltic member states. Tensions in eastern Baltic states have escalated in response to the continued unstable situation in Ukraine. (AP Photo / RAF, Cpl Phil Major (RAF))

In Sachen Luftraumsicherheit will die Schweiz nicht (nur) auf Nato-Truppen setzen. Bild: AP/HOPD RAF

Die Schweiz ist sehr klein und ausserdem nur von befreundeten Staaten umgeben, betonen Gegner oft. Weshalb braucht man also überhaupt Flugzeuge, wenn man einfach mit den Nachbarländern zusammenarbeiten könnte?

Der Austausch mit den Nachbarländern zur Luftraumüberwachung und anderen sicherheitspolitischen Aspekten sei zwar wichtig, könne jedoch keine eigene Luftwaffe ersetzen, schreibt das VBS auf seiner Webseite: «Beim Luftpolizeidienst über dem eigenen Territorium oder Luftverteidigungs-, Luftaufklärungs- und Luft-Boden-Einsätzen geht es aber um grundlegende Fragen staatlicher Souveränität.»

Diese Souveränität gilt es laut den Befürwortern um jeden Preis zu schützen. Die Stichworte Unabhängigkeit und Neutralität sind auch im Schweizer Stimmvolk stark verankert und zum Schutze dieser braucht es eine starke Luftwaffe.

Besonders zur Wahrung der Neutralität müsse es jederzeit möglich sein, den Schweizer Luftraum für Kriegsparteien zu sperren. Dies sei momentan aber nicht gegeben, schreibt der Kommunikationschef der Schweizer Luftwaffe, Jürg Nussbaum, in der ASMZ: «Wenn die Schweiz – wie während des Kosovokrieges – ihren Luftraum für alle Kriegsparteien gänzlich sperren müsste, so wäre mit den zu Verfügung stehenden Mitteln eine effektive und dauernde Kontrolle des Luftraumes nicht durchführbar.»

Ausserdem seien die Nato und die EU mit eigenen Problemen beschäftigt: «Unsere politisch wesentlich exponierteren Nachbarn brauchen ihre ebenfalls knappen Mittel zum Schutze ihres Gebietes und ihrer Städte.»

3. Wirtschaftlichkeit

A Boeing F/A-18 Super Hornet fighter jet takes off during a test and evaluation day at the Swiss Army airbase, in Payerne, Switzerland, Tuesday, April 30, 2019. (KEYSTONE/Valentin Flauraud)

Zu einer schlagkräftigen Armee gehört eine schlagkräftige Luftwaffe, meint das VBS. Bild: KEYSTONE

Kampfflugzeuge kosten zwar viel, es kostet aber mehr, auf sie zu verzichten, so die Argumentation des VBS. So würde mit einer Abschaffung der Schweizer Luftwaffe auch wichtiges Know-How verloren gehen.

Würde man sich später dafür entscheiden, erneut eine Luftwaffe aufzubauen, würde dieses Know-How fehlen. Dann müsste man dieses kostenintensiv im Ausland einkaufen – was wiederum die Souveränität gefährden würde.

Pro Contra Header Gross

1. Wirtschaftlichkeit

Kampfjet GSOA

Die GSoA will den Kampfjet an die Urne bringen und wird deshalb das allfällige Referendum gegen neue Einkäufe ergreifen. Bild: gsoa

«Der Kauf neuer Kampfjets kostet die Schweizer Steuerzahlerinnen und Steuerzahler acht Milliarden Franken. Dazu kommen jährliche Unterhalts-, Instandhaltungs- und Betriebskosten», schreibt die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA) auf ihrer Webseite.

Insgesamt würde die Beschaffung und Instandhaltung der neuen Flugzeuge über den gesamten Einsatzzeitraum über 24 Milliarden Franken kosten, so die Rechnung der GSoA. Ein Kampfjet-Kauf sei damit nur ein unnötiger Luxus.

Auch in der Armee ist man sich nicht sicher, ob die beschränkten Ressourcen in neue Kampfflugzeuge gesteckt werden sollten: «Panzer, Artillerie und Flugzeuge gehören für die Schweiz, vor allem in grossen Mengen, langsam aber sicher zu der Vergangenheit», schrieb Dr. J.P. Nardin, ehemaliger Oberstleutnant, bereits 2004 in einem Leserbrief an die ASMZ. Das Magazin hatte damals seine Leserschaft nach Pro und Contra für eine Beschaffung neuer Kampfflugzeuge für die Schweiz befragt.

2. Notwendigkeit

ZUR MELDUNG, DASS ZWEI SCHWEIZER KAMPFJETS AM DIENSTAGMORGEN UM 8:30UHR EIN FLUGZEUG DER ISRAELISCHEN GESELLSCHAFT EL AL AN DER SCHWEIZER GRENZE BEI SCHAFFHAUSEN WEGEN EINER BOMBENDROHUNG ABGEFANGEN HABEN, STELLEN WIR IHNEN AM DIENSTAG 5. JULI 2016 FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG. - Der Kampfjet FA 18 der Schweizer Luftwaffe startet am Dienstag, 29. Juli 2008 vom Flugplatz Emmen zu einem Testflug. (KEYSTONE/Sigi Tischler)

Die Schweizer F/A-18 können noch länger gebraucht werden, meinen Gegner von neuen Flugzeugen. Bild: KEYSTONE

Die F/A-18, welche die Schweiz bereits besitzt, reichen völlig aus, um den Schweizer Luftraum zu schützen. Das sagen die Gegner von neuen Kampfflugzeugen für die Schweiz. «Acht bis zwölf Flugzeuge genügen, damit die Luftpolizei ihre Aufgabe zufriedenstellend erfüllen kann», schreibt Balthasar Glättli, Nationalrat der Grünen, am Donnerstag in einer Medienmitteilung.

Ausserdem wird der Sicherheitszustand in Europa nicht von allen Seiten ähnlich eingeschätzt wie vom NDB. Da die Schweiz «ein freundschaftliches Verhältnis zu den Nachbarländern» pflege und «keine Militäroffensiven im Ausland führt», sei auch keine unverhältnismässig grosse Luftwaffe von Nöten, so Glättli weiter.

