Schweiz
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Raucher verursachen Kosten in Milliardenhöhe – trotzdem bringen sie Geld

Erneut wird in einer Studie den Rauchern vorgerechnet, wie viel sie das Gesundheitssystem kosten. Dabei gibt es auch eine andere Sichtweise.

Sabine Kuster / ch media



Rauchen gefährdet die Gesundheit. Nicht nur das ist heute längst erwiesen, bekannt sind auch die exakten Kosten, die dabei für das Gesundheitssystem in der Schweiz entstehen.

Eine neue Studie der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) berechnet die medizinischen Kosten fürs Jahr 2015 auf 3 Milliarden Franken. Dies würde 3.9 Prozent der gesamten Gesundheitsausgaben der Schweiz in diesem Jahr entsprechen.

Da erkrankte Raucher bei der Arbeit ausfallen, verursachen sie zusätzliche Kosten: 2015 seien dies 2 Milliarden Franken Produktionsverluste gewesen, rechnet die ZHAW vor. Und: Genau 9535 seien an den Folgen des Tabakkonsums gestorben. Das wären 14 Prozent aller Todesfälle.

1,1 Milliarden Menschen weltweit rauchen. Bei Hilfen zur Entwöhnung hapert es gemäss der Weltgesundheitsorganisation WHO noch. (Themenbild)

Raucher schaden vor allem sich selbst – finanziell aber nicht unbedingt der Allgemeinheit. Bild: KEYSTONE

Schaden Raucher der Allgemeinheit wirklich?

Solche Zahlen werden den Rauchern schon länger vorgehalten. Es gibt aber noch eine andere Sichtweise: Da Raucher im Durchschnitt früher sterben als Nichtraucher, belasten sie die Altersvorsorge weniger. Zudem bezahlen Raucher via der Tabaksteuer jährlich 2.1 Milliarden Franken, die ebenfalls in die AHV fliessen.

Die NZZ stellte deswegen am Montag in einem Artikel die Schlussfolgerung auf, dass Raucher voll für die Schäden aufkommen, die sie anrichten und noch darüber hinaus einen Beitrag leisten würden. Zu diesem Fazit kamen schon 1998 Ökonomen der Universität Neuenburg, die damals die sozialen Kosten des Tabakkonsums berechneten.

Als Individuum lohnt es sich selbstverständlich, gesund zu leben und sein eigenes Leid womöglich zu verringern. Doch mit dem Blick auf die Altersvorsorge wird der Vorwurf, die Raucher würden die Allgemeinheit schädigen, entkräftet – und die Präventionsbemühungen relativieren sich. (mim/aargauerzeitung.ch)

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Rauchen verursacht 26 Todesfälle pro Tag in der Schweiz

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105Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • wolge 10.09.2019 17:25
    Highlight Highlight Psssst. Bitte sagt das bloss nicht den Rauchern...
  • wolge 10.09.2019 17:25
    Highlight Highlight Endlich mal jemand der für sein Handeln zur Verantwortung gezogen wird... Ansonsten wird diese ja quasi immer an die Gesellschaft abgeschoben... Man nennt es dann Solidarität... Ich nenne es „tu was du willst, bezahlen tut die Gesellschaft“
  • Tom Scherrer (1) 10.09.2019 12:32
    Highlight Highlight Oberflächliche Darstellung aus dem Jahre 1998. wie neutral der Ökonom zu diesem Zeitpunkt war, wissen wir nicht.

    Das Rauchen verursacht hohe Gesundheitskosten. Diese trägt die Allgemeinheit, noch.

    Durch das Passivrauchen sterben unschuldige Leute. Ein absolutes No Go.

    Raucher verstinken ihre Umgebung, das wurde die letzten Jahre schon besser.

    Relativieren und es sich schönreden ist bei einer Sucht verständlich. Das gehört ja zu Suchtverhalten dazu, ist aber nicht klever.

    Meine Meinung.


