Schweiz
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supermarkt kasse

In vielen Supermärkten gibt es schon heute die Self-Check-Out-Kassen, die den Kassierer überflüssig machen.
Bild: shutterstock

Adieu Kassierer, Metzger, Pöstler und Co.: Digitalisierung wird Hunderttausende von Jobs kosten



Kassierer im Detailhandel, Kaufmännische Angestellte, Metzger, Empfangspersonal, Postangestellte, Buchhalter und Laboranten: All diese Berufe werden künftig mit einer Wahrscheinlichkeit von über 90 Prozent automatisiert werden.

Das geht aus einer Untersuchung der Universität Oxford hervor, wie die «NZZ am Sonntag» berichtet. Demnach verschwinden in 20 Jahren durch die digitale industrielle Revolution die Hälfte der heute in den USA existierenden Jobs. Auch in der Schweiz droht den Berechnungen zufolge mehreren hunderttausend Arbeitsplätzen dieses Schicksal.

Von den gefährdeten Berufen wären hierzulande Büroangestellte überdurchschnittlich stark von der Digitalisierung betroffen, gibt es in der Schweiz doch 284'000 kaufmännische Angestellte und 48'000 Buchhalter.

Durch die Automatisierung sollen aber nicht nur Jobs verschwinden, sondern auch Zeit für andere Aufgaben freigesetzt werden. Kaufleute beispielsweise werden demnach vorwiegend Aufgaben erledigen, die zu komplex sind um automatisiert zu werden oder die persönliche Kontakte und Sozialkompetenz voraussetzen.

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    Auch anspruchsvollere Aufgaben betroffen

    Während durch den technischen Fortschritt in den letzten Jahrzehnten vor allem Routinetätigkeiten automatisiert wurden, werden laut den Studienautoren bis in 20 Jahren auch für höher qualifizierte Arbeit nur noch wenige Menschen nötig sein. Im Zukunftsszenario der Oxford-Forscher übernehmen Software und Maschinen die Führung von Personalakten, die Verwaltung von Lager und die Erstellung von Bilanzen.

    Als einer der Treiber dieser vierten industriellen Revolution gilt die Datenanalyse. So erkennt der Computer Watson von IBM bereits heute Sprache und Bilder. Er macht unstrukturierte Datensätze, wie E-Mails, Studien und Gesundheitsdaten, einfach zugänglich. Der Rückversicherer Swiss Re setzt als erste Schweizer Firma Watson ein. Der Computer soll Risiken einschätzen oder Schäden beurteilen.

    Die digitale Revolution wird auch am kommenden Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos (20.-23. Januar) ein Schwerpunktthema sein.

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    (viw/sda)

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      Alle Leser-Kommentare
    • niklausb 04.01.2016 15:21
      Highlight Highlight zur bge diskusion.
      Zu hoffen ist nur das der Detailhandel dann nicht einfach an der preisschraube zu drehen beginnt.... So im Stiele ha die können sich s ja alle leisten.....
    • Hackphresse 04.01.2016 07:33
      Highlight Highlight Vielleicht sollten wir uns langsam aber sicher auf eine umstellung von einem kapitalistisch basierten auf ein kreislauf basiertes Wirtschaftssystem konzentrieren. Bei dem Gesundheit, Wohnraum, Lebensmittel und ein Minnimum an Mobilität innerhalb der Landes-(oder zumindest Kantons-)grenzen gewährleistet sind für jeden.
      Wie das Finanziert werden soll ist eine andere Frage. ABER!!! Dem Sozialen Frieden und Stabilität ist es äusserst zuträglich.
      Wer Luxus oder weit reisen will soll dafür Arbeiten.
    • Vater der Blume 04.01.2016 02:03
      Highlight Highlight Und wo bitte ist der Metzger? Kommt ein Roboter und schlachtet die Kuh oder was? und was ist mit der Paketzustellung? da mag ich einiges bezweifeln.
      • Stefan von Siegenthal 04.01.2016 12:32
        Highlight Highlight Ja, das kommt, siehe hier
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        Roboter werden nicht von heute auf Morgen den Metzger überflüssig machen. Aber mit entsprechenden Maschinen braucht ein Betrieb anstatt 30 Metzger nur noch 5. Nach und nach werden mehr Schritte automatisiert.