Auch die GSoA sieht keinen Verwendungszweck für neue Flugzeuge: «Zur Erfüllung des Luftpolizei-Auftrags genügen die vorhandenen F/A-18 längst, zumal wir von Freunden umgeben sind.»

3. Nützlichkeit

ARCHIV -- ZUM TAGESGESCHAEFT DER WINTERSESSION, AM DONNERSTAG, 29. NOVEMBER 2018, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES THEMENBILD ZUR VERFUEGUNG -- Ein Soldat bedient einen Computer anlaesslich des ersten Cyber-Lehrgang, am Freitag, 21. September 2018, in der Kaserne Jassbach bei Thun. Die Armee schuetzt jederzeit – im Alltag wie in der Krise – ihre eigenen Informations- und Kommunikationssysteme vor Cyber-Angriffen. Dazu setzt sie Teile der Berufsorganisation der Fuehrungsunterstuetzungsbasis (FUB) ein, welche durch hoch spezialisierte Milizangehoerige der Armee unterstuetzt werden. (KEYSTONE/Peter Schneider).

Wird Krieg künftig vom Computer aus geführt? Das würde Kampfflugzeuge überflüssig machen. Bild: KEYSTONE

Allgemein stelle sich laut den Gegnern neuer Kampfjets die Frage, ob Kriegsflugzeuge überhaupt noch zeitgemäss sind. So stünden in Zukunft die Cyber-Abwehr und autonome Systeme wie Drohnen im Vordergrund.

So solle man sich auf konkrete Gefahren fokussieren. «Die Klimaerhitzung und die Cyber-Risiken. In diesen Bereichen gilt es zu investieren», so Nationalrat Glättli weiter.

Auch in den USA wird diskutiert, ob Kampfflugzeuge und ähnliches Gerät überhaupt noch gebraucht werden. In einem Bericht für die US-Navy schreiben die Verfasser, die Navy würde sich zu stark auf die kinetische und zu wenig auf die digitale Kriegsführung vorbereiten.

US-Präsident Donald Trump aber will das Gegenteil: Er hat diese Woche einen Entscheid zurückgenommen, einen alten Flugzeugträger in die Pension zu schicken. Nun soll die USS Harry S. Truman wieder aufgemotzt werden, für 20 Milliarden Dollar in den nächsten 20 Jahren. Dieses Geld war eigentlich für Cyberabwehr eingeplant, schreibt «Time».

Was passiert mit den Tiger Kampfjets der Schweiz?

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Video: srf

Die geheime Einkaufsliste des Militärs

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136Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • dho 05.05.2019 17:02
    Highlight Highlight Das Schweizer Volk wird die Vorlage bachab schicken.
  • äxgüsi 05.05.2019 13:55
    Highlight Highlight Für die Luftpolizei würde ich ausgewählte Polizisten aus den Hochgebirgen (Zermatt bis Graubünden) mit grossen Heliumballons ausrüsten. Diese könnte man dann taktisch abheben lassen und so den Luftraum mit gut ausgebildeten und an Höhen gewöhnten Personell schützen. Pluspunkte sind auch die sympathischen Akzente, die einen freundlichen Eindruck und einen angenehmen Transport durch den Luftraum Schweiz gewähren.
  • *Name der Redaktion bekannt 04.05.2019 13:21
    Highlight Highlight Bestand:
    F18: ab1997, aktiv 30/34
    F5: ab 1978, aktiv 25/110
    ca 1/3 oder mehr jeweils in Wartung/Überholung

    LP24
    2018: 245LIVE,16HOT Missions
    Kontrolle, Interrogation und Durchsetzen der internationalen Regeln der Luftfahrt und CH Souveränität inkl. Unterstützung bei Funkausfall, Navigationsproblemen
    In 15min in der Luft, 2019: 6-22Uhr ganzjährig, deckt 90% des Flugverkehrs

    Beschaffung:
    NKF ersetzt F5 und F18 (noch bis 2030), Reduktion von 55(144 beschafft) auf ca 40
    Kosten: ca 8Mrd (inkl. Bodengestützte Luftverteidigung), zum Vergleich: Steuerausgaben für den Schienenverkehr 2018: 6.1Mrd
  • 7immi 04.05.2019 10:30
    Highlight Highlight "Der Kauf neuer Kampfjets kostet die Schweizer Steuerzahlerinnen und Steuerzahler acht Milliarden Franken.", "Gegenargument" 1

    Mal wieder ein Punkt, der komplett falsch ist. Die Flieger kosten weniger als 50 %, der Rest wird für die Erneuerung der Luftverteidigung benötigt. Man investiert vor allem in Radarsysteme (ersatz TAFLIR) und neue Kommunikationsknoten sowie das Abwehrsystem, wobei die ersten zwei Positionen die teuren sind.
    • DerewigeSchweizer 04.05.2019 11:28
      Highlight Highlight Schön, dass Du das klarstellst.

      Bei Taflir, Kommunikationsknoten und Abwehrsystem geht es nämlich nicht um Luftpolizei,
      sondern um Luftkampf, Dog-Fights und Bodenkrieg.

      All das ist im Herzen Europas Zeugs vom letzten Jahrhundert.
      Europa ist weltweit einer der militärisch am besten gesicherten Orte.
      Und wenn das nicht mehr hilft, dann macht auch keine bewaffnete oder unbewaffnete Neutralität einen Unterschied.
      Muss man einsehen.

      Ein anderes wäre, ein militärischer Angriff seitens europäischer Staaten zu befürchten. Aber dieses Szenario zeichnet KEINER von allen Experten.