    • Tom Scherrer (1) 10.09.2019 13:28
      Highlight Highlight Die Tabaklobby hat es exzellent verstanden, die Allgemeinheit mit gekauften Studien und Gegenstudien zu verunsichern.

      Meine Eltern wuchsen noch mit werbungen auf: führende Zahnärzte empfehlen die neue... mit Filter.

      Das Business ist so abartig rücksichtslos.zb. Eine Tonne Tabak kostet in Afrika ein paar Cents.

      Er werden eigentlich alle an der Nase geführt, zugunsten weniger/einzelner Produzenten.

      aufhören, wenn es zeit ist, und Rückfälle miteinrechnen.

      Rauchen verteidigen oder mit vermeindlich üblerem vergleichen, das macht keinen sinn

    • Herr J. 10.09.2019 13:52
      Highlight Highlight Hohe Gesundheitskosten durchs Rauchen - stimmt! Aber meinen Sie, wer nicht wegen des Rauchens stirbt, habe das ewige Leben? Er oder sie wird auch einmal todkrank und wird da im Schnitt höhere Kosten verursachen. Steht alles im NZZ-Artikel, nix oberflächlich.

      P.S.: Bin Nichtraucher, aber kein Jakobiner. Lasst doch den Leuten ihre Laster.
    • Tom Scherrer (1) 10.09.2019 17:54
      Highlight Highlight mir kann es eigentlich egal sein, die Raucher sind ja die gelackmeierten in diesem Game - als Nikotinopfer :-))

      Witzig - als die Tabaklobby Ende 80er trotz Ihren gekauften Studien aufflogen - war genau das Ihr noch ihr Hauptargument: Man soll doch dem Raucher sein Laster lassen - Freiheit über alles. Und so kam es, dass weiter Zigaretten produziert, verharmlost & verkauft wurden.

      Kleiner Test: gehen sie an einen Kiosk und schauen sie die Front an. Schokoriegel an Kaugummi an Kamel Zigaretten an Schokoriegel - wieso ist das so? Die Kids sollen lernen, dass...

      sie verarschen uns immernoch.
  • Cirrum 10.09.2019 11:45
    Highlight Highlight Wenn es nicht so wäre, dann hätten sie das Rauchen schon längst verboten.. Geld regiert die Welt..
    • Daniel Stufer 11.09.2019 23:48
      Highlight Highlight Stimmt leider nicht, weil ANDERE dafür zahlen müssen...
  • Sascha Ehring 10.09.2019 11:08
    Highlight Highlight Ist doch ganz einfach, der Staat muss Zigaretten und Alkohol doch einfach nur verbieten, oder eben die Preise erhöhen. Ein Schachtel Ziggis für 50CHF, Bier auf 25CHF pro Flasche und schon klappt es 👌
    • Dageka 10.09.2019 12:55
      Highlight Highlight Dann trinke ich Glasreiniger und rauche Niele, ist sogar noch billiger als das Bier und die Ziggis heute... Solche Sachen bringen nichts.
    • EpsilonGX TX 10.09.2019 13:24
      Highlight Highlight Schliesse mich dir an, Samstag in der Wash bar in Bern?
    • Oigen 10.09.2019 13:55
      Highlight Highlight Genau weil uns die Geschichte ja beigebracht hat dass Prohibition funktioniert...
    Weitere Antworten anzeigen
  • luegeLose 10.09.2019 11:06
    Highlight Highlight Man sollte auch beachten, warum die Leute süchtig wurden. Wozu es auf den Pausenhöfen vor den Eingängen immer noch qualmt.
  • dmark 10.09.2019 10:25
    Highlight Highlight "2 Milliarden Franken Produktionsverluste"