        Was automatisiert werden kann, wird auch automatisiert. Dass sich viele dies nicht vorstellen können ist normal, war bisher alles eher mechanisch automatisiert kommt nun die Komponente künstliche Intelligenz hinzu und das ist den meisten Menschen unbekannt, ist ja noch in den Kinderschuhen.
      • Toerpe Zwerg 04.01.2016 14:43
        Highlight Highlight Gut haben wir Menschen wie Herrn Siegenthal, dem diese Entwicklungen inklusive ihrer Folgen bekannt sind.

        Automatisiert wird und wurde nicht was moeglich ist, sondern was sich rechnet, also amortisations- und renditefaehig ist.

        KI kommt nicht "nun", sondern moeglicherweise zukuenftig dazu.

        Ueberheblichkeit ist nie angebracht. Wenn zur Ueberheblichkeit mangelhafte Differenzierung hinzukommt, wird es muehsam.
    • niklausb 04.01.2016 00:16
      Highlight Highlight der Berechnungsroby ist gugus...
      Polymechaniker existiert nichtmal und das ist jetzt nicht gerade ein noch nie gehörter oder seltener Beruf. Ausserdem werden Roboter noch eine ganze Weile nicht von anderen Robotern gebaut oder gewartet, vor allem die Wartung wird nicht so schnell ohne Mensch möglich sein denn bei aller Sensor und Messtechnik ist das meiner Meinung nach doch eher science fiction denn selbst wenn die möglichkeiten da sind wären die Kosten für solches zeug noch sehr sehr hoch.
      • Stefan von Siegenthal 04.01.2016 12:36
        Highlight Highlight Stimmt, die Wartung wird noch ne Weile Menschen brauchen. Es ist ähnlich wie beim Automechaniker, wo langsam der menschliche Einfluss zurückgeschraubt wird. Es braucht nach wie vor Personalaufwand brauchen, einfach viel weniger und das kostet Stellen.
    • giguu 03.01.2016 22:09
      Highlight Highlight genau deshalb müssen wir ausbrechen aus unserem bisherigen Denken. es wird in zukunft nicht mehr genug arbeit für alle geben. deshalb müssen die reichen mehr steuern zahlen und die schlecht ausgebildeten, die evtl. ihren job verlieren von einem bedingungslosen grundeinkommen profitieren.
      • Toerpe Zwerg 04.01.2016 01:45
        Highlight Highlight ... und so in die komplette Abhaengigkeit getrieben werden, aus der es kein Entrinnen geben wird. Muendige und selbstverantwortliche Menschen werden immer Arbeit haben. Kreativitaet laesst sich nicht automatisieren.
      • Charlie Brown 04.01.2016 06:23
        Highlight Highlight @giguu: Sowas ähnliches gibt es schon, nennt sich z.B. ALV und kommt genau denen zu, die es brauchen. Das BGE löst die allenfalls anstehenden Probleme des Strukturwandels nicht. Aber es schafft neue (Finanzierung, Anreize, Abhängigkeit).
    • smoenybfan 03.01.2016 19:35
      Highlight Highlight Komischer Robo-Job-Rechner. 48% Wahrscheinlichkeit, dass Roboter den Job des Programmierers übernehmen wage ich etwas zu bezweifeln ;-)
      • Coconut 03.01.2016 20:11
        Highlight Highlight Wenn du Informatiker eingibst sinds noch 1,5% :D
      • Stefan von Siegenthal 03.01.2016 20:12
        Highlight Highlight Ja, es könnte durchaus höher sein für gewisse Branchen. Ich bin Informatiker und habe Prototypen von Firmen gesehen, die Programmierarbeiten automatisieren. Was absolut sinnvoll ist, denn viele Programmierarbeiten sind repetitiv (Man muss eine Nutzerverwaltung in bestimmten Situationen nicht 100 mal neu schreiben). Das Ziel dieser Firmen ist, dass Konzepter Applikationen weitgehend Modular zusammenstellen können ohne, dass es einen Programmierer braucht. Das ist alles noch im Anfang, aber es ist klar dass die Entwicklung in diese Richtung geht.
      • Stefan von Siegenthal 03.01.2016 20:28
        Highlight Highlight Man muss dabei übrigens unterscheiden zwischen Programmierern, Software Entwicklern und Informatikern...
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    • guby 03.01.2016 16:47
      Highlight Highlight Vielleicht etwas kurzsichtig von mir aber würde ein BGE diese Entwicklung nicht entschärfen? Ich versuche mir nämlich gerade eine Informationsgrundlage für meine Haltung gegenüber eines BGEs zu beschaffen und dabei hatte ich die Entschärfung genau dieser Problematik als Pro in meiner Liste. Sehe ich das falsch?
      • Stefan von Siegenthal 03.01.2016 17:27
        Highlight Highlight Das BGE oder eine ähnliche Lösung ist die logische Konsequenz von dieser Entwicklung. Die meisten Menschen verstehen das nicht, da wir dazu tendieren in die Vergangenheit zu schauen. Das Problem dabei ist aber, dass wir nun in ein exponentielles Wachstum wechseln wo andere Hebelwirkungen tätig sind. Es werden in Zukunft mehr Stellen abgebaut werden als neue entstehen. Je schneller wir uns mit dieser Veränderung auseinandersetzen umso besser für uns. Das BGE ist eine mögliche Lösung, obs die beste ist, werden wir sehen. Aber eine Diskussion ist nötig.
      • Toerpe Zwerg 03.01.2016 17:45
        Highlight Highlight Der mit der Glaskugel! Wir wechseln in exponentielles Wachstum? Aha. Wirtschaftswachstum ist per se eine Exponentialfunktion. Welchen Wechsel meinen Sie?