      Ausserirdische?
    • 7immi 04.05.2019 12:14
      Highlight Highlight @abschaffen
      Nein, eben nicht. Das TAFLIR ist ein Aufklärungssystem, ein mobiles Radarsystem. Über die Kommunikationsknoten werden die Daten mit der Skyguide ausgetauscht, die dann ein Luftlagebild erhalten. 2014 wurde das TAFLIR in Grenchen aufgebaut, da ein ziviler Radar im Mittelland ausfiel. Ausserdem kann man so Täler abstrahlen, die sonst im Radarschatten wären. Dein Einwand stimmt also nicht. Lediglich bei den Abwehrraketen ist es so, dass man damit Flugzeuge (und Raketen) abwehren kann. Diese machen aber einen kleinen Teil der Kosten aus und ersetzen bestehende Systeme.
  • Lucas29 04.05.2019 09:46
    Highlight Highlight und Russland «aktuell politisch gefestigt, wirtschaftlich robust und militärisch handlungsfähig wie nie mehr seit dem Fall der Sowjetunion.»
    Wann wachen die Leute endlich auf, von Russland geht keine Gefahr aus, sondern die Chinesen muss man im Auge haben. China ist schlichtweg die grösste Bedrohung für den Westen!
    • Hierundjetzt 04.05.2019 12:06
      Highlight Highlight Russland führt aktuell 3 Kriege mit Nachbarländer, versucht permanent 3 EU Länder (Balten) zu destabilisieren, bombardiert Rote Kreuz Hilfskonvois und Spitäler in Syrien und verteilt in fremden Ländern ungefragt seine Pässe.

      Mol. Ein wirklich angenehmes Land
    • Neruda 05.05.2019 17:54
      Highlight Highlight Österreich verteilt (oder plant zumindest) auch ungefragt Pässe in frenden Ländern ;)
  • Triumvir 04.05.2019 07:35
    Highlight Highlight Ich bin für den Ersatz unserer alten Flieger, leider ist mein Vertrauen in den Selbstbedienungsladen Militär ziemlich erschüttert, wenn zum Beispiel Spesenritter in gut bezahlte Jobs ins Ausland transferiert werden...wenigstens haben wir jetzt keinen unfähigen SVP’ler mehr an der Spitze des Departements...
  • Schneider Alex 04.05.2019 06:49
    Highlight Highlight Auftrag der Kampfjets in der Schweiz?

    Und wenn der Feind bis zur Schweiz vorgedrungen ist, ist anzunehmen, dass die NATO-Flugwaffe ihren Auftrag nicht erfüllen konnte. Das soll dann die Schweizer Luftwaffe ausbügeln? Die Jets sind doch höchstens als Unterstützung der NATO-Flotte brauchbar und das verbietet uns die Neutralität. Also was sollen denn diese Jets?
    • Lucas29 04.05.2019 09:50
      Highlight Highlight Kennen Sie den Begriff bewaffnete Neutralität?
      Es ist doch ein Recht, sich selbst verteidigen zu dürfen und können!
    • Schneider Alex 04.05.2019 11:00
      Highlight Highlight @Lucas29 Wenn die Kampfjets der Schweiz ohne Integration in die NATO einen Sinn machen würden, ja.
  • Intus 04.05.2019 04:02
    Highlight Highlight Ein Gedanke der uns seit Beginn der Diskussion um die Beschaffung der Flugzeuge durch den Kopf geht: Wieso stehen eigentlich nie Kampfhubschrauber auf der Liste? Brauchen wir wirklich Überschalljets? Wären einige schnelle, wendige Helikopter, mit entsprechender Bewaffnung, die strategisch günstig positioniert werden nicht ausreichend? Preiswerter in der Anschaffung und im Unterhalt wären sie doch bestimmt!?
    • Ökonometriker 04.05.2019 08:58
      Highlight Highlight Ein Jet mit Reisegeschwindigkeit auf 11'000 Meter fliegt einem Hubschrauber einfach davon...
    • Längwilig 04.05.2019 09:48
      Highlight Highlight Ein Kampfhubschrauber ist eine Angriffswaffe, die Armee der neutralen Schweiz ist aber eine Verteidigungsarmee. Entsprechend sind die Flugzeuge nicht für den Erdkampf, sondern - wie mehrfach erwähnt - zur Wahrung der Lufthoheit vorgesehen. Und wie Ökonometriker richtig festgestellt hat, lassen sich mit Kampfhubschraubern keine schneller und höher fliegenden Flugzeuge abfangen.
    • Intus 04.05.2019 11:03
      Highlight Highlight Huiui viele Blitze für ne simple Frage, aber vielen Dank trotzdem für die Antworten.
  • Der_Andere 03.05.2019 23:57
    Highlight Highlight So sehr mir die Ausgaben für die Jets eigentlich zu wider laufen.
    Die Grundsatzfrage bleibt: Wollen wir eine Luftpolizei oder machen wir einen Deal mit Deutschland?
    Denn egal was Herr Glättli oder die GsoA denkt. 8-12 Flugzeuge reichen längerfristig wohl nicht.
    Es reicht nicht immer 2 Flugzeuge in der Luft oder auf Pikett zu haben. Dazu kommen Trainingsflüge, Ausbildung, Instandhaltung. Auch ausgebildete Piloten brauchen Trainingsflugstunden. Und je weniger Flugzeuge man in Dienst hat, desto höher ist die Materialbelastung und der Verschleiss. Dazu besteht immer die Gefahr von Totalverlusten.
  • failgail 03.05.2019 23:53
    Highlight Highlight Finde es schlimm das man hier ernsthaft von einer militärischen Gefahr von Russland ausgeht. Also Politiker oder andere müssen schon dumm sein wenn sie meinen Russland greift uns militärisch an. Mit diesem Hass werden / sind wir schon ein halbes Nato-Mitglied. Unsere Neutralität wird mit Füssen getreten!
  • Aliminator 03.05.2019 23:42
    Highlight Highlight Bin schon froh, dass wir uns bald auch ausserhalb der Bürozeiten in Sicherheit wägen dürfen 😂
    • TheClansman 04.05.2019 09:53
      Highlight Highlight Hmm...
      Benutzer Bildabspielen
    • Aliminator 05.05.2019 09:04
      Highlight Highlight Stimmt‘s oder nicht?
    • TheClansman 05.05.2019 17:28
      Highlight Highlight Zur Zeit sind zwei Jets 365 Tage von 06:00 - 22:00 Uhr einsatzbereit (innerhalb 15min in der Luft). Ab 2021 wird es an 365 Tagen 24h sein...
  • Ökonometriker 03.05.2019 23:30
    Highlight Highlight Wenn man den Armee-Auftrag wie heute definiert erfüllen will, braucht es Kampfflugzeuge. Eventuell sollte man heute aber den strategischen Dialog über den Armee-Auftrag der Zukunft beginnen um zu beantworten, ob man in 20 Jahren wieder Flugzeuge kaufen soll - und welche.
  • Kramer 03.05.2019 22:59
    Highlight Highlight Was mir fehlt, ist eine klare Gefährdungsanalyse; wie sehen die Gefahren aus?
    Für Luftpolizei Aufgaben reichen auch leichter bewaffnete Unterschalljets, die um Faktoren günstiger sind. Die Luftraumsicherung kann auch von Bodengestützen Systemen übernommen werden.
    Wenn ein Kampfjet wirklich nötig ist, dann wäre die F-35 wohl die richtige Wahl. Topmodern, so dass sie nicht bald wieder veraltet, und mit anderen Systemen kombinierbar. Aber ob sich die Kosten tatsächlich rechtfertigen lassen ist eine andere Frage.
    • [CH-Bürger] 04.05.2019 02:17
      Highlight Highlight @Kramer:
      - wie wollen Sie denn mit einem Unterschall-Jet einen Airliner abfangen, der mit Mach 0.85 unterwegs ist...?
      - mit BODLUV-Systemen kann man einen Raum angemessen schützen; allerdings
      a) kann man damit Luftfahrzeuge nur vom Hinmel holen (keine Möglichkeit zur Begleitung/Beobachtung/Assistenz)
      b) braucht es vorgängig eine klare Identifikation der böswilligen Absicht, die man nur mittels Jet garantieren kann
      c) sind diese Systeme relativ leicht täusch- und vor allem störbar! nichts ersetzt die Eindeutigkeit der visuellen Identifikation mittels eines menschlichen Auges...
  • Kong 03.05.2019 22:55
    Highlight Highlight 8 Mrd sind eine Menge Schotter und die letzten Eskapaden rund um Armee/Spesen, BodLuv etc. haben mich nicht gerade mein Vertrauen in die aktuelle Führung und deren Entscheidungskompetenz bestärkt. Das Trumpel einen alten Flugzeugträger wieder flott macht, ist sein geopolitisches Ding.
    Lassen sich die Probleme von morgen mit dem Update alter Lösungen von gestern erledigen?
    Seien wir ehrlich. Jeder in seinem Fachgebiet weiss, dass Anschaffungen von Material immer durch die Einkäufer mitbestimmt sind (und nicht rein wirtschaftlich/logisch passieren). Wieso soll das bei den Fliegern anders sein?
  • Reudiger 03.05.2019 22:54
    Highlight Highlight Das dritte Contra-Argument kann wohl nur von einem Bürogummi stammen. Auf welchen Recherchen basiert denn die Behauptung, dass Kampfjets nicht mehr zeutgemäss wären. Ich gehe mal das gerine Risiko ein und behaupte, dass es auf keinerlei Recherche basiert.
    Nur weil die digitale Kriegsführung zunimmt, heisst es noch lange nicht, dass physische Verteidigungssysteme/-arten nun obsolet sind.
  • AnDerWand 03.05.2019 22:38
    Highlight Highlight Finde toll zu sehen, wie viele sich hier für Kampfjets, (eine vernünftige Lösung davon) einsetzen.
    Vor einer gewissen Zeit sah es so aus, als stehe man allein auf Watson wenn man für Kampfjets ist.
    • ich ich ich 05.05.2019 05:40
      Highlight Highlight Vor relativ kurzer Zeit, haben auch relativ viele Rechts-Konservative (um nicht zu sagen SVP-Sympathisanten) beschlossen die User-Foren von Watson in Beschlag zu nehmen. Ich bezweifle, dass das den Grossteil der Leserschaft repräsentiert;-)
  • ciaociao 03.05.2019 22:37
    Highlight Highlight Das zweite Contra-Statement finde ich gewagt. Die alten Kisten sind überlastet, entsprechen bei weitem nicht den heutigen Sicherheitsstandards und werden wahrsch. auch in absehbarer Zukunft nicht mehr gewartet werden können, weil schlicht entweder grössere Länder Vorrang bei der Vergabe von Ersatzteilen und/oder aber gar keine Ersatzteile mehr angeboten werden.