    Peanuts...
  • Strubby 10.09.2019 10:01
    Highlight Highlight An Watson,
    Rauchen ist ungesund, darüber brauchen wir gar nicht zu diskutieren.
    Aber was kostet eigentlich die sozialisierte Droge Alkohol mit all den Arbeits-, Auto- etc. Unfällen. Die ReHa Kosten. Das soziale Umfeld das leidet im Familien und Freundeskreis. Wieviel Tode gibt es da?
    (vor allem unschuldige Tode)
    Macht doch mal einen kostenvergleich Rauchen vs Alkohol.
    Keine Hetze. Nur eine objektive Statistik.
    • B-Arche 10.09.2019 12:58
      Highlight Highlight Whataboutism.
      Nur weil das eine schlecht ist macht es das andere Schlechte nicht besser.
    • Oigen 10.09.2019 13:57
      Highlight Highlight Ja aber gegen raucher liesst man 50 artikel pro jahr und es wird immer weiter eingeschränkt, alkohol hingegen als volksdroge nr1 ist heilig
  • Clife 10.09.2019 09:54
    Highlight Highlight Da gibts aber noch andere Faktoren wie Fast-Food Gönner, Trainingsspezialiszen etc. Rauchen hin oder her, die Krankenkassen freuts, die AHV nicht, wenn man gesund lebt 🤷‍♂️ Da würd ich lieber bei der Krankenkasse ansetzen, zumal man da länger einzahlt als man nach der Pension überhaupt lebt
  • Interessierter 10.09.2019 09:49
    Highlight Highlight Es ist ebenfalls erwiesen, dass die letzten Tage in Leben die teuersten sind. Ob Raucher oder nicht. Der Raucher verursacht die Kosten unter Umständen ein bisschen früher. Wenn jedoch ein Raucher stirbt, werden die Kosten voll in die Statistik eingerechnet ohne die sogenannten Ohnehinkosten abzuziehen welche so oder so entstanden wären. Zusätzlich kommt dann noch die erwähnte Reduktion aus der Pensionskasse und der AHV. Ich bin überzeugt, dass der Staat mit den Rauchern ein Riesengeschäft macht und gleichwohl werden sie in die Ecke gedrängt....
    • saukaibli 10.09.2019 10:40
      Highlight Highlight Wenn die Staaten nicht einen Haufen Geld damit verdienen würden, wäre Tabak längst verboten. Aber Tabak ist nunmal ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, da geht es um viel, viel Geld. Nicht nur die Staatskasse profitiert davon, natürlich auch die Tabak- und die Pharmabranche, ja das ganze Gesundheitssystem. Aber auch Gesundheitsverbände wie die Lungenliga und Konsorten, die ohne Raucher viel weniger Daseinsberechtigung hätten und viel weniger Geld von der Pharma bekommen würden, auch daran hängen Jobs. Da schaut halt jeder für sich, jeder braucht einen Job und Tabak schafft viele Jobs.
    • Tjuck 10.09.2019 11:04
      Highlight Highlight Pensionskasse nur dann, wenn nicht anstelle der Rente das Kapital bezogen wird.
  • Pointer 10.09.2019 09:29
    Highlight Highlight Sind bei den Gesundheitskosten auch die Kosten für Folgen des Passivrauchens einberechnet?
    Wie siehts mit weiteren Kosten aus? Insbesondere Reinigungs- und Renovationskosten.
    • jimknopf 10.09.2019 09:43
      Highlight Highlight Wieso sollten Reinigungs- und Renovationskosten in die Gesundheitskosten einfliessen? Und wie sehen die Folgen des Passivrauchen aus?
    • Pointer 10.09.2019 09:56
      Highlight Highlight Die fallen wie geschrieben unter weitere Kosten.
    • Daniel Stufer 11.09.2019 23:51
      Highlight Highlight Nein, die Folgen des Passivraucs sind nicht einberechnet. Der NZZ-Artikel ist aber sowieso falsch.
  • Rabbi Jussuf 10.09.2019 09:24
    Highlight Highlight Noch eins wird immer vergessen.
    Alle Leute sterben an irgend etwas, das Krankenkosten verursacht. Da kann man nicht kommen und den Rauchern ihre spezifischen Krankheiten aufrechnen (3Mrd) ohne die Krankheiten abzurechnen, an denen sie sonst als Nichtraucher gelitten und gestorben wären.
    Bsp. Lungenkrebs ist nicht eine so teure Angelegenheit. Da gibt es weitaus kostenintensivere Krebsarten, die nichts mit Rauchen zu tun haben. Wird das in diesen Studien gegengerechnet? Wenn nicht, dann sollte man sie nicht ernst nehmen.
    • Herr J. 10.09.2019 13:55
      Highlight Highlight Stimmt genau. Bei der neuen Studie der ZHAW steht davon natürlich nichts, deshalb kann man sie rauchen...
  • Vecchia 10.09.2019 09:24
    Highlight Highlight Ja, übermässiges Rauchen ist ungesund. Wie im Artikel dargestellt, hält sich der volkswirtschaftliche Schaden hingegen anscheinend in Grenzen.