      • Charlie Brown 03.01.2016 17:47
        Highlight Highlight @Stefan: Nicht jeder, der eine andere Meinung vertritt, "versteht einfach nicht". Deine Argumentation hat was arogantes. Sorry to say.
      Weitere Antworten anzeigen
    • smarties 03.01.2016 16:41
      Highlight Highlight Selbstversorgerdorf?
      Mensch notwendig, nachhaltiger Umgang mit der Umwelt (der der ganzen Menschheit offenstünde)....
      Wer ist dabei?
      • smarties 03.01.2016 19:21
        Highlight Highlight @parsec kommt darauf an wie du die "Gesellschaftsortnung" regelst und zu was du explizit nein sagst, also ob man wirklich den heutigen Entwicklungsstandart benötigst. Wenn du dich zu 100% selbst versorgen möchtes, ist logisch, dass gerade digitale Elemente leiden

        @Rendel Ich finde definitiv! Es sind Menschen und haben ein Recht zu leben. Man kann vielleicht nicht den medizinischen Standart bieten, aber als Mensch mit einbeziehen und schätzen. Das sollte auch hier für alle gelten!
      • smarties 03.01.2016 19:28
        Highlight Highlight @Rendel Ilusion ist klar. Aber wieso Luxus? Meine Idee wäre eher in die Richtung ohne Strom etc. Und kleinere Gemeinschaften, die selbst für sich verantwortlich sind. Dieses Modell wäre umwelttechnisch (ja ist mir wichtig) nachhaltiger als die jetzige Schweiz und sehr "einfach" überall auf der Welt umsetzbar.
        Ich denke nicht, dass bei einer solchen Idee viele dabei wären und es eher eine "private Alternative" wäre
      • smarties 03.01.2016 20:35
        Highlight Highlight Genau das meine ich - sowas will ein Bruchteil, ist ein Nischenprodukt.
        P.S. Industrielle Revolution was die Maschinen betrifft. Dafür ein Gesellschafts und Menschenverstäntniss des 21. Jahrhunderts
        P.S.2 Nahrungsmittel können sehr gut in Kellern usw gelagert werden, braucht keinen Kühlschrank;)
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    • goschi 03.01.2016 15:19
      Highlight Highlight Und wieder werden Jobs 1:1 verglichen.
      Die Studie ist explizit auf den amerikanischen und britischen Raum gemünzt, dort vor allem stark auf die meist ungelernten Arbeiter.
      Die Situation in der Schweiz ist weitgehend erheblich anders, hier trifft man primär auf gelernte und gut ausgebildete Facharbeiter mit oft gänzlich anderen Jobprofilen.