    Beispiel Auto (von denen gibt es weit mehr im Umlauf): Zeig mir eines von 1990, wo man problemlos Ersatzteile kriegt, die Grundsubstanz noch okay ist und Handling und Sicherheitssysteme den heutigen Mindestanforderungen entsprechen.
  • nick11 03.05.2019 22:25
    Highlight Highlight Ok, gehen wir vom Ernstfall aus und Frankreich greift unser Bundeshaus in Bern an. Gestartet wird der Angriff von Luxeuil aus, sind 125km. Das wäre nach Start wohl ca. 2 Minuten Zeit für unsere Luftwaffe zu reagieren, falls der Start und das Ziel so schnell bemerkt werden könnte. Mit einem Bruchteil des Geldes Boden-Luftraketen an die Grenzen, und das reicht dann auch.
    Zur Luftpolizei: Klar gibt es heute "viele" Einsätze, aber wurde mal beurteilt, in wiefern etwas schlimmeres verhindert wurde? Man kann auch wegen jedem Quatsch aufsteigen und dann sagen die Flugzeuge wären deshalb nötig.
    • [CH-Bürger] 04.05.2019 13:28
      Highlight Highlight @nick11:
      nach Ihrer Logik kann man demnach auch sagen, dass es die Polizei nicht braucht - da man als Durchschnittsbürger den Nutzen nicht direkt sieht?!
      ^^logisch^^
  • mitoffenenaugenniessengehtdoch 03.05.2019 21:42
    Highlight Highlight ja, wir brauchen neue jets und ja, das volk soll mitsprache zu finanziellen themen haben. was die technik angeht, sollen profis entscheiden. am besten 2 oder 3 unabhängige gutachten zum geignetsten flugzeugtyp und flottengrösse. nicht dass in 30 jahren wieder ein teurer haufen altmetall rumsteht den nicht mal mehr panamas luftwaffe kaufen möchte 😁
  • fabsli 03.05.2019 21:18
    Highlight Highlight "Die Schweiz verfüge deshalb zwar über einige einsatzfähige Flugzeuge..."
    Hat man damal nicht etwa 20 F-18 Flugzeuge gekauft? Heute sind nur noch "einige" einsatzfähig? Wie geht das?
    • Demo78 03.05.2019 21:35
      Highlight Highlight Es waren mal 34, Heut sind es noch 30.
      Minus 2 Doppelsitzer und minus zwei Einsitzer.
    • fabsli 03.05.2019 23:29
      Highlight Highlight War eine echte und ernst gemeinte Frage.
    • v.w. 04.05.2019 09:42
      Highlight Highlight Ein Drittel der Flugzeuge ist bei der grossen Inspektion/Wartung. Ein weiterer Drittel bei der kleinen Wartung (z.B. 50h oder 100h Kontrolle). Dann sind noch 10 übrig, ein Teil davon ist jedoch nicht voll einsatzfähig (kleinere Defekte, die bei der nächstien Wartung erledigt werden)