    Was man vom Alkohol nicht behaupten kann. Da ist der Schaden viel grösser.

    Andere Quellen der Gesundheitsgefährdung existieren im Alltag in nicht geringerer Zahl.
    Aber sicher ist es am einfachsten, rauchende Personen, ein paar Tabak-Bauern und -Konzerne an den Pranger zu stellen, die keine grosse Lobby mehr haben.
    • Daniel Stufer 11.09.2019 23:53
      Highlight Highlight Der NZZ-Artikel ist falsch. Nikotin tötet doppelt so viele wie Alkohol. Nicht einfach irgendwelchen Mist labern, bitte...
  • fools garden 10.09.2019 09:17
    Highlight Highlight legalisiert endlich auch Mariuana. Die hoch subventionierten Kleinbauern kultivieren es, und der Staat hat noch drei Fliegen mehr auf eine Klappe.
  • THEOne 10.09.2019 09:14
    Highlight Highlight knapp 4% der gesundheitsausgabe...??
    und darum wird so ein theater gemacht?
    schreibt lieber mal, wer die grössten ausgaben verursacht...
    spoiler: das sind nicht die raucher
  • danilo87 10.09.2019 09:11
    Highlight Highlight Das ist wieder so ein Clickbait-Titel. Was soll das?
    Entweder bringt man Geld oder man verursacht Kosten. Es liegt in der Natur der Sache, dass man erst investieren muss, um Geld zu generieren. Im Übrigen lässt nicht nur der Titel zu wünschen übrig, sondern auch der Bericht an sich. Völlig nichtssagend. Die Raucher kosten dem Gesundheitssystem 3 Mia. jährlich. 2.1 Millarden kommen via Tabaksteuer wieder rein. Jetzt müsste man doch sinnvollerweise den Betrag beziffern, welcher an AHV-Geldern durch die kürzere Lebenszeit eingespart wird, um eine Aussage zu rechtfertigen..
  • Kaspar Floigen 10.09.2019 08:58
    Highlight Highlight Das Argument mit dem früher sterben, finde ich ein bisschen problematisch. Weiter gedacht heisst, das ja, dass auch ein Mörder zu einem gewissen Grad einen sozialen Mehrwert schafft.
    • karies 10.09.2019 10:38
      Highlight Highlight ... autofahrer, basejumper, fleischesser, einsame, sportmuffel, bei rot über die strasse geher...
    • Herr J. 10.09.2019 13:57
      Highlight Highlight @ Kaspar
      Das stimmt schon, die Betrachtungsweise ist zynisch. Aber für die Altersvorsorge ist es halt so. "Ideal" dafür ist, wenn ein Mann am 65. Geburtstag das Zeitliche segnet. Das heisst nicht, dass man das gut findet. Es ist Mathematik, die hat keine Gefühle.
  • Füürtüfäli 10.09.2019 08:27
    Highlight Highlight Traurig was aus dem Menschen geworden ist. Ein Kosten, Nutzen Objekt. Egal bei was oder für was, geht es nur darum, was Kostet es oder wo könnte man mehr Geld rausholen. Wir sind Lebewesen und nicht mal mehr oder mal weniger Kostenverursachende Objekte, Roboter die Finanziell ausgesaugt oder mit Verboten stillgelegt werden sollten! Und alle stehen mit erhobenen Zeigefinger im Kreis und Schreien " Du bist der Schuldige!"
