Schweiz
Wirtschaft

Galencia setzt Aufspaltungspläne um – VR-Präsident Jornod tritt ab

Galenicas Verwaltungsratspäsident Etienne Jornod plant seinen Abgang. 
Galenicas Verwaltungsratspäsident Etienne Jornod plant seinen Abgang.
Bild: KEYSTONE

Berner Pharmakonzern Galenica wird aufgeteilt – VR-Präsident Jornod tritt ab

Der Berner Pharmakonzern Galenica hat den richtigen Zeitpunkt gefunden, seine geplante Aufspaltung in einen Pharmateil und in ein Apotheken- und Logistikgeschäft umzusetzen.
01.12.2015, 07:2801.12.2015, 07:39

Im vierten Quartal 2016 wird es mit Vifor Pharma und Galencia Santé zwei eigenständige börsenkotierte Unternehmen geben, wie der Konzern am Dienstag mitteilte. Die Aufspaltungspläne waren schon früher bekannt, nur war der Zeitpunkt der Aufteilung noch offen.

Sowohl Vifor Pharma als auch Galenica Santé hätten sich in den letzten Monaten erfolgreich weiterentwickelt und in Hinblick auf die Separierung die nötigen strukturellen und organisatorischen Massnahmen umgesetzt, heisst es in der Mitteilung. Beide Geschäftseinheiten hätten mittlerweile eine Grösse und Stärke erreicht, die eine selbständige und unabhängige Weiterentwicklung möglich machten.

Zugleich plant Etienne Jornod, der als exekutiver Verwaltungsrat die Geschäfte führt, seinen Abgang. Er wird die Galenica Gruppe bis zur Separierung weiterhin führen und seinen Nachfolgern danach bis 2018 zur Verfügung stehen. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Schweizer Industrie schafft 10'000 von Jobs im Ausland – das steckt dahinter
Die Schweizer Industrie kriselt in der Schweiz, boomt aber im Ausland geradezu – was dahinter steckt.
Die Schweizer Industrie steckt schon seit vier Jahren in einer Krise. In dieser Zeit hat sie in fast jedem Quartal an Wertschöpfung verloren, insgesamt real um etwa 10 Prozent. Seit ungefähr einem Jahr verliert sie Arbeitsplätze, gemäss den neuesten Zahlen des Bundesamtes für Statistik sind es bereits 15'000 Vollzeitstellen. Wie es vom KOF-Institut der ETH Zürich heisst, «sind damit die Voraussetzungen erfüllt, um von einer industriellen Rezession zu sprechen.»
Zur Story