      Die Dinge sind nunmal seit 30 Jahren im Einsatz und werden älter.
  • bokl 03.05.2019 20:37
    Highlight Highlight "... müsse es jederzeit möglich sein, den Schweizer Luftraum für Kriegsparteien zu sperren. Dies sei momentan aber nicht gegeben …"

    Ich möchte den Bundesrat sehen, welche den Befehl zum Abschuss eines NATO-Flugzeugs gibt …

    Machen wir uns doch nichts vor. Wir sind von der NATO eingeschlossen. Solange wir uns verstehen kein Problem, wenn nicht, helfen auch 100 Kampfjets nichts.
    • 7immi 03.05.2019 22:04
      Highlight Highlight @bokl
      und 0 bringen dann mehr? Dann lieber 40, oder? Sonst kann sich Europa ja gleich verkriechen, denn wenn die Russen oder Amis kommen sind die zu Tode gesparten europäischen Armeen ohnehin am Ende... Aber um Krieg geht es ja eigentlich gar nicht, sondern um den Einsatz zu Friedenszeiten (Luftpolizeidienst, Luftraumsicherung (Diplomatisch)). Die Verteidigungsfunktion ist eine fast Kostenlose Zusatzoption.
    • Aliminator 03.05.2019 23:30
      Highlight Highlight Wenn die Russen oder Amis kommen... 😂
      1945?
    • bebby 04.05.2019 00:17
      Highlight Highlight Also 8 Mrd ausgeben für etwas Flugsicherung in Friedenszeiten? Ist das nicht etwas übertrieben?
      Mit diesem Geld könnte man fast 900 Pilatus PC-24 kaufen...und würde erst noch eine einheimische Firma glücklich machen.
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  • Supermonkey 03.05.2019 20:36
    Highlight Highlight Die Luftwaffe fliegt im Jahr ca 40 Hot-Missions und 350 Live-Missions. Um den schweizer Luftraum und alles was darunter ist zu schützen, braucht es eine gewisse Anzahl Flugzeuge um dies, nicht nur zu Bürozeiten, sicherzustellen. Das erübrigt bereits die grundlegende Frage ob überhaupt Kampfjets angeschafft werden sollen. Die Frage ist nur welcher am besten dafür geeignet ist, Kosten-Nutzen. Eine Bereitschaft im Kriegsfall würde eine massiv höhere Anzahl benötigen. Dies ist aber nicht der Fall und auch nicht vorgesehen.
    • Juliet Bravo 03.05.2019 20:53
      Highlight Highlight Und da wirds spannend: welcher Typ eignet sich dafür aus deiner Sicht am besten? (Hab keine Ahnung von Kampfjets)
    • Demo78 03.05.2019 21:46
      Highlight Highlight @ Juliet Bravo, Du bist doch auch Pilot, wenn auch „nur“ PPL 😉
      Ich als auch PPL´er habe zumindest einen Favoriten aus der Auswahl; Saab Grippen.
      Topmodern (auch wenn nicht stealth), Schweden poloitisch sehr OK, günstig in Anschaffung und Unterhalt, echter Mulrirole Fighter, Performance reivht mehr als vörrig, Robust etc.
      Wie auch schon geschrieben hätt ich Russen Jets zumindest auch in die Evaluation aufgenommen, dass will die CH nunmal nicht ( das ganze NATO kompatibilitätsgeschwafel ist Bockmist, da auch Nato Staaten mit SUs und MIGs fliegen).
    • Supermonkey 04.05.2019 00:44
      Highlight Highlight Das müssen Leute entscheiden welche die Kompetenz haben. Nicht das Volk und nicht ich. Denke aus wirtschaftlicher Sicht und der bereits vorhandenen Erfahrungen der Luftwaffe mit dem FA18 wird der neue FA18 sicher ein Favorit sein.
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  • Juliet Bravo 03.05.2019 20:17
    Highlight Highlight Wenn man die eigentliche Frage, „Brauchen wir eine Luftwaffe?“ mit Ja beantwortet, sollte man diese mE doch auch mit anständigem Gerät ausstatten.
    • Pakart 03.05.2019 21:30
      Highlight Highlight Die Antwort auf die grundsätzliche Frage ist ganz klar: Nein.
    • Eine_win_ig 03.05.2019 22:00
      Highlight Highlight Pakart: was schlagen Sie denn vor? Aufgabe der Neutralität und Anschluss an die NATO?
    • reto74 03.05.2019 22:46
      Highlight Highlight Armeefrei Schweiz vielleicht?
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  • Provinzprinz 03.05.2019 20:10
    Highlight Highlight Ich befürworte den Einkauf neuer Jets, jedoch nur unter der Bedingung, dass auf die Wirtschaftlichkeit und Unabhängigkeit geachtet wird. Deshalb fallen F-35 und Eurofighter für mich eigentlich schon mal weg. Was jedoch das sinnvollste ist, sollen die Experten des Bundes entscheiden, zum Glück entscheiden diesmal Militärpiloten und der Bund gemeinsam...