  • Donald 10.09.2019 08:27
    Highlight Highlight Und wir wird der Gestank an Bahnhöfen und in Gartenrestaurants angerechnet?
    • MarGo 10.09.2019 08:35
      Highlight Highlight du meinst da, wo man schon ziemlich lang nicht mehr rauchen darf? ;)
    • Donald 10.09.2019 08:51
      Highlight Highlight Wo genau darf nicht mehr rauchen?
      Stehe gerade an einer Tramhaltestelle und werde wieder mal gratis beraucht...
    • Roman h 10.09.2019 09:13
      Highlight Highlight Für das Restaurant habe ich eine einfache Lösung.
      Drinnen ist Rauchverbot, draussen darf man rauchen.
      Wer also keinen Rauch will kann drinnen etwas essen oder trinken.
      Und bevor man jetzt jammert "ich will im Sommer draussen sitzen".
      Ein bisschen tolerant dürfen auch die Nichtraucher sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Erwin B. 10.09.2019 08:09
    Highlight Highlight Was hier nicht angesprochen wird, sind die Reinigungskosten. Die SBB hat ja mal vorgerechnet, wie viel das Zusammensammeln der Zigarettenstummel auf den Geleisen kostet. Abgerauchte Kippen auf den Strassen und das leeren von Aschenbechern dürften ebenfalls ins Geld gehen...
  • The oder ich 10.09.2019 08:07
    Highlight Highlight Gibt es einen Link zu der Studie. Mich würde nämlich interessieren, ob dort auch die Kollateralschäden (Schäden durch Passivrauchen, Littering etc.) eingepreist wurden.
  • ChrigeL_95 10.09.2019 08:05
    Highlight Highlight Eine Zigarette braucht in der Natur bis zu 100 oder 1000 Jahre um sich abzubauen, gilt also als Sondermüll. Warum wurden die negativen Auswirkungen auf die Umwelt noch nie untersucht?
    • Frausowieso 10.09.2019 08:32
      Highlight Highlight Zigarreten werden ja auch nicht kompostiert, sondern der Müllverbrennung zugeführt. Dass man Zigis nicht einfach in die Natur wirft, sollte selbstverständlich sein. Leute, die so etwas tun, werfen auch anderen Müll einfach ins Gebüsch. Das hat nichts mit dem Rauchen, sondern mit Erziehung zu tun. Meine Zigistummel landen ausnahmslos im Abfall.
    • Allion88 10.09.2019 08:44
      Highlight Highlight Freche behauptung von mir, aber beruht auf erfahrungswerten. Die wenigsten zigis landen im abfall
    • G. Samsa 10.09.2019 08:52
      Highlight Highlight Frausowieso, da bist du leider eine der wenigen welche dies so praktiziert.
      Aus irgend einem Grund liegen überall Zigarettenstummel rum.