      In der Schweiz ist schon unglaublich viel automatisiert, gerade auch in der Industrie, da gibt es nicht mehr so viel wegzurationalisieren, wenn man die Produktion hier behalten will.
      • Stefan von Siegenthal 03.01.2016 17:05
        Highlight Highlight Wenn man lediglich die Produktion anschaut, dann hast du recht. Aber bei der Digitalisierung und Automation der nächsten Jahre geht es vor allem auch um die ganze Dienstleistungsindustrie. Kaufmännische Angestellte, Buchhalter, Wirtschaftsprüfer, mittleres Management, Verwaltungsberufe, Programmierer, Versicherungsberater usw. werden immer mehr automatisiert bzw digitalisiert und in günstigere Länder ausgelagert. Glaubst du nicht? Dann recherchier mal wieviele tausende IT Stellen zB die UBS und CS im Moment nach Polen verlegt.
      • goschi 03.01.2016 18:32
        Highlight Highlight Stellen ins billigere Ausland versetzen ist aber nicht das gleiche wie Stellen durch Automatisierung obsolet machen, das sind zwei ganz verschiedene Paar Schuhe.

        Die NZZ hat in ihrem Artikel eine genauere Auflistung gemacht:
        http://www.nzz.ch/nzzas/nzz-am-sonntag/uns-braucht-es-bald-nurnoch-als-konsumenten-1.18671111

        Und das ist eben ein Bezug aufs US-System, mit Hierarchieebenen die als reine Befehlsweitergeber agieren, nur das findet man in Schweizer Unternehmen wesentlich seltener, zB. das mittlere Management hierzulande tut wesentlich mehr und ist vielseitiger aufgestellt.
      • Stefan von Siegenthal 04.01.2016 00:55
        Highlight Highlight @p4trick und @goschi Beispiel: Früher hatte die Post ein Team welches Briefe, deren PLZ die Maschine nicht lesen konnte, “manuell” angeschaut und vor Ort entziffert hatte. Mit der Digitalisierung dieses Vorgangs spielte es plötzlich keine Rolle mehr wo die PLZ entziffert wurde, da es ein digitales Bild des Umschlags gab, entschied die Post diese Arbeit nach Asien zu verlagern. Und so werden heute unleserliche Adressen von Vietnamesen entziffert. Und kommt nun nicht mit dass eine solche Aufgabe zu Schade für Schweizer sei. Die Digitalisierung vernichtet Jobs in der Schweiz. Lösungsvorschlag?
    • Maya Eldorado 03.01.2016 14:52
      Highlight Highlight Noch etwas: Werden die Arbeitsleistungen der Maschinen besteuert, bringt das die Kosten der Maschinenerzeugnisse und Handerzeugnisse wieder einander näher und verzerrt das Ganze weniger.
      • Donald 03.01.2016 23:50
        Highlight Highlight Die Maschinen beziehen aber keine staatlichen Leistungen. Warum sollten sie Steuern zahlen?
    • Maya Eldorado 03.01.2016 14:50
      Highlight Highlight Die menschliche Arbeitskraft wird besteuert, soweit sie bezahlt ist. Es ist langsam an der Zeit auch die Maschinenarbeitskraft in gleichem Masse zu besteuern. Das gibt das nötige Geld für die durch Maschinen freigestellten Menschen. Das hilft wiederum die Arbeit am Menschen, die immer mehr effizienten Abläufen unterworfen wird, wieder mehr menschlich zu gestalten und allgemein dass die Menschen wieder mehr füreinander da sein können.
      • Donald 03.01.2016 23:49
        Highlight Highlight Wie misst man die Leistung einer Maschine fair?
      • Hackphresse 04.01.2016 06:51
        Highlight Highlight Wie soll sich der durch die Maschiene arbeitslos gewordene Mensch denn sonst das von der Maschiene produzierte Produkt leisten können, bzw. sonst noch irgendwas leisten können wie z.Bsp. Nahrungsmittel?
        Der Produzent hat gratis arbeitende Maschienen aber keine Käufer für sein Produkt mehr, kann den Unterhalt nicht zahlen und geht Pleite.
        Je mehr Geld auf wenige konzentriert wird desto schneller geht die Wirtschaft kaputt weil andere nicht mehr genug haben. Trickle-down funktioniert nicht , hat es nie und wird es nie. Superreiche kaufen wenig dafür superteures.
    • Toerpe Zwerg 03.01.2016 14:45
      Highlight Highlight Einmal mehr wird die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Diesen wird es naemlich immer brauchen.