    Ich möchte hier noch in Erinnerung rufen, dass bei der Anschaffung von Kampfjets in der Vergangenheit sehr teure Fehler gemacht wurden (Hunter)
    • Juliet Bravo 03.05.2019 20:20
      Highlight Highlight Mirage-Skandal.
    • qolume 03.05.2019 21:08
      Highlight Highlight Naja, wenn ich Pilot wäre hätte ich gerne ne F-35, weil geil...
    • [CH-Bürger] 04.05.2019 02:36
      Highlight Highlight @Provinzprinz und JulietBravo:
      dass es in der Vergangenheit zu teuren Beschaffungsskandalen gekommen war, ist nicht von der Hand zu weisen... allerdings haben auch sehr viele Beschaffungen regulär und im Kostenrahmen stattgefunden!

      man muss nicht immer alles gleich verschreien
    Weitere Antworten anzeigen
  • HugiHans 03.05.2019 20:05
    Highlight Highlight Die Tiger sind 40 Jahre, die FA18 seit 20 Jahre im Einsatz. Beide wurden zu horrenden Kosten mehrfach aufgewertet.
    Aus meiner Sicht wäre es sinnvoller einen soliden, bewährten und damit auch günstigeren Flieger zu kaufen und diese nach einem normalen Lebenszyklus von 15 bis maximal 20 Jahre zu ersetzen. Hierzu würde ich gerne einmal eine Vollkostenrechnung sehen, was unter dem Strich ökonomisch ist.
    • 7immi 03.05.2019 22:20
      Highlight Highlight @Hans
      Grundsätzlich ist das so bei vielen Systemen ja. Allerdings muss man auch bedenken, dass ein neues System auch wieder Änderungskosten mit sich bringt. Man muss Personal neu ausbilden, neue Simulatoren anschaffen, neues Knowhow aufbauen, die Infrastruktur anpassen, uvm. So gesehen, kann sich eine Aufwertung auch lohnen.
      Um dies abschliessend bewerten zu können fehlt mir das Wissen, es ist aber zumindest möglich, dass sich eine Aufwertung lohnt, wenn man das ganze System betrachtet.
    • HugiHans 05.05.2019 10:56
      Highlight Highlight @7immi
      Das ist korrekt, darum auch meine Frage ob das mal berechnet wurde. Oder wird der Weg der Aufrüstung gewählt, weil diese nicht budgetiert werden müssen? Hier gibt es ja noch weitere Beispiele mit dem Superpuma oder auch dem Duro ...

      Zudem wurden bei der langen Nutzungsdauer wiederholt unvorhersehbare Schäden festgestellt, die alle Flieger des Typs bis zur Nachkontrolle gegroundet haben. Bei nur einem Typ in der Luft sollte auch ein solches Risiko minimiert werden durch eine nichtverlängerte Nutzungsdauer.
  • Ritschaendu 03.05.2019 20:00
    Highlight Highlight Also meiner Meinung nach sollte man unbedingt neue Kampfjets kauffen. Denn auch für die Elektronische Kriegsführung kann man sie einsetzen.
    • bokl 03.05.2019 20:38
      Highlight Highlight "Denn auch für die Elektronische Kriegsführung kann man sie einsetzen."

      Spannend. Bitte genauer erläutern...
    • Yellosix 03.05.2019 21:02
      Highlight Highlight @bokl zum Beispiel mit Aussenlast am Flugzeug um den Sender zu lokalisieren. Sowie auch Störsender die ganz gezielt über einem Gebiet eingesetzt werden können um ein Signal zu unterbrechen. Mit einem Flugzeug könne solche Sensoren oder Sender äusserst schnell an den nötigen Standort transportiert und ohne Vorbereitung oder Installation eingesetzt werden.
    • bokl 03.05.2019 21:26
      Highlight Highlight Hmmm. Ich soll also x-Mia von meinen Steuergeldern opfern. Damit ein Kampfjet mein Natel-/Internetverkehr stören kann? Für x Sekunden, wenn er mich überfilegt? Es geht nicht um Hubschrauber.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Freddie Quecksilber 03.05.2019 19:56
    Highlight Highlight Was die meisten nicht bedenken das wir.im Kriegsfall eben nicht von Freunden umgeben sind sondern von Gegnern
    • Juliet Bravo 03.05.2019 20:23
      Highlight Highlight Deutschland oder Frankreich, Österreich? Ahh nein: Liechtenstein wird der Aggressor? Wie bitte?!?
    • bokl 03.05.2019 20:43
      Highlight Highlight Selbst im WWII, als wir wirklich mal komplett von "Feinden" eingeschlossen waren, wurden wir nicht angegriffen. Aber sicher nicht wegen der Luftwaffe.

      Wir bauchen eine Möglichkeit in er Luft zu intervenieren. Zu Friedenszeiten. Ausser gegen LIE und vielleicht AUT hätten wir in einem Luftkrieg nicht den Hauch einer Chance.
    • Watson - die Weltwoche der SP 03.05.2019 20:55
      Highlight Highlight So Blauäugig wie Juliet Bravo waren 1914 und 1939 viele Menschen. Lasst uns nicht den selben Fehler begehen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Skater88 03.05.2019 19:53
    Highlight Highlight Grundsätzlich Ja, mit einem grossen ABER. Wir brauchen die Armee und somit auch die Luftwaffe, nur in der jetzigen Chaostruppe wäre das Perlen vor die Säue geworfen...
  • der Denker 03.05.2019 19:49
    Highlight Highlight Das selbe könnte man auch über Polizei Autos sagen. Es braucht diese nicht. Kann man auch mit einem Fahrrad erledigen und die Autos jetzt reichen vollkommen. Irgendwann sind die Jets einfach alt und müssen ersetzt werden. Und mit Drohnen kann kein Luftpolizeilicher Dienst erfüllt werden.
    • Astrogator 03.05.2019 19:58
      Highlight Highlight Jahrelang wurde nur von Montag bis Freitag zu Bürozeiten geflogen. Hilft der Glaubwürdigkeit jetzt so gar nicht wenn man behauptet es gehe nur mit eigenen Fliegern.
    • Arthur Philip Dent 03.05.2019 20:01
      Highlight Highlight Genau, ein Polizeiauto kostet auch ein paar Millionen... 😅
    • Sharkdiver 03.05.2019 20:10
      Highlight Highlight Nenn mit eine Drohne die einen Jet abfangen und kämpfen kann
    Weitere Antworten anzeigen
  • wasihrnichtsagt 03.05.2019 19:45
    Highlight Highlight Ja
  • Hexenkönig 03.05.2019 19:45
    Highlight Highlight "Ausserdem wird der Sicherheitszustand in Europa nicht von allen Seiten ähnlich eingeschätzt wie vom NDB." - Mal ganz unabhängig davon, ob man für oder gegen Kampfjets ist: wenn der Nachrichtendienst die internationale Lage nicht richtig einschätzen soll, wer dann?
    • Watson - die Weltwoche der SP 03.05.2019 20:54
      Highlight Highlight Tamara Funicello.
  • Jagr 03.05.2019 19:36
    Highlight Highlight Das einzige Argument welches zählt. Der Chef (Souverän) hat vor wenigen Jahre nein zu neuen Flugzeugen gesagt. Wirds jetzt doch durchgedrückt, so bin ich überzeugt, dass sich das die Schweizer nicht gefallen lassen werden.