      Ich würde sogar so weit gehen und behaupten dass rund 80% der Raucher die Rauchabfälle nicht korrekt entsorgen.

      Bemerkenswert finde ich, wenn Raucher den Stummel lieber in einen Gulli (oder auf das Gleis) werfen als in den Aschenbecher. Obwohl beides in unmittelbarer Erreichbarkeit liegt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • hund 10.09.2019 07:51
    Highlight Highlight jim jarmusch, ich empfand kaffeeund zigaretten stets alskreativitätsfördernd
  • Menel 10.09.2019 07:23
    Highlight Highlight An alle Raucher; geht zur Rauchstoppberatung und lasst euch Champix verschreiben. Habe damit problemlos aufhören können und auch einige wirklich starke Raucher in meinem Umfeld haben es damit geschafft. Es lohnt sich wirklich und mit Champix dreht man auch echt nicht durch, im Gegenteil, man vergisst die Zigarette. Viele wissen auch nicht, dass die Grundversicherung Beratung und Medis übernimmt.
    • Natürlich 10.09.2019 07:42
      Highlight Highlight Da bin ich für einmal vollkommen deiner Meinung Menel.
      Habe auch damit aufgehört, mittlerweile über ein Jahr „clean“ 😊
    • Menel 10.09.2019 07:58
      Highlight Highlight Nur mal so aus totalem Gwunder; wieso die Blitze? 😅
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 10.09.2019 08:01
      Highlight Highlight Danke für den Tipp, aber ich verzichte lieber auf dieses Medikament.
      Nebenbei, seit dem ich Bupropion als zusätzliches Antidepressivum habe, rauche ich eigentlich nicht mehr.
      Für die Nikotinentwöhnung ist es auch unter dem Namen Zyban zugelassen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jemand67 10.09.2019 07:15
    Highlight Highlight Nur so nebenbei. Es gibt ein Medikament gegen das Rauchen. Es ist verschreibungspflichtig in Zusammenarbeit mit dem Hausarzt. Es schaltet im Gehirn die Lust auf Nikotin aus. Ich weiss das weil meine Frau in der Medizin arbeitet.
  • Stiggu LePetit 10.09.2019 07:00
    Highlight Highlight Aber die bösen Migranten kosten uns zu viel.
    • Herr J. 10.09.2019 14:00
      Highlight Highlight Auch dieser wertvolle Beitrag zur Debatte sei verdankt.
  • arpa 10.09.2019 06:46
    Highlight Highlight Somit sollte uns Raucher gedankt werden.. jeder Nichtraucher schadet der Allgemeinheit, finanziell gesehen..
    Bitte, gern geschehen 😊

    Unsere Sucht ist eure Frucht!
    • bokl 10.09.2019 08:24
      Highlight Highlight @arpa
      Leider können wir die erst danken, wenn du auch wirklich jung gestorben bist …

      Darum heute kein Dank von mir, aber wünsche ein langes Leben ;)
    • arpa 10.09.2019 08:54
      Highlight Highlight Ich will gar nicht alt werden..mit 75 abdanken wäre ideal.. 10 jahre gesund die Pension geniessen und dann aus die maus! Nichts schlimmeres als jahrelang auf den tod zi warten.. mehrfach im altersheim während dem Zivildienst erlebt.. ab 80 wollen viele sterben.. auch meinr Grossmutter mit aktuell 90 (nichtraucherin) "hets gseh".. seit einigen Jahren bereits..
    • Marathon-man 10.09.2019 09:52
      Highlight Highlight und ich dachte schon es geht nur mir so..

    Weitere Antworten anzeigen
  • HPOfficejet3650 10.09.2019 06:43
    Highlight Highlight Vorne weg, ich bin exraucher.

    Alle raucher die ihre Sucht einfach so hinnehmen und sagen: "ja dann sterbe ich halt früher". - Ich frage mich, ob diejenigen immer noch gleicher Meinung sind, wenn die Haare langsam aber sicher von der Chemo ausfallen, und sie begreiffen, dass sie doch lieber auf mich gehört hätten. Und nein, rauchen hilft nicht beim stressabbau, sondern der Nikotinenzug verursacht den stress.... Think about it.