      Im Ernst: Das Ganze nennt sich Strukturwandel und den haben wir seit 200 Jahren permanent - ohne dass den Menschen deshalb die Arbeit ausgegangen waere. Oder hat vor 20 Jahren jemand einen Beruf wie Social Media Manager antizipiert?
      • Stefan von Siegenthal 03.01.2016 17:10
        Highlight Highlight Ich ermutige dich mit dem Thema des exponentiellen Wachstums zu beschäftigen. Natürlich gibt's laufend neue Stellen. Aber mit der massiv schneller wachsenden Digitalisierung kommt der Markt je länger je weniger mit neue Stellen zu schaffen. Im Moment läuft noch gut (obwohl es bereits heute massiv mehr unfreiwillige Teilzeittätige gibt), aber wir sind definitiv in einem großen Umbruch. Hoffe Watson berichtet mehr über den momentanen Stand der Entwicklungen, denn viele scheinen das nicht ganz mitzubekommen.
      • Toerpe Zwerg 03.01.2016 17:48
        Highlight Highlight Club of Rome ist auch nicht mehr ganz neu, oder?
    • Plöder 03.01.2016 14:33
      Highlight Highlight Bevor wir alle oder viele durch Roboter ersetzt werden, müssen die Gesetze angepasst werden!
      Zudem muss man zuerst die moralischen, ethnischen und rechtlichen Aspekte anschauen.
      Z.b. Wenn eine Maschine jemanden umbringt (ich weiss Hollywood lässt grüßen aber..) wer haftet? Der eigentümer? Der Programmierer? Die Maschine? Solche Sachen müssen zuerst geklärt werden bevor die grosse Digitalisierung Einzug hält! Aber wir können uns auch wie aufgescheuchte Hühner verhalten nur weil es Studien für wahrscheinlich halten was in 20J. ist. Zudem steht in der einen, dass sich die Gesetze ändern müssen...
    • Charlie Brown 03.01.2016 13:53
      Highlight Highlight Da bin ich im Moment noch recht entspannt. Natürlich gibt es viele Jobprofile, die sich wegautomatisieren lassen und das wird auch geschehen. Aber dafür braucht es wieder neue, andere Skills. Das nennt man Strukturwandel. Nichts neues unter der Sonne.