    Die Armee wird abgeschafft bei nächster Möglichkeit/Initative.

    Mir solls recht sein.
    • goschi 03.05.2019 20:37
      Highlight Highlight nein, die Abstimmung wear nicht Pro/Kontra Luftwaffe, sondern gezielt zu einer bestimmten Beschaffung.
      Es ging um kein Moratorium, es ging um ein konkretes Geschäft.

      Bitte keine Umdeutung der Abstimmung.
    • Watson - die Weltwoche der SP 03.05.2019 20:52
      Highlight Highlight "Die Armee wird abgeschafft bei nächster Möglichkeit/Initative. "

      kaum
  • wolge 03.05.2019 19:16
    Highlight Highlight Ja ich bin ein Laie.... und doch habe ich eine Meinung:

    Statt in Kampfjets stecken wir das Geld besser in die Entwicklung von Drohnen. Zum einen fördern wir dadurch die schweizerische Drohnenentwicklung. Zum anderen dürften künftige Drohnen die Luftpolizeilichen aufgaben ohne Probleme übernehmen können.

    Unterstützt werden sollten die Drohnen von Bodenluftabwehr.

    Ergänzend für Katastropheneinsätze eignen sich Helikopter viel besser als Jets.

    Cyberspionage und Cyberangriffe können das ganze Land ausser Gefecht setzen (Blackout). Hier sind wir aktuell überhaupt nicht gerüstet.
    • Supermonkey 03.05.2019 20:39
      Highlight Highlight Für die Kampfjetbeschaffung braucht es aber Meinungen von Fachexerten. Nur diese sind n der Lage Sachgerecht darüber zu urteilen.
    • 7immi 03.05.2019 21:45
      Highlight Highlight @wolge
      wieviele luftpolizeifähige Drohnen gibt es auf dem Markt? Richtig, keine. Und dann soll das auch noch problemlos sein? Betreffend Cybersicherheit ist das ebenfalls zweifelhaft.
      Ja, in Katastrophensituationen sind Helis besser, für die Luftpolizei Jets (Geschwindigkeit). Ein Feuerwehrfahrzeig ist auch sinnvoll beim einem Grossbrand, während es bei einer Verfolgungsjagd nur wenig bringt...
      Betreffend Cyberangriffe fehlen mir (und allen hier vermutlich) das Wissen, was läuft. Vieles ist verständlicherweise geheim und abgeschirmt. Wirklich einschätzen kann mans von aussen nicht.
    • Demo78 03.05.2019 22:10
      Highlight Highlight Sorry Wolge, Du hast leider keine Ahnung 🤓
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pat the Rat (aka PHI/Capy/Bäruin/Anfix/nude Aare) 03.05.2019 19:14
    Highlight Highlight Danke Watson für diese kurze Auflistung!

    Ich finde bei beiden Punkten (Pro und Kontra) einleuchtende Argumente.

    Aber auch ein (in meinen Augen) sehr schlechtes Argument:
    "Die F/A-18, welche die Schweiz bereits besitzt, reichen völlig aus, um den Schweizer Luftraum zu schützen"
    Meine Frage dazu: Wenn diese Flugzeuge anscheinend noch lange reichen sollen, wieso finden dann die Mechaniker immer häufiger sogenannte Ermüdungs-Risse an Tragflächen-Teilen?
    Falls mir das Jemand schlüssig erklären könnte, wäre ich sehr dankbar.
    • Yellosix 03.05.2019 21:20
      Highlight Highlight Die Schweizer Luftwaffe belastet ihre Jets rund 3mal stärker als sie ursprünglich mal designt wurden. Dies ist der Topographie der Schweiz geschuldet und wurde damals bei Beschaffung wenig berücksichtigt.
      Daher geht die Überbelastung auf Kosten der Lebensdauer weil Teile auf Dauer so intensive Nutzung nicht durchhalten. Strukturteile müssen darum früher ersetzt werden um die angestrebte Lebensdauer von 5000 Flugstunden, oder in der Schweiz sogar deutlich darüber, weiterhin zu erhalten. http://BE
    • Pat the Rat (aka PHI/Capy/Bäruin/Anfix/nude Aare) 03.05.2019 21:53
      Highlight Highlight @Yellosix:

      Das ist mir sehr wohl bewusst (bin Maschinen-Ingenieur ;-) ), danke trotzdem.
      Ich habe wohl meine Frage schlecht formuliert...