    Ich wünsche mir zu sehr, dass ihr den Schritt auch schafft. Es ist machbar und beweist mentale Stärke.
    • arpa 10.09.2019 08:56
      Highlight Highlight Nichtrauchen schützt überhaupt nicht vor krebs.. in meinem Bekanntenkreis gibts etwa gleichviele nichtraucher wie raucher die an Krebs erkrankt sind.. der krasseste fall ein Mitschüler, nie geraucht, kein alkohol viel sport. Mit 19 an den folgen des Hodenkrebs gestorben..
    • paulinapalinska 10.09.2019 11:50
      Highlight Highlight immer diese exraucher, die alle bekehren wollen. sei doch stolz auf dich und lass den rest von uns so machen und leben, wie wir wollen.
    • HPOfficejet3650 10.09.2019 17:07
      Highlight Highlight @paulinapalinska viele raucher würden aufhören.... wenn sie es könnten. Ich spreche für diejenigen. Und vielleicht auch für dich. Rauchen lernt man. Ich kenne keinen Raucher, der bei er ersten Zigarette behauptet hat, moll doch, ist geil, muss ich gleich wieder probieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jemand67 10.09.2019 06:12
    Highlight Highlight Hört doch mit dieser „Hexenverfolgung „ auf.
    • Pafeld 10.09.2019 06:49
      Highlight Highlight Nur wer mit dem Teufel im Bunde ist, kann Höllenrauch ausatmen!!!
    • G. Samsa 10.09.2019 08:52
      Highlight Highlight Das sind Fakten, keine Hexenjagd.
  • CogitoErgoSum 10.09.2019 06:00
    Highlight Highlight Lieber rauchender Arbeitskollege
    Du rauchst pro Tag während der Arbeit sicher etwa sechs Zigaretten. Auch wenn du dich beeilst, wirst du dazu je 1/4 Stunde benötigen, also insgesamt 1 1/2 Stunden. In dieser Zeit muss ich deine Arbeit auch noch machen.
    Aufzuhören wäre gesünder und kollegialer. Danke.
    • sunshineZH 10.09.2019 06:25
      Highlight Highlight Geh doch mit raus und rede ein bisschen anstatt zu jammern 😃
    • G. 10.09.2019 06:38
      Highlight Highlight Naja, dafür hat der Raucher die neuesten Informationen, die verhindern könnten, dass Du Arbeit für die Katz oder die falsche Arbeit machst...
    • Macke 10.09.2019 06:54
      Highlight Highlight Ich habe bei meinen verschiedenen Arbeitsorten mehrere Regelungen, aber bei keiner kommen NichtraucherInnen zu kurz: 1) Vorgeschriebene Pause mit Maximallänge für alle 2) gar keine Pause erlaubt 3) Rauchpausen dürfen bei der Stundenberechnung nicht angegeben werden, resp. ausstempeln. Anstatt RaucherInnen wegen Pausen zu verteufeln solltest du lieber NichtraucherInnen zu mehr Pausen motivieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DocShi 10.09.2019 05:59
    Highlight Highlight Ha, das sage ich seit Jahren:
    Ich rauche weil ich sozial bin, denn ich sterbe dereinst mit Lungenkrebs und brauche viel weniger AHV (und meine Grossmutter wurde 97 und mein Vater (starker Zigarillo- und Zigarrenraucher) 85. Überlegt mal wie alt ich werden würde wenn ich mit rauchen aufhören könnte/wollte. 😉)
    • WatsonLeser 10.09.2019 06:47
      Highlight Highlight ich glaube du willst es, kannst es aber nicht...
    • saukaibli 10.09.2019 07:32
      Highlight Highlight Glaub mir, es gibt angenehmere Tode als durch Lungenkrebs oder COPD. Aber solche Sprüche habe ich damals auch noch rausgehauen, als ich noch rauchte. Irgendwie muss man sich den Scheiss ja schönreden ;-)

Ältester Schwulenaktivist der Schweiz: «Ja, es gibt einen Backlash – schuld ist die SVP»

Im vergangenen halben Jahr gab es vermehrt Meldungen über Angriffe auf Homosexuelle. Ernst Ostertag ist der bekannteste Exponent der Schweizer Schwulenbewegung. Er sagt: «Jetzt müssen wir wieder kämpfen.»

«Blick» vom 16. September 2019: «Dann traten die Angreifer näher, spuckten das Paar an und bewarfen es mit einem Feuerzeug. Als Luca B. aufstand und die Pöbler nach dem Grund für ihr aggressives Verhalten fragte, eskalierte die Situation. Sie antworteten: ‹Weil ihr schwul seid›. Kurz darauf flogen die Fäuste.»

«20 Minuten» vom 16. Juni 2019: «Ausgelassen feierten am Samstag Zehntausende in Zürich an der Gay Pride. Unter den Feiernden waren Micha F. und sein Mann. Auf dem Heimweg wurden die …

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