      Und dann möchte ich einfach sehen, wie z.B. ein Buchhalter automatisiert wird. Vielleicht bin ich in 20 Jahren eines besseren belehrt, dann verabschiede ich mich halt ein wenig früher in die Rente. Oder ich antizipiere die Entwicklung und mach bis dann was anderes ;-)
      • Stefan von Siegenthal 03.01.2016 17:16
        Highlight Highlight Es wird keine 20 Jahre brauchen bis Buchhaltungsarbeiten zum größten Teil automatisiert sein werden. Du kannst dir das nicht vorstellen? Hoffe Watson berichtet mehr über diese Entwicklungen, denn sehr viele scheinen sich das nicht vorstellen zu können. Dabei ist gerade die Buchhaltung und Wirtschaftsprüfung, welche immer mehr Rohdaten digital und kategorisiert zur Verfügung und logische Arbeitsschritte zu Grunde hat leichter digitalisierbar.
      • Charlie Brown 03.01.2016 17:41
        Highlight Highlight @Stefan: Verantwortest du eine Buchhaltung nach einem anerkannten Rechnungslegungsstandard? Oder bist du zugelassener Revisor? Wenn ja können wir uns gerne über verschiedene Detailfragen unterhalten. Ich fände das noch spannend.
      • _kokolorix 03.01.2016 18:21
        Highlight Highlight ich bin auch der meinung, dass buchaltung vor allem damit zu tun hat welch bewegungen welchen konti zugeordnet werden. genau das ist schlecht zu automatisieren, weil es in jedem jahr einige spezielle transaktionen gibt die zuerst eingeordnet werden müssen. was einfach zu automatisieren ist, ist längstens gemacht worden. buchhaltungsprogramme gehörten zu den ersten erfolgreich vermarkteten softwareprodukten überhaupt
    • Donald 03.01.2016 13:45
      Highlight Highlight Nur logisch. Wer will schon Aufgaben erledigen, die auch automatisiert werden können? Ich verstehe die Ausrufe nicht.
      • Lightning makes you Impotent (LMYI) 03.01.2016 14:14
        Highlight Highlight Finde ich auch gut. Menschen sind zu kostbar, wie den ganzen Tag Milch über einen Scanner zu schieben. Die Revolution wird ganz neue Kreativität freisetzen und unsere Arbeitslandschaft positiv verändern.
      • teufelchen7 03.01.2016 16:51
        Highlight Highlight eure meinung ist verständlich, doch werden diese leute auch etwas anderes finden, wenn sie nicht den tag lang lebensmittel über den scanner schieben müssen? nicht alle leute können und wollen einen komplexen beruf!
      • Lightning makes you Impotent (LMYI) 03.01.2016 19:11
        Highlight Highlight Das ist jetzt die Frage. Stumpf der Job ab und unterdrückt wahre Bedürfnisse oder ist er genau das richtige. Wird wahrscheinlich beides geben. Gewinner und Verlierer aus der Situation.
      Weitere Antworten anzeigen
    • Big ol'joe 03.01.2016 13:25
      Highlight Highlight Seit der 1. industriellen Revolution haben die Menschen Angst vor fehlender Arbeit. Aber die Geschichte hat uns gezeigt: Trotz konstantem Wachstum, bleibt die Arbeitslosigkeit niedrig (strukturelle Unterschiede sind natürlich vorhanden).
      Hey Leute! Keine Angst! Es hat immer was zu tun ;)
      Übrigens hatte das Proletariat bei der Einführung von Fliessbandarbeit ganze Fabriken zerstört aus Protest gegen die Automatisierung ihrer Arbeit. Und wo hat das hin geführt? Es hat immer noch jeder Arbeit, die Volksgesundheit/Lebenserwartung optimal und alles läuft.
      • Likos 03.01.2016 13:45
        Highlight Highlight An Arbeit wird es sicher auch in Zukunft nicht fehlen. Das Problem ist eher das sich die Arbeit immer stärker akademisiert. Eine ganze Bevölkerungsgruppe wird dadurch zwangsläufig arbeitslos oder zu Sklaven 2.0.
      • Big ol'joe 03.01.2016 13:54
        Highlight Highlight Auch da sehe ich nicht rot. Die Akademisierung läuft schon seit geraumer Zeit, im 20. Jahrhundert wurde die Hälfte der Bevölkerung (Frauen) in die "bezahlte" Arbeitswelt integriert und das immer öfter Hochqualifiziert. Es gibt also für alle Arbeit, immer.
        Aber, wenn wir schon dabei sind. Ein Problem sehe ich schon: Nämlich der soziale Kontakt und die gesellschaftliche Durchmischung: Der Top ausgebildete Akademiker kommt immer weniger mit den "tieferen" Schichten in Kontakt. Dies kann zu einer gesellschaftlichen Kluft führen...
      • _kokolorix 03.01.2016 14:13
        Highlight Highlight ja, alles ist optimal. 20% der bevölkerung besitzen 90% des vermögens, während die ärmeren 50% sich mit 5% des kuchens zufriedengeben müssen.
        und der prozess der vermögensumverteilung von unten nach oben ist weiter voll im gange!
        klar wird es immer etwas zu tun geben. die frage ist nur wer wieviel zum bip beiträgt und wer wieviel dafür erhält
      Weitere Antworten anzeigen
    • demokrit 03.01.2016 13:13
      Highlight Highlight Ja, ja, das papierlose Büro. Man redet und träumt schon lange davon und doch können sich am Ende des Tages die Firmen überhaupt nicht auf einheitliche Rechnungsformate einigen.
      • demokrit 04.01.2016 00:55
        Highlight Highlight Im Gegenteil, man verlangt nicht umsonst eine Aufbewahrungspflicht von 10 Jahren für alle Unterlagen. Welche Branche? Eine Webworkerbude im Nebenerwerb?
    • Kookaburra 03.01.2016 13:08
      Highlight Highlight Und obwohl das alle wissen und spüren, muss die Zuwanderung trotzdem auf dem Rekordniveau von über 100'000 pro Jahr gehalten werden. Das ist doch Wahnsinn!
      • koks 03.01.2016 13:15
        Highlight Highlight Die Wirtschaft holt was sie braucht.
        Auch der MEI-Initiativ-Text schreibt, dass die Zuwanderung an den Interessen der Wirtschaft auszurichten ist.
        Da merken wohl noch viele nicht, wie sie von der SVP über den Tisch gezogen wurden.
      • DerWeise 03.01.2016 13:44
        Highlight Highlight @koks
        klar, es würde jedoch schon einiges bewirken, wenn sich die Wirtschaft zuerst beim den Menschen zu bedienen, die schon hier sind, statt ständig Fachkräfte(jung, erfahren und billig) im Ausland zu rekrutieren. Was momentan abgeht ist nur noch krank und dummerweise wird jegliche Kritik in die rechte Ecke geschoben...
      • Kookaburra 03.01.2016 13:50
        Highlight Highlight @Rhabarber: Du hast recht, aber
        wie geht es der AHV? Sie ist in einem so schlechten Zustand wie noch nie!