      Ich wollte eigentlich eine Stellungnahme von den Gegnern der Neubeschaffung provozieren...
    • [CH-Bürger] 04.05.2019 02:12
      Highlight Highlight dass Balthasar Glättli keinen Nutzen in der Beschaffung neuer Sicherheits-Jets sieht, ist logisch...
      man könnte auch einen Atheisten über die Sinnhaftigkeit und Daseinsberechtigung des Papstes befragen! 🤦🏼‍♂️

      zu seiner Aussage "8 bis 12 Flz genügen": für die alltäglichen Einsätze vielleicht, ja...
      aber mit welchen Fliegern soll man dann Jungpiloten ausbilden?
      Staffelpiloten ihre Trainings- und Weiterbildungsflüge absolvieren?
      und ca 30-40% einer solchen Flotte sei jeweils in Wartung + Unterhalt...

      bei mir geht Herr Glättlis Rechnung nicht ganz auf!
  • Drunken Master 03.05.2019 19:13
    Highlight Highlight Naja die 3 Argumente dagegen sind gar keine Argumente 🤷‍♂️
    • 7immi 03.05.2019 21:51
      Highlight Highlight Das sehe ich auch so. Einfach zu sagen, dass die FA18 noch reichen und irgend eine Zahl nennen, obschon einerseits klar ist, dass sie massive Strukturermüdungen aufweisen und nach Grosseinsätzen (Zb. WEF, Gottharderöffnung, ...) deri Viertel der Flotte in der Werkstatt stehen ist ziemlich unglaubwürdig. Das beste ist das "Argument" der Zeitmässigkeit. 40 Hot Missions und 350 Life Missions im Jahr zeigen, dass man die Jets nur schon für den Luftpolizeidienst braucht...
  • Arthur Philip Dent 03.05.2019 19:12
    Highlight Highlight Also ich finde grundsätzlich nein, vor allem auch Argument Nummer 3 finde ich wichtig.

    Aus dem gleichen Grund meine ich aber: Falls sie dann doch angeschafft werden bitte das modernste und beste, das es gibt.
    • Demo78 03.05.2019 19:27
      Highlight Highlight Leider ist das modernste nicht immer das beste, es kommt auf den Einatzzweck an.
      Der neueste der 5 Kanditaten kann seine Stärken in der Schweiz kaum ausspielen, in den Alpen hat man lieber ein wendiges Flugzeug anstelle von stealth Eigenschaften.
      Zudem muss der Flieger von Anfang an Multirole fähig sein. Ich hoffe die Armee hat was aus dem F/A 18 Debakel gelernt, den sie ursprünglich ohne A fähigkeiten gekauft haben 🤔
    • Biotop 03.05.2019 19:40
      Highlight Highlight sukhoi su 35, China und Indonesien haben bereits bestellt, Liste noch unvollständig.
    • schmiffe 03.05.2019 20:10
      Highlight Highlight Naja die armee baut in der ostschweiz gerade ein neues riesiges Rechenzentrum und hat die funktion cyberspez eingeführt in diesem berreich tut sich einiges in der armee aber wenn man sich über die lw lustig macht wegen bürozeiten muss man ihr auch fairerweise die mittel geben einen 24/7 dienst einzurichten und die hat sie bisher einfach nicht
  • Platon 03.05.2019 19:10
    Highlight Highlight Sicherheit und Eigenständigkeit (was im Ernstfall eh nie der Fall ist, aber egal, lassen wir es für die SVP stehen) bestreitet doch niemand, ja wir wollen die Luftwaffe. Es ist einfach absolut unwirtschaftlich wenn wir mit Luxusfliegern die luftpolizeilichen Aufgaben bestreiten. Und zurzeit scheint einzig der F35 von der neusten Generation zu sein, für den Europäischen Flieger müssen wir noch warten. Deshalb: Ein paar wenige Kleine dazukaufen für eine effiziente Luftpolizei, Laufzeit FA18 verlängern und auf den Europäer warten!
  • Faktenchecker 03.05.2019 19:06
    Highlight Highlight Cyberabwehr ist wichtig aber klassische Kriegsführung wird (leider) immer nötig sein.
    Bei Kampfflugzeugen ist es ein reiner Prinzipienentscheid.
    Da kann man noch so viele (zum Teil ideologisch gefärbte) Argumente dafür und dagegen bringen.
    Also sollte das Volk, meiner Meinung nach, zuerst, eine einfache JA / NEIN Antwort geben können. Und dann bei JA kann das VBS kaufen "was es will" sozusagen.
  • Zeit_Genosse 03.05.2019 19:03
    Highlight Highlight Fakt:
    Die Schweiz ist ein neutraler Staat.

    Fakt:
    Die Schweiz ist in keinem Militärbündnis.

    Ein neutraler Staat muss unabhängig sein und seinen Luftraum polizeilich und militärtaktisch 24h schützen können. Auch im Verbund mit Europa ist es wichtig, dass im Herzen von Europa kein ungeschützter Fleck im Luftraum besteht. Damit ist Sicherheit und Nutzen für alle gewährleistet bei höheren (Alleingang-)Kosten.

    Wäre die CH nicht neutral, könnte sie diese Aufgabe delegieren oder im Verbund machen. Aber das ist mit der Netralität, die einen gerechtfertigten Preis hat, nicht vereinbar.

    • Demo78 03.05.2019 22:19
      Highlight Highlight Irgendwie widersprichst Du dir in Deinem Argument, hast knapp noch ein Herzchen bekommen 😉🥂
  • goschi 03.05.2019 18:54
    Highlight Highlight WTF sind das für Gegenargumente?
    Das sind keine Argumente
    Das ist "ich saug mir was aus den Fingern dagegen"

    Die Armee muss nicht wirtschaftlich sein, sondern ihre (verfassungsgemässe) Aufgabe erledigen
    Die Aufgabe ist klar defiiniert und nein, dafür reichen keine 10-12 Flugzeuge, das tun sie nichtmal in Österreich, das VIEL geringere Anforderungen hat und dafür den Preis zahlt
    und was hat "Cyberwar" mit der Luftraumsicherung zu tun? das ist die vermischung ganz verschiedener Themen.

    Als unabhängiger, neutraler (und wohlhabender) Staat müssen wir unseren luftraum auch selbständig sichern.
    • _kokolorix 03.05.2019 21:16
      Highlight Highlight Würde die Armee ihren verfassungsmässigen Auftrag erfüllen, hätte sie ein flächendeckendes, einsatzfähiges Boden-Luft Abwehrsystem. Die paar Jets würden im Ernstfall höchstens einmal starten. Von allen angegriffenen Staaten der letzten 100 Jähre konnte sich nicht einer mit seiner eigenen Luftwaffe wehren. Auch die Sowjetunion konnte den Nazis nur dank massiver Hilfe der USA widerstehen.
      Die Boden-Luft Abwehr war aber immer ein gefürchteter Gegner, dem viel mehr Verluste geschuldet waren als ein paar vereinzelte Jäger.
      Aber das Prestige ...

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