Schweiz
Wirtschaft

Schweizer Bauern verdienen 2014 mehr als im Vorjahr – sind aber trotzdem auf Zusatzeinkünfte angewiesen

Schweizer Bauern verdienen 2014 mehr als im Vorjahr – sind aber trotzdem auf Zusatzeinkünfte angewiesen

04.09.2015, 10:2504.09.2015, 10:59

Die Schweizer Bauern haben 2014 mehr verdient als im Vorjahr. Das landwirtschaftliche Einkommen nahm um 10,5 Prozent zu. Gründe dafür sind gute Ernten und der Anstieg von Menge und Preis in der Milchproduktion.

Ein Bauernbetrieb erwirtschaftete durchschnittlich 67'800 Franken, wie die Forschungsanstalt Agroscope am Freitag mitteilte. Eine Vollzeit-Familienarbeitskraft verdiente damit im Mittel 52'800 Franken, das sind 12,4 Prozent mehr als im Vorjahr.

Direktzahlungssystem sei Dank: Die Bergbauern profitierten stärker
Direktzahlungssystem sei Dank: Die Bergbauern profitierten stärker
Bild: KEYSTONE

Daneben haben die meisten Bauern auch Einkünfte in Bereichen ausserhalb der Landwirtschaft. Pro Betrieb betrug das ausserlandwirtschaftliche Einkommen im Durchschnitt 26'300 Franken. Dies ist 3 Prozent weniger als im Vorjahr.

Insbesondere wegen des neuen Direktzahlungssystems wuchs der Arbeitsverdienst in der Bergregion stärker als in der Tal- und Hügelregion. Die Direktzahlungen stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 700 Franken (+1,1 Prozent). (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Schweizer Industrie schafft 10'000 von Jobs im Ausland – das steckt dahinter
Die Schweizer Industrie kriselt in der Schweiz, boomt aber im Ausland geradezu – was dahinter steckt.
Die Schweizer Industrie steckt schon seit vier Jahren in einer Krise. In dieser Zeit hat sie in fast jedem Quartal an Wertschöpfung verloren, insgesamt real um etwa 10 Prozent. Seit ungefähr einem Jahr verliert sie Arbeitsplätze, gemäss den neuesten Zahlen des Bundesamtes für Statistik sind es bereits 15'000 Vollzeitstellen. Wie es vom KOF-Institut der ETH Zürich heisst, «sind damit die Voraussetzungen erfüllt, um von einer industriellen Rezession zu sprechen.»
Zur Story