        Wir haben die grösste Zuwanderung von allen Ländern - 42% sind unterdessen verschenkt. Und wozu? Die gewünschte und erhoffte Rettung der Rentensysteme bleibt aus...

        @koks: Das Stimmt.
        Und ich weiss schon, dass die SVP der Kleptokratie zuarbeitet. Aber die SP ja auch...

        @Der Weise: Du machst deinem Namen Ehre.
      Weitere Antworten anzeigen
    • lily.mcbean 03.01.2016 13:07
      Highlight Highlight Wie bitte soll ein Metzger durch eine Maschine ersetzt werden? Bin verwirrt.
      • Konda2 03.01.2016 13:23
        Highlight Highlight http://www.videoman.gr/de/37273
      • phreko 03.01.2016 14:25
        Highlight Highlight Mangelnde Kreativität ist eines des Hauptprobleme, das auf viele Leute zukommen wird...
    • koks 03.01.2016 13:06
      Highlight Highlight interessant, dass bürgerliche innerschweizer kantone derzeit in der bildung wirtschaftsfächer und mathematik zulasten von kreativeren fächern ausbauen. bei solchen trends wie im artikel kann man sich vorstellen, wie deppert diese bürgerlichen politiker auf dem holzweg sind. die jobs in der finanzbranche, für die diese wirtschaftshörigen politiker die bildung umkrempeln wollen, sind in naher zukunft abgeschafft. wenn politik und ideologen sich in bildungsfragen einmischen, ists noch jedesmal in der jüngeren geschichte schiefgegangen.
    • DerWeise 03.01.2016 13:04
      Highlight Highlight Wir blähen unsere Wirtschaft kurzfristig mit +100 000 Menschen/Jährlich auf, im Wissen langfristig keine Jobs anbieten zu können. Und bis es soweit ist, könnnen Unternehmen die Löhne drücken.
      Ziemlich clever unser "Erfolgsmodell Schweiz". ...not impressed
      • phreko 03.01.2016 14:27
        Highlight Highlight Ja, dann wandern sie halt weiter... Wenns die Schweizer Wirtschaft verbockt, werde ich auch froh sein in Spanien oder Griechenland Arbeit zu bekommen.
      • DerWeise 03.01.2016 15:28
        Highlight Highlight Du hast offensichtlich meinen Punkt nicht verstanden und wahrscheinlich noch nie im/mit HR gearbeitet, schön.

        Wo wanderst du denn den hin, wenn du für "unsere" Wirtschaft nicht mehr interessant bist? Weil evt zu alt, zu teuer?
    • Matrixx 03.01.2016 13:00
      Highlight Highlight Hey, es wurde sogar ein Computer (-Programm?) nach euch benannt!
      • Thanatos 03.01.2016 13:07
        Highlight Highlight Nein es ist sogar ein ein Supercomputer ;)

    «Geh jetzt noch einkaufen!» – wie falsche Whatsapp-Nachrichten zu Hamsterkäufen animieren

    In den sozialen Medien zirkulieren Falschinformationen über einen landesweiten Notstand und leeren Supermarktregalen. Der Bundesratssprecher warnt vor solchen Fake News.

    Sie heissen Moni oder Dani, und sie müssen gewarnt werden. Derzeit machen verschiedene Sprachnachrichten auf Whatsapp die Runde, welche vermeintlich aus einem privaten Gespräch heraus weitergeleitet wurden.

    Die Botschaft ist immer die gleiche: Heute soll der Notstand ausgerufen werden in der Schweiz, das wüssten die Sprachnachrichtenersteller aus guter Quelle. Deswegen solle man seine Einkäufe möglichst vorher noch erledigen.

    Bei diesen Sprachnachrichten handelt es sich jedoch um Fake News. Der …

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