Schweiz
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Noch 800 sollen es sein: So will die Post die Zahl der Filialen stabilisieren

Der Post brechen im wichtigen Briefgeschäft die Erträge weg. Nun hat die Post-Führung gesagt, wie sie das Unternehmen umbauen will. Sie will im Online-Geschäft stark wachsen.



Die Post ist derzeit so gefragt wie nie. Alleine im April verarbeitete sie 17 Millionen Pakete – noch einmal deutlich mehr als letztes Jahr vor Weihnachten. Doch auf lange Frist braucht die Post eine neue Strategie.

ZUR BERUFSAUSBILDUNG DETAILHANDELSFACHFRAU BEI DER POST STELLEN WIR IHNEN HEUTE MITTWOCH, 24. FEBRUAR 2016, FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG --- A retail trade apprentice of the Swiss Post serves a customer at a counter of the post office Basel 3 Spalen, Switzerland, on January 18, 2016. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Die Post will ihr Fillial-Netz weiter verkleinern. Bild: KEYSTONE

Die Briefmenge nimmt laufend ab und das Paketgeschäft ist margenschwach. Am Donnerstag hat die Post-Spitze nun ihre Ideen vorgestellt, wie sie das Unternehmen umbauen will.

Die wichtigsten Punkte:

Urs Schwaller, Praesident des Verwaltungsrats, Schweizerische Post AG, spricht waehrend der Bilanzmedienkonferenz die Post, am Donnerstag, 12. Maerz 2020, in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Urs Schwaller, VR-Präsiden der Post. Bild: KEYSTONE

Die Post setzt in ihrer Strategie 2021 bis 2024 auf gezieltes Wachstum in den Bereichen Logistik und digitaler Information. Das Wachstum dient der Sicherung der Grundversorgung, wie Verwaltungsratspräsident Urs Schwaller am Donnerstag in einer Videokonferenz für die Medien erklärte.

Die vorgesehenen Investitionen von 3 Milliarden Franken stemmt die Post aus eigenen Mitteln. Sie nutzt dabei Reserven, laufende Erträge und je nachdem Verkäufe von nicht betriebswichtigen Immobilien, wie Finanzchef Alex Glanzmann sagte.

Roberto Cirillo, CEO der Schweizerischen Post, spricht während einer Medienkonferenz, am Donnerstag, 22. August 2019 in Cadenazzo im Tessin. (KEYSTONE/Ti-Press/Elia Bianchi)

Roberto Cirillo, CEO der Schweizerischen Post, während einer Medienkonferenz im August 2019 in Cadenazzo im Tessin. bild: KEYSTONE/Ti-Press/Elia Bianch

Die neue Strategie reagiert auf den Wandel im Postmarkt in den letzten 20 Jahren und auf neue Kundenbedürfnisse. Die Briefmengen und das Schaltergeschäft brachen ein. Der Paketmarkt hingegen boomt dank des Onlinehandels. In der Corona-Krise hat die Post im April so viele Pakete befördert wie nie zuvor.

Briefe und Pakete zusammen

Die neue Strategie fokussiert deshalb auf die Kernkompetenzen, wie Postchef Roberto Cirillo sagte: Transport von Waren, Informationen und Personen sowie Finanzdienstleistungen. Die Mittel für Wachstum und Grundversorgung sollen die Logistik- und Kommunikationsdienste als anvisierte Wachstumszweige erwirtschaften.

Dafür werden die bisherige Postmail (Briefpost) und Postlogistics (Pakete) zusammengelegt. Die internationale Warenlogistik will die Post ausbauen. Um die Warenströme zu sichern, sind gemäss Cirillo auch Zukäufe im grenznahen Ausland geplant.

Post will Partner in Filialen zulassen

Video: srf/SDA SRF

Der zusammengelegte Unternehmenszweig wird sechs Einheiten umfassen, erklärte Cirillo weiter. Das sind Briefe und Pakete im Inland mit Schwerpunkt auf der letzten Meile, Brief international, Medienmarkt und Werbung, Stückgut und Güterlogistik, spezielle Branchenlösungen sowie Logistikdienstleistungen. Cirillo sagte, künftig werde so der Pöstler wieder öfter Pakete bringen.

Bei der digitalen Kommunikation spielt die Post den Trumpf Briefgeheimnis aus. Der früher physische Briefverkehr soll nahtlos in den digitalen Informationstransport unter Wahrung höchster Vertraulichkeit übergehen. Dabei will die Post ihre Rolle als Anbieterin im Gesundheitswesen und im Behördenverkehr ausbauen.

Ende des Kahlschlags

Das selbst betriebene Filialnetz öffnet die Post durch die Auslagerung in eine eigene Gesellschaft für Unternehmen und Behörden. Privatisiert wird es aber gemäss Verwaltungsratspräsident Schwaller nicht. Ende März hatte die Post 962 Filialen. 2019 belief sich das Defizit des Poststellennetzes auf 132 Millionen Franken.

Mit der neuen Strategie endet der Kahlschlag bei den Filialen, versicherte Schwaller. Die Zahl der von der Post betriebenen Filialen wird sich bei 800 stabilisieren. Ende März hatte die Post 962 Filialen. Diese fuhren ein Defizit von 132 Millionen Franken ein.

Der Beizug von Dritten in den Poststellen soll diesen den physischen Kontakt mit ihren Kunden ermöglichen. Auch die Flächen werden so besser ausgenützt, hielt Schwaller fest. Am Defizit der Poststellen dürfte das nichts ändern. Wenn sich deren Verluste bei rund 100 Millionen Franken einpendeln, sei das verkraftbar, sagte er.

Postfinance soll Kredite vergeben

Die übrigen Konzernteile der Post sind von der neuen Strategie wenig betroffen. Postauto soll im öffentlichen Personenverkehr auf der Strasse führend bleiben, Post Solutions sich international weiterentwickeln.

Die Bankentochter Postfinance legt ihre Strategie später vor. Gemäss Schwaller und Cirillo müssen Bundesrat und Parlament jetzt klären, ob Postfinance Kredite und Hyothekarkredite vergeben darf. Diese Diskussion sei wichtig, denn die Postfinance habe als systemrelevante Bank Eigenkapitalvorschriften zu erfüllen. Wie die Post reagiert, wenn das Kreditverbot bleibt, wollte Schwaller nicht sagen. (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 15.05.2020 06:50
    Highlight Highlight Ein flächendeckendes Poststellennetz ist aus 2 Gründen unsinnig: 1. Bringt das bestehende Konzept der Post mit Postagenturen einen wirtschaftlicheren Betrieb, längere Öffnungszeiten und die Möglichkeit, bestehende kleine Dorfläden aufrechtzuerhalten. 2.Ist in der Schweiz grundlegend zu prüfen, ob in wirtschaftlich und bevölkerungsmässig nicht mehr überlebensfähige Siedlungen weiterhin von der öffentlichen Hand investiert werden soll. Sollen die Leute in den Agglomerationen weiterhin bei Post, Swisscom, Strassenbau, öV, Landw. etc. das Überleben von abgelegenen Siedlungen quersubventionieren?
  • Schneider Alex 15.05.2020 06:47
    Highlight Highlight Ist es wirklich nötig, dass in der Schweiz Autos mehrerer Post-Unternehmungen herumkurven? Haben wir nicht schon genug negative Erfahrungen mit den vielen Mobilfunkantennen-Betreibern oder auch Krankenkassen gemacht? Ist doch gut, wenn die Postnetz AG versucht, ihr Stellennetz und die Feinverteilung mit Konkurrenten zusammenzulegen.
  • Ökonometriker 14.05.2020 13:26
    Highlight Highlight Ich finde die Digitalisierungsstrategie der Post grundsätzlich super. Es sollte aber ein niederschwelliger Concierge-Service für technisch schwache Leute geben, über den sie ihre Geschäfte abwickeln können.
    Einzahlungen und Paketsendungen können dann vom Pöstler mitgenommen und andere Dinge vom Concierge-Service organisiert werden.
    • bebby 15.05.2020 06:00
      Highlight Highlight Es gibt den pick@home service für Pakete der Post. Und Einzahlungen via ebanking kann unterdessen wirklich jedes Grosi, das ich kenne.Für andere Dinge gibt es auch noch die Spitex, das ist definitiv nicht Aufgabe der Post.
    • Schlange12 15.05.2020 06:45
      Highlight Highlight Es gibt im Bundesgesetz den Passus der Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. Wenn sie ihre Hände nicht mehr wie üblich verwenden können, so wird es nichts mit dem E-Banking. Da sie das Handy nicht bedienen können.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 15.05.2020 07:29
      Highlight Highlight @Schlange12: Jedes modernere Smartphone kann über Sprachbefehle bedient werden. Dasselbe gilt für PCs. Heute übernehmen das in der Regel Google Assistat, Siri oder Cortana. Selbst Blinde können diese Geräte inzwischen relativ komfortabel bedienen. Es besteht somit die erforderliche Barrierefreiheit.

      Alles eine Frage der Einstellung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Abu Nid As Saasi 14.05.2020 12:56
    Highlight Highlight Wie wär's, wenn man sogenannt unrentabel Poststellen mit Kirchsekretariat en zusammenlegte? Beide hätten etwas davon. Bedingung: Ungläubige müssen auch bedient werden
  • Chris69 14.05.2020 12:21
    Highlight Highlight Für mich ein wahnsinnig schwieriges Thema. Ich kann den Aufschrei absolut verstehen, vor allem in dieser Zeit, wo es sicher wieder mehr Arbeitslosen gibt..und jetzt noch diese Nachricht, was auch nicht wirklich ein positives Signal ist.

    Aber eben...ich überlege mal. Wann war ich das letzte Mal in einer Post, an einem Postschalter? Ich weiss es echt nicht, wirklich nicht...genau so wenig, wie auf einer Bank; dort würde es bei Filialschliessungen ja auch nicht zu einem Aufschrei kommen.

    Aber wie gesagt...wegen Service Publique und den Senioren, die eben doch ihre Post brauchen....schwierig
    • fidget 14.05.2020 16:24
      Highlight Highlight In gewisser Weise verstehe ich all die Filialschliessungen der Post. Auf vielen Poststellen war gerade mal Ende des Monats etwas los wegen den Einzahlungen, aber sonst eher tote Hose. Ich persönlich war die letzten Male nur in Zusammenhang mit meiner Arbeit an einem Postschalter.
      All jene, die wegen Postschliessungen aufschreien, sollten sich selbst fragen, wie oft sie den eine Poststelle noch brauchen.
  • Caturix 14.05.2020 12:20
    Highlight Highlight Die Post sollte ein Service Publique bleiben und auch genügend Posstellen haben und ihre Postautos betreiben. Alles andere gehört nicht zur Post.
    • JoeyOnewood 15.05.2020 07:45
      Highlight Highlight Und wer bezahlt das, du? Hast du gelesen, wie stark defizitär das Poststelle netz ist? Ich finde es wichtig, dass die Post sich selber über ihre Dienstleistungen finanziert statt über Steuergeld. Aber eben, das Netz wird ja netzt bei 800 stabilisiert, etwas Defizit ist ertragbar.
    • Caturix 15.05.2020 15:10
      Highlight Highlight @JoeyOnewood Von mir aus kann man auch Steuergelder brauchen für einen guten Service publique. Mach man bei der Bahn auch und bei Postauto auch.
  • homo sapiens melior 14.05.2020 12:19
    Highlight Highlight Was macht eine gehbehinderte Rentnerin wie meine Nachbarin, wenn sie nicht Auto fährt und in den Bus reinzukommen zu schwierig ist, sie aber gerne eine Paket aufgeben möchte oder nicht daheim war, als eines gegen Unterschrift kam?
    Wird auch an diese Leute gedacht? Oder werden unbequeme Alte weiterhin aussortiert, nachdem sie als arbeitende Steuerzahler oder durch überteuerte Heimkosten nichts mehr einbringen?
    • evalina 14.05.2020 13:14
      Highlight Highlight Die Nachbarin kann das Paket zum Aufgeben dir geben und das zu empfangende kann sie umleiten oder es sich nochmals zustellen lassen - kostenlos.
    • Ökonometriker 14.05.2020 13:24
      Highlight Highlight Wenn sie das Internet bedienen kann: Paket versenden, in dem sie es vom Pöstler abholen lässt. Paket empfangen, indem sie es erneut zustellen lässt.
      Wenn sie das Internet nicht bedienen kann wird's aber schwierig...
    • homo sapiens melior 14.05.2020 14:29
      Highlight Highlight Es wird irgendwann keine Generation mehr in der Schweiz geben, die kein Internet bedienen kann. Aber bis dahin müssen wir den Alten helfen. Bin ja selbst auch kein Jungspund mehr. Aber ich helfe ihr immer gerne.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DeeMind 14.05.2020 12:18
    Highlight Highlight Es ändert sich nichts bezüglich der Zahl der Zugangspunkte. Faktisch hat das schon seine Tücken, mit den Öffnungszeiten, Kassensaldi etc. der Partner der Post. Doch das sind Anfamgsschwierigkeiten. Die Post ergänzt mit Selbstbedienungs-Automaten für viele Bedürfnisse, die sog. 'Letzte Meile' mit Abholungen daheim etc. Die Post wird breiter aufgestellt, den heutigen Bedürfnissen der Kunden entsprechend. Nicht weil sie sparen will. Im Gegenteil, das ganze kostet einen Haufen Geld. Doch Nichtstun dürfte für ein Unternehmen dieser Grösse innert weniger Jahre das wirtschaftliche Elend bedeuten.
  • N. Y. P. 14.05.2020 12:01
    Highlight Highlight Die Sparten PostMail (Briefgeschäft) und PostLogistics (Pakete) werden zusammengefasst.

    Das massiv schrumpfende Briefgeschäft und das margenschwache Paketgeschäft werden zusammengelegt. Da ist die Post doch vor allem mit sich selber beschäftigt.

    Ist das wirklich die Strategie ?

    Was ist mit den abstürzenden Drohnen, fliegen die noch oder sind sie im Drohnenhangar ? WC - Bäseli hätte ich halt nicht aus den Filialen verbannt. Dieser margenstarke Artikel war der Brüller schlechthin.
  • Rabbi Jussuf 14.05.2020 11:44
    Highlight Highlight Nein aber auch: Paket und Brief wird zusammengefasst!
    Das als neu zu verkaufen, ist doch die Höhe! Hätten sie vor 20? Jahren auch nicht zu trennen brauchen. Ich fand das schon damals Mumpitz, auch wenn es mich in meiner Gegend nicht betrifft.
    Die Digitalisierung läuft doch ganz gut, abgesehen von ein paar Kinderkrankheiten. Trotzdem halte ich es für einen Fehler noch mehr Filialen zu schliessen. Das wird ein grosser Verlust an Infrastruktur und Image.
    • Coffeetime ☕ 14.05.2020 21:38
      Highlight Highlight Handling der Pakete und Briefe wird im Hintergrund wohl nach wie vor separat gemacht, weil die Maschinen ganz andere sind... und leere Filialen kosten nur 🤷🏻‍♀️
    • Rabbi Jussuf 14.05.2020 22:51
      Highlight Highlight Nun gut, stimmt wohl, aber hier geht es um die Filialen nicht um dieSortierzentren.
      Als Kunde will ich nicht, dass Briefe und Pakete von den verschiedensten Diensten besorgt werden, die manchmal wie UPS die Pakete einfach irgenwo hingeschmissen werden, oder wie von DPD bei irgendwelchen Nachbarn abgeladen werden, weil sie die richtige Adresse nicht finden. Da hat die Post schon früh einige Fehler gemacht, denen das Feld zu überlassen. Jetzt wieder zurück zu kommen, dürfte schwierig werden.
  • marki19 14.05.2020 11:34
    Highlight Highlight Super, wenn die Post sich der Digitalisierung anschliesst. Dann kann ich bald das Mail an die Post senden. Die Post schickt es dann je nach A- oder B-Post in 2 bis 4 Tagen weiter.
    • BNnn 14.05.2020 12:37
      Highlight Highlight Ich hoffe du meinst diese Digitalisierungs-Idee ironisch.
    • The Destiny // Team Telegram 14.05.2020 12:51
      Highlight Highlight Netzneutralität...
  • Frausowieso 14.05.2020 11:25
    Highlight Highlight Postschliessungen sind gerade für Senioren in ländlichen Gegenden ein Problem. Oft zahlen sie ihre Rechnungen noch Bar ein, da sie einfach zu alt sind, um sich noch mit dem Internet vertraut zu machen. Wenn sie kein Auto mehr haben, ist es für sie gefährlich, mit dem Bargeld in der Tasche mittels ÖV zu reisen. Die Post sollte eigentlich für alle Bevölkerungsschichten zur Verfügung stehen. Das wäre ihr Auftrag. Die Dorfladen Post sind ja schön und recht, aber sie bieten einfach nur einen Bruchteil der Services an.
    • Donspliff 14.05.2020 12:17
      Highlight Highlight ich bezahl auch noch gern BAR und gehore zur jüngeren generation 🤣

      grund? naja ganz einfach so hab ich für mich den besseren überblick und weiss was raus geht

      e-banking ist easy aber habe immernoch gern das alte postbüchlein

      und so verliert man nicht den bezug zum geld ein click 2000.- weg oder 200'000.- es bleibt ein click dont like it
    • kobL 14.05.2020 12:26
      Highlight Highlight Und wie kommen die Senioren zu ihrem Geld? Das müssen sie ja auch irgendwo abheben und da wird wohl meistens auch eine Postfiliale in der Nähe sein. Zudem bietet die Post noch den Hausservice an, da kann man direkt vor der Haustüre Rechnungen bezahlen, Geld vom Postkonto abheben oder Briefe und Pakete versenden. So schlecht ist die Versorgung auch wieder nicht. Aber am liebsten hätten natürlich alle eine Postfiliale in jedem Kaff, die dann auch noch von Morgens um 7 durchgehend bis 20:00 offen hat. Natürlich ohne Preiserhöhung seitens der Post 🤦‍♀️
    • Elmas Lento 14.05.2020 12:35
      Highlight Highlight Es gibt auch andere Möglichkeiten zwischen E-Banking und und Bargeld zur Post bringen, z.B. einen Zahlungsauftrag. Einfach Den Auftrag zusammen mit den Einzahlungsscheinen zur Bank/Post bringen oder senden und den Rest macht die Bank. Meine Grosseltern, beide zwischen 80 und 90, machen das schon lange so. Internet ist nichts für sie da sie nicht mal einen PC haben, Barzahlung bei der Post ist ihnen aber zu aufwändig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lotta_80 14.05.2020 11:14
    Highlight Highlight Eine Pensionierungswelle wird seit Jahren angekündigt...entweder verlassen ältere Semester die Post , aber wohl eher werden sie gegangen....vor der Pesionierung. Problem erledigt und die Welle trifft seit Jahren nicht ein
  • aglaf 14.05.2020 11:14
    Highlight Highlight Im ganzen Kanton Schaffhausen gibt es nur noch 2 offizielle Poststellen. Da gibt es wenigstens nicht mehr viel zu schliessen.
    • kobL 14.05.2020 12:11
      Highlight Highlight Was verstehst du unter offiziellen Poststellen? Stein am Rhein und Ramsen haben noch eine mit Shop, die Stadt Schaffhausen selbst hat auch noch zwei, Neuhausen am Rheinfall, Hallau und Thayngen auch. So düster sieht es auch wieder nicht aus ;)
    • Drunken Master 14.05.2020 12:19
      Highlight Highlight So ein Schwachsinn! Kurz Google gefragt und 14 Poststellen im Kanton gefunden. Keine Kioske oder sonst was, sondern Post CH AG Filialen. Und dabei die Pick Post stellen noch nicht einmal mitgezählt...
    • xTuri 14.05.2020 14:27
      Highlight Highlight Ihr habt alle Unrecht. Es gibt in der ganzen Schweiz keine einzige Poststelle mehr und das auch seit mehr als einem Jahr. Diesen Begriff hat mein Arbeitgeber längst sterben lassen. Es sind nun Postfilialen mit der Unterscheidung zwischen eigenbetriebenen oder partnerbetriebenen.
  • sebjseb 14.05.2020 11:04
    Highlight Highlight Die Post sollte sich wieder auf ihre eigentlichen Aufgaben konzentrieren, statt ihre Krämerläden auszubauen.
    Wenn ich ein Paket abholen möchte, muss ich in den Dorfladen und alle die dort einkaufen, müssen warten, bis die überforderte Angestellte alles gescannt eingetippt und verifiziert hat.
    Wenn ich dann mal ein Paket aufgeben muss, muss ich in die Post im Nachbardorf. Dort darf ich dann eine Nummer ziehen und stelle mich 15min an, bis Vreni ein passendes Handyabo, Eugen das passende Rubellos und Maria das passende Geburtstagsgeschenk in Form eines Manor-Gutscheins gefunden hat. Realy?!
    • gambinho 14.05.2020 11:30
      Highlight Highlight Persönlich finde ich, dass du diese Situation mit den bestehenden Services der Post vermeiden kannst. Mittlerweile kannst du den Empfang der Sendung so gut steuern, dass du praktisch keine Abholungseinladung mehr erhälst (Meine Sendungen). Und auch für's Versenden von Paketen gibt es Dienste wie pick@home.
    • dan2016 14.05.2020 11:55
      Highlight Highlight Ich kann, je nach Wunsch, das Paket abholen lassen, beim Paketautomaten 24h aufgeben, imLaden abgeben oder auf eine Poststelle bringen. Du wohnst offenbar noch nicht in der Schweiz
    • Felix Meyer 14.05.2020 12:31
      Highlight Highlight Die Post verkauft schon seit einiger Zeit keine Rubellose mehr...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Turnbeutelvergesser 14.05.2020 11:00
    Highlight Highlight Selbst erledige ich das meiste Digital. Aber die Filialen sind doch der grösste Wettbewerbsvorteil der Post. Beim akutellen Wohnort gibt es wenigstes eine hohe Vertrauenstolleranz. Für jede Abholung 2x 25min Fahren bedeutet, dass Eine Postlieferung defensiv gewählt wird. Da ich oft nicht weiss, wie geliefert wird, entgehen der Post deutlich mehr Paktete, als durch Filialbesuche scheint. Die machen Platz für Konkurrenz.
  • Baumann moni 14.05.2020 10:46
    Highlight Highlight Ich bin eine Frau wo das amerikanische system Onlinebanking nicht unterstützt auch zahle ich bar und es gibt viele Menschen wie ich geht's da nicht um bargeldlos zahlen man hätte dazumal die Post nicht Privatisieren sollen. Das war ein grosser fehler. Und das stimmt auch nicht ganz wo schnurri schreibt den die Post hat momentan sehr viel zu tun
    • Evan 14.05.2020 13:00
      Highlight Highlight Mir scheint du bist ein wenig verwirrt.
    • evalina 14.05.2020 13:18
      Highlight Highlight Die Post ist nach wie vor ein bundeseigener Betrieb.
  • frächevogel 14.05.2020 10:43
    Highlight Highlight Bevor die Post anderen bei der Digitalisierung hilft, sollten sie mal eine gescheite Website auf die Beine stellen. Eine sinvolle Navigation ist praktisch unmöglich..

    Aber die selbstbetriebenen Poststellen fonde ich gut! Wir haben seit ein paar Jahren ejne Postelle in eimer Bäckerei (war glaubs Teil des Pilotversuches). Die hat sinnvolle Öffnungszeiten und schlesst nicht bereits un 14:00..
  • Schnurri 14.05.2020 10:35
    Highlight Highlight Der Titel ist Total falsch und Irreführend! In der neuen Strategie welche corgslestellt wurde sind Filialschliessung nicht vorgesehen. die Filialen welche geschlossen werden (sollte dies auch passieren) werden aufgrund der aktuellen Strategie geschlossen!
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 14.05.2020 10:45
      Highlight Highlight Shssss wie soll sonst eine nice Hadline enstehen?
    • Baumann moni 14.05.2020 10:51
      Highlight Highlight Jetzt haben die Post sehr sehr viel zu tun ja da geht's um bargeldlos zu bezahlen über Onlinebanking. Das hat Merkel ganz klar gesagt aber kann das sein das die Post ihre Seele an Bill Gates und Merkel verkauft haben und uns schweizer/ihnen zu zwingen bargeldlos einzukaufen und so den nach unsere Verfassung und das ist kein Witz sind wir in der EU ohne unser Wissen den dazumal haben wir die neue Verfassung angenommen hätten wir das gewusst das unser Bundeshaus verrarscht hätte ich nein gestummen wie viele andere auch
    • Mimo Staza 14.05.2020 11:00
      Highlight Highlight Danke für den Hinweis. Habe ich in der ersten Runde glatt überlesen.
      Finde die Aufmachung so wie sie jetzt steht mehr als grenzwertig